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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : PJ auf französisch



tomek
29.11.2001, 22:19
Hallo,
wer hat in der französischen Schweiz oder in Frankreich PJ gemacht und kann mir ein paar Infos geben bezüglich der Qualität der Ausbildung und vor allem über die sprachlichen Anforderungen.Über konkrete Tips zu empfehlenswerten Kliniken würde ich mich natürlich auch sehr freuen.
Vielen Dank

Schöne Grüsse
Tomek

06.01.2002, 15:26
Hi!
Schreib doch mal Deine Email-Adresse rein, dann kann ich Dir mal ein paar nützliche infos mailen!
Gruss!

Nico
06.01.2002, 16:05
Hi Unregistered !

Du brauchst doch nur in " profile " ( links unter dem Beitrag ) zu gehen - da kannst du direkt eine email an den Verfasser schicken !

:-))

tomek
08.01.2002, 15:04
Hallo Unregistered, zur Sicherheit trotzdem meine e-mail Adresse: jarczok@web.de
Schon mal vielen Dank für Deine Hilfe.
Schöne Grüße
tomek

16.01.2002, 16:31
Hi Ihr!

An Frankreich bin ich auch sehr interessiert, bin aber auch spät dran!
Würde einer von Euch mir auch ein paar Infos und Tips zukommen lassen?
Danke!
Ach ja, meine E-mail-adresse: jubah@gmx.de

Fraggle
16.01.2002, 23:25
Hey Ihr,

schickt mir doch auch bitte Infos zu PJ in Frankreich, da auch ich dort gern PJ machen würde.

Danke,,, Fraggle

Fraggle
16.01.2002, 23:27
;-) ;-)

28.01.2002, 18:11
Für mich bitte auch wenn es geht :)
meine E-Mail Adresse : webmaster@tpe-online.de

anne8
07.03.2002, 16:30
Hallo ich habe 1 Jahr in Strasbourg studiert und dort morgens im krankenhaus als Externe gearbeitet und hatte dort den gleichen Status wie ein PJler. Aber ich glaube zum PJ würde ich nicht noch mal nach Frankreich gehen, weil ich glaube so richtig viel lernt man da auch nicht und hoffe hier doch mehr zu Lernen. Vielleicht lag es aber auch daran, das ich noch etwas wenig hintergrunwissen nach dem Ersten hatte und sicher auch nicht zu diesen sehr angagierten Studenten gehöre. Andererseits kann man sich in Frankreich auch ein schön laues Leben machen, da man auch als PJler öfter mal um 12 gehen kann und es eigentlich nicht verlangt wird das man länger bleibt. In meinen zwei Monaten Gyn war ich meistens von 8 zur morgenbesprechung bis halb neun nach der Besprechung in der Klinik und dannach hatte ich frei, weil es keinen wirklich interessiert hat ob man da war oder nicht. Nur die Nachtdienste mussten von den Studenten besetzt werden. Andererseits hab ich in der chirurgischen Ambulanz suoer viel gelernt und das war auch ziemlich cool, weil man doch sehr viel machen durfte und was auch toll ist, das die Patienten die Arbeit der Studentengewohnt sind und eigentlich voll akzeptieren. die Ärzte wissen auch was sie von ihren Studenten verlangen können und mit ein bisschen Einsatz kann man auch viel machen. Hab zum Beispiel von einem Studenten in der gyn gehört, der nachts selber ein Kind auf die Welt gebracht hat in der gyn wo auch ich immer so kurzfristig verweilt habe, aber dafür muss man halt Einsatz zeigen und wer was lernen will und sich doch auch gerne ablenken lässt da kann der Schuß halt auch nach hinten los gehen, wenn man einfach in Ruhe gelassen wird, wer aber irgendwas dort macht und nicht so wirklich interessiert ist, der kann ein schönes leben in Frankreich geniessen. Tja außerdem gibt es noch ein klein wenig geld sowohl für das PJ als auch für die Nachtdienste.

06.04.2002, 10:33
tja vom pj bin ich mit meinem dritten studienjahr zwar noch meilenweit entfent, aber dafuer studiere ich gerade in nizza. Also was das dritte jahr angeht ist das ganz nett hier aber wenn ich von den anderen deutshcen im fuenften und vierten oder auch im pj so die erfahrungen hoere klingft das eher alles nicht so berauschend.

Will sagen es kommt natuerlich immer auf den ort und auf die leute an mit denen man zu tun hat.

In Frankreich ist es ja so, dass man schon ab dem vierten Jahr quasi die meiste zeit im KH ist und maechtig praktishce erfahrungen gesammelt hat, richtiggehend in den klinikalltag integriert ist, was besonders bei den nicht seltenen streiks zu merken ist, wenn die ganze station kopfsteht weil die externen nicht da sind um die einfachen dinge vom ordenen der radiographien bis arterielle zugaenge legen nicht da sind.

im pj ist dann dass problem dass in FR ja nach dem 6 studienjahr das grosse internat ist, ein nationaler wettbewerb um die spaeteren spezialisierungen. Deshalb hauen die auch alle um 12 Uhr ab um sich in die BIbo zu setzen und zu bueffeln; Da fehlt dann oft die ruhe und die zeit noch dem deutschen theoretischen studenten zu zeigen wie man jetzt in oder extubiert.

Frankreich soll ja laut untersuchungen das beste Gesundheitssystem haben, aber momentan steckt es ganz schoen in der Krise, was zur folge hat, dass ein streik nach dem anderen ist, viel ausfaellt.

Also, ich will ja nun nich tgenerell gegen einen aufenthalt in FR sprechen, aber man muss halt wissen was man will, ob es nun primaer um die sprache oder um die medizin geht...

Im dritten jahr finde ich es allerdings ideal hier, weil man aufgrund der praktischeren orientierung richtig spass bekommt am studium und die theorie nciht allzu sehr vernachlaessigt.
In Frankreich wird naemlich leider allzuoft etwas gemacht weil man das eben machen muss wenn einer krank ist, ohne die physiopathologie, geschweige denn die pharmacologie genau verstanden zu haben....

wer noch fragen hat kann ja an pieausprie@gmx.de schreiben.... ich freu mich, guck naemlich nur sehr selten ins forum....

DoktorW
10.05.2002, 15:30
Hallo,

ich bin zwar nicht zum PJ in Frankreich, aber ich mache momentan ein Auslandssemester in Paris.
Hier ist alles viel praxisorientierter und man ist als Student nicht der Depp, sondern darf alles machen, wenn man Interesse zeigt.
Wichtig ist, wenn man sich für das PJ bewirbt, dass man "temps plein" angibt! Die französischen Studenten sind nämlich nur halbtags da.
Also ich kanns nur empfehlen, ich habe bisher keine negativen Erfahrungen gemacht!

DoktorW

June
14.05.2002, 17:47
Original geschrieben von DoktorW
ich mache momentan ein Auslandssemester in Paris.

NEID!!!
Ich will auch nach Paris!
Ne, mal im Ernst: Hast du sprachlich irgendwelche speziellen medizinischen Vorbereitungskurse besucht, oder kommt man auch so klar? Ich spiele nämlich im Moment mit dem Gedanken, ein PJ-Tertial in Frankreich oder im französischsprachigen Kanada zu machen. Mein Schulfranzösisch war ganz gut, ist aber inzwischen wieder etwas eingerostet. Das würde sich innerhalb kurzer Zeit sicher wieder geben. Aber schafft man es, die medizinspezifischen Vokabeln so nebenbei aufzuschnappen, oder muß man die realistischerweise vorher lernen?
Die June :-music

DoktorW
14.05.2002, 19:26
Hallo June,

Du darfst schon neidisch sein, es ist SO geil hier.... :-)

Aber jetzt auch mal im Ernst, ich habe nix dafür getan, weil ich durch das erste Stex null Zeit hatte, ich bin hier einfach hergefahren, hab mir ein gutes Buch gekauft (Le Francais medical) und hab mich so durchgewurschtelt die ersten Tage. Man versteht die ersten Tage nix, viele Abkürzungen und nuschelnde Ärzte, aber jetzt klappt es wunderbar!
Aber viel lernen vorher hilft auch nix, was willst Du da auch lernen?
Ich hatte Franz Leistungskurs in der Schule, aber da war ich noch jung *g*, aber man lernt so schnell im Land!

also ich kann Dir nur raten, nach Frankreich zu gehen...


gruss
DoktorW