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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Software für Doktorarbeit ??



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26.11.2001, 16:14
Suche Software zum schreiben einer Dissertation!!!!!
Habe bis jetzt leider nur eine Amerikanische Version gefunden die aber zumindest in der Demoversion nicht funzt.
Würde mich über Ideen freuen.
So long
Dumoint

LPB
29.11.2001, 22:12
Ist mir ncht bekannt, daß es sowas gibt. Kann mich aber auch irren, bin noch nicht soweit, besser gesagt, bin noch kein Doktorand. wenn du Dich mit Word auskennst, kannst Du aber auch eigene Vorlagen entwerfen. Vielleicht gibt es aber auch word-Vorlagen für solche Arbeiten. Was für Software suchst Du denn genau? Einfach eine Art Maske, in die Du nur den Text eingeben mußt und der Rest flutscht von alleine (formatieren etc.)?

mwerner
16.12.2001, 21:55
Hallo!

Nach etlichen Erfahrungen von Kollegen, die sich mit PC-Problemen an mich gewandt haben: Vergiss' Word!

a) Kannst Du Bilder, Grafiken etc. nicht genau positionieren.
b) Wird Word bei großen Dateien immer langsamer.
c) Bringt Word das Seitenlayout bei großen Dokumenten durcheinander, stürzt ab und korrumpiert die Datei -> Arbeit dahin!

Tu' Dir einen Gefallen und benutze ein besseres Programm, z.B. Microsoft Publisher oder gleich eine Profi-Software wie Adobe Pagemaker oder InDesign.

Grüße
Matthias

24.01.2002, 15:43
An Alle, die auf der Suche nach einer "Word-Dokumenten-Vorlage" für ihre Dissertationen sind.
Unter der Adresse: http://dissertationen.hu-berlin.de/epdiss/vorlage.html findet ihre sowohl eine Dokumentenvorlage für MS-Word und eine Bedienungsanleitung als Adobe-Datei.
Ansonsten sucht mal unter "dissonline.de".
Leider kann ich noch keine Eindrücke vermitteln, da ich selber erst vor kurzem , die Datei fand.

Vorsichtshalber sollte die Vorlage mit Eurer jeweiligen Dissertatonsvorschrift verglichen werden.
Viel Spaß damit !!!!

eva_luna
30.01.2002, 01:35
Hi,

ich würde von Word und ähnlichen Programmen in jedem Fall abraten, Du wirst Dich damit nur unglücklich machen (s. Matthias´ Antwort). Am besten ist es, ein richtiges Layout-Programm zu verwenden, z.B. PageMaker. Nur damit lässt sich Deine Arbeit vernünftig mit Formatvorlagen etc. gestalten und es passieren keine Word-typischen "Nettigkeiten" wie Grafiken auf mysteriöse Art und Weise verschwunden, Grafiken durcheinander geworfen, Datei kaputt usw.

Auch wenn es eigentlich selbstverständlich sein sollte: Regelmäßige Sicherungskopien nicht vergessen, egal bei welchem Programm!!!
:-)

Viele Grüße,
eva_luna

Jens
30.04.2002, 12:53
Hallo zusammen !

In dem bisherigen Thread ist ja über die Auswahl des "richtigen" Textverarbeitungsprogramms diskutiert worden.

MS Word beinhaltet zwar einige nicht ganz unerhebliche Tücken, ist andererseits die am weitesten verbreitete Software. Sicherlich verfuegen einige Kommilitonen nicht über das notwendige Kleingeld, um sich aufwendige, Einarbeitungszeit kostende und auch nicht immer verbreitete professionelle Desktop-Publishing-Software kaufen zu koennen. Man bedenke nur, dass vielleicht Dein Betreuer/Doktorvater auch mal das "elektronische Dokument" zur Ansicht haben moechte, um z.B. Korrekturen vorzunehmen o.ä. Da kann man sicher sein, dass er ueber MS Word verfuegt, bei den anderen Programmen sieht das vielleicht schon anders aus.

Wer nicht auf MS Word verzichten moechte und kann, sei abschliessend mal auf eine sehr gute Internetseite eines MS-Word-Profis mit vielen, vielen Tipps hingewiesen. Hier gibt es
z.B. ein ueber 700 Seiten langes, KOSTENLOSES Handbuch zum Download:René Probst WORD-Profiseite (http://mypage.bluewin.ch/reprobst/WordFAQ/WordFAQ.htm) .

Wer sich direkt das MS WORD Handbuch herunterladen moechte (PDF-FORMAT): [MS-WORD-HANDBUCH ZUM DOWNLOAD] (http://mypage.bluewin.ch/reprobst/WordFAQ.pdf) .

Ich habe selbst gerade ein kniffeliges Layout-Problem mittels Word doch noch lösen können, nachdem ich mir auch das ein oder andere Profi-Programm angeschaut habe.

Wer mal Interesse hat, sich ein sog. "Desktop Publishing Programm" anzuschauen, das zudem ebenfalls kostenlos ist,
schaut mal bei RAGTIME vorbei, sind allerdings 70 MB (!!):
kostenlose Privatversion Ragtime (http://www.ragtime.de/link.cgi?neu_ragtime_privat)

Viel Spass weiterhin !

:-) Jens :-)

31.07.2002, 10:22
Hallo Leute,

nach jahrelanger Tätigkeit in der Computerbranche und tausenden von "hilferufen" durch Nutzer kann ich nur strengstens Abraten , eine Diss. mit WOrd zu verfassen. Die oben genannten Kritikpunkte stimmen von A-Z und wahren mehrfach Gegenstand in Fachpublikationen - also Finger weg davon.

Im Vergleich zu Word wurde auch StarOffice / OpenOffice getestet - ist nicht nur im Hinblick auf den Preis MSOffice (für den Normalanwender) deutlich überlegen - Stabil und kostenlos (einfach mal regelmäßig auf Computerzeitschriften gucken, da sind oft CDs bei)

Greetz

GS

Festus
31.07.2002, 10:36
Man kann über Word sagen was man will, trotzdem wird keiner bei Publikation oder Diss daran vorbeikommen, und darum arbeiten auch fast alle Wissenschaftler damit :

Cite-while-you-write Einbinfung des Reference Managers

01.08.2002, 07:10
Ich kann auch nur von MS Word abraten!

Meine Empfehlung gilt Adobe Indesign 2. Die Version 1.5 ist Schrott, aber die 2er ist super. Es ist auch QuarkXPress überlegen, denn es hat mehr Funktionen und man kann sich leichter einarbeiten, insbes. wenn man schon mit Anwendungen von Adobe gearbeitet hat. Da gibt es auch einen Artikel in der c't dazu. Pagemaker würde ich nicht nehmen. Das hat ein veraltetes Konzept und ich weis überhaupt nicht warum es das noch gibt. Mit Indesign macht das Erstellen von Dokumenten einfach nur Spaß. Auch wenn man 2000 Bilder in ein Dokument eingebunden hat läuft alles noch problemlos. Da möchte ich Word mal sehen.

Und wer sich das Programm nicht leisten kann wovon ich nicht ausgehe kann sich ja immer noch mit einer Notwehrhandlung helfen.

Jens
01.08.2002, 09:57
Hallo zusammen,

hier mal einige Links, mit deren Hilfe die Erstellung (und auch
Problembehandlung) von Dissertationen und Referaten mittels
MS Word vereinfacht wird:

Anleitungen zur Erstellung einer Dokumentvorlage fuer med. Dissertationen:
# [Doku-Vorlage 1] (http://elib.uni-stuttgart.de/opus/doku/gestaltung/dissvorlage.pdf)
# [Doku-Vorlage 2] (http://dochost.rz.hu-berlin.de/epdiss/dtd-workshop/cdrom/germany/didi-man.pdf)

Tipps und Tricks zu langen Dokumenten in MS Word
# [zur Tipp-Liste] (http://www.hrz.uni-dortmund.de/S3/alexandra/helpdesk/helpdesk_langeDokumente_probleme.htm)

Viele Literaturtipps und Links zum Thema Doktorarbeit
# [ Buchtipps ] (http://zahnmedizinstudenten.de/download/inhalt/rubriken/orga/promotion/promotion.htm)

Hier mal ein Dokumentvorlage fuer Diplomarbeiten (vielleicht auh hilfreich)
# [ und noch ne Vorlage ] (http://v.hdm-stuttgart.de/~riekert/theses/thesis.doc)

Man sieht, die Verbreitung von MS Word hilft, in kurzer Zeit mittels einer Internet-Recherche einige hilfreiche Links zu finden.

Gruesse
:-) Jens :-)

05.08.2002, 22:09
Hallo Leute,

Word ist die schlechteste Wahl überhaupt. "Echte" Wissenschaftler, jedenfalls in anderen Ländern, nutzen das zwar etwas einarbeitungsbedürftige, aber professionelle und idR. kostenlose - TeX - Drucksatzsystem (gibts z.B. als LaTeX etc.). Damit kann man perfekt durchstrukturierte Dokumente erstellen und die Ausgabe erfolgt sofort im PostSciptformat (natürlich gibts auch PDF Filter, ohne große Mühen !)- bestens, wenn die Arbeit dann von professionellen Verlegern gedruckt werden soll.

Gruß

George

Festus
05.08.2002, 22:17
Das mit den professionellen verlegern kann ich nicht so ganz nachvollziehen !

Immerhin kann/soll man bei fast allen Journals seine Manuskripte als word-files einschicken !

06.08.2002, 17:22
Original geschrieben von Festus
Das mit den professionellen verlegern kann ich nicht so ganz nachvollziehen !

Immerhin kann/soll man bei fast allen Journals seine Manuskripte als word-files einschicken !

Einschicken schon, aber das Journal selbst wird dann wahrscheinlich mit QuarkXPress vor dem Druck gesetzt. Hauptsache ist die können den Text und die Bilder irgendwie rauskopieren.

Und für ein Manuskript für ein Journal tuts ja auch ein Word Dokument. Die sind nämlich vergleichsweise kurz und das Layout übernimmt ohnehin die Redaktion des Journals.

Festus
06.08.2002, 17:28
Ahh, OK

Wieder was gelernt :-top

yuriko1
09.09.2002, 11:46
:-meinung
Also ich habe mit einigen Kniffen meine Diss problemlos in Word formatiert. Und klein ist sie nicht - 150 Seiten mit mehr als 40 Figuren von total fast 40 MB! :-D

Der Trick:
erstens, weise Word VIEL mehr Memory zu (in meinem Fall im Minimum 25, max. 45 MB)

zweitens, Figuren werden nicht einfach in das Dokument geklebt, sondern über Einfügen>Bild>aus Datei> gelinkt. Dabei ist zu beachten, dass man die Checkbox "mit Datei verknüpfen" wählt, aber die Box "mit dem Dokument speichern" abwählt. Was dazu führt dass das Programm immer auf die original-Bildfile zurückgreift. Die Diss selber wurde so nicht grösser als 1 MB!

Achtung: Die Dateien müssen zu diesem Zweck immer am gleichen Ort liegenbleiben. Am besten macht man einen Folder "Diss" in dem die Diss liegt und auch einen Folder "Figuren", der im gleichen Folder liegt. Da der Dateipfad beim verlinken nicht aus dem Folder "Diss" hinausführt, kann man einfach den kompletten Folder transferieren (z.B. auf Zip oder CD)

Dies war übrigens auf einem Mac bewerkstelligt. (Mac RULES!! :-love)
Aber PC kann das auch. Mac kann diese Links auch lesen, aber PC kann die Mac-Links nicht korrekt erkennen. Muss man umformatieren, indem man die Links mit rechtsklick toggelt (d.h. du siehst danach den Pfad anstatt des Bilds)

Ein weiterer Tip (ohne 2p):
Macht ein Template für die Formatierung, und benutzt die Stile konstant damit die Schriftgrade, Abstände vor und nach Titel, Absätzen und Figurenlegenden immer gleichbleiben. - Heading 1-3 etc kann man dann auch für die TOC benutzen, aber das wisst ihr wohl eh.

Einige weitere Tips gibts auf:
http://addbalance.com/word/wordwebresources.htm
und auf der newsgroup microsoft.public.word.formatting.longdocs

Viele Grüsse aus der Schwiiz

Susanne

cons
17.09.2002, 21:35
Ich benutze Word - klappt bisher ganz gut - auch automat. Seitenzahlen, die erst auf der 3. Seite mit 1. anfangen, Automat Inhalsverzeichnis... klappt gut.

auch der ReferenceManager Endnote arbeitet gut mit word - und das Literaturverzeichnis erstellt sich auch von selbst... :-dafür

CA.

yuriko1
18.09.2002, 10:43
:-dafür
supi, endlich mal wieder jemand meiner meinung.
Endnote funxt tatsächlich einwandfrei, sogar nachformatieren der referenzen geht, wenn man zum schluss noch eine neue einsetzt.
Auch die TOC nachformatieren geht :-top

Etwas wichtiges, das ich gelesen habe ist tatsächlich dass man Stile verwendet, um einen durchgehenden Layout-Faden zu haben. Was nämlich, siehe da, auch Speicherplatz spart! D.h., die Dokumente bleiben schön klein.

Jemand sollte die Tips zusammenfassen und auf dieser Site hier erhältlich machen. Wär doch was oder?
Hallo Moderator!
:-music

cons
18.09.2002, 12:17
ich war bei endnote am anfang echt skeptisch - noch ein neues programm kennenlernen...

aber das klappt perfekt - einfach aus der pubmed/medline die reference reinladen und ab in das worddokument - alles "automatisch"...

NoUse4@Name
07.01.2008, 15:07
Wo kireg ich denn Endnote her?

cKone
07.01.2008, 20:07
Kann selbst wärmstens JabRef empfehlen.
Ist Freeware und wurde hier schon öfter genannt. Wird regelmäßig verbessert und ist übersichtlich und selbsterklärend.
Und in Kombi mit TeX optimal