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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : M1: Anfertigen von Gedächtnisprotokollen/Fragenkatalog ab F25



Jamal22
20.11.2024, 21:35
Hallo zusammen,
da dieses Thema alle Medizinstudierenden an öffentlichen Universitäten in Deutschland betrifft, möchte ich es in beiden Foren teilen, um möglichst viele von euch zu erreichen und zum Mitmachen zu motivieren.

Wie ihr sicher mitbekommen habt, sollen ab Frühjahr 2025 die Fragenhefte der Examina wieder eingesammelt werden. Das bedeutet, dass wir Studierende unsere Antworten nicht mehr über den Examenservice direkt nachprüfen können, sondern auf die Veröffentlichung der Ergebnisse durch das IMPP warten müssen.

Zu diesem Vorgehen gibt es unterschiedliche Meinungen. Um dennoch eine gewisse „Gleichbehandlung“ für zukünftige Jahrgänge sicherzustellen und uns weiterhin gezielt auf die Prüfungen vorbereiten zu können, habe ich folgende Idee:

Was, wenn wir nach jedem Examen gemeinsam eine Art Gedächtnisprotokoll erstellen, aus dem sich mit der Zeit ein umfangreicher Fragenkatalog entwickeln könnte? Ähnliches gibt es ja bereits in Form von Altprotokollen. Mithilfe von KI könnten aus diesen Erinnerungen sogar prüfungsähnliche Fragen generiert werden, was eine große Hilfe für die eigene Vorbereitung sein könnte.

Auch unsere Lernplattformen wie Amboss oder ViaMedici könnten davon profitieren, indem sie die Schwerpunkte in ihren Lernplänen an die gesammelten Fragen anpassen. Für Repetitorien wie Medilearn wäre das ebenfalls ein wertvolles Werkzeug, um Dozenten bei der gezielten Themenauswahl zu unterstützen.

Mein Vorschlag wäre, eine Plattform zu schaffen, auf der Studierende ihre Fragen und Erinnerungen nach der Prüfung einreichen können. Natürlich wird niemand in der Lage sein, alle 320 Fragen aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren. Aber wenn von allen Studierenden jeder nur ein paar Fragen beisteuert, könnten wir gemeinsam eine umfangreiche Sammlung aufbauen.

Was haltet ihr von dieser Idee?

Die Prüfungen liegen zwar noch in der Zukunft, aber es wäre großartig, wenn wir frühzeitig eine Lösung finden könnten – vielleicht sogar gemeinsam mit Verlagen, Fachschaften und anderen Unterstützern.


Ich bin gespannt auf eure Meinungen!


Liebe Grüße

Jamal