Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : A 11/B141, Tag3, ICD/Defi *LOL*
hmmmm, und woher wissen wir nun das das wirklich korrekt ist ? ich glaube weiterhin das sowohl A als auch E korrekt sein können, je nachdem wo man nachliest.
Wenn Ihr dafür Literaturstellen habt, dann sollte das IMPP schleunigst einen Brief bekommen. Ich finde, bei diesem Examen sollten eine Menge Fragen noch gestrichen werden!
airmaria
22.03.2004, 20:42
Original geschrieben von Unregistered
hmmmm, und woher wissen wir nun das das wirklich korrekt ist ? ich glaube weiterhin das sowohl A als auch E korrekt sein können, je nachdem wo man nachliest.
Nein, wo steht denn, daß bei Schrittmacher/ICD überhaupt nicht defibrilliert wird?
Die Quellenangabe gibt es hier (noch) nicht!
"Mary" airmaria
Original geschrieben von airmaria
Nein, wo steht denn, daß bei Schrittmacher/ICD überhaupt nicht defibrilliert wird? Letztlich ist aber auch nicht gesagt, in welchem Zustand sich der ICD befindet. Sollte etwa der ICD noch funktionieren und in ein Kammerflimmern schiessen, wäre eine externe Defibrillation meiner Ansicht nach sicher nicht indiziert.
Wie defibrillieren Sei einen Patienen mit Schrittmacher (ICD)?
(A) überhaupt nicht
...
(E) Die Defibrillationselektroden werden in einem Abstand von mindestens 10 cm zum ICD-Implantat befestigt. Ich denke mal, daß diese Frage als eine der klassischen IMPP- Spitzfindigkeitsfragen in die Geschichte des 2. Stex eingehen.
Ich denke, daß das IMPP ungeachtet der Tatsache, daß der Patient einen ICD implantiert hat, per se einen defibrillationswürdigen Rhythmus vorraussetzt, was impliziert, daß der ICD nicht mehr korrekt funktioniert (sonst wäre es ja kaum zu einem eben solchen Rhythmus gekommen).
Somit trifft am ehesten (!) E zu.
Aber ich denke außerdem, daß eine Anfechtung der Frage nicht ohne Chance wäre, da nunmal die Vorraussetzungen nicht genau erläutert / definiert wurden.
Rugger
airmaria
22.03.2004, 21:25
Original geschrieben von Rugger
Letztlich ist aber auch nicht gesagt, in welchem Zustand sich der ICD befindet. Sollte etwa der ICD noch funktionieren und in ein Kammerflimmern schiessen, wäre eine externe Defibrillation meiner Ansicht nach sicher nicht indiziert.
Nein Rugger, ich zitiere mich nochmal :-))
Original geschrieben von airmaria
zu A: "überhaupt nicht" schließt auch das Defibrillieren nach vorherigem Ausschalten aus!
A ist und bleibt so in dieser Form absolut falsch!
Lediglich die 10cm in E wären angreifbar, wenn man das am "ehesten" (welches in dieser Frage auch nicht explizit angegeben ist) ausser Acht läßt, denn dazu scheint es abweichende Literaturangaben zu geben ;-)
"Mary" airmaria
Sorry, Mary, aber in der Sache stimme ich nicht mit Dir überein (auch wenn ich Dir vollkommen zustimme und nicht mit Dir drüber streiten will, daß E am wahrscheinlichsten richtig ist), denn:
Wie defibrillieren Sie einen Patienen mit Schrittmacher (ICD)?
(A) überhaupt nichtSollte der Patient einen defibrillationswürdigen Rhythmus haben, der ICD jedoch noch funktionieren, dann schiesst ja der ICD und nicht Du. Die Frage könnte demnach letztlich auch darauf abzielen, ob die Studenten wissen, was ein ICD ist und was er so macht. Deshalb kann ich:
Original geschrieben von airmaria
A ist und bleibt so in dieser Form absolut falsch! so nicht unterschreiben! Ich weiß, daß ist extrem spitzfindig, aber das ist das IMPP ja auch! *gg*
Und das "am ehesten (zutreffend)", steht so, wenn ich mich recht entsinne, in den Unterlagen, welche das IMPP vor den Staatsexamina verschickt und gilt, auch wenn nicht explizit in der Fragestellung angegeben, doch für alle Fragen.
Rugger
A ist falsch. Punkt. Wenn der Patient einen defibrillationswürdigen Rhythmus hat, dann funktioniert der ICD ja offensichtlich gerade nicht so, wie er es sollte, und eine Antwort wie "überhaupt nicht" frei nach dem Motto "das ist sein Job, nicht meiner" ist wohl ein klein wenig komisch...
D finde ich aber auch falsch, weil man niemanden mit einem Magneten defibrillieren kann. Lest Euch mal den Wortlaut der Frage durch!!!
airmaria
22.03.2004, 22:58
Original geschrieben von Rugger
Sorry, Mary, aber in der Sache stimme ich nicht mit Dir überein (auch wenn ich Dir vollkommen zustimme und nicht mit Dir drüber streiten will, daß E am wahrscheinlichsten richtig ist), denn:
Sollte der Patient einen defibrillationswürdigen Rhythmus haben, der ICD jedoch noch funktionieren, dann schiesst ja der ICD und nicht Du. Die Frage könnte demnach letztlich auch darauf abzielen, ob die Studenten wissen, was ein ICD ist und was er so macht. Deshalb kann ich:so nicht unterschreiben! Ich weiß, daß ist extrem spitzfindig, aber das ist das IMPP ja auch! *gg*
Also nochmal zum mitschreiben:
Die Frage
"Wie defibrillieren Sei einen Patienen mit Schrittmacher (ICD)?"
setzt ersten voraus, daß bei der Patient die Indikation zum Defibrillieren hat, warum auch immer.
Die Indikation kann sich kurzfristig ändern, ob mit oder ohne ICD, das ist nun mal so.
Wenn der Patient nun einen ICD hat, scheint er aber nicht zu funktionieren, was verschiedene Gründe habe kann.
Selbst wenn keine Funktionsstörung vorliegt und ich ziemlich fix am Ort des Geschehens bin, haben die derzeit gängigen ICD's ihr "Pulver" verschossen, denn die Reloadzeit beträgt ca. 15 bis 20 Sekunden, das Feuern ist auf 6x limitiert.
Zweitens besteht bei älteren Modellen die Möglichkeit des Ausschaltens mittels Magneten, so daß der ICD nicht anders als ein "normaler Herzschrittmacher" zu werten ist: Feuer!
Drittens ist "überhaupt nicht" im Sinne von "am ehesten zutreffend" unter zugrundelegen der allgemeingültigen Regeln zur IMPP-Fragetechnik somit sicher nicht zutreffend!
Am ehesten zutreffend kann nur E sein!
"Mary" airmaria
Und, ist diese Frage nun gewertet worden?!
R.
ueblerfehler
09.04.2004, 13:09
nein
zum nachteilsausgleich wurden
a gar nicht
e in 10 cm abstand
gewertet
Habe ich es mir doch gedacht... :-)) :-top
R.
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