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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tipps zum Studienstart und Lernen



=D
27.09.2024, 21:35
Hallo zusammen,

vor knapp 2 Wochen bin ich frisch ins Medizinstudium gestartet. ☺

Da ich merke, dass meine alten Lerntechniken im Studium wahrscheinlich nicht mehr wirklich funktionieren werden (Ich habe damals sehr viel mit ausführlich geschriebenen Zusammenfassungen gearbeitet) wollte ich hier auch nochmal nach Tipps fragen - einfach um meinen Horizont nochmal zu erweitern. Bisjetzt nutze ich vor allem die Vorlesungsfolien, Anki, so ein Anatomie Programm und Via Medici.

- Wie bereitet ihr die verschiedenen Vorlesungen vor und nach? (Momentan haben wir die Fächer Physik, Chemie, Anatomie, Psychosoziale Medizin sowie Kommunikation.. Und dann halt bald noch Praktika)
- Was könnt ihr zum Thema "lernen" im Medizinstudium allgemein empfehlen oder würdet ihr im Nachhinein vielleicht besser machen?
- Gibt es gute Prüfungstrainer (Ja, ich habe erst vor ca. 2 Wochen begonnen, aber einfach schonmal aus Interesse)?? Altfragen finde ich an unserer Uni irgendwie keine, aber so "Übungsprüfungen".

Vielen Dank schonmal im Voraus 🥰

Nefazodon
28.09.2024, 10:40
Nach meiner Erfahrung braucht man tatsächlich etwas Zeit um herauszufinden, welcher Lerntyp man ist.
Du solltest verschiedene Sachen ausprobieren. Z.b. ob Du eher durch Lesen, Schreiben oder Hören lernst, oder ob Du der visuelle Typ bist.
Probier auch aus, ob Du besser in der Bib lernen kannst oder besser zuhause.

Einige der wichtigsten Erkenntnisse aus meiner Sicht sind: Kontinuierlich lernen. Jeden Tag etwas. Wiederholungen einplanen.
Pausen einplanen.
Schau dir z.B. mal die Pomodoro-Technik an.

=D
13.10.2024, 15:28
Vielen Dank für deine Antwort :).. Ja ich muss definitiv noch herausfinden, wie ich am besten lerne.. Ankis finde ich jedenfalls für Anatomie sehr gut :). Altklausuren löse ich noch keine, ich verstehe den Stoff noch nicht wirklich..
Mitte Januar stehen bei uns die ersten drei Prüfungen an (zwischendrin haben wir nur Testate im Chemie und Physik Praktika sowie einige Pflichtveranstaltungen)..

Ich bin momentan krank, hab wahrscheinlich eine Gastritis oder Magen Darm Grippe oder so und mega Kopfweh. Ich habe seit Donnerstag nichts mehr gelernt (nur ein paar Ankis) weil ich mich nur mega kurz konzentrieren kann und fühle mich gerade mega schlecht deshalb. Auch muss ich morgen sowieso wieder zur Uni, weil wir das erste Physik Praktikum haben und das ist eine Pflichtveranstaltung..

Falls du antworten möchtest: Wie bist du mit Krankheit während dem Studium umgegangen bzw. wie hast du bei Krankheit versucht zu lernen? Ich habe das Gefühl alleine wegen diesen paar Tagen schon extrem weit hinter dem Stoff zu sein (ich hatte eigentlich mega viel vor, u.a. Physik zu üben weil ich darin echt schlecht bin)..

Die Semesterprüfungen sind also in knapp 3 Monaten (ein paar Tage weniger als 3 Monate).. Wie lang hast du dich intensiv auf diese Klausuren vorbereitet? Und kann man den Stoff trotzdem gut nachholen, auch wenn man mal eine Woche lang wenig bis gar nichts gemacht hat? Ich habe irgendwie alleine wegen dieser Woche das Gefühl ich muss extrem viel nachholen.. (Ich bin nicht gerade der schnellste Lerner was Fächer wie Chemie und Physik betrifft).

LG :)

thequeenofcells
13.10.2024, 18:58
Mein Tipp wäre, zu entspannen (aber ich erinnere mich noch an die Anfänge, alles war aufregend und man dachte, man müsse ununterbrochen lernen). Wenn du krank bist, bist du krank. Dabei lernen wirklich nur, wenn es auch irgendwie geht, was bringt es dir, wenn du dich zwingst und es bleibt ohnehin nichts hängen? Gib dir ein paar Tage Zeit zum Gesundwerden.

Ich selber mache mir Notizen (auch wenn viele sagen, dass das ineffizient ist - ich merke mir aber den Stoff, sobald ich ihn aufschreibe), allerdings wirklich in meinen Worten und sehr kurz und bündig. So sehe ich, ob ich den Stoff grob verstanden habe. Teilweise sind es etwas längere Texte, teilweise ein Satz. Aber ich schreibe jetzt keine Lehrbücher ab. Das habe ich teilweise in der Vorklinik gemacht und damit sehr viel Zeit vergeudet. Retrospektiv betrachtet, natürlich.

=D
30.11.2024, 08:22
Hallo,

danke für eure Antworten damals..

Ich wollte noch was fragen: Ich habe in 6 Wochen meine allererste Prüfung. Sie ist MC und besteht aus Fragen zu Anatomie, Chemie (AC und OC) und Physik.

Ich habe unter dem Semester immer wieder Anatomie gelernt, es sitzt jedoch längst noch nicht alles... Physik habe ich auch immer wieder gelernt und Übungen gemacht... Chemie habe ich das Skript regelmäßig wiederholt, ab und zu Ankis. Allerdings bin ich in Chemie glaube ich sehr stark hinterndrein.

Gibt es noch jemand, der im ersten Semester Angst hatte die Prüfungen nicht zu bestehen und denkt ihr 6 Wochen (davon 3 Wochen komplett ohne Vorlesungen) genügen, um die Fächer nochmal aufzuarbeiten und Probeklausuren zu lösen? ich weiss jedenfalls, dass es anderen Kommilitonen scheinbar auch so geht wie mir und sie Angst haben schlechter zu sein als andere.. Bei anderen wirkt es teilweise ja so als ob sie schon jetzt alles perfekt können.. Bisher habe ich in Anatomie und Physik Probe aufgaben gelöst (vor allem in Anatomie), aber in Chemie habe ich noch nicht so viel gemacht... Ich habe gehört, AC müssen wir mehr oder weniger einfach alles auswendig lernen... OC sieht da aber wohl anders aus..

Also 6 Wochen habe ich ab Montag noch vorhanden.. Dann gehen die Prüfungen los (1Prüfung aber in 3 Teilprüfungen gegliedert)

Lieben Gruss und danke im Voraus :)

CaputMortuum
01.12.2024, 09:23
Chemie war nicht mein stärkstes Fach, da habe ich damals zur Vorbereitung etwas über 1 Monat vorher angefangen, mit Beispielaufgaben zu üben, die wir vom Zuständigen als pdf bekommen haben. Habe allerdings nicht zeitgleich andere Fächer vorbereitet, das war in den Semesterferien. Den Monat habe ich auch gebraucht, es wurde bei uns sowohl in AC als auch in OC viel Auswendiges vorausgesetzt. (Für die anderen Fächer habe ich in der Vorklinik so ca. 2-3 Wochen vorher intensiv angefangen.) Echt viele haben sich mit Chemie schwer getan, da ist man definitiv nicht alleine und gut möglich siehst du erst nach der Prüfung, dass du sogar überdurchschnittlich gut warst! Weil die Kommilitonen es eben oft nicht so gut draufhaben, wie man denkt.

OldBones
10.01.2025, 10:55
Hallo zusammen,

vor knapp 2 Wochen bin ich frisch ins Medizinstudium gestartet. ☺

Da ich merke, dass meine alten Lerntechniken im Studium wahrscheinlich nicht mehr wirklich funktionieren werden (Ich habe damals sehr viel mit ausführlich geschriebenen Zusammenfassungen gearbeitet) wollte ich hier auch nochmal nach Tipps fragen - einfach um meinen Horizont nochmal zu erweitern. Bisjetzt nutze ich vor allem die Vorlesungsfolien, Anki, so ein Anatomie Programm und Via Medici.

- Wie bereitet ihr die verschiedenen Vorlesungen vor und nach? (Momentan haben wir die Fächer Physik, Chemie, Anatomie, Psychosoziale Medizin sowie Kommunikation.. Und dann halt bald noch Praktika)
- Was könnt ihr zum Thema "lernen" im Medizinstudium allgemein empfehlen oder würdet ihr im Nachhinein vielleicht besser machen?
- Gibt es gute Prüfungstrainer (Ja, ich habe erst vor ca. 2 Wochen begonnen, aber einfach schonmal aus Interesse)?? Altfragen finde ich an unserer Uni irgendwie keine, aber so "Übungsprüfungen".

Vielen Dank schonmal im Voraus 🥰

Es sind jetzt 3 Monate vergangen. Wie geht es dir momentan? Hast du schon einen Rhythmus gefunden?