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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : PJ beginnt bald, bin irgendwie geknickt :(



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He-Man
26.03.2004, 17:01
Hallo Sanya!
Nach Zivildienst/diversen Praktika/Extrawachentätigkeit weiß ich auch genau, daß für mich die Klinik nur Durchgangsort ist. Es sind die verschiedensten Gründe, die mich dazu veranlassen, nicht zuletzt die Tatsache, daß ich lieber alleine arbeite als im Team. Ich kenne nicht wenige Kommillitonen, die das ähnlich sehen und eher darauf aus sind, ihre eigene Praxis zu betreiben oder zu forschen. Fast jeder Zivi zählt irgendwann die verbleibenden Diensttage, so habe ich es damals auch gemacht, aber im nachhinein bereue ich auch, daß ich die Zeit nicht besser genutzt habe und mir einiges genauer angeschaut habe.
Was Fertigkeiten wie das Blutabnehmen usw angeht: wenn man es sich konkret vornimmt, an einer Sache zu arbeiten und nicht gleich nach den ersten Fehlschlägen die Flinte ins Korn wirft, klappt das sehr schnell! Und Erfolgserlebnisse potenzieren sich gegenseitig!
(Nebenbei: kannte auch einen Chefarzt (!), der ziemlich viel Mist gebaut hat, sobald er in Patientenkontakt kam. Im Flur - dir entgegenkommend - macht er aber einen auf Chief General Executive Field Staff Officer - bäh)

gruss, he-man :-top

agouti_lilac
26.03.2004, 21:09
hallo,

natürlich *kann* ihr bmi (ihr spielt auf anorexie an, oder?) etwas mit ihrem problem zu tun haben; das muss es aber nicht *zwangsläufig* und muss auch nich ausdruck ihrer sorge sein... 48 kg auf 1,60 m is doch wirklich okay, gibt schlimmere beispiele *find*.

sanja, ich würde es genau so machen, wie c. cosmotic und co vorschlagen: durchhalten, tage zählen, das beste draus machen, erfahrungen sammeln... gerade im umgang mit menschen... und das blutabnehmen sollte auch nich lange für schwierigkeiten sorgen...

du hast ja danach die möglichkeit, in ein "theoretischeres" fach zu wechseln.

alles gute!!

gruß, lilac ( die nicht in einer heilen welt lebt, weil sie dafür schon viel zu viel erlebt hat)

Tony74
27.03.2004, 11:50
also ich fall' zwar nicht um, aber finde OPs trotzdem doof. Hab niemals im OP famuliert, nachdem ich im EStP (Uni-MS) mal von 8-21 Uhr im OP stand ohne Pause.... das war genug für alle Zeiten.

Preferiere da Anästhesie. Hab noch nie so ein gutes Betriebsklima gesehen. Es ist immer jemand da, der einem hilft.
Nicht wie in der Inneren, wo Du mit Deinem Tablett Viggos ganz alleine bist und keiner Dir was abnimmt...

Durchhalten ist die Divise. Es kann Dir keiner den Kopf abreissen. Such Dir nette Mit-PJler, un helft euch gegenseitig.
So hab ich's in den Famulaturen immer mit AiPlern gemacht.

Auch der größte Viggo-König hat mal nen Tag an dem alles danneben geht und ein blindes Huhn findet auch mal ne Vene.

Den scheiss hat jeder durchgemacht..

Und ganz im Vertrauen:
Mir hat eine Patientin mal gesagt: "Ihr Chef(arzt), der kann ja wohl viel, aber Blutabnehmen gehört nicht dazu!"

Also, geniess die Tage einfach, es kann Dir niemand was. Du trägst keine Verantwortung und wenn Du gehen willst um 16 Uhr, dann geh einfach! :-top