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08.04.2025, 15:32
Das adäquate weitere Vorgehen, das im beschriebenen Fall als Therapieoption mit dem Patienten besprochen werden sollte lautet am ehesten:
A) Blasenteilresektion im Bereich des ca. 5cm messenden pT1-Tumors
B) erneute Nachresektion in 10-12 Wochen
C) radikale Zystoprostatektomie mit regionaler Lymphadenektomie
D) 4-wöchentliche zystoskopische Kontrollen
E) alleinige Radiotherapie von Harnblase und Lymphabflusswegen
Zu A: eine Blasenteilresektion kann theoretisch bei einem unilokulären pT1 Tumor durchgeführt werden, jedoch ist in der Beschreibung des Falles das Vorhandensein eines Carcinoma in situ in der 1. TUR-Blase beschrieben. Dies ist ein Ausschluss für eine Blasenteilresektion nach Aussage der deutschen S3 Leitlinie Harnblasenkarzinom in der aktuellen Fassung.
zu B: Die Kombination eines pT1 G3 Urothelkarzinoms mit ca. 5cm und mit Nachweis von Carcinom in situ zählt im Rahmen der EAU Guidelines von 2024 zu high risk Gruppe mit Empfehlung einer radikalen Zystoprostatektomie mit regionaler Lamphadenektomie
Oder sehe ich das Falsch?
A) Blasenteilresektion im Bereich des ca. 5cm messenden pT1-Tumors
B) erneute Nachresektion in 10-12 Wochen
C) radikale Zystoprostatektomie mit regionaler Lymphadenektomie
D) 4-wöchentliche zystoskopische Kontrollen
E) alleinige Radiotherapie von Harnblase und Lymphabflusswegen
Zu A: eine Blasenteilresektion kann theoretisch bei einem unilokulären pT1 Tumor durchgeführt werden, jedoch ist in der Beschreibung des Falles das Vorhandensein eines Carcinoma in situ in der 1. TUR-Blase beschrieben. Dies ist ein Ausschluss für eine Blasenteilresektion nach Aussage der deutschen S3 Leitlinie Harnblasenkarzinom in der aktuellen Fassung.
zu B: Die Kombination eines pT1 G3 Urothelkarzinoms mit ca. 5cm und mit Nachweis von Carcinom in situ zählt im Rahmen der EAU Guidelines von 2024 zu high risk Gruppe mit Empfehlung einer radikalen Zystoprostatektomie mit regionaler Lamphadenektomie
Oder sehe ich das Falsch?