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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verunsichert mit Psychologie, doch Humanmedizin



MedPsycho
29.10.2024, 17:58
Liebe Leser/-innen,

Danke dass du mein Beitrag liest.

Ich studiere im 1 FS Psychologie. Das Studium bereitet mir eigentlich Freude, aber es gibt einige Punkte die mir Sorgen bereiten und vielleicht Medizin doch besser wäre:

- der Notendruck in Psychologie alles schlechter als 1,8 in einer Klausur ist ein Weltuntergang. Ich möchte unbedingt ein klinischen Master absolvieren, um dann die Ausbildung zur klinischen Neuropsychologin zu machen

- die Bezahlung der Therapeuten Ausbildung ist trotz Reform noch nicht gesichert siehe die Proteste der Psychologiestudenten deutschlandweit

- Lernen hat mir eigentlich Spaß gemacht, ich habe gerne neue Inhalte gelernt und hatte damit eigentlich nie Probleme. Jetzt lähmt mich der Notendruck zu lernen, weil ich jetzt schon Angst vor der Klausuren Phase habe und eben keinen klinischen Master Platz bekomme

- selbst mit einem sehr guten Bachelor Abschluss muss ich deutschlandweit bewerben für den klinischen Master und muss ggf weiter weg ziehen. Ich bin jetzt 24 und ich weiß nicht, wo ich im Leben mit 27/28 stehe und dies eventuell ein großes Problem privat werden könnte…. Es wären aber ja auch nur 2 Jahre..



Jetzt kommen die Punkte, die mich von Medizin abgebracht haben:


- die Arbeitsbedingungen sowohl im Medizinstudium (PJ vor allem), als Assistenzarzt und dann als FA. Ich möchte nicht mein ganzes Berufsleben, Überstunden schieben müssen, egal wie schön der Beruf auch sein mag. Zudem scheint ja eher eine Zuspitzung der Arbeitsbedingungen zu kommen….


- ich bin 24 Jahre alt, hab davor eine medizinische Ausbildung (Physiotherapeutin) und ein FSJ im Krankenhaus gemacht und fühle mich eigentlich zu alt, um mit 25 noch so ein langes Studium zu absolvieren. Danach dann die genannten Arbeitsbedingungen….


- ich müsste den TMS im Mai machen. Die Klausurenphase im Februar und März muss ich wegen dem Notendruck mit sehr guten Noten, deshalb mit hohen Lernaufwand absolvieren. Dies würde sicher mit den TMS Vorbereitungen kollidieren und sehr stressig werden. Sollte ich den Plan mit Medizin haben, dann muss ich trotzdem als Sicherheit im Psychologie Studium bleiben und dies sehr gut absolvieren..



Die Frage nach meinem Abi: Ich hatte ein 2,1 Abi BW..

Ich bin momentan sehr verzweifelt und wäre um jeden Rat dankbar :).

rafiki
29.10.2024, 18:49
Der erste Punkt, den du gegen die Medizin genannt hast, ist der entscheidende. Also besser Finger weg von der Medizin, sonst wirst du sehr unglücklich. Wer Medizin macht, muss arbeiten wollen.

davo
30.10.2024, 17:41
Warum denn eigentlich unbedingt klinische Neuropsychologie? Ist ja doch ein äußerst spezielles Feld.

Warum hast du die Ausbildung gemacht? Und warum hast du nach deiner Ausbildung mit Psychologie statt mit Medizin angefangen? Und warum überlegst du dir jetzt schon im 1. Semester, nochmal was anderes zu machen?

Das klingt IMHO alles recht sprunghaft und wenig durchdacht.

MedPsycho
31.10.2024, 13:41
Dafür müsste ich etwas weiter ausholen.

Ich habe eine Ausbildung zur Physiotherapeutin gemacht. Dies war eine bewusste Entscheidung. Ich wollte einen medizinischen Ausbildunsgberuf, indem ich selbständig mit meinen Patienten arbeiten kann. Damals schon bin ich von Medizin nach meinem FSJ abgekommen, weil ich Angst hatte vor der großen Arbeitsbelastung und Dienste. Ich dachte mit dann 26 Jahren, bin ich solch einem Arbeitspensum und Verantwortung nicht gewachsen. Zudem habe ich in der Familie eine Ärztin, die auch schon einen Bournout hatte und die auch meinte mach lieber Physiotherapie damit wirst du glücklicher.


In der Ausbildung muss man 240h in der Neurologie ableisten, dort oben unter Delegation selbstständig Patienten behandeln. Dort durfte ich auch 3 Tage bei einer Neuropsychologin mitlaufen, dies hat mich unglaublich fasziniert und sehr spannend. Dadurch kam dann auch der Gedannke an ein Psychologie Studium. Zudem kann ich mir alternativ Rechtspsychologin, klinische normale Psychologin, Doktorandin bzw akademische Laufbahn und eben der Neuropsychologie.


Der Gedanke an Medizin hat mich auch damals nie ganz losgelassen, aber meine Vernunft hat mich von diesem immer wieder abgebracht siehe die oben genannten Punkte. Ich habe damals tatsächlich auf den Hamnat 2023 gelernt, bin aber nicht hin gegangen, weil alle insbesondere meine Tante die Ärztin meinten, dass ich aus den oben genannten Punkten lassen solle. Nichts wäre schlimmer als 6 Jahre Medizin zu studieren und dann nicht als Ärztin arbeiten wollen….wegen den Bedingungen

Zudem werden wir in der Physiotherapie auch von Ärzten unterrichtet, immer wieder hieß es willst du geregelte Arbeitszeiten, kein Bournout dann mach lieber Psychologie. Weniger Gehalt aber dafür ein glücklicheres Leben und entspannter.


Das sind so Gedankengänge die dazu kamen..

MedPsycho
31.10.2024, 13:52
Ah und jetzt kommt eben das Alter dazu. Jetzt bin ich 24 bald 25. Mit 25 Medizin zu studieren ist halt bissel alt dafür.

Anderseits gerade biologische Psychologie machen wir gerade viel Gehirn und Co, worin ich sehr Interesse habe schon in der Ausbildung. Statistik ist zwar schwer, aber ich kämpfe mich da ganz gut durch, aber mich lähmt dieser Druck um den Master den hätte ich mit Medizn nicht dafür müsste ich aber dann die schlechten Arbeitsbedingungen in Kauf nehmen insbesondere in der Neurologie später.

Dadurch bin ich jetzt verunsichert

Sosylos
31.10.2024, 14:37
Mit 25 Jahren ist man in einem guten Alter, um mit einem Medizinstudium zu beginnen. Viele konnten wegen den Wartesemester nicht früher beginnen, und ich behaupte mal, daß das neue System da nicht viel besser ist, es wird nur anders genannt.

davo
31.10.2024, 16:41
Du lässt dich offenbar sehr stark durch die Meinung anderer und durch gewisse nicht ganz rationale Ängste beeinflussen.

Wie lange du in der Klinik arbeitest, wie lange du Dienste machst, kannst du dir in vielen Fächern weitgehend aussuchen.

Außerdem ist der Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung und Burnout IMHO viel geringer, als man so glaubt. Noch viel geringer ist der Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung und Glück.

Und wenn man mit 25 zu alt fürs Medizinstudium ist, was soll dann ich sagen? Sorry, das ist doch Quark mit Soße.

Überleg dir was du arbeiten willst, und dann zieh es auch durch, ohne dass du dich durch die Tante X oder den Vortragenden Y beeinflussen lässt.

Shairon
31.10.2024, 23:05
Du hast eine abgeschlossene Berufsausbildung. Selbst wenn alles schief geht, kannst ja immer dorthin zurück. Also hör mal auf, dir selbst so ein Drama zu machen. Wenn du keine guten Noten in Psychologie hast, dann machst halt einen allgemeinen Master und danach machst nen Heilpraktiker für Psychotherapie (gibts je nach Bundesland auch ohne zusätzliche Prüfung für Leute, die einen Psychologieabschluss haben) und machst darüber dann bisschen psychologische Beratung. Kannst es ja sogar mit der Tätigkeit als Physio noch kombinieren und einfach beides anbieten. Jedenfalls auch hier wieder: Es gibt immer unzählige Wege für die Lebensgestaltung, mach dir selbst nicht so ein Drama.

Brauchst denn für die Tätigkeit als Neuropsychologin überhaupt einen klinischen Master? Ich dachte der wäre nur zwingend relevant für die Psychotherapeutenausbildung.

Duke Nukem
01.11.2024, 12:55
- der Notendruck in Psychologie alles schlechter als 1,8 in einer Klausur ist ein Weltuntergang. Ich möchte unbedingt ein klinischen Master absolvieren, um dann die Ausbildung zur klinischen Neuropsychologin zu machen
- Lernen hat mir eigentlich Spaß gemacht, ich habe gerne neue Inhalte gelernt und hatte damit eigentlich nie Probleme. Jetzt lähmt mich der Notendruck zu lernen, weil ich jetzt schon Angst vor der Klausuren Phase habe und eben keinen klinischen Master Platz bekomme

Eigentlich will ich hier nicht auch noch rummotzen, aber zur Medizin wechseln, weil man in einem anderen Studiengang nicht mit dem Druck und dem Lernpensum klar kommt, das erscheint mir wie eine wirklich sehr schlechte Ausgangsvoraussetzung. Völlig unabhängig, ob Medizin nun ein tolles Studium/Beruf ist, ist das für mich eher ein red flag für die reine Umsetzung so eines Plans.

miiira
04.11.2024, 14:20
Hallo
Wow, das hätte ziemlich exakt ein Beitrag von mir vor 7 Jahren sein können.
Ich hatte auch den Wusch Neuropsychologin zu werden und habe zunächst ein Psychologiestudium begonnen ( hatte mich parallel für Med beworben und eine Absage bekommen). Nach einem Jahr war mir ziemlich klar, dass ich mit dem Studium nicht warm werde. Es war mit einfach zu weit weg, von dem was ich mal machen wollte. Mir fehlte auch der klare Weg vor Augen. Ich wusste nicht ob die Noten für einen Masterplatz reichen, ob ich einen Weiterbildungsplatz für Neuropsycholigie bekommen werde und wie ich das alles finanzieren soll.
Ich habe zu Medizin gewechselt und bin mittlerweile im PJ. Medizin hat sich gleich richtig angefühlt. Selbst die Vorklinik war kein Problem, weil ich genau wusste wofür ich das mache und als die ersten Untersuchungskurse und Farmulaturen losgingen, hat das Studium immer mehr Spaß gemacht. Ich interessiere mich sowohl für Psychologie/Psychiatrie als auch für die Somatik ( natürlich kann man das nicht klar trennen). Damals dachte ich Neuropsychologie würde da passen. Jetzt, nach dem Studium und vielen Farmulaturen/ Hospitationen in der Psychiatrie und Neurologie, denke ich dass für mich Psychiatrie die perfekte Wahl ist.
Die Arbeitsbedingungen sind im PJ für mich absolut ok und durch Bafög auch finanzierbar. Danach kommen natürlich Dienste Überstunden usw dazu. Mit dem Ziel vor Augen mal in einer Peaxis/ Ambulanz/ Tagesklinik nehmebich das aber in Kauf. Vor allem weil mir die Arbeit Spaß macht. In der Psycholigie hätte mir die Medizin sicher zu sehr gefehlt. Wenn es nur der Nitendruck ist, der dich stresst würde ich dir empfehlen dafür eine Lösung zu finden statt direkt den Fachbereich zu wechseln. Falls du dirvmit dem ganzen Fach unsicher bist würde ich dir Praktika in der Psychiatrie/ Neurologie empfehlen und mal zu gucken was die Neuropsychologen bzw. Mediziner so schwerpunktmäßig machen. Ich bei Beginn des Studiums übrigens älter als du und habe während des Studiums auch noch Kinder bekomme. Der Weg ist so oder so lang egal welcher Abschluss es letztendlich werden soll

MedPsycho
05.11.2024, 18:40
Eigentlich will ich hier nicht auch noch rummotzen, aber zur Medizin wechseln, weil man in einem anderen Studiengang nicht mit dem Druck und dem Lernpensum klar kommt, das erscheint mir wie eine wirklich sehr schlechte Ausgangsvoraussetzung. Völlig unabhängig, ob Medizin nun ein tolles Studium/Beruf ist, ist das für mich eher ein red flag für die reine Umsetzung so eines Plans.

Ich danke dir/Ihnen für Ihre Anmerkung. Ich glaube, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Mit der Stoffmenge und Inhalt gut zurecht, sodass ich soweit verstehe und dem Wochenpensum (mit Eigenaufwand von ca 15h pro Woche Eigenarbeit).

Ich habe, aber Bedenken bzw Angst dass ich exzellent abschneiden muss im Februar und April, um mir meine Zukunftchancen nicht kaputt zu machen … In Medizin ist man drin und hat dann keinen Druck einen 1er Schnitt schaffen zu müssen.

Ich habe einfach die Bedenken dem Notendruck nicht gewachsen zu sein bzw in jeder Klausurenphase nur noch mit Prüfungsangst reingehe und dies dann 6 Klausurenphase durchhalten zu müssen….

Manchmal versuche ich mir zu sagen zu Not, mache ich meinen klinischen Master (1000 Euro pro Monat) eben privat…

Joa .. vielleicht können Sie es jetzt besser verstehen, dass ich nicht dem Notendruck aber schon der Stoffmenge gewachsen bin.

MedPsycho
05.11.2024, 19:26
Du hast eine abgeschlossene Berufsausbildung. Selbst wenn alles schief geht, kannst ja immer dorthin zurück. Also hör mal auf, dir selbst so ein Drama zu machen. Wenn du keine guten Noten in Psychologie hast, dann machst halt einen allgemeinen Master und danach machst nen Heilpraktiker für Psychotherapie (gibts je nach Bundesland auch ohne zusätzliche Prüfung für Leute, die einen Psychologieabschluss haben) und machst darüber dann bisschen psychologische Beratung. Kannst es ja sogar mit der Tätigkeit als Physio noch kombinieren und einfach beides anbieten. Jedenfalls auch hier wieder: Es gibt immer unzählige Wege für die Lebensgestaltung, mach dir selbst nicht so ein Drama.

Brauchst denn für die Tätigkeit als Neuropsychologin überhaupt einen klinischen Master? Ich dachte der wäre nur zwingend relevant für die Psychotherapeutenausbildung.


Brauchst denn für die Tätigkeit als Neuropsychologin überhaupt einen klinischen Master? Ich dachte der wäre nur zwingend relevant für die Psychotherapeutenausbildung.[/QUOTE]

Vielen Dank für Ihr Kommentar.

Entschuldige, dass es für Sie Drama ist. Allerdings bekommt man doch von den Ärzten älterer Generation gesagt bzw habe ich von einigen gesagt bekomme, dass ich vielleicht doch bissel zu alt sei. Meine Verunsicherung bezüglich des alters kommt also nicht von ungefähr.

Zudem möchte ich aus verschiedenen Gründen (z.B teure Fortbildungen, geringe Wertschätzung) nicht in den Beruf zurück bzw maximal als Physiotherapeut in einer psychiatrischen Rehaklinik/Akutpsychiatrie, da dort die körperliche Belastung geringer und man nicht die enge Taktung hätte.

Ich brauche zwingend einen klinischen Master, um die Ausbildung zu Neuropsychologin zu absolvieren. Diese wird seit der Reform als Fachtherapeut wie Kinder-Jugendpsychotherapeut oder psychologischer Psychotherapeut. Dies wären 5 Jahre Weiterbildung, diese ist aber das neue Problem. Es wird zu wenig Plätze geben bzw gibt es jetzt schon, weil wir Master Absolventen mit Einstufung Entgelt Stufe 14 zu teuer sind. Dies geht ja auch den Master Absolventen so, die psychologischer Therapeut werden wollen.

Ich würde mich sogar verschulden für einen privaten klinischen Master (wären ca 20 000 Euro wäre noch machbar), wenn mir die Weiterbildung nicht auch noch so Sorgen bereiten würde..

Deswegen bin ich ja so verunsichert mitunter und eben dem krassen Notendruck..

MedPsycho
05.11.2024, 19:50
Hallo
Wow, das hätte ziemlich exakt ein Beitrag von mir vor 7 Jahren sein können.
Ich hatte auch den Wusch Neuropsychologin zu werden und habe zunächst ein Psychologiestudium begonnen ( hatte mich parallel für Med beworben und eine Absage bekommen). Nach einem Jahr war mir ziemlich klar, dass ich mit dem Studium nicht warm werde. Es war mit einfach zu weit weg, von dem was ich mal machen wollte. Mir fehlte auch der klare Weg vor Augen. Ich wusste nicht ob die Noten für einen Masterplatz reichen, ob ich einen Weiterbildungsplatz für Neuropsycholigie bekommen werde und wie ich das alles finanzieren soll.
Ich habe zu Medizin gewechselt und bin mittlerweile im PJ. Medizin hat sich gleich richtig angefühlt. Selbst die Vorklinik war kein Problem, weil ich genau wusste wofür ich das mache und als die ersten Untersuchungskurse und Farmulaturen losgingen, hat das Studium immer mehr Spaß gemacht. Ich interessiere mich sowohl für Psychologie/Psychiatrie als auch für die Somatik ( natürlich kann man das nicht klar trennen). Damals dachte ich Neuropsychologie würde da passen. Jetzt, nach dem Studium und vielen Farmulaturen/ Hospitationen in der Psychiatrie und Neurologie, denke ich dass für mich Psychiatrie die perfekte Wahl ist.
Die Arbeitsbedingungen sind im PJ für mich absolut ok und durch Bafög auch finanzierbar. Danach kommen natürlich Dienste Überstunden usw dazu. Mit dem Ziel vor Augen mal in einer Peaxis/ Ambulanz/ Tagesklinik nehmebich das aber in Kauf. Vor allem weil mir die Arbeit Spaß macht. In der Psycholigie hätte mir die Medizin sicher zu sehr gefehlt. Wenn es nur der Nitendruck ist, der dich stresst würde ich dir empfehlen dafür eine Lösung zu finden statt direkt den Fachbereich zu wechseln. Falls du dirvmit dem ganzen Fach unsicher bist würde ich dir Praktika in der Psychiatrie/ Neurologie empfehlen und mal zu gucken was die Neuropsychologen bzw. Mediziner so schwerpunktmäßig machen. Ich bei Beginn des Studiums übrigens älter als du und habe während des Studiums auch noch Kinder bekomme. Der Weg ist so oder so lang egal welcher Abschluss es letztendlich werden soll


Danke für dein Kommentar. Dein/Ihr Kommentar ist ja sehr interessant, dass Sie sich selbst in einer fast gleiche Lage befanden.

Freut mich für Sie, dass es für Sie nun die richtige Wahl und Sie damit glücklich sind.

Von einer Tutorin habe ich gesagt bekommen, dass es erst im 3 FS mit den Anwendungsfächer wie Störungs- und Verhaltenslehre I.

Dies mit der Praktikum ist eine gute Idee, wobei ich dann mit der Uni klären muss welche Psychiatrien als Praktikumsstellen gestattet sind, damit mir diese Zeit bzw Praktikum als Orentierungspraktikum 1 anerkannt wird.

Falls ich eben bei der Psychologie bleibe. Die andere Frage ist, wo ich das Praktikum unterbekommen soll :D. Mein Stundenplan ist sehr voll, sodass vor März eigentlich nichts möglich wäre.

Zudem müsste ich den TMS absolvieren, ob dafür 1 Monat und paar Tage Prüfungszeit reichen, weiß ich nicht.
Für Dresden würde mir einen SW von 93 reichen, bei einem SW 102 hätte ich 4 Unis zur Auswahl (darunter sogar die LMU)

Ich habe im 1 FS 5 Klausuren zu schreiben, alle im Februar zum ersten Termin, kann ich mir abschminken, wenn dabei 1,x Schnitt bei rumkommen muss.

Das Interesse für Somatik habe ich auch durchaus, deswegen 4 Jahre im medizinischen Bereich (FSJ, Ausbildung)

Was mich am meisten zu dem Notendruck verunsichert, ist die Reform 2020 welche sehr viele Unsicherheiten in der Weiterbildungen beinhaltet (in einem Kommentar davor habe ich es beschrieben) und die Angst es am Ende zu bereuen mit Psychologie..

Anderseits habt Ihr im Medizinstudium kaum bis gar nicht Module/Lehre von wissenschaftlichen Methoden und Forschung… dadurch ist es sicher schwierig falls man den Weg in die Forschung gehen möchte oder?

miiira
05.11.2024, 20:11
[/QUOTE] was mich am meisten zu dem Notendruck verunsichert, ist die Reform 2020 welche sehr viele Unsicherheiten in der Weiterbildungen beinhaltet (in einem Kommentar davor habe ich es beschrieben) und die Angst es am Ende zu bereuen mit Psychologie..

Anderseits habt Ihr im Medizinstudium kaum bis gar nicht Module/Lehre von wissenschaftlichen Methoden und Forschung… dadurch ist es sicher schwierig falls man den Weg in die Forschung gehen möchte oder?[/QUOTE]

Den Notendruck habe ich im Psychologiestudium und auch im Abi ( mit ü30 nachgeholt) ähnlich empfunden. Ich hatte aufgrund meines Alters keine Zeit für Umwege. Alternativen zur Neuropsychologie habe ich für mich auch eher in der Medizin als ich der Psychologie gesehen. Im Medizinstudium habe ich deutlich weniger Prüfungsdruck empfunden, auch wenn der Lernaufwand insgesamt größer war.

In unserem Medizinstudiengang schreiben wir 2 Forschungsarbeiten die vergleichbar mit einem Bachelor und Master sind und haben Forschungspraktika. Im Zuge dessen sind forschungsbezogene Fächer durchaus relevant. Statistik fällt allerdings tatsächlich deutlich geringer aus als im Psychologiestudium. Dennoch kann man natürlich in die Forschung gehen und hat auch während des Studiums Möglichkeiten in Forschungsgruppen mitzuarbeiten.