sunnyxoxo
13.07.2025, 17:50
Hallo zusammen 😊
Derzeit studiere ich im 8. Semester Medizin und so langsam habe ich das Gefühl, es wird eng mit meiner Doktorarbeit.
Für den Kontext; ich würde schon gerne promovieren – aber wenn ich ehrlich bin, mehr ums gemacht zu haben, um der Erfahrung willen und für den Titel sowie „einfach zur Sicherheit“, falls ich unerwarteterweise irgendwann doch noch in die Forschung will (auch, wenn ich das für sehr unwahrscheinlich halte). Natürlich nicht die nobelste Begründung, aber immerhin ehrlich, oder so :confused:
Allerdings tue ich mich enorm (!) schwer mit der Themenfindung – bzw. bin ich noch lange nicht bei der Suche nach einem konkreten Thema / einer Stelle, weil ich mich nicht einmal für einen Fachbereich entscheiden kann. Ich weiß noch immer nicht so recht, in welche Richtung ich beruflich einmal gehen will und irgendwie habe ich diese blöde Angst im Hinterkopf, dass ich es mir mit der falschen Promotion später unnötig schwer machen könnte. Sprich, einerseits wäre aktuell vermutlich eine Arbeit in einem größeren Fach wie Innere sinnvoller, um später breiter aufgestellt zu sein und sie in möglichst vielen Fachbereichen als thematisch irgendwie passend „verkaufen“ zu können (falls man im Vorstellungsgespräch o. Ä. gefragt wird), andererseits schieße ich mir vielleicht selbst ins Bein, wenn ich später doch in ein kleines, kompetitives Fach wie Derma oder Auge möchte und dann dort aber eben nicht promoviert habe.
Durch diese ständigen Überlegungen – Was will ich machen, dort sollte ich dann auch promovieren, aber ich weiß ja nicht was ich machen will, … – blockiere ich mich jedoch auch offensichtlich ziemlich kontraproduktiv selbst und komme nicht weiter. Und irgendwann sollte ich dann wohl schon mal eine Stelle finden .-.
Was ich bzgl. Fächerwünschen weiß:
Ich will eher was Inneres als etwas rein Chirurgisches machen, Ortho/Unfallchirurgie, Patho, HNO sind ganz definitiv raus für mich. Aktuell haben wir Psychiatrie und Psychosomatik in der Uni und tatsächlich finde ich diese Bereiche bisher mit am spannendsten. Ich habe auch vor dem Studium schon überlegt, ob ich dort evtl. mal arbeiten möchte. Daher tendiere ich fast dazu, eine Promotion in der Psychiatrie anzustreben, und irgendwie könnte man im Zweifel sicher auch ausreichend Relevanz psychiatrischer Erkrankungen für andere Fachbereiche herbeiargumentieren?
Wenn ich mir Beispielthemen / -titel generell für mögliche Dissertationen durchlese, catcht mich bislang halt nie etwas so wirklich, dass ich mir denke „Daran werde ich sicher 6-12 Monate oder länger RIESIGES Interesse haben“. Das war aber bei allen Themengebieten, sei es nun Onkologie, Radiologie, Neurologie, Psychiatrie oder auch Dermatologie oder Augenheilkunde (die beiden Bereiche hatte ich auch für eine spätere Karriere in Betracht gezogen), der Fall…
Ich frage mich halt, ob das einfach zeigt, dass ich vermutlich generell nicht den größten Spaß an Forschung haben werde oder ob ich nur noch nicht das richtige Thema gefunden habe? Bloß weiß ich auch nicht, wie ich effektiver oder besser suchen soll.
Ein bisschen durcheinander geschildert alles, ich weiß es nur nicht so viel besser zu formulieren.
Kernaspekte meines Hilfegesuchs hier sind die Folgenden:
Was sagt ihr grundsätzlich zu meinem Doktorarbeits-Dilemma?
Lieber irgendwas in der Inneren suchen oder was haltet ihr von der Psych-Idee? Gedanken dazu, z. B. in der Psychiatrie oder auch in einem anderen Bereich zu schreiben und dann später doch in ein fachfremdes, möglicherweise sehr kompetitives Feld wie die Derma zu wollen?
Wie wars bei euch, wie habt ihr eure Arbeit gefunden, wart ihr von Anfang an Feuer und Flamme oder kam das erst mit der Zeit oder nie? Was würdet ihr anders oder wieder ganz genauso machen?
Generelle Tipps / sonstige Ratschläge?
Danke auf jeden Fall fürs Lesen und noch ein schönes Restwochenende!
Derzeit studiere ich im 8. Semester Medizin und so langsam habe ich das Gefühl, es wird eng mit meiner Doktorarbeit.
Für den Kontext; ich würde schon gerne promovieren – aber wenn ich ehrlich bin, mehr ums gemacht zu haben, um der Erfahrung willen und für den Titel sowie „einfach zur Sicherheit“, falls ich unerwarteterweise irgendwann doch noch in die Forschung will (auch, wenn ich das für sehr unwahrscheinlich halte). Natürlich nicht die nobelste Begründung, aber immerhin ehrlich, oder so :confused:
Allerdings tue ich mich enorm (!) schwer mit der Themenfindung – bzw. bin ich noch lange nicht bei der Suche nach einem konkreten Thema / einer Stelle, weil ich mich nicht einmal für einen Fachbereich entscheiden kann. Ich weiß noch immer nicht so recht, in welche Richtung ich beruflich einmal gehen will und irgendwie habe ich diese blöde Angst im Hinterkopf, dass ich es mir mit der falschen Promotion später unnötig schwer machen könnte. Sprich, einerseits wäre aktuell vermutlich eine Arbeit in einem größeren Fach wie Innere sinnvoller, um später breiter aufgestellt zu sein und sie in möglichst vielen Fachbereichen als thematisch irgendwie passend „verkaufen“ zu können (falls man im Vorstellungsgespräch o. Ä. gefragt wird), andererseits schieße ich mir vielleicht selbst ins Bein, wenn ich später doch in ein kleines, kompetitives Fach wie Derma oder Auge möchte und dann dort aber eben nicht promoviert habe.
Durch diese ständigen Überlegungen – Was will ich machen, dort sollte ich dann auch promovieren, aber ich weiß ja nicht was ich machen will, … – blockiere ich mich jedoch auch offensichtlich ziemlich kontraproduktiv selbst und komme nicht weiter. Und irgendwann sollte ich dann wohl schon mal eine Stelle finden .-.
Was ich bzgl. Fächerwünschen weiß:
Ich will eher was Inneres als etwas rein Chirurgisches machen, Ortho/Unfallchirurgie, Patho, HNO sind ganz definitiv raus für mich. Aktuell haben wir Psychiatrie und Psychosomatik in der Uni und tatsächlich finde ich diese Bereiche bisher mit am spannendsten. Ich habe auch vor dem Studium schon überlegt, ob ich dort evtl. mal arbeiten möchte. Daher tendiere ich fast dazu, eine Promotion in der Psychiatrie anzustreben, und irgendwie könnte man im Zweifel sicher auch ausreichend Relevanz psychiatrischer Erkrankungen für andere Fachbereiche herbeiargumentieren?
Wenn ich mir Beispielthemen / -titel generell für mögliche Dissertationen durchlese, catcht mich bislang halt nie etwas so wirklich, dass ich mir denke „Daran werde ich sicher 6-12 Monate oder länger RIESIGES Interesse haben“. Das war aber bei allen Themengebieten, sei es nun Onkologie, Radiologie, Neurologie, Psychiatrie oder auch Dermatologie oder Augenheilkunde (die beiden Bereiche hatte ich auch für eine spätere Karriere in Betracht gezogen), der Fall…
Ich frage mich halt, ob das einfach zeigt, dass ich vermutlich generell nicht den größten Spaß an Forschung haben werde oder ob ich nur noch nicht das richtige Thema gefunden habe? Bloß weiß ich auch nicht, wie ich effektiver oder besser suchen soll.
Ein bisschen durcheinander geschildert alles, ich weiß es nur nicht so viel besser zu formulieren.
Kernaspekte meines Hilfegesuchs hier sind die Folgenden:
Was sagt ihr grundsätzlich zu meinem Doktorarbeits-Dilemma?
Lieber irgendwas in der Inneren suchen oder was haltet ihr von der Psych-Idee? Gedanken dazu, z. B. in der Psychiatrie oder auch in einem anderen Bereich zu schreiben und dann später doch in ein fachfremdes, möglicherweise sehr kompetitives Feld wie die Derma zu wollen?
Wie wars bei euch, wie habt ihr eure Arbeit gefunden, wart ihr von Anfang an Feuer und Flamme oder kam das erst mit der Zeit oder nie? Was würdet ihr anders oder wieder ganz genauso machen?
Generelle Tipps / sonstige Ratschläge?
Danke auf jeden Fall fürs Lesen und noch ein schönes Restwochenende!