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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lebenslauf lückenlos für FA-Prüfung?



Franz.Schk
11.03.2026, 20:19
Ich werde mich demnächst für die FA-Prüfung anmelden. Ich hatte zwischenzeitlich eine Phase beruflicher Orientierungslosigkeit, in der ich 3 andere Fächer für jeweils kuze Zeit (unter 3 Monaten) gemacht habe, abgebrochen, und dann mit meiner initialen Weiterbildung weitergemacht habe. Auch habe ich in dieser Zeit 8 Monate in der Inneren gearbeitet, was anrechenbar wäre, aber nicht ist, weil der CA keine WB-Ermächtigung hat (:-kotz aber bin drüber hinweg lol).

Ehrlicherweise habe ich die kurzen Experimente nie im Lebenslauf oder bei Bewerbungen angegeben (ich habe damals auch parallel noch Dr-Arbeit geschrieben, was ich dann einfach offiziell gemacht habe). Anrechnen für FA ist ja eh nicht möglich.

Nun frage ich mich, inwieweit ich das alles das für die Zulassung angeben muss? Ich habe noch ein Papier-Logbuch (WBO 2006) und gebe ja auf der ersten Seite alle Weiterbildungsabschnitte an. Nun ist eben zwischen dem ersten und dem Rest eine Lücke von ca. 1.5 Jahren (bestehend aus
- den 2 abgebrochenen Jobs von je 2 und 1 Monat
- kurz arbeitslos
- kurz Impfarzt
- 8 Monate Innere ohne Weiterbildungsermächtigung)

Ich lese auf den Seiten der ÄK:
"Aufstellung der ärztlichen Tätigkeiten in zeitlicher Reihenfolge. Unterbrechungen der Weiterbildung infolge Krankheit, Schwangerschaft, Mutterschutz, Elternzeit,
etc. sind präzise einzutragen."

Ich fürchte also ich muss alles angeben. Aber dann ist der Rest einfach nicht relevant? Denn von den kurzen abgebrochenen Jobs habe ich keinerlei Zeugnisse... Ich war immer davon ausgegangen dass man prinzipiell nur angeben muss was für die Weiterbildung anzurechnen ist, jetzt befürchte ich, irgendwie in Erklärungsnot zu kommen...

Franz.Schk
11.03.2026, 20:21
- den 2 abgebrochenen Jobs von je 2 und 1 Monat
.

Edit: 3 abgebrochene Jobs von je 2 und 1 Monat

anignu
12.03.2026, 13:05
Ich kann dir nur empfehlen das anzugeben. Eine Lücke von 1,5 Jahren ist ja noch um Meilen auffälliger und verleitet zu Nachfragen als wenn es drin steht. Und wenn es nicht gepasst hat dann isses halt so. Wo liegt das Problem?

Und ja, über die Jobs geht es manchmal in der Prüfung. Wird aber in aller Regel als "ice-breaker" für einen entspannten Einstieg genutzt. Bissl small-talk bevor es dann in die eigentliche Prüfung geht.

Teevee
13.03.2026, 04:12
Ich würde es auch angeben. Wäre ggf ungünstig, wenn das rauskäme, außerdem spielt es für die Prüfung keine Rolle, ob du Jobs nur kurz hattest oder paar Monate gar nix gemacht hast. Ist ja deine Sache, deswegen fällt keiner durch :)

Feuerblick
13.03.2026, 06:44
Unbedingt angeben! Sollte keine Nachteile verursachen, aber der Lebenslauf sollte schon schlüssig sein. Ich hatte auch zwei kürzere Anstellungen, die für mein eigentliches Fach nicht anrechenbar waren. Standen aber in der Tabelle für die FA-Prüfung drin.

Franz.Schk
13.03.2026, 22:06
Ich danke euch, der Tenor ist also: angeben. Heißt: ich erwähne das in der Tabelle sowie im Lebenslauf (den ich streng vollständig und nicht "attraktiv" zb für eine Bewerbung mache, also nur kurz alle Stationen). Arbeitszeugnisse, geschweige denn Weiterbildungszeugnisse habe ich aber von keiner der Stellen (nur von der Inneren), die habe ich nur von den eigentlich zählenden Abschnitten - das sollte doch passen, oder?

anignu
14.03.2026, 00:10
Sollte passen. Kann halt sein dass sie sich melden von wegen "wenn Sie uns das nicht nachweisen können, können wir es nicht anerkennen" und dann antwortest du halt mit den Worten von Willy Astor "desmiregal" ;-)