rexxi
03.04.2025, 04:57
Liebes Forum,
mich (oder uns als Team einer internistischen Abteilung in der Klinik) beschäftigt momentan folgendes Thema: die Einführung des fallbegleitenden Kodieres. Ich verstehe die Idee, die dahinter steckt, es läuft aber absolut noch nicht so, dass es sich sinnvoll und gewinnbringend anfühlt.
Aktuell kommt eine Kodierperson einmal täglich und spricht mit uns Assistenzärzten über die Patienten. Die Fragen, die die Kodierperson stellt, sind dabei oft so dass ich sie
1. selber noch nicht beantworten kann (weil noch nicht bekannt) und
2. medinizisch unsinnig (weil eben wenig klinische Erfahrung), sodass ich dann anfange, grundlegende Zusammenhänge zu erklären.
Das ist alles sehr zeitaufwändig und anstrengend, passiert auch immer zu einer beliebigen Tageszeit. Aggraviert wird die Situation dadurch, dass unsere Abteilung unter chronischem Personalmangel leidet und die halbe Stunde täglich on top auf die ohnehin-Überstunden besonders weh tut.
Ich würde mir wünschen, dass die Kodierung wieder nach Abschluss des Falles (und im Wesentlichen anhand des Entlassbriefes) erfolgt.
Meine Fragen an euch:
- wird bei euch fallbegleitend kodiert und läuft es besser/ergibt es Sinn?
- da die oberen Etagen immer damit argumentieren, dass es "Zahlen gibt, die belegen, dass es wirtschaftlicher ist" und dazu aber nie was vorgelegt haben: kennt jemand tatsächliche Zahlen/Publikationen zur Umsatzsteigerund durch fallbegleitendes Kodieren?
Vielen Dank für euren Input!
mich (oder uns als Team einer internistischen Abteilung in der Klinik) beschäftigt momentan folgendes Thema: die Einführung des fallbegleitenden Kodieres. Ich verstehe die Idee, die dahinter steckt, es läuft aber absolut noch nicht so, dass es sich sinnvoll und gewinnbringend anfühlt.
Aktuell kommt eine Kodierperson einmal täglich und spricht mit uns Assistenzärzten über die Patienten. Die Fragen, die die Kodierperson stellt, sind dabei oft so dass ich sie
1. selber noch nicht beantworten kann (weil noch nicht bekannt) und
2. medinizisch unsinnig (weil eben wenig klinische Erfahrung), sodass ich dann anfange, grundlegende Zusammenhänge zu erklären.
Das ist alles sehr zeitaufwändig und anstrengend, passiert auch immer zu einer beliebigen Tageszeit. Aggraviert wird die Situation dadurch, dass unsere Abteilung unter chronischem Personalmangel leidet und die halbe Stunde täglich on top auf die ohnehin-Überstunden besonders weh tut.
Ich würde mir wünschen, dass die Kodierung wieder nach Abschluss des Falles (und im Wesentlichen anhand des Entlassbriefes) erfolgt.
Meine Fragen an euch:
- wird bei euch fallbegleitend kodiert und läuft es besser/ergibt es Sinn?
- da die oberen Etagen immer damit argumentieren, dass es "Zahlen gibt, die belegen, dass es wirtschaftlicher ist" und dazu aber nie was vorgelegt haben: kennt jemand tatsächliche Zahlen/Publikationen zur Umsatzsteigerund durch fallbegleitendes Kodieren?
Vielen Dank für euren Input!