pregabalino
10.04.2025, 20:20
Ich finde hier kann nicht eindeutig zwischen Somatisierungsstörung und induzierter wahnhafter Störung differenziert werden.
Für Somatisierungsstörung spricht:
Die andauernde (übertriebene) Beschäftigung mit den Beschwerden sowie die Weigerung zu akzeptiieren, dass keine org. Ursachen zugrunde liegen.
ABER ist absolut unklar, ob das Kriterium erfüllt ist, dass Beschwerden aus min. 6 versch. Organsystemen für min. 2 Jahre bestehen. Es wird nur angegeben "verschiedene körperliche Symptome und verschiedene [GI-] Beschwerden" sowie "seit Jahren".
Es könnte höchstens noch eine undifferenzierte Somatisierungsstörung diagn. werden, aber das stand nicht zur Auswahl.
Für die induzierte wahnhafte Störung spricht:
Es liegt eine subj. Fehlbeurteilung der Realität vor mit Behinderung der Lebensführung und dem Verwerfen objektiver Wiedersprüchlichkeiten (Def. von Wahn bei Amboss).
Dabei ist der Wahn bei wahnhafter Störung gemäß Amboss selten paranoid oder bizarr (was hier passen würde).
Und der induzierte Wahn betrifft gemäß Amboss zwei Personen in engem emotionalem Verhältnis (hier Mutter und Tochter).
Es passen somit beide Auswahlmöglichkeiten, wobei für die Somatisierungsstörung eigentlich zur Diagnosestellung notwendige Informationen fehlen.
Aber umgekehrt scheint es (mir) auch etwas abstrus, das Verhalten von Mutter und Tochter hier schon als wahnhaft zu bezeichnen (wobei es schon entspr. Züge aufweist).
Wie seht ihr das?
Für Somatisierungsstörung spricht:
Die andauernde (übertriebene) Beschäftigung mit den Beschwerden sowie die Weigerung zu akzeptiieren, dass keine org. Ursachen zugrunde liegen.
ABER ist absolut unklar, ob das Kriterium erfüllt ist, dass Beschwerden aus min. 6 versch. Organsystemen für min. 2 Jahre bestehen. Es wird nur angegeben "verschiedene körperliche Symptome und verschiedene [GI-] Beschwerden" sowie "seit Jahren".
Es könnte höchstens noch eine undifferenzierte Somatisierungsstörung diagn. werden, aber das stand nicht zur Auswahl.
Für die induzierte wahnhafte Störung spricht:
Es liegt eine subj. Fehlbeurteilung der Realität vor mit Behinderung der Lebensführung und dem Verwerfen objektiver Wiedersprüchlichkeiten (Def. von Wahn bei Amboss).
Dabei ist der Wahn bei wahnhafter Störung gemäß Amboss selten paranoid oder bizarr (was hier passen würde).
Und der induzierte Wahn betrifft gemäß Amboss zwei Personen in engem emotionalem Verhältnis (hier Mutter und Tochter).
Es passen somit beide Auswahlmöglichkeiten, wobei für die Somatisierungsstörung eigentlich zur Diagnosestellung notwendige Informationen fehlen.
Aber umgekehrt scheint es (mir) auch etwas abstrus, das Verhalten von Mutter und Tochter hier schon als wahnhaft zu bezeichnen (wobei es schon entspr. Züge aufweist).
Wie seht ihr das?