Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gerichtsmedizin..Pathologie...



Seiten : 1 [2]

xerxi
29.04.2003, 16:20
Hallo an alle!
Ich habe da so ein kleines Problem! Mein Traum ist es nach meinem Abi Medizin zu studieren, um dann Pathologin zu werden! Nun bin ich auf der Suche nach einem Paktikumsplatz in einer Pathologie in Niedersachsen für die Sommerferien! Kann mir jemand einen Tip geben, wo ich mal anfragen könnte? :-???
Wäre super, wenn sich femand meldet
Bis denn dann xerxi

Froschkönig
29.04.2003, 16:31
Fast jedes größere Krankenhaus hat eine pathologische Abteilung....und Uni-Kliniken soweit ich weiß immer.
Einfach mal nachfragen im Institutssekretariat......

marja
12.09.2003, 22:42
moin,moin
hab grad mein physikum hinter mich gebracht (is schon ein spass bei 40 grad im schatten..) und bin gerade dabei, mich bisschen über famulaturen u.ä. schlau zu machen.hab auf jeden fall vor, eine famulatur in der gerichtsmedizin zu machen und wollte mal fragen, ob irgendwer vielleicht einen special-tip hat, wo's vielleicht sehr empfehlenswert ist???!!!
wo sind famulaturen im allgemeinen am sinnvollsten?
g&k
marja

DocRiviera
23.09.2003, 11:44
So, dann will ich mich auch mal melden. Bin Doktorand in der Rechtsmed. Münster und habe ebenda letztes Jahr nebenher famuliert. Vor der Famulatur hatte ich noch Bestrebungen, etwas in dieser Richtung zu unternehmen, was sich jetzt doch etwas gelegt hat. Zum Thema:
Das Fach an sich ist sehr vielseitig, man denke nur an die verschiedenen Abteilungen: Toxikologie, Histologie, Serologie (inkl. DNA-Untersuchungen), spurenkundlicher Dienst oder eben der allgemein mit der gesamten RM gleichgesetzte Obduktionsdienst. Hier ist zu erwähnen, daß sicherlich an den meisten Fakultäten die RM-Vorlesungen zu den Besten und Interessantesten zählen, da es überall spektakuläre Fälle gibt. Im Alltag sieht man aber eher das Elend bzw. ist man mit sozial doch recht verwahrlosten Fällen konfrontiert. Mir wurden hier eigentlich erst die Augen für den Alltag der Rechtsmedizin geöffnet, der teilweise doch sehr unangenehm und unspektakulär aussieht.
Zu den Berufsaussichten bleibt festzustellen, daß an einem Rechtsmedizinischen Institut zumeist neben wissenschaftlichen Mitarbeitern ( PDs, Profs. ) auch einige Fachärzte für Rechtsmedizin angestellt sind. Insofern steht man nicht nach Beendigung seiner Facharztweiterbildung auf der Straße. Interessanter ist hier die Planung des jeweiligen Bundeslandes. So werden z. B. in NRW zur Zeit einige Institute geschlossen bzw. zusammengelegt, so daß man sich, so man diesen Beruf ergreifen möchte, die Frage stellen sollte, ob man flexiblel genug ist, evtl. bundesweit auf Stellensuche gehen zu wollen.
Als Fazit kann ich eigentlich jedem Interessenten nur empfehlen, sich bei einer Famulatur zu vergewissern, ob einem das Fach "liegt" oder man vielleicht doch etwas geblendet war. :-peng

drsigmastar
12.03.2005, 19:41
Ich interessiere mich auch unter anderem für eine Facharztausbildung in der Rechtsmedizin. Hat denn jemand Ahnung, wie realistisch oder schwierig es ist eine Stelle zu bekommen?
In anderen Fachrichtungen ist doch sehr häufig so, dass nur Leute mit Berufserfahrung gesucht werden oder dass ohne Beziehungen garnix geht.
Ist es nötig oder sinnvoll erstmal in der Pathologie oder Psychiatrie (die ja für die Facharztausbildung nötig sind) zu arbeiten oder gibt es reelle Chancen direkt als Studienanfänger einen Job zu bekommen?

Challenger
13.03.2005, 12:48
Ich interessiere mich auch unter anderem für eine Facharztausbildung in der Rechtsmedizin. Hat denn jemand Ahnung, wie realistisch oder schwierig es ist eine Stelle zu bekommen?


Hab gestern zufällig noch ne Reportage auf Vox (oder wa'rs RTL 2 :-blush) über die Rechtsmedizin gesehen, in der allerdings kein allzu gutes Bild über die Zukunft der Zunft gezeichnet wurde. So wie's zur Zeit aussieht, sollen wohl eine ganze Reihe von Instituten geschlossen werden, und das trotz einer erschreckend hohen Zahl von über 1000 "übersehenen" unnatürlichen Todesfällen pro Jahr in Deutschland. :-notify

Ist übrigens auch ein sehr "effektiver" Weg, der da zur Beseitigung des Ärztemangels beschritten wird. Anstatt mehr Personal einzustellen, werden einfach die Kliniken und Institute geschlossen... :-nix