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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Weg Mit Zvs



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Felix@112
12.05.2004, 17:15
Entschuldigung, jetzt muß ich hier auch mal was völlig
unproduktives und sinnloses einwerfen:

Dieser Thread ist richtig geil!!

Vielen Dank an alle Teilnehmer!!

@Hibbert: Dranbleiben.....

@Barney: Wenn man andere Leute als dumm bezeichnet, ohne selber wenigstens schreiben zu können, muß man sich wohl Kritik gefallen lassen.. :-))

So denn, schönen Abend und weitermachen...
der Felix

test
12.05.2004, 18:38
Original geschrieben von barney
@Hibbert
Zum Glück bin ich nicht so doof wie du und komm mit großer Wahrscheinlichkeit über das Hochschulverfahren rein. Vielleicht wird mir die Freude zu Teil dich in vielen Jahren, wenn du deinen Studienplatz hast, an der Uni zu treffen. Aber wenn du wirklich so doof bist wie du rüber kommst, dann dürfte diese Freude ja nicht von langer Dauer sein. Irgend wo her muss die Abbruchsquote von 20% ja kommen.


Ich weiß ja nicht aber bisher ist das einzige was du machst groß die Klappe aufzureißen und andere anzumachen. Außerdem redest du hier vom Medizinstudium und der Medizin so ungefähr wien Blinder von den Farben. Guck lieber erstmal du zu, dass du nicht bald zu den was weiß ich wie wenig Prozent der Studienabbrecher gehörst bevor du hier groß rumproletest.

Brot
12.05.2004, 18:45
Original geschrieben von barney

@Brot
Du warst in der Schule sicher immer einer von der Sorte:
"Herr Lehrer, sie haben da ein Komma vergessen!"
Klugscheißer wird es wohl immer geben.


nee, ich war eher immer von der Sorte, die von Leuten, die ein Hochschulstudium anstreben, ewartet haben, daß diese in der Lage sind, Verben zu konjugieren und diese auch orthografisch korrekt zu Papier bringen können

Blackeneier
12.05.2004, 19:03
hier gehts ja schön zu... :-))

quetsch ich auch noch mal meinen Senf dazu: Abi-Zeugnisse nicht vergleichbar (übrigens auch nicht innerhalb eines Bundeslandes), und wird auch nicht durch die ZVS-Quoten vollkommen ausgeglichen. :-meinung

Naja, wenn man die Diskussion hier liest, bin ich immer mehr für nen Unitest, dann hat einfach jeder die gleichen Chancen... :-meinung

ach ja, und ich bin auch nicht selbst betroffen als ich hätte warten müssen (nicht einmal beim heutigen NC müßte ich), also darf ich schon mal behaupten, daß es mir hier um eine möglichst neutrale Meinung geht... :-meinung

und an alle Rechtschreibfanatiker: ich weiß daß man daß nach so ner neuen schwachsinnigen Regel mit zwei s schreibt, aber: :-dagegen

Brot
12.05.2004, 19:15
ging ja nicht um ss oder ß ...sondern um nur mit "s"....und das tut echt weh

Blackeneier
12.05.2004, 19:23
ß ist aber genauso falsch, offiziell...
was dem einen oder anderen da besonders weh tut, naja

harlekyn
13.05.2004, 15:20
Eine Abschaffung der ZVS wäre für alle Beteiligten ziemlich mies. nicht nur mit Leute mit schlechtem Abitur.
Wie hier schon hundert mal erwähnt wurde, machen die Unis sehr selten davon gebrauch, ihre 24 % durch Auswahlgespräche zu vergeben. Das ist Fakt. Fakt ist auch warum sie das.
Zitat Studienberater an der Uni Saarbrücken:"Es kostet einfach zuviel."
Also denekn wir mal nach was ohne die ZVS passiert. Die Unis darf 100 % ihrer Studenten Auswählen.
Erst mal würde das zu einem Chaos führen. Statt 100.000 Bewerbungen an eine Stelle, trudeln 100.000 Bewerbungen an 30 Stellen ein. (Mann bedenke das wir die ZVS net nur Medizinplätze vergibt...) wie soll die Univerwaltung das in einer angemessenen Zeit bewältigen? Nicht zu vergessen den mehraufwand für Materiallien, Reisekosten etc. die man wahrscheinlich von jeder Uni braucht. Mit Zentral udn alles das selbe ist dann nix mehr, weisl ja auch alles unterschiedliche Bundesländer sind.
Und wer jetzt noch davon träumt, dass sich die Verwaltungen bei all dem Aufwand auch noch die Mühe machen Gespräche abzuhalten, oder nach der Wartezeit zu gucken der irrt. Wie sollen sie denn das machen. Wenn sie schon wählen müßen machen sie es so billig wie möglich. Also NC. Und bei der Flut von Bewerbern braucht unter 1,9 keiner mehr anfangen.
Das wissen die Unis und das weis der Staat. Also werden zumindest die Unis alles dran setzten, dass die ZVS bestehen bleibt. Alles andre ist nur Schall und Rauch.
Wer das net glaubt dem sei deises Forum und die Suchfunktion angetan. Vor einem Jahr war noch klar, dass zum WS 2004/05 eine neue Vergabeverordnung eingeführt würde. Und ist was? Nö...! So schnell ändert sich da auch nix!

Hellequin
14.05.2004, 12:11
Hier ist mal der Artikel aus dem Unispiegel (http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,295507,00.html).

Brot
14.05.2004, 12:35
ich verstehe das Trara seitens der Unis nicht, sie fühlten sich durch die ZVS zu sehr eingeschränkt und könnten sich ihre Studis nicht selber aussuchen

1. suchen sich die Studenten immer noch selber ihre Unis aus und nicht umgekehrt...dann sollten die Unis eben bessere Lehre, praxisorientierteren Unterricht und weiß der Geier noch alles anbieten, um möglichst viele Studenten anlocken zu können, und daraus eine Auswahl zu treffen

2. werden doch eh fast alle Plätze von den Unis vergeben, nur eben halt die paar ZVS-Fächer nicht (...okay...an meiner Uni wären das 25%, die ist aber auch kein Maßstab)

Hellequin
14.05.2004, 13:54
Original geschrieben von Brot
ich verstehe das Trara seitens der Unis nicht, sie fühlten sich durch die ZVS zu sehr eingeschränkt und könnten sich ihre Studis nicht selber aussuchen

Wie immer geht es bei der ganzen Sache halt um Geld, und als Student ist man der Depp der es ausbaden darf. In BaWü (weiß nicht wie das in den anderen Bundesländern geregelt wird), wird ein nicht geringer Teil des Budget der Abteilungen nach dem Physikumsergebniss der Referenzgruppe verteilt. Hört sich auf den 1. Blick nicht schlecht an, bloß wenn man sich das ganze etwas genauer anschaut.... Ulm lag im letzten WS bundesweit auf Rang 8 des Gesamtergebnisses. Eigentlich ein gutes Ergebnis zu den besten 25% zu gehören, oder? Ebend nicht, weil Freiburg, Tübingen, Heidelberg halt noch ein klein bißchen besser waren. Sprich Ulm steht an letzter Stelle des Budgettopfs. Lehre verbessern kostet Geld und Zeit. Ist halt schon einfacher, sich möglichst am Anfang die besten Studenten zu sichern. Ein anderer Versuch höher in den Physikumsergebnissen zu steigen,besteht darin, das einige Abteilungen Klausuren schreiben, die 70 - 80% Durchfallquote haben. Und das dann in der Hoffnung die Referenzgruppe von den durchschnittlichen Studenten zu säubern.

test
14.05.2004, 15:38
Original geschrieben von Hellequin

Wie immer geht es bei der ganzen Sache halt um Geld, und als Student ist man der Depp der es ausbaden darf. In BaWü (weiß nicht wie das in den anderen Bundesländern geregelt wird), wird ein nicht geringer Teil des Budget der Abteilungen nach dem Physikumsergebniss der Referenzgruppe verteilt. Hört sich auf den 1. Blick nicht schlecht an, bloß wenn man sich das ganze etwas genauer anschaut.... Ulm lag im letzten WS bundesweit auf Rang 8 des Gesamtergebnisses. Eigentlich ein gutes Ergebnis zu den besten 25% zu gehören, oder? Ebend nicht, weil Freiburg, Tübingen, Heidelberg halt noch ein klein bißchen besser waren. Sprich Ulm steht an letzter Stelle des Budgettopfs. Lehre verbessern kostet Geld und Zeit. Ist halt schon einfacher, sich möglichst am Anfang die besten Studenten zu sichern. Ein anderer Versuch höher in den Physikumsergebnissen zu steigen,besteht darin, das einige Abteilungen Klausuren schreiben, die 70 - 80% Durchfallquote haben. Und das dann in der Hoffnung die Referenzgruppe von den durchschnittlichen Studenten zu säubern.

Meines Wissens ist aber dieses Budgetverteilung in BaWü geändert worden und bezieht sich nun auf die relation Durchschnittsnote/Abiturienten zu Durchschnittsnote Physikum. Das heißt wer weniger gutes Ausgangsmaterial bekommt, bekommt sozusagen einen Bonus. Wie die Berechnung genau funktioniert weiß ich auch nicht, aber ich glaube vor allem Ulm hat davon profitiert ;-)

Hellequin
14.05.2004, 17:07
Original geschrieben von test
Wie die Berechnung genau funktioniert weiß ich auch nicht, aber ich glaube vor allem Ulm hat davon profitiert ;-)
Wenn das stimmen sollte, verstehe ich um so weniger, warum sich hier einige Abteilungen so a....lochmäßig aufführen. :-(
Du hast nicht zufälligerweise ne Quelle zur Hand?

test
14.05.2004, 18:12
nein leider nicht wurde mir unabhängig voneinander von mehreren Dozenten hier und auch an anderen Unis gesagt. Wurde wie sie es sagten vor ungefähr 1-2 Jahren eingeführt. Ob das vielleicht wieder geändert wurde keine Ahnung. :-peng Selbst mit diesem System lohnt es immer noch rauszusieben, da so ja das Verhältnis auch besser wird also schwieriges System. Sollte wohl auch stärker berücksichtigt werden wieviel % in Regelzeit Physikum schaffen oder ähnliches.

barney
15.05.2004, 10:13
Aus dem Unispiegel:
"Damit aber Kandidaten aus "Billig-Abitur-Ländern" mit ihren besseren Noten den schwer geprüften Bayern und Baden-Württembergern nicht alle Plätze wegschnappen, kommen die Zeugnisse nicht alle in einen Topf. Es gibt Studienplatzkontingente für jedes Bundesland, und nur Studenten aus diesem Land konkurrieren miteinander um den Sitz im Hörsaal. Für das Sommersemester liegt etwa in Medizin die Grenze zwischen drin und draußen je nach Bundesland zwischen 1,6 und 2,1, in Psychologie gilt ein NC von 1,4 bis 2,0, in Pharmazie liegt er bei 2,3 bis 3,1 und in BWL bei 2,5 bis 2,9."

Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber ist diese ganze Argumentation nicht totaler Unsinn, wenn man bedenkt, dass der NC von 1,6 eben für Baden-Württemberg gilt und nicht für die sogenannten "Billig-Abitur-Länder" :-???

test
15.05.2004, 10:22
steht ja nicht da, dass dadurch in den schweren Ländern die Schnitte besonders hoch seien. Man müßte halt mal Statistiken haben welches Durchschnittsabi es in den unterschiedlichen Ländern gibt und wieviel Plätze jedes Land für Medizin beispielsweise hat, wieviel Bewerber usw.. um genau zu erklären wieso das mit den NCs so ist wie es ist ;-)
Auf jeden Fall war mein Eindruck immer, dass unter denjenigen die mit mir studieren, die aus BaWü und Bayern häufig deutlich bessere Vorkenntnisse in den NAturwissenschaften hatten wobei das einem auch wenig bringt wenn man keinen Platz bekommt. :-peng

barney
15.05.2004, 10:36
"steht ja nicht da, dass dadurch in den schweren Ländern die Schnitte besonders hoch seien. "

Aber irgend wie macht die Argumentation doch keinen Sinn, oder?
Jeder der den Artikel liest und die NC nicht kennt, würde doch automatisch davon ausgehen, dass die 1,6 für die im Artikel als "Billig-Abitur-Länder" bezeichneten Bundesländer gilt. Alles andere wäre doch unlogisch, oder?
Also wenn die Landesquoten dazu da sind, "damit (aber) Kandidaten aus "Billig-Abitur-Ländern" mit ihren besseren Noten den schwer geprüften Bayern und Baden-Württembergern nicht alle Plätze wegschnappen", dann müsste der NC in BW doch viel niedriger sein und nicht der härteste in ganz Deutschland.
In Wahrheit ist das mit dem NC ja genau anders herum wie es der Artikel beschreibt, also ich werde daraus nicht schlau :-nix

"Man müßte halt mal Statistiken haben welches Durchschnittsabi es in den unterschiedlichen Ländern gibt und wieviel Plätze jedes Land für Medizin beispielsweise hat, wieviel Bewerber usw.. um genau zu erklären wieso das mit den NCs so ist wie es ist"

Ich hab schon danach gesucht, aber ich habe noch nie solche Statistiken gefunden. Verschwörung! ;-)

"Auf jeden Fall war mein Eindruck immer, dass unter denjenigen die mit mir studieren, die aus BaWü und Bayern häufig deutlich bessere Vorkenntnisse in den NAturwissenschaften hatten wobei das einem auch wenig bringt wenn man keinen Platz bekommt. :-nix "

Da ist leider was dran :-)

test
15.05.2004, 10:38
Original geschrieben von barney
"steht ja nicht da, dass dadurch in den schweren Ländern die Schnitte besonders hoch seien. "

Aber irgend wie macht die Argumentation doch keinen Sinn, oder?
Jeder der den Artikel liest und die NC nicht kennt, würde doch automatisch davon ausgehen, dass die 1,6 für die im Artikel als "Billig-Abitur-Länder" bezeichneten Bundesländer gilt. Alles andere wäre doch unlogisch, oder?


Nur dann wenn der Anteil der Abiturienten mit einer best. Durchschnittsnote in allen Bundesländern gleich wäre.

micca
15.05.2004, 10:42
ich weiss nicht, ob schon mal drauf verwiesen wurde und hab jetzt keine lust, die 19 seiten noch mal zu lesen.

hier der spiegel zum thema zvs (http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,295507,00.html).

wieder super, wenn politiker entscheidungen treffen (wollen): möglichst schnell und möglichst undurchdacht.
hoffentlich protestieren die unis stark genug, ansonsten werden sie zeit und geld für bewerbungsbürokratie verschwenden müssen, die -na, wo wohl- in der lehre abgezogen wird. und ich wage die prognose: sollte die zvs abgeschafft werden, wirds über kurz oder lang essig mit der wartzeit. mein tip: nach 2 jahren ist schluss damit. recht auf freie berufswahl hin oder her.
:-dagegen

micca, ein zvs-fan :-top

kleiner nachsatz: die einzige ungerechtigkeit an der derzeitigen vergabe ist, meines erachtens, dass ein 3,xer genauso lange warten muss, wie ein knapp den nc verpasser. rein mathematisch ist mir aber noch nichts besseres eingefallen, ohne die wartezeit für die 3,xer ins unermessliche aufzublähen.

micca
15.05.2004, 10:52
jetzt hab ichs auch gesehen. ihr diskutiert den artikel ja grade...

micca :-sleppy

barney
15.05.2004, 11:15
Ich denke wir können uns darauf einigen, dass ein schwerer NC ein Nachteil und ein leichter ein Vorteil für die Bewerber eines Bundeslandes ist. Jetzt wird in dem Artikel gesagt, dass das ZVS-System den Nachteil, den die B und BW bei der Bewerbung durch ihr schwereres Abitur hätten, ausgleicht. Allerdings ist ein schwererer NC ja nocheinmal ein Nachteil. Und deshalb verstehe ich die Logik dieses Artikels nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich das noch ändert.

Gruß,
barney