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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ESAIC und Teilnahme an Kongressen



rrssmed
07.08.2025, 13:15
Hallo,liebe Mitglieder der MediForen! Ich habe mir überlegt dass ich gern Kollegen und Kolleginnen aus anderen Ländern kennenlernen möchte und mit ihnen arbeiten und austauschen möchte. Wie wäre das möglich? Kennt jemand von euch ESAIC? In welchen Verbänden seid ihr Mitglieder? Besucht Ihr Kongresse?

Danke für eure Antworten!

LasseReinböng
09.08.2025, 14:13
Da du Anästhesie zu machen scheinst, wäre es sicherlich sinnvoll, z.B. Kongresse der ESAIC oder ESICM zu besuchen, oder z.B. einen Sono- Workshop von NYSORA , die auch in Europa, u.a. in Belgien stattfinden.

Bzgl. Mitgliedschaften… ab FA ist das alles nicht mehr so günstig und man sollte sich schon überlegen, was man möchte. Ich habe bislang keinen Sinn darin gesehen, Mitglied bei ESAIC und Co zu sein.

Jukka666
09.08.2025, 20:48
Meine Meinung: auf deutsche Anästhesie-Kongresse gehe ich seit 10 Jahren nicht mehr. Ausser ich werde da eingeladen oder halte Vorträge.
Ausnahme: der erste deutsche Regionalanästhesie-Kongress im Dezember in Frankfurt... :-)

Europäische Kongresse sind soooo viel besser...inhaltlich, thematisch, Austausch etc.
Gerade englischsprachige Kollegen sind sehr offen für Austausch auf Kongressen, man kommt schnell ins Gespräch und tauscht Kontaktdaten aus.

Kann dir den Jahreskongress der ESAIC empfehlen (letztes Jahr zB in München), immer an interessanten Orten quer durch Europa - mit einem Kurzurlaub echt top!
Die ESRA-Kongresse (Regionalanästhesie/Schmerz) ebenso, dieses Jahr in Oslo.

Mitgliedschaft: mei, "lohnen"? Was heisst das schon? Man bekommt exzellente Fachzeitschriften, Zugriff auf Lernplattformen, kriegt generell mehr mit vom Fachgebiet als mit den deutschen "Blättchen".
Wer sich für das EDAIC interessiert, muss da ja Mitglied werden anfangs.

Ich bin Mitglied in der ESAIC, der ESRA, der DGAI, dem BDA, der AGBN, der DKG (Dt. Kniegesellschaft). Kostet alles (ca. 500 im Jahr). Ja. Aber man kann gut netzwerken und es kommen immer interessante Erkenntnisse rum.
Habe eine Mitgliedschaft bei der NYSORA-Plattform, wirklich empfehlenswert und hochqualitativ. Kostet ca. 100€ im Jahr.

Generell ist eine deutsche Beteiligung an internat. Kongressen oft peinlich niedrig.

Man kann auch mal lokal auf sowas wie "Westdeutsche Anästhesietage" oder so gehen. Ich fand, das ging selten über das Niveau hinaus, das man ja eh schon irgendwo gelesen hatte.

Ansonsten besuche ich eigentlich lieber spezifische Workshops zu einzelnen Themen wie Cadaver-Workshops oder Kurse wie TECC, PALS, ATLS etc.

LasseReinböng
10.08.2025, 22:24
Bzgl. der deutschen, regionalen "Anästhesietage": war bisher auch mein Eindruck. Hat mich bislang wirklich nicht so vom Hocker gehauen, insbesondere die Norddeutschen Anästhesietage fand ich bis jetzt ziemlich schwach. Wenn man nicht gerade dringend die CME-Punkte braucht, ist man gut beraten, sich einfach nur das Programm auf dem Flyer anzusehen und dann kann man sich das auch selber anlesen.