Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : H24 M2 Tag 1 A2/B30 - Gefäßverschluss bei NSTEMI
Penelope1998
08.10.2024, 16:16
Laut Amboss sind die indirekten Infarktzeichen beim NSTEMI für RIVA III, aVR unf aVF, für RCX V1 -V4 und für RCA V1-V4 und I und aVL. Im Bild sieht man eine T-Negativierung bei V1-V1 und zusätzlich in aVL, daher würde ich sagen, die Stenose liegt in der RCA.
Unregistriert
08.10.2024, 16:21
Bei vorliegendem EKG und NSTEMI (lediglich eine kleine Hebung in V1, in keiner benachbarten Ableitung gibt es eine Hebung).
laut Amboss hier: https://next.amboss.com/de/article/wS0hbf?q=vorderwandinfarkt#Ilo0YTEzZjUwMzExYzE0YTQ xOTJhNzVhOGNhZTU5MTVjZSI=
Zitat:
"Direkte Infarktzeichen: Zeichen eines STEMI (siehe auch: Stadienhafter Verlauf des STEMI)"
"Indirekte Infarktzeichen: Reziproke ST-Streckenveränderung, d.h. spiegelbildliche ST-Senkungen"
Nachdem ich hier nur eine Hebung (=STEMI, direkt) sehe und ST Senkungen in V2-V4 = indirekt) komme ich hier nach Überlegung und Tabelle auf einen Verschluss des R. circumflexus bei korrespondierendem Posteriorinfarkt.
Unregistriert
08.10.2024, 16:37
Denke auch NSTEMI, Verschluss der RCX!
MotiGaga
08.10.2024, 17:21
ich denke NSTEMI, weil in allen Ableitungen T-negativierung,, die Symptomatik seit 1/2 Tagen —> hier laut echoekg — anhaltende Iischämie kann T-Negativierung hervorrufen und unspezifische ST-StreckenÄnderungen.
und Gefäß: RIVA weil: fast alle V1 - V5 betroffen
https://ekgecho.de/wp-content/uploads/2021/06/EKG-T-Wellen-bei-Ischa%CC%88mie-hyperakut-invertiert-negativ-Wellens-Syndrom-De-Winter-T-Welle-Infarkt-STEMI-NSTEMI-Instabile-angina-pectoris-870x1024.png
Unregistriert
08.10.2024, 17:57
Vorderwandinfarkte entstehen infolge eines Verschlusses des RIVA bzw seiner Äste und zeigen sich in 1, AvL und Vorderwandableitungen V1-V6
Unregistriert
08.10.2024, 18:20
Zu sehen sind primär T negativierungen in V2-V4 und aVL, laut Amboss kann es auch direkte Infarktzeichen auch in V1 geben wenn die proximale RCA stenosiert ist.
RIVA kann es nicht sein, da in V2-V4 T-Negativierungen statt T-Hebungen zu sehen sind.
RCX kann DD noch möglich sein, allerdings erklärt das nicht dass auch aVL negativiert ist
Unregistriert
08.10.2024, 18:42
Ist die Einheit/Skalierung 10mm/V im EKG normal??? Eigentlich ist es doch immer 10mm/mV -> wodurch ja die mini Ausschläge, die gefühlt nur mit Lupe zu erkennen sind, eigentlich plötzlich sehr deutlich wären (und die Kammerkomplexe riesig). Ob das Absicht vom IMPP war?
Unregistriert
09.10.2024, 12:59
wir haben eine isolierte ST-Hebung in V1 und sonst div. Negativierungen etc. schließt auf ne Rechtsherzbeteiligung, daher RCA-Stenose
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