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Sabine
24.03.2004, 08:11
DANKE, HALBRUM !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Endlich mal wieder ein Vernünftiger hier, dem die ganze K*****
nicht so aufs Hirn geschlagen hat
und GLÜCKWUNSCH ZUM BESTANDENEN !!!

blinkie
24.03.2004, 11:00
Meine persönliche Erfahrung: 5 Monate lernen reicht dicke, wenn man aus dem Studium solides Grundwissen (Pathophysiologie, Grundlagen Innere, Neuro und Pharma... hat). Beim Examens-Endspurt ist halt nunmal viel trockene Fakten pauken dabei, und man vergisst eh das was man ganz am Anfang gelernt hat. Hab versucht, für die größeren Fächer je ein vernünftiges Buch zu lesen, mit sparsamem aber geziehlten Textmarker-Einsatz. Hatte keinen Exaplan oder so und habs auch nicht vermisst. Kleine Fächer mit Dualer Reihe + schwarzer Reihe (die ist zB in Hygiene richtig brauchbar, im Gegensatz zu anderen Fächern wo viele Kommentare ziemlicher Schwachsinn sind). Bevorzugt gegen Ende hin Arbeitsmedizin etc lernen- typische Sachen fürs Kurzzeitgedächtnis.
Jeweils etwa 3-4 Tage nach dem Lehrbuchkapitel entspr. SR kreuzen, und parallel auch auf der CD - dabei fleissig die Sammelkörbe benutzen (gelb-> unsicher, rot-> falsch gehabt oder so)
Kommentare lesen bringt m.A. nach nur etwas bei den Fragen die man falsch hatte und bei denen man auch in Kenntniss der richtigen Lösung nicht weiss wieso´s so ist. Generell alle Kommentare lesen ist nicht sinnvoll, weil sie sich a) oft wiederholen oder b) manchmal auch widersprüchlich, unpräzise oder schlicht falsch sind. Oft ist der Griff zum dicken Lehrbuch bei echten Verständnisschwierigkeiten zeiteffektiver. Auch die Lerntexte der SR eignen sich in meinen Augen höchstens für die absoluten Hassthemen die man sonst nicht ins Hirn bekommt (mit Ausnahmen, z.B. Hygiene, s.o.)
Die letzten 4-5 Wochen vor dem Examen dann die markierten Stellen in den großen Fächern wiederholt. Auf der CD nur die Fragen die im Sammelkorb gelandet waren. Letzte Woche: letztes Examen oder 2 kreuzen, ansonsten entspannen. Am Nachmittag vor den Examina, wenn man körperlich fit genug ist, nochmal die roten Sammelkörbe der entspr. Fächer durchkreuzen, zumindest der letzten Jahre.

bei mir hat´s hoffentlich gelangt für meine Traumnote...
allen anderen VIEL ERFOLG!

Übrigens: nur aufs IMPP schimpfen finde ich nicht 100% korrekt. Klar waren Hämmer dabei und Schwachsinn, wer erwartet bei 580 Fragen und Themen wie Naturheilkunde (sorry...) anderes. Und für die wirklich zweideutigen Fragen gibts den Einspruch, wenns berechtigt ist wird die Frage ja im Allg. eliminiert. In diesem Fall also nicht stänkern und rumphilosophieren sondern solide Literatur suchen und Brief schreiben.
Im grossen und ganzen sind die Fragen aber machbar. Mit medizinischem Allgemeinwissen und gesundem Menschenverstand (erst ´n Sono bevor man ne Nadel irgendwo reinsticht etc) schafft man leicht seine 60%, ausser man hat selbst einen schlechten Tag, das kann natürlich immer sein und dafür kann auh das IMPP nix. Und wer eine eins will, der braucht halt auch Detailwissen (irgendwer muss ja später auch bei den seltenen Patienten mit Kennedy-Syndrom auf die richtige Diagnose kommen...)
Stimmt schon, das Häufige ist häufig, aber wollen wir alle ausschliesslich das häufige richtig erkennen und behandeln? Klar kommt da noch die Facharztausbildung, aber einem guten Arzt schadet es sicher nichts wenn er auch aus anderen Fächern viel weiss. Natürlich sagt die Prüfung nichts über praktische Fähigkeiten. Das behauptet auch niemand, zumindest nicht das IMPP.
Ein bisschen sehr seltsam (oder selbstgerecht) finde ich dann aber die Einstellung, das Examen sei doch am Ende vollkommen egal und letztlich zählt nur der Umgang mit dem Patienten etc. Klar, das muss passen und wer´s nicht kann wird deswegen vielleicht schlechter Arzt. Aber: Ich kenne auch viele 4er-Kandidaten, die arrogante A********** sind, auch gegenüber ihren Patienten. Und wer eine eins hat, muss nicht zwangsläufig manuell-praktisch nichts können- und wenn, kann er Nephrologe oder Pathologe werden und muss nicht Neurochirurgie machen. Letztlich gilt aber: Wer viel weiß, ist deswegen noch kein guter Arzt, wer wenig weiss wird aber wahrscheinlich niemals einer!
:-meinung
Also, viel Spass beim lernen, und wenns Euch an***** dann denkt an das was danach kommt (ich freu mich drauf, trotz der schlechten Kohle. Glaubts mir oder lasst es. Ich mach dieses Studium um Arzt zu werden.)

micca
24.03.2004, 23:57
Ein bisschen sehr seltsam (oder selbstgerecht) finde ich dann aber die Einstellung, das Examen sei doch am Ende vollkommen egal und letztlich zählt nur der Umgang mit dem Patienten etc. Klar, das muss passen und wer´s nicht kann wird deswegen vielleicht schlechter Arzt. Aber: Ich kenne auch viele 4er-Kandidaten, die arrogante A********** sind, auch gegenüber ihren Patienten. Und wer eine eins hat, muss nicht zwangsläufig manuell-praktisch nichts können- und wenn, kann er Nephrologe oder Pathologe werden und muss nicht Neurochirurgie machen. Letztlich gilt aber: Wer viel weiß, ist deswegen noch kein guter Arzt, wer wenig weiss wird aber wahrscheinlich niemals einer!

@blinkie, danke. :-dafür

ich habe in diesem forum und zu diesem thema selten eine meinung gelesen, der ich mich so sehr anschliessen kann. :-top

micca

Akanator
25.03.2004, 00:47
nunja, dann lasse ich auch mal meinen Senf dazu...

Ich habe am 01.12.2003 angefangen zu lernen......habe in 7 tagen die SR Innere gemacht...1 Woche Pause....
danach 4 Tage Chirurgie.....5 Tage Pause
dann 3 Tage Derma....danach 2 Wochen Urlaub....

so dann musste ich noch eine Mündliche Prüfung in Kinderheilkunde nachholen für die ich 20 Tage lernen musste..

Mit den anderen Fächern habe ich am 07.02.04 angefangen und habe tgl. etwa 200 Fragen aus der Gelben Reihe CD gekreuzt, jedes Kommentar gelesen, nebenbei den Pschyrembel als Hilfe genommen......also keine Bücher oder sonstiges

In den letzten 10 Tagen vor der Prüfung hab ich die letzten 5 Gelben Reihen gekreuzt...

Fazit: Im Endeffekt hat es Gott sei Dank für ne 4 gereicht, habe 371 Punkte und bin voll zufrieden........am ersten Tag war ich geschockt, weil ich viel schlechter gekreuzt habe als beim Lernen....

naja, ich denke jeder hat seine eigene Art, sich auf Prüfungen vorzubereiten....nach 6 Jahren Studium sollte man ungefähr wissen wie man lernen muss, schliesslich war das Physikum und das 1.Stex auch nicht anders..

Ich wünsche allen Kandidaten fürs Herbstexamen alles Gute.....kreuzt was das Zeugs hält, dann kommt ihr schon durch...keine Bange, mit etwas medizinischem Verstand ist die Prüfung zu schaffen.....

Gwen
25.03.2004, 09:53
Hallo Hallo - hab auch im Herbst 2.!

Lernbeginn:
Also, ich WOLLTE eigentlich Mitte März anfangen. Da hatte ich dann aber erstmal eine Lungenentzündung (super, vielen Dank Hausarzt-Famulatur), mit der ich immer noch kämpfe. Habe also erst diese Woche erst richtig angefangen.

Lernplan:

Habe mir einen Lernplan gemacht. An dem wird sich garantiert während der Zeit noch einiges ändern. Beim Erstellen habe ich mich ungefähr an den von Urban & Fischer vorgegebenen Lernplan gehalten, aber eine etwas andere Reihenfolge und teilweise weniger Tage, wenn ich in einem Fach schon recht gut vorbereitet bin:
Innere 21 Tage
Pharma 5 Tage
Chirurgie 12 Tage
Pathologie 5 Tage
Radiologie 5 Tage
Gynäkologie 7 Tage
Pädiatrie 7 Tage
Neurologie 5 Tage
Orthopädie 5 Tage
Psychiatrie 7 Tage
Derma 3 Tage
Uro 3 Tage
HNO 2 Tage
Auge 2 Tage
Ökol. Stoffgebiet 7 Tage
Anästhes., Notfall, Schmerz, Naturheilv. 5 Tage
ZMK 1 Tag

Dann 2 Wochen nur CD kreuzen, die letzten beiden original Examen mit einer Freundin kreuzen und alles wiederholen.

Lernart:

Ich lerne prinzipiell mit guten Lehrbüchern, die ich auch schon in den Kursen und zu den Klausuren benutzt habe (meist Duale Reihe, aber auch ein paar andere) und benutze in den meisten Fächern die Börm Bruckmeier Lernkarten, die ich dann je nach Wissensstand weglasse, so lasse wie sie sind oder ergänze.
Teilweise habe ich mit denen auch schon für Klausuren gelernt. Exaplan finde ich sinnlos. Ich habe einen geschenkt bekommen, aber ich finde ihn viel zu oberflächlich.


Lernen an sich:
Ich schaue mir das jeweilige Thema an, finde heraus, was ich schon kann und was nicht. Die Dinge, die ich noch nicht kann, prüfe ich auf Verständnislücken. Dann streiche ich mir die Dinge an, die ich dazu auswendig können sollte (z.B. Was ist das QT-Syndrom) und lerne sie einmal auswendig. Am Ende des Tages wiederhole ich alle Karten, zur Not auch 2x bis ich sie an dem Tag weiß. Am den nächsten 4 Tagen wiederhole ich diese Karten und dann kommen sie auf den Erledigt-Stapel. Alle 2-3 Wochen wird je ein Thema des Erledigt-Stapels wiederholt. Klingt wahnsinnig, aber wenn man die Karten so oft wiederholt, bleiben sie einem gut im Gedächnis und es ist nicht anstrengend.

Am Ende eines Themas kreuze ich es in der CD. SR benutze ich gar nicht. Auf der CD verteile ich alle Fragen in Sammelkörbe:
grün: brauche ich mir nicht mehr ansehen
gelb: o.k., aber nicht selbstverständlich
rot: falsch gemacht

zusätzlich:
blau: Thema erklärende Frage oder guter Kommentar
orange: Thema habe ich auf keiner Lernkarte

---------------------------

An der Uni habe ich noch ein paar kleinere Kurse und Vorlesungen, die aber nicht tagesfüllend sind. Dr.-Arbeit ist fast fertig, den Rest mache ich größtenteils nach dem Examen. Arbeiten muß ich glücklicherweise nebenbei nicht mehr, nur mit dem Hund rausgehen :-winky


So, das ist jedenfalls mein Plan. Ich ziehe sowas auch immer recht diszipliniert durch, aber wenn mal nix geht, dann geht eben nix. Und wenn´s draußen mal richtig schön ist, dann fahre ich mit meinem Schatz an´s Meer. Und wenn ich ein Thema richtig blöd finde, dann lasse ich es auch mal weg. Habe allen gesagt, daß ich nur eine drei schaffen kann, das nimmt auch ´ne Menge Druck. Mir selber ist eigentlich egal, ob ich eine zwei oder eine drei schaffe. Zwei wäre schön, aber für meine Zukunftsplanung nicht sooo wichtig, will ja nicht Uni-Professorin werden.

Also, viel Spaß beim Lernen :-top , den Kopf nicht hängenlassen und immer dran denken: danach ist die MC-Sch**** vorbei!

So, und jetzt wieder: :-lesen :-lesen :-lesen

Leelaacoo
25.03.2004, 09:54
Na, das finde ich jetzt mal aufbauend...
Wollte am Anfang ja 10 Monate lernen (kein Freisemester), jetzt sinds nur noch 5 und die Innere nimmt und nimmt kein Ende...
das meiste zwar schon mal gehört, aber nicht ausreichend, um auch die Fragen zu beantworten...weiß auch nimmer, wie ich die restlichen Fächer noch in meinen Plan quetschen will und häng doch nur den halben Tag im Net rum, anstatt mich mal richtig reinzuhängen...irgendwie null Motivartion...alles andere ist wichtiger, und keiner von denen, die ich kenne, will nach dem 10ten schreiben...wahhh.
Und wenn ich mir die Disskussionen um die jetzt gestellten Fragen durchlese, wirds mir eh ganz übel...echt Leute, die fragen doch nicht im Ernst nach Kalbshirnen? Freu mich für euch, daß ihr das überstanden habt, krieg aber immer mehr Panik, die ich eigentlich noch vor keinem Examen hatte...
Na ja, iegendwie wirds schon gehen, halt ducrhbeißen...das Kreuzen am Ende wirds entscheiden. Mir gehts ja jetzt schon so, daß ich, wenn ich ein Kapitel kreuze, bei mir denke, das weiß ich doch in 5 MOnaten nimmer...hoffentlich kommts nochmal auf der CD. Hat mir bisher beim Physikum z.B. in 2 Wochen CD von 56% auf 84% geholfen.
Und: Wie lange lernt ihr Innere (oder habt ihr gelernt?). Ich bin mittlerweile bei der 5ten Woche und noch bei der ******Leber.
Sollte doch a bissel schneller gehen, oder?
LG Lee

Kaya777
25.03.2004, 09:59
Also ich finde, das wichtigste ist wie immer, die Basics richtig gut zu können und dann von dem einen oder anderen noch sich was spezielleres reinzuziehen, je nach Interesse.
Es war zwar richtig schwer, aber die eine Frage mit dem blöden Kalbshirn (ich hab übrigens auf Ei getippt :)), die macht's dann am Schluss nicht aus, denk ich. Also keine Panik, einfach kreuzen oder lernen oder beides, je nach Geschmack und dann wird's auch klappen.
Und Glück ist natürlich auch dabei, daß man zum Beispiel zwei Tage vorher in einem Kommentar zufällig was übers Arschmann-Syndrom gelesehn hat oder auch nicht.
War das jetzt hilfreich?

Akanator
25.03.2004, 10:42
das heisst net ARSCHMann :-)) sondern Ashermann soweit ich weiss :-top

Kaya777
25.03.2004, 10:44
Ach was du nicht sagst ;-)
Arschmann klingt aber besser und ist im Zusammenhang mit dem IMPP auch passender, find ich. Schau nur mal ein bisschen im Forum rum, jeder sagt das so...

Leelaacoo
25.03.2004, 20:02
Das ist doch irgendwas mit Myomen im Uterus...kam irgendwann mal im Fernsehen...mensch, ich werd ab sofort das Lernen einstellen und nur noch in die Glotze schauen...und da sag doch einer, Fernsehen würde nicht bilden...pahh :-))

Na ja, lieben Dank für die Antwort, LG Lee

Dreamcatcher
25.03.2004, 20:54
Original geschrieben von micca


@blinkie, danke. :-dafür

ich habe in diesem forum und zu diesem thema selten eine meinung gelesen, der ich mich so sehr anschliessen kann. :-top

micca


Genau das finde ich auch!

Gwen
26.03.2004, 09:29
Original geschrieben von blinkie
Und wer eine eins will, der braucht halt auch Detailwissen (irgendwer muss ja später auch bei den seltenen Patienten mit Kennedy-Syndrom auf die richtige Diagnose kommen...)
Stimmt schon, das Häufige ist häufig, aber wollen wir alle ausschliesslich das häufige richtig erkennen und behandeln? Klar kommt da noch die Facharztausbildung, aber einem guten Arzt schadet es sicher nichts wenn er auch aus anderen Fächern viel weiss. Natürlich sagt die Prüfung nichts über praktische Fähigkeiten. Das behauptet auch niemand, zumindest nicht das IMPP.
Ein bisschen sehr seltsam (oder selbstgerecht) finde ich dann aber die Einstellung, das Examen sei doch am Ende vollkommen egal und letztlich zählt nur der Umgang mit dem Patienten etc. Klar, das muss passen und wer´s nicht kann wird deswegen vielleicht schlechter Arzt. Aber: Ich kenne auch viele 4er-Kandidaten, die arrogante A********** sind, auch gegenüber ihren Patienten. Und wer eine eins hat, muss nicht zwangsläufig manuell-praktisch nichts können- und wenn, kann er Nephrologe oder Pathologe werden und muss nicht Neurochirurgie machen. Letztlich gilt aber: Wer viel weiß, ist deswegen noch kein guter Arzt, wer wenig weiss wird aber wahrscheinlich niemals einer!


Gut, daß das mal gesagt wurde! :-top
Viel Spaß im PJ!

Tonus
31.03.2004, 19:49
Mache auch im Herbst das 2. Stex. Im 10. Semester muss ich noch 2 oder 3 Scheine machen, habe aber meinen Lernplan entsprechend ausgerichtet. Habe nie daran gedacht ein Freisemester zu nehmen, weil ich zackig mit dem Studium fertig werden will (habe vorher eine 3 jährige Ausbildung gemacht und bis schon eine alte Socke - ok war nur Spass).
Vor ca. 2 Wochen habe ich mit der Lernerei begonnen, vorher habe ich noch schnell die letzte Famulatur gemacht.

Habe mir einen Lernplan gemacht. Fange mit den kleinen Fächern an, plane für jedes kleine Fach etwa eine Woche ein. Für die ganz kleinen Fächer (Notfall, Anästhesie) nur etwa 3 Tage. Die grossen Fächer mache ich zuletzt. Habe für Neuro 2 Wochen, für Chirurgie 3 Wochen und für Innere ebenfalls 3 Wochen. Dann noch 4 Wochen zum Wiederholen und das wars dann.

Lerne mit dem 2. Stex, der SR und wenn es zeitlich geht noch ein wenig aus der Dualen Reihe. Bis nachmittags lerne ich, der Rest des Tages geht fürs Kreuzen drauf. Am nächsten morgen wiederhole ich, was ich am Tag zuvor gelernt habe, dann gehts weiter im Stoff.

Das schreibt sich ja so einfach! Tja, mal sehen obs klappt. Momentan lerne ich Auge. Ist ein bischen träge, nicht mein Fach. Die Abbildungen in der Dualen Reihe schlagen mir übelst auf den Magen.

Ich lerne größtenteils aus dem 2. Stex und der SR. Habe manchmal so meine Zweifel, ob es für die Prüfung ausreicht. Für jedes Fach komplett noch aus der Dualen Reihe zu lernen schaffe ich zeitlich nicht. Da mir aber die Note egal ist und ich die Sache einfach nur überstehen will wird es schon reichen, oder?

So, gucke jetzt einen gute Film. Schönen abend!

Tonus

Leelaacoo
02.04.2004, 10:17
3 Wochen Innere....hui, ob das wohl reicht??? Na ja, wenn du zackig durchlernst.
Aber ich finde es trotzdem besser, die großen Fächer zuerst zu machen....was, wenn man mal krank wird und die Zeit knapp? Dann ist es immer noch besser, die kleinen Fächer wegzulassen und nur auf der CD mitzukreuzen, als Innere mit 90 Fragen im Examen. Außerdem kriegst du ja erst mal einen Überblick über die Medizin...für Päd, Pharma, Chirurgie etc. ist dann schon mal etwas Vorwissen da. Na ja, wünsche allen ganz viel Durchhaltevermögen...hoffentlich bin ich am Sonntag mit Innere fertig, sonst dreh ich noch ab...
LG Lee :-top

Tonus
02.04.2004, 13:16
Wie lange braucht man denn erfahrungsgemäss um Chirurgie zu lernen? Ich weiss, es ist ja individuell verschieden, aber ich habe echt keine Ahnung, wieviel Zeit ich dafür einplanen soll (habe mich mit Chir noch nie beschäftigt). Sind 3 Wochen da eher knapp bemessen, schafft man es auch locker in 2Wochen?

Wieviel Zeit plant ihr für Chir ein?

@Leelaacoo:
Der Grund warum ich die grossen Fächer zuletzt lerne ist, dass diese ja die meisten Punkte bringen und dann alles noch recht frisch gelernt ist. Kleine Details bleiben dann vielleicht sogar bis zur Prüfung im Kopf. Wenn ich die Fächer zuerst lerne, habe ich bis zur Prüfung die Kleinigkeiten vergessen.
Ausserdem habe ich,wenn ich endl. bei Innere etc angekommen bin, die meisten Fächer auf meinem Lernzettel schon durchgestrichen und das ist für mich ein gutes Gefühl. Wenn ich Innere zuerst lernen würde und es zieht sich 3 Wochen hin und die Lernliste wird nicht kürzer werde ich ungeduldig. Na ja, jeder hat halt so seine Eigenart. Hat beides Vor- und Nachteile. Nur krank werden darf ich nicht, da hast du recht!

Drücke dir die Daumen, dass du bis Sonntag fertig wirst. Wäre ja klasse. Wie lange hast du denn insg für Innere gelernt? Stehst du früh auf und lernst den ganzen Tag? Würde mich mal interessieren. Einfach nur mal so.

Schöne Grüsse!

Tonus

Leelaacoo
04.04.2004, 09:36
Hi!
Hab ungefähr 6 Wochen gekreuzt, netto aber vielleicht 4, wenn man von 5-6 Lerntagen die Woche ausgeht mit so ca. 6 h am Tag.
Klar, man kanns auch in 3 kreuzen, ich lese halt noch nebenher Herold oder Greten-Schettler...wir hatten nie eine Innere-Klausur, ergo hab ich auch nicht so viel gemacht...Asche auf mein Haupt.
Ich finde halt, wenn man Innere durch hat, hat man von den meisten Morbus Irgendwas zumindest was gehört, wobei du natürlich recht hast...man vergisst es furchtbar schnell wieder...aber ich habe mir am Ende so 12-14 Examen auf der CD vorgenommen, jeweils 2-3 Tage eines...da hoffe ich mal ganz stark, das ich das meiste noch mal wiederholen kann. Die CD-Kreuzerei bringt mir sowieso am allermeisten.
Ich lerne nur so ungern am Vormittag...aber anders gehts leider nicht. So 2-3 h, von ca. 10-13 Uhr...und dann nachmittags noch 3-4 h, das geht eigentlich ganz gut..ob ich das durchhalte??? Mal sehen...
Ich wünsch dir jedenfalls viel Erfolg, wir packen dat schon...
LG Lee

turinep
04.04.2004, 09:48
Original geschrieben von Leelaacoo
3 Wochen Innere....hui, ob das wohl reicht??? Na ja, wenn du zackig durchlernst.
Aber ich finde es trotzdem besser, die großen Fächer zuerst zu machen....was, wenn man mal krank wird und die Zeit knapp?
Drei Wochen Innere sind möglich: der Herold hat 760 Seiten, bei 3 x 6 Arbeitstagen sind das durchschnittlich ca. 42 Seiten am Tag.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch 80 drinn sind, dann sollte man aber abends niemandem begegnen....
Wenn man immer nach Abschluss eines Kapitels die entsprechenden Fragen in der SR kreuzt, bleibt auch mehr hängen, als man denkt. Gerade in der SR werden nämlich sehr viel mehr Inhalte abgeprüft, als man dann später im Examen braucht.
Aber ich würde auch AUF JEDEN FALL !!! mit Innere anfangen. Ich kenne keinen, der das anders gemacht hat und alle (mich eingeschlossen) fanden das eigentlich sehr gut.
Das Argument, Innere enthalte die meisten Fragen und man solle das deshalb hinten an stellen, zieht meiner Meinung nach nicht ganz: Ich finde es leichter, Innere fürs Langzeitgedächtnis zu lernen und damit einen Bonus für viele eher nicht-operativen Fächer zu haben und dann z.B. Naturheilverfahren und Arbeitsmedizin kurz vor der Prüfung anzusehen, dass macht ähnlich viel Spaß wie Telefonnummern-lernen.
Viel Erfolg im Herbst!

Medianus
04.04.2004, 10:05
Also, ich habe ebenfalls mit den "großen Fächern" angefangen. Argument: Wenn man Innere und Chirurgie durch hat, dann kommen einem später in anderen Fächern eine Menge Dinge bekannt vor. Danach Patho, um Innere ein wenig zu "wiederholen" und dann Derma. Damit hatte ich in Uro, Gyn, HNO und auch Auge das ein oder andere schon mal gehört (Stichworte: Autoimmunerkrankungen, die irgendwie überall vorkommen, komische Ekzeme,...) und hatte so einen "endogenen" Wiederholungseffekt. Einzige Disziplinarmaßnahme, die dabei unbedingt nötig ist: Wenn man im Lernplan deutlich hinterher hängt, nicht sklavisch versuchen, das aufzuholen, sondern weitermachen und das, was man nicht geschafft hat, aufheben, falls man später noch Zeit hat. Sonst sitzt man noch zwei Wochen vor der Prüfung über Innere/Chirurgie. Wenn man keine Zeit mehr hat, das nachzuholen, holt man auch viel übers Kreuzen, wobei man da z.B. sagen muss, dass ich die Innere SR grottig fand. In Derma und Patho dagegen hat sie mir echt geholfen.

Leelaacoo
04.04.2004, 10:09
Jupp...Innere SR ist echt schlecht...Lerntexte mal zu kurz, mal mit unwichtigen Details und oft steht in den Kommentaren gar nicht das drin, was ich wissen will (z.B. bei den Falschantworten, warum es eben nicht die Antwort war..). Ich glaub, da führt echt kein Weg an einem Buch vorbei...
LG Lee