Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : F25 Tag 2 - A52/B20 - Schenkelhalsfraktur
thomas.meier
13.04.2025, 18:00
C oder D?
Meine eher C, so auch Chat GPT. Jedoch haben knapp die meisten D gewählt auf Medilearn.
thomas.meier
13.04.2025, 18:01
Also teilzementierte TEP statt Duokopfprothese
thomas.meier
13.04.2025, 18:02
Die Implantation einer teilzementierten Totalendoprothese (TEP) ist bei einer medialen Schenkelhalsfraktur vom Typ Garden IV bei älteren, noch mobilen Patientinnen die empfohlene Therapie. Dies wird durch die S3-Leitlinie „Schenkelhalsfrakturen“ der AWMF unterstützt. 
Die Leitlinie betont, dass bei dislozierten medialen Schenkelhalsfrakturen (Garden III und IV) bei älteren, mobilen Patientinnen die Implantation einer Totalendoprothese, vorzugsweise teilzementiert, indiziert ist. Dies ermöglicht eine frühzeitige Mobilisation und reduziert das Risiko von Komplikationen.
Wenn die Patientin jedoch stark pflegebedürftig oder bettlägerig ist, kann alternativ eine Duokopfprothese (Hemiprothese) in Betracht gezogen werden. In dem vorliegenden Fall gibt es jedoch keine Hinweise auf eine solche Einschränkung, sodass die TEP die geeignete Wahl ist.
Die Implantation einer teilzementierten Totalendoprothese (TEP) ist bei einer medialen Schenkelhalsfraktur vom Typ Garden IV bei älteren, noch mobilen Patientinnen die empfohlene Therapie. Dies wird durch die S3-Leitlinie „Schenkelhalsfrakturen“ der AWMF unterstützt. 
Die Leitlinie betont, dass bei dislozierten medialen Schenkelhalsfrakturen (Garden III und IV) bei älteren, mobilen Patientinnen die Implantation einer Totalendoprothese, vorzugsweise teilzementiert, indiziert ist. Dies ermöglicht eine frühzeitige Mobilisation und reduziert das Risiko von Komplikationen.
Wenn die Patientin jedoch stark pflegebedürftig oder bettlägerig ist, kann alternativ eine Duokopfprothese (Hemiprothese) in Betracht gezogen werden. In dem vorliegenden Fall gibt es jedoch keine Hinweise auf eine solche Einschränkung, sodass die TEP die geeignete Wahl ist.
Wie gut für uns, dass ChatGPT den Arztberuf scheinbar noch nicht ersetzen kann. Die S3 Leitlinie "Schenkelhalsfrakturen" der AWMF gibt es noch gar nicht. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant (https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/187-008)
Die S2e Leitlinie Schenkelhalsfrakturen schreibt:
"Bei älteren Patienten und geringem funktionellem Anspruch ist die Duokopfprothese
weiterhin indiziert" (https://www.iakh.de/files/iakh/public/richtlinien/012-001l_S2e_Schenkelhalsfraktur_2015-10_01.pdf)
Die Frau ist 92 Jahre alt und fortgeschritten dement. Ich bezweifle, dass sie einen hohen funktionellen Anspruch hat.
Dies wird gestützt durch folgenden Artikel:
"Indikationen zur Implantation einer Duokopfprothese sind Schenkelhalsfrakturen bei biologisch alten (>75 bis 80 Jahre), deutlich vorerkrankten Patienten mit niedrigem Aktivitätsniveau" (https://link.springer.com/article/10.1007/s10039-017-0246-x)
Wenn eine fortgeschrittene Demenz, die eine adäquate Untersuchung verbietet, keine deutliche Vorerkrankung ist, dann weiß ich auch nicht weiter.
Bitte nicht einfach dem Output von LLMs glauben, die erzählen einem, was man hören möchte und nicht zwangsweise was richtig ist.
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