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Jamal22
16.10.2024, 21:40
Hallo, vielen Dank für deine motivierende Antwort!
ich habe mir jetzt vorgenommen erstmal mich genauer mit den Lerntechniken zu beschäftigen und zu schauen, welche Technik speziell mir hilft, den Lernstoff ins Langzeitgedächtnis zu bekommen.
Ne, im Gegensatz! Ich habe nie gedacht, dass ich das mit einem Durchgang so schaffe.
Aber mir fehlte bisher die korrekte Wiederholungsweise.
Eine App, die Wiederholungszeiten angibt? So eine App habe ich gar nicht.... das wäre ja ein Gamechanger! Wie heißt sie ?

Danke!

Bsp Anki.
Ich weiß, dass ist ein wenig aufwendig, aber versuch mal zu jedem Lerntag Ankikarten zu machen.
Versuch die vorzunehmen, zu jedem Thema nicht mehr als 100 Lernkarten zu machen, sodass du nach 50 Lerntagen insgesamt 5000 Lernkarten. Meistens sind es je nach Thema deutlich weniger, sodass du wahrscheinlich auf ca. 2500- 3000 Lernkarten kommst. Hier wäre es besser, deine eigene Karten zu haben, als schon vorgefertigte
--> Durch das eigene Zusammenfassen, lernst du ja auch schon die Struktur
Bsp. Anatomie: Obere Extremität, Untere Extremität, Citratzyklus, Herz, Kreislauf etc.
Ich würde dir empfehlen zu allen Themen ein Mind Map zu erstellen zu den jeweiligen Unterthemen:

Orientiere dich einfach stur nach Viamedici. So hast du in deinem Kopf nach Anfertigen der Mind Maps einen roten Faden, welches dir auch bei der mündlichen Prüfung enorm weiterhelfen wird.


Dann einfach die Themen nach deiner bevorzugten Lerntechnik lernen...
Bezüglich den Apps kann ich dir Anki oder Remnote empfehlen (man kann halt vieles über die Einstellungen machen, mit den Wiederholungsintervallen --> Schau dir da am besten die englischsprachigen Videos auf Youtube an). Parallel würde ich eine Tabelle machen, wo du nach jeder Wiederholung einfach ein Strich oder so machst. Schau einfach, dass du bis zur Prüfung die Sahen 7mal wiederholt hast (Schwerpunkt große Fächer) und dass die Wiederholungsintervalle immer größer werden (Dadurch werden die Nervenverbindungen noch stärker, sprich der elektrischer Reiz).

Wie du siehst ist die richtige Planung und Struktur deines Lerntages bei der Prüfungsvorbereitung das A und O.
Plane genug Puffer ein: Bsp. Mo-Fr: von 8- 16 Uhr Lernen, 18-22 Uhr: Kreuzen und Wiederholen, Sa + So: Wiederholen.

So sollten pro Lerntag 10 Kapitel aufjedenfall machbar sein, dass du nach Durcharbeiten der Lerntage noch 8 Wochen zum Wiederholen hast.


Viel Erfolg!

Silberstern
01.11.2024, 21:02
Bsp Anki.
Ich weiß, dass ist ein wenig aufwendig, aber versuch mal zu jedem Lerntag Ankikarten zu machen.
Versuch die vorzunehmen, zu jedem Thema nicht mehr als 100 Lernkarten zu machen, sodass du nach 50 Lerntagen insgesamt 5000 Lernkarten. Meistens sind es je nach Thema deutlich weniger, sodass du wahrscheinlich auf ca. 2500- 3000 Lernkarten kommst. Hier wäre es besser, deine eigene Karten zu haben, als schon vorgefertigte
--> Durch das eigene Zusammenfassen, lernst du ja auch schon die Struktur
Bsp. Anatomie: Obere Extremität, Untere Extremität, Citratzyklus, Herz, Kreislauf etc.
Ich würde dir empfehlen zu allen Themen ein Mind Map zu erstellen zu den jeweiligen Unterthemen:

Orientiere dich einfach stur nach Viamedici. So hast du in deinem Kopf nach Anfertigen der Mind Maps einen roten Faden, welches dir auch bei der mündlichen Prüfung enorm weiterhelfen wird.


Dann einfach die Themen nach deiner bevorzugten Lerntechnik lernen...
Bezüglich den Apps kann ich dir Anki oder Remnote empfehlen (man kann halt vieles über die Einstellungen machen, mit den Wiederholungsintervallen --> Schau dir da am besten die englischsprachigen Videos auf Youtube an). Parallel würde ich eine Tabelle machen, wo du nach jeder Wiederholung einfach ein Strich oder so machst. Schau einfach, dass du bis zur Prüfung die Sahen 7mal wiederholt hast (Schwerpunkt große Fächer) und dass die Wiederholungsintervalle immer größer werden (Dadurch werden die Nervenverbindungen noch stärker, sprich der elektrischer Reiz).

Wie du siehst ist die richtige Planung und Struktur deines Lerntages bei der Prüfungsvorbereitung das A und O.
Plane genug Puffer ein: Bsp. Mo-Fr: von 8- 16 Uhr Lernen, 18-22 Uhr: Kreuzen und Wiederholen, Sa + So: Wiederholen.

So sollten pro Lerntag 10 Kapitel aufjedenfall machbar sein, dass du nach Durcharbeiten der Lerntage noch 8 Wochen zum Wiederholen hast.


Viel Erfolg!

Hallo, danke für dieses Antwort. Mir wurde bisher immer empfohlen keine eigenen Zusammenfassungen zu erstellen nach dem Motto es sei zu viel Zeitaufwand.
Aber mich haben an fertigen Sets immer das eine oder andere gestört. Ich werde deine Tipps einbauen.

Zu den Apps schaue ich mir die Videos an danke!

Ich habe ehrlichgesagt aber den von dir angegebenen Zeitplan nicht verstanden. Also wie du auf 8 Wochen kommst.
Leider kann ich den Plan zeitlich aufgrund von Verpflichtungen so nicht umsetzen.

OldBones
03.11.2024, 11:55
Wie du siehst ist die richtige Planung und Struktur deines Lerntages bei der Prüfungsvorbereitung das A und O.
Plane genug Puffer ein: Bsp. Mo-Fr: von 8- 16 Uhr Lernen, 18-22 Uhr: Kreuzen und Wiederholen, Sa + So: Wiederholen.
Dieser Vorschlag ist kritisch zu sehen.

Er beinhaltet den vollständigen Verzicht auf lernfreie Tage.
Die sind aber für die Festigung der Inhalte im Gedächtnis essentiell.

Aus lernpsychologischer Sicht ist eine solche 7 Tage-Lernwoche daher nicht empfehlenswert.

davo
03.11.2024, 12:01
Dieser Lernplan ist wirklich nicht sinnvoll. Auch einfach viel zu viele Stunden pro Tag.

Silberstern
04.11.2024, 12:03
Hallo, habe jetzt gestern mit meiner Lerngruppe abgesprochen, dass wir eine 5 Tage-Woche machen werden. So haben wir 2 Tage Puffer pro Woche. Wir werden den Lernplan 2 mal durcharbeiten. Also die erste Runde im November-Dezember und die zweite Januar-Februar.

OldBones
06.11.2024, 11:23
Eine wichtige Frage zu deinen Lernvorbereitungen ...

Konntest du denn nunmehr klar identifizieren, woran es genau bei den ersten beiden Versuchen gescheitert ist?

Silberstern
09.11.2024, 13:36
Eine wichtige Frage zu deinen Lernvorbereitungen ...

Konntest du denn nunmehr klar identifizieren, woran es genau bei den ersten beiden Versuchen gescheitert ist?

Ich bin mir nicht zu hundert pro sicher aber je mehr ich organisert und umgesetzt habe, habe ich gemerkt, dass es an folgendem gescheitert sein muss:
Nicht die richtige Wiederholungsmethode, nicht genug Wiederholung (nach dem alten Motto: man weckt dich um 3 Uhr morgens und du kannst es runterrattern- zumindest für die wichtigsten Aspekte) und Versagensangst.
Besonders beim zweiten mündlichen Versuch habe ich nach dem semierfolgreichen Physioanteil ja Biochemie gehabt und da ich dort auf seine Fragen schlechter und schlechter eingehen konnte, hatte ich mental bei Anatomie aufgegeben und konnte auch nichts mehr abrufen. Unfassbar dumm, aber ist nun mal passiert.

OldBones
14.11.2024, 16:13
Ist die Reihenfolge immer die gleiche? Also immer Physio-Biochemie-Anatomie?

Silberstern
18.11.2024, 14:51
Ist die Reihenfolge immer die gleiche? Also immer Physio-Biochemie-Anatomie?

Ne, tatsächlich haben wir mit den Fächern angefangen, in denen ich eher Lücken habe. Mit Histo und Anatomie. Wir haben aber vor an den gemeinsamen Lernterminen die Fächer etwas durch zumischen.

OldBones
20.11.2024, 19:16
Ich meinte, ob in der Prüfung die Reihenfolge immer die gleiche ist.

davo
20.11.2024, 21:01
Nein, ist sie nicht. Sonst müsste ja jeder Prüfer eine Stunde am Stück prüfen - was nicht sehr erholsam wäre.

Silberstern
21.11.2024, 19:31
Ich meinte, ob in der Prüfung die Reihenfolge immer die gleiche ist.

Ne, genauso wie davo sagte, ist es jedes Mal anders. Außerdem wissen wir nicht welche Prüfer wir bekommen. Wir erfahren es kurz vorher.

Weiß aber ehrlich gesagt nicht, was das mit meiner Lernvorbereitung oder meinem vorherigen Kommentar zu tun hat 🤔

LuckiLuke
23.11.2024, 17:13
Eine Bekannte von mir war in der gleichen Situation wie du Silberstern.
Sie bestand zunächst den Drittversuch im Mündlichen und danach den Drittversuch im Schriftlichen.
Allerdings hat sie sich zwischen beiden Prüfungen noch ein Semester Zeit gelassen.

Du musst selbst entscheiden, ob du nicht besser fährst, dich auf eine Prüfung zu konzentrieren
und die andere Prüfung ein Semester später ablegst.
Prüfungsrechtlich kannst du ja krank werden...

OldBones
29.11.2024, 16:21
Ne, genauso wie davo sagte, ist es jedes Mal anders. Außerdem wissen wir nicht welche Prüfer wir bekommen. Wir erfahren es kurz vorher.

Weiß aber ehrlich gesagt nicht, was das mit meiner Lernvorbereitung oder meinem vorherigen Kommentar zu tun hat ��
Eine ganze Menge.

Ein Teil der Prüfung besteht darin, dass man nicht erstarrt, wenn etwas nicht läuft - also unabhängig davon, ob gerade vorher etwas nicht geklappt hat.

Ein fester Prüfungsablauf wäre dafür hilfreich.


Ich selbst habe die Anatomie als Fach ausgesucht, welches mich nicht aus der Ruhe bringen werden kann.
Bei uns war es damals so, dass der Ablauf in der Anatomie selbst vorher bekannt war: 5 Minuten Bewegungssystem, 5 Minuten innere Organe, 5 Minuten Neuroanatomie.

Neuroana ist unberechenbar, aber Bewegungssystem und Innere Organe nicht.

Also habe ich für beides "eingeübt". Für jedes Organ einen festen Ablauf: Lage, Funktion, Innervation, Lymphversorgung, Histologie.
Für jedes Gelenk: Muskeln, Bänder, Bewegungsumfänge (und noch irgendwas, dass ich schon wieder vergessen habe).
Diese "5 Minuten-Blöcke" habe ich mit Wecker daheim, laut, eingeübt. Und wiederholt. Bestimmt an die 40 oder 50 mal. Alle.

In der Prüfung brauchte ich bei Innerem Organ und Bewegungssystem nicht mal mehr nachdenken. Das kam dann völlig automatisiert raus.
Es war stupide und mechanistisch, aber es hat aus 2/3 von einem 1/3 der Prüfung bereits vorher komplett den Stress rausgenommen.


Für Teile der Physiologie und Biochemie lassen sich solche "fixen" Abläufe der Wiedergabe auch einprägen.
Nichts davon ist fürs Lerngruppen-Lernen geeignet. Das muss einfach stumpf wiederholt werden.


Das ist EINE Möglichkeit der Vorbereitung. Für mich war sie gut geeignet.


Daher die Frage nach dem Prüfungsablauf.

Silberstern
30.11.2024, 21:25
Eine Bekannte von mir war in der gleichen Situation wie du Silberstern.
Sie bestand zunächst den Drittversuch im Mündlichen und danach den Drittversuch im Schriftlichen.
Allerdings hat sie sich zwischen beiden Prüfungen noch ein Semester Zeit gelassen.

Du musst selbst entscheiden, ob du nicht besser fährst, dich auf eine Prüfung zu konzentrieren
und die andere Prüfung ein Semester später ablegst.
Prüfungsrechtlich kannst du ja krank werden...

Ich weiß halt nicht, ob das LPA das annimmt, da ich mich schon mehrfach abmelden musste (wie zum Beispiel beim Todesfall).

Silberstern
30.11.2024, 21:39
Eine ganze Menge.

Ein Teil der Prüfung besteht darin, dass man nicht erstarrt, wenn etwas nicht läuft - also unabhängig davon, ob gerade vorher etwas nicht geklappt hat.

Ein fester Prüfungsablauf wäre dafür hilfreich.


Ich selbst habe die Anatomie als Fach ausgesucht, welches mich nicht aus der Ruhe bringen werden kann.
Bei uns war es damals so, dass der Ablauf in der Anatomie selbst vorher bekannt war: 5 Minuten Bewegungssystem, 5 Minuten innere Organe, 5 Minuten Neuroanatomie.

Neuroana ist unberechenbar, aber Bewegungssystem und Innere Organe nicht.

Also habe ich für beides "eingeübt". Für jedes Organ einen festen Ablauf: Lage, Funktion, Innervation, Lymphversorgung, Histologie.
Für jedes Gelenk: Muskeln, Bänder, Bewegungsumfänge (und noch irgendwas, dass ich schon wieder vergessen habe).
Diese "5 Minuten-Blöcke" habe ich mit Wecker daheim, laut, eingeübt. Und wiederholt. Bestimmt an die 40 oder 50 mal. Alle.

In der Prüfung brauchte ich bei Innerem Organ und Bewegungssystem nicht mal mehr nachdenken. Das kam dann völlig automatisiert raus.
Es war stupide und mechanistisch, aber es hat aus 2/3 von einem 1/3 der Prüfung bereits vorher komplett den Stress rausgenommen.


Für Teile der Physiologie und Biochemie lassen sich solche "fixen" Abläufe der Wiedergabe auch einprägen.
Nichts davon ist fürs Lerngruppen-Lernen geeignet. Das muss einfach stumpf wiederholt werden.


Das ist EINE Möglichkeit der Vorbereitung. Für mich war sie gut geeignet.


Daher die Frage nach dem Prüfungsablauf.


Sry, habe die Verbindung nicht gesehen.

Ja, das mit dem Erstarren ist mir ja dann im Biochemie-Teil passiert und dann habe ich mental im Anatomie-Teil aufgegeben.
Das möchte ich unbedingt vermeiden.

Die Reihenfolge der Fächer hängt davon ab wie sich die Prüfer absprechen. Und das tun sie meist spontan und je nach Vorsitz.
Aber deine Idee mit den 5 min.-Blöcken finde ich super.
Ich werde es so schnell wie möglich in meinen Lernplan einbauen.

Genau diese automatisierte Antwortweise möchte ich bis zur Prüfung drauf haben, damit ich es besser schaffe in der gegebenen Zeit Wissen zu präsentieren und auf der "sicheren Seite" zu sein.

Für BC habe ich sogar ein Frage Antwort-Heft.
Bei Anatomie will ich es mir erstellen, weil ich bei diesem Fach die meiste Angst habe.

Danke für den Denkanstoß.

Elaphia
01.12.2024, 11:15
Hey Silberstern,

Gibt es eine Möglichkeit dir privat zu schreiben ?
Ich hätte einige Fragen an dich und vllt kann ich dir auch helfen

Silberstern
03.12.2024, 21:03
Hey Silberstern,

Gibt es eine Möglichkeit dir privat zu schreiben ?
Ich hätte einige Fragen an dich und vllt kann ich dir auch helfen

Hallo, na klar! Danke

Silberstern
31.12.2024, 08:11
Kleines Update: leider ist zwischendurch noch was privates dazugekommen sodass ich nach 2 Anläufen so richtig erst ab Mitte Dezember gestartet habe. Für mich ist das Lesen auf via medici noch ein Problem. Ich habe eine App die den Text vorliest, während ich es mitlese. Wenn ich alleine lesen würde oder mir das nur anhören würde, dann würde ich schneller abschalten. Dennoch dauert es Stunden bis ich da durch bin mit und ich habe das Gefühl es ist nicht so effektiv.
Dadurch habe ich bisher die Zeit zum kreuzen eher verloren. Man hatte hier ja erwähnt, dass 2 Stunden kreuzen zu wenig ist.
Was ganz gut funktioniert ist das AnkiDeck, weil ich damit selbst die Sachen lerne, die ich nicht so gut abspeichern konnte.
Bin glaub ich nur etwas unter Druck, weil ich denke, die Zeit reicht wieder nicht.

davo
31.12.2024, 13:33
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