Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tumormarker
Mir ist vollkommen klar, dass Tumormarker falsch negativ und wahrscheinlich noch öfter falsch positiv sein können… Aber können diese auch beim metastasierten Krebsleiden falsch negativ sein… oder zählt das falsch negativ nur für den Beginn des Ca‘s??
Kackbratze
04.10.2024, 22:03
Das kommt auf den Tumor an. Manche Tumoren produzieren den Marker nicht, dann ist er negativ. Egal ob metastasiert oder nicht.
Oder der Tumor verändert im Verlauf den Stoffwechsel oder dedifferenziert, dann wird der Marker auch niedriger im Verlauf.
Das kommt auf den Tumor an. Manche Tumoren produzieren den Marker nicht, dann ist er negativ. Egal ob metastasiert oder nicht.
Oder der Tumor verändert im Verlauf den Stoffwechsel oder dedifferenziert, dann wird der Marker auch niedriger im Verlauf.
Danke. Gibt es Quellen wie oft das vorkommt? In praxi habe ich noch kein fortgeschrittenes Tumorleiden ohne dtl. erhöhte Tumormarker gesehen. Nun sehe ich nicht die Massen an Krebsleiden, aber auch nicht so wenige…
Kackbratze
05.10.2024, 07:33
Sammelst du Kolibris oder woher stammt dieses Interesse? Publikationen findest Du zum Beispiel bei Pubmed.
Locutus001
10.10.2024, 12:27
Es kommt doch immer auf den Gesamtkontext drauf an.
Tumormarker sind ja keine Screeninginstrumente, sondern Verlaufsparameter.
Wenn ein Tumor also Tumormarker xyz nie ausbildet... bzw. sich dieser nicht nachweisen lässt... bestimmt man den dann überhaupt im weiteren Verlauf immer wieder? (Frage an die Onkologen hier).
Andere Frage wäre ob es ggf. einen high dose hook Effekt im Labor gibt. Das hängt allerdings sicherlich auch vom verwendeten Assay ab, wie ausgeprägt der ist. Lässt sich leicht mit einer weiteren Verdünnung herausfinden.
Kann man also durchaus beim Labor mal hinterfragen, wenn einem etwas komisch vorkommt.
Ich glaube am wichtigsten ist die Kenntnis darüber, dass Tumormarker teilweise deutliche Abweichungen (in beide Richtungen!) haben, wenn man einen anderen Assay nutzt. Das heißt die Vergleichbarkeit untereinander ist miserabel. Bei Laborumstellung sollte man daher mit der alten und neuen Methode wenigstens EINEN Wert einmal gleichzeitig messen, damit man weiß wo man sich bewegt für weitere Verlaufskontrollen.
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