Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : So hatte ich mir das nicht vorgestellt...
Original geschrieben von Trilian
Da diese Leute Dich im 3. Staatsexamen pfrüfen und benoten, kann Dich das schon scheren....
Im Stex wirst Du aber vom Chef geprüft! Der sieht Dich auf Station, wenns hoch kommt, einmal die Woche zur Visite. Da kannst Du immer noch glänzen! Außerdem machen manche ja auch Auslandstertiale, so daß sie die Prüfer gar nicht kennen, oder es wird ihnen ein Prüfer zugelost. Das gilt natürlich hauptsächlich für die Uni, an peripheren Häusern mag es anders sein. Und natürlich sind gewisse Kenntnisse aus Chirurgie und mehr noch der Inneren auch im Wahlfach hilfreich. Aber das Innere-Wissen, das ich für mein Wahlfach brauche, hab ich auch eher dort mitgenommen.
Die Note im 3. Staatsexamen ist ja nun auch nicht sooo wichtig. Auf die Note kommt es doch im Moment bei dem Ärztemangel ohnehin nicht an. Zur Not gibt es unter Umständen vielleicht ja auch noch eine Möglichkeit, den Prüfer wegen Befangenheit abzulehnen, wenn man mit dem vorher größere Probleme als Chef hatte. Also ich sehe eigentlich garnicht den Grund, warum man überhaupt im PJ irgendetwas zu viel tun soll. Viel können die Leute einem doch heute nicht anhaben.
Original geschrieben von Luccas
Die Note im 3. Staatsexamen ist ja nun auch nicht sooo wichtig. Eigentlich is ja gar keine Note wichtig...
Abi scheißegal, Physikum Hauptsache bestanden, 1. Stex zählt sowieso nur 1/6, beim 2. Stex gilt wieder die Devise "nur bestehen" und das 3. Stex - achja... wen interessiert schon, ob man einen internistischen Befund formulieren kann???
Original geschrieben von Luccas
Auf die Note kommt es doch im Moment bei dem Ärztemangel ohnehin nicht an. Wenn Du ne Stelle im kirchlichen Krankenhaus irgendwo im Erzgebirge oder in der Mecklenburger Seenplatte willst, dann ja.
Aber grade an Häusern, die ein gewisses Spektrum bieten (was ja für sie Facharztausbildung durchaus wünschenswert ist) gibt's auch in Zeiten des Ärztemangels noch mehr Bewerber als Stellen.
Original geschrieben von Luccas
Zur Not gibt es unter Umständen vielleicht ja auch noch eine Möglichkeit, den Prüfer wegen Befangenheit abzulehnen, wenn man mit dem vorher größere Probleme als Chef hatte. Ich hab noch nie davon gehört, daß das wirklich einer durchgezogen hätte.
Und wenn man's zuende denkt, macht's auch nicht viel Sinn:
Schließlich spricht sich das in der Klinik rum und der neue Prüfer kriegt das auch mit und macht sich dann so seine Gedanken.
Der is dann sicher auch nicht unvoreingenommen, wenn er so einen nörgeligen Studenten prüfen soll, oder?
Und alle ablehnen kannst Du ja auch nicht.
Original geschrieben von Luccas
Also ich sehe eigentlich garnicht den Grund, warum man überhaupt im PJ irgendetwas zu viel tun soll. Viel können die Leute einem doch heute nicht anhaben. Das ist ein Geben und Nehmen. Wenn Du mal Deinem Stationsarzt ein bisserl Arbeit abnimmst, dann revanchiert er sich vielleicht auch mal bei Dir indem er z.B. Dir mal nen Fehltag zugesteht, den er nicht meldet. Oder wenn Du den OA oder den Chef mal beeindruckt hast, dann darfst Du auch mal mit zu nem Kongress oder sowas fahren.
Klar gibt's auch Häuser in denen Arbeisteinsatz wenig honoriert wird, aber in der Regel springt schon irgendwas für Dich dabei raus, wenn Du Dich leistungsbereit zeigst.
:-meinung
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