Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Laut Medilearn 68,01%



Inucca
08.10.2024, 20:54
Hallo zusammen,
ich habe heute leider laut Medilearn nur 58 % der Fragen richtig beantwortet und bin jetzt etwas verzweifelt. Meint ihr, ich habe trotzdem realistische Chancen, die Prüfung noch zu bestehen? Danke euch!

Unregistriert
08.10.2024, 20:58
Jaaa! Denke es werden Fragen gestrichen, manche Antworten sind bei Medilearn falsch und du hast noch 2 Tage vor dir!! Fand den Tag heute auch schwer und denke die nächsten werden besser

Unregistriert
08.10.2024, 20:59
Na klar! Damit ist doch gar nichts verloren. Morgen geht's ran an Tag 2. Das wird schon. :)

Unregistriert
08.10.2024, 21:00
Klar, warum nicht? Ich liege auch in dem Bereich mit den Punkten leider und hoffe, dass mir die nächsten beiden Tage besser liegen. Wenn man ungefähr 190 Punkte am Ende erreicht, dann ist man über 60% und hat bestanden. Meist sogar etwas weniger.

Unregistriert
08.10.2024, 21:10
Auf jeden Fall Ruhe bewahren, viele Lösungen stimmen noch nicht, die Bestehensgrenze kann runtergesetzt werden, morgen und Donnerstag könnten richtig gut laufen und und und! Resetten gedanklich und abhaken heute diesen blöden 1. Tag, du weißt ja noch gar nicht was morgen passiert!

Unregistriert
09.10.2024, 21:28
Toi toi toi. Ist es heute besser gelaufen?

KaryaRu
11.10.2024, 07:53
Hallo zusammen, ich möchte euch um eine ehrliche Meinung bitten. Die ganzen kommentare und gespräche von den Studenten geben mir das gefühl, dass ein großteil der Fragen nach dem Bauchgefühl gekreuzt wurden und sehr verwirrende schwierige fragen im Examen vorkamen. Würde das bedeuten, dass man garkein amboss wissen abgefragt wird? Irgendwie muss man ja eine gewisse punktzahl erreichen zum bestehen. Ich würde mich freuen, wenn da jemand mir eine kurze Info gibt. Vielen lieben Dank im Vorraus

thebiglepaulski
11.10.2024, 09:04
Ich habe auch mit Amboss gelernt, was eine gute Grundlage ist, mehr aber auch nicht. Am Ende waren es dann sehr sehr viele Fragen dabei wo man auf 2 vermeintlich gleich wahrscheinliche Antwortmöglichkeiten rauskam und dann nach dem Bauch entscheiden musste. Zumindest war es bei mir so. Ich hatte auch das Gefühl, dass das vom IMPP gewollt ist, demnach einfach mehr als reines Faktenwissen abgefragt werden soll.

DennisB
11.10.2024, 10:24
Mit 186 Punkten ist ja noch nicht alles verloren. Im letzten Herbst lag die Bestehensgrenze bspw. exakt dort, im Frühjahr 24 ebenfalls. :)
Der Nachteilsausgleich bedeutet: dir darf kein Nachteil aus Fragen entstehen, die gestrichen werden. Im Falle einer falschen Beantwortung wird dir kein Punkt abgezogen, du verlierst aber auch keinen, falls du die Frage richtig beantwortet hast. Gestrichene Fragen sind nur zum Vorteil für dich.
Ich drücke dir die Daumen!

Szarinho
11.10.2024, 12:49
Bei mir sind es leider aktuell 181 Punkte, gab aber auch schon Examina, wo die Bestehensgrenze tatsächlich darunter lag. Das Examen jetzt war ja aber deutlich schwieriger als bspw. Frühling 24 oder auch Herbst 23. Meint ihr, dass ich da tatsächlich mit einer realistischen Chance rechnen kann? Aktuell liegt der Durchschnitt bei 74,1%. Nach meinen Berechnungen würde das mit Nachteilsausgleich dann ab 7 rausgenommenen Fragen reichen und ich denke, dass das auch eine realistische Zahl an rausgenommen Fragen ist. Meine Frage ist: Wird bei 7 oder auch mehr rausgenommen Fragen der Schnitt nochmal auf 75-76 wachsen, oder bleibt es eher bei den 74? Je nachdem wie sich das ändert, wird es im schlimmsten Fall vielleicht auf 1-2 Punkte ankommen. Weiß daher nicht, ob ich direkt mit Lernen für den Frühling anfangen sollte...

ExamenM2_2023
11.10.2024, 15:22
Na ja, was heißt schwieriger. Ich glaube im Durchschnitt sind die Examen in etwa gleich schwierig. Letzten Herbst war der vorläufige Schnitt zwar höher, aber wenn ich mich richtig erinnere waren im Nachhinein 30-40 Fragen des "Schwarmwissens" doch nicht richtig. Meine Vorauswertung nach Tag 3 hatte mir zu 99% die bessere Note prophezeit und war dann doch eine Note schlechter. Und man darf eines nicht vergessen: Im Examen kommen viele Fragen, wo man noch nie die Antwort irgendwo gelesen hat. Amboss trägt das Wissen zu den Fragen dann immer nachträglich ein. Wenn man also mit Amboss lernt und kreuzt, hat man im Normalfall die Antworten als markiertes Wissen irgendwo mal gelesen/gelernt. Auch die Antworten für die Probexamina. Im richtigen Examen sind dann eben auch wirklich Fragen dabei, die einen komplett verwirren. Denke aus diesem Grund empfindet der Großteil das eigene Examen als schwieriger als sonst.

ehem-user-04-11-2024-1756
11.10.2024, 15:54
Ich habe auch mit Amboss gelernt, was eine gute Grundlage ist, mehr aber auch nicht. Am Ende waren es dann sehr sehr viele Fragen dabei wo man auf 2 vermeintlich gleich wahrscheinliche Antwortmöglichkeiten rauskam und dann nach dem Bauch entscheiden musste. Zumindest war es bei mir so. Ich hatte auch das Gefühl, dass das vom IMPP gewollt ist, demnach einfach mehr als reines Faktenwissen abgefragt werden soll.

Aber woher soll man das können? Das ganze Studium ist doch auf Faktenwissen aufgebaut und auch Amboss etc. Natürlich hat man Famulaturen, aber wer wird denn in Famulaturen ständig in kritische Entscheidungsfindung, Abwägen etc. mit einbezogen? Und man lernt in den Famulaturen ja nur einen kleinen Teil der Krankheiten die gefragt werden, wirklich kennen. Und wer hat schon in allen Fächern famuliert? Da wird ja z.Zt. die Entscheidungskompetenz eines erfahrenen Facharzt vorausgesetzt

ehem-user-04-11-2024-1756
11.10.2024, 15:55
Na ja, was heißt schwieriger. Ich glaube im Durchschnitt sind die Examen in etwa gleich schwierig. Letzten Herbst war der vorläufige Schnitt zwar höher, aber wenn ich mich richtig erinnere waren im Nachhinein 30-40 Fragen des "Schwarmwissens" doch nicht richtig. Meine Vorauswertung nach Tag 3 hatte mir zu 99% die bessere Note prophezeit und war dann doch eine Note schlechter. Und man darf eines nicht vergessen: Im Examen kommen viele Fragen, wo man noch nie die Antwort irgendwo gelesen hat. Amboss trägt das Wissen zu den Fragen dann immer nachträglich ein. Wenn man also mit Amboss lernt und kreuzt, hat man im Normalfall die Antworten als markiertes Wissen irgendwo mal gelesen/gelernt. Auch die Antworten für die Probexamina. Im richtigen Examen sind dann eben auch wirklich Fragen dabei, die einen komplett verwirren. Denke aus diesem Grund empfindet der Großteil das eigene Examen als schwieriger als sonst.

Kannst du sagen, wieviel Prozent diese Fragen ausmachen, bei denen man bei Amboss noch nie die Antwort finden konnte. So vom Gefühl her?

ExamenM2_2023
11.10.2024, 15:59
Wenn man den Lernplan bei Amboss genau so durchzieht wie er vorgegeben ist, übt man von Anfang an das Kreuzen von Fragen, wo man nicht direkt die Antwort weiß. Je mehr man dann im Plan vorankommt, desto eher "weiß" man dann die Antwort auch. Außerdem sind die Fragen häufig sehr ähnlich, ich fand im Nachhinein waren die Kommentare zu den Antworten (auch Falschantworten) hilfreicher als das Lesen der einzelnen Kapitel. Also im Prinzip hat man schon ein gewisses Wissen an den Prüfungstagen, aber das ist eher passiv als aktiv. Also man nimmt die Antwort, die einem aus dem ganzen Gekreutze der letzten 100 Tage davor am ehesten richtig vorkommt. Aber häufig sind eben auch einfache Fragen dabei, was einfach solides Grundwissen darstellt und einfach zu beantworten ist.

ExamenM2_2023
11.10.2024, 16:00
Kannst du sagen, wieviel Prozent diese Fragen ausmachen, bei denen man bei Amboss noch nie die Antwort finden konnte. So vom Gefühl her?

Ich würde sagen circa 10 %

Glio
11.10.2024, 16:56
Hallo ihr Lieben,
laut Medi-Learn-Hochrechnung (206 Punkte → 63,13 %) wäre ich zwar durch, aber irgendwie fühlt es sich nicht gut an, so wenige Prozente als Puffer zu haben. Momentan mache ich mir wirklich Sorgen, da dieses Examen anscheinend sehr viel klinische Entscheidungsfindung und Bauchgefühl vorausgesetzt hat. Ich habe wirklich Bedenken, dass das tatsächliche Ergebnis erheblich von der Hochrechnung abweichen könnte und man mit einem geringen Puffer schnell in Schwierigkeiten geraten kann. Wenn die Hochrechnung bei 14 Fragen falsch liegt, hätte ich wirklich ein Problem...

Ich bin normalerweise keine Person, die ein unbefriedigendes Ergebnis schnell auf ein schwieriges Examen schiebt, aber im Vergleich zu meinen durchschnittlichen Probeexamina liege ich 10 % darunter, was wirklich nicht zufriedenstellend ist. Im Nachhinein ärgere ich mich, so viel Energie und Zeit in den Lernplan investiert zu haben, da für mich oft mehrere Antwortmöglichkeiten zutreffend schienen und ich letztlich nach Bauchgefühl und Abwägen entscheiden musste.

ehem-user-04-11-2024-1756
12.10.2024, 18:40
Ich würde sagen circa 10 %

Danke, ich bin ziemlich erschrocken wie viel Fragen hier diskutiert werden und wenn man dann noch hört „Arztmodus“ oder „Leitlinien“ mache ich mir echt Gedanken, ob das Examen mit solidem Basiswissen überhaupt zu bestehen ist. Das sind ja zum Großteil sehr spezielle Fragen, die hier diskutiert werden

Archangel92
12.10.2024, 18:52
Man sollte hier nicht übertreiben. Diskutiert werden immer viele Fragen. Und wenn 10 % nicht bei Amboss stehen kannst du mit Amboss immer noch 90% holen.

Der Durchschnitt liegt bei 74% und die Durchfallquote wird gering sein. Es war also am Ende doch ein Examen wie jedes andere