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HonorisCausa
26.05.2004, 15:21
Super Idee! Ha ha!!!

Erstens wirst du für dein Zeitstudium ordentlich zahlen müssen und außerdem wirst du auch nicht jünger....
Erst BWL und dann noch Medizin??? Nicht wirklich realistisch!

Alannah
26.05.2004, 17:25
So unrealistisch ist das gar nicht. Es gibt genügend Medizinstudenten, die vor ihrem Studium eine 3jährige Ausbildung gemacht haben, meist im medizinischen Bereich. Und ein 4 jähriges Studium ist davon auch nicht so weit entfernt und machbar, wenn man gut genug ist (wofür eine 1,7 spricht). Natürlich sind die Gebühren und eventuelle Wartezeiten ein Problem. Aber wenn man einigermaßen sicher sein kann, ein Zweitstudium finanzieren zu können und einen Platz in Medizin zu kriegen, ist das sicher eine super Qualifikation!

Gruß,
Alannah

HonorisCausa
27.05.2004, 13:38
Mache selber gerade eine medizinische Ausbildung vor dem Studium, aber BWL vor dem Medizinstudium mag vielleicht möglich sein, aber sinnvoll wohl ehr nicht....

Und was das Zweitstudium anbelangt: Wer bitte ist den bereit 650 Euro pro Semester zu bezahlen, mal ganz unabhängig ob man es sich leisten kann oder nicht????

Alannah
27.05.2004, 16:00
Ich denke, es kommt wirklich darauf an, welche Vorstellungen man von seinem späteren Beruf hat. Will man einfach nur Arzt werden und eine kleine Praxis aufmachen, dann ist eine medizinische Ausbildung vor dem Studium vielleicht sinnvoller. Will man dagegen Karriere machen, vielleicht in der Uniklinik oder in Richtung Management/Industrie, da kann man BWL sicher besser gebrauchen.

Gruß,
Alannah

rogerM
27.05.2004, 20:50
hay

ich würde an deiner stelle bwl machen.
mir und den meisten meiner freunde geht es so ,dass sie wenn sie könnten nicht nochmal medizin studieren würden. gibt ne vielzahl von gründe. nur mal ein paar stichworte, zeitaufwand, finanzieller verlust, stress, belastung..... usw. steht alles nicht im realistischem verhältniss, mit dem was es einem persönlich bringt. und v bei vielem deiner ansprüche bist bei bwl am besten aufgehoben, ich mein was bringt es dir wenn ne omi dich als doc anhimmelt, wenn du scheiss baust verklagt sie dich trotzdem. und das heiss sein auf s studieren, wird dir bei medizin auch ganz schnell wieder vergehen, wenn du immer noch auf der schulbank sitzt, während deine freunde schon ins berufsleben starten. ich hab mir mediin auch mal anders vorgestellt, wenn ich deine wahl hätte würd ich bwl machen.

barney
30.05.2004, 21:23
"ich würde an deiner stelle bwl machen.
mir und den meisten meiner freunde geht es so ,dass sie wenn sie könnten nicht nochmal medizin studieren würden. gibt ne vielzahl von gründe. nur mal ein paar stichworte, zeitaufwand, finanzieller verlust, stress, belastung..... usw."

Das kommt davon, wenn man erst so spät vom Klinker-Klunker-Land in die Realität umzieht! Das weiß man doch normalerweise schon vorher, oder? Oder hast du Dr. Stefan Frank als einzige Informationsquelle herangezogen?

"steht alles nicht im realistischem verhältniss, mit dem was es einem persönlich bringt."

Das Wort "persönlich" verträgt sich mit Verallgemeinerungen meistens ziemlich schlecht!

FraBo
30.05.2004, 22:50
Hey Scout,
also ich wuerde ehrlich gesagt einfach das machen, wozu du dich spontan entscheiden wuerdest!!! Was bringt es dir, BWL zu studieren, wenn du zwar schnell fertig bist aber eigentlich viel lieber Arzt sein wuerdest??
Ach, und noch was: irgendwie scheint in unserer Zeit jeder BWL zu studieren, weiss auch nicht warum. Dadurch ist es oft schon so, dass die als BWLer gar nicht mehr soooo schnell einen Job bekommst, weil das eben "jeder" gemacht. Man muss da dann schon etwas besonderes machen oder sein, um aufzufallen...(studiere zwar nicht BWL, habe aber das so gehoert...)
Obwohl dir nateurlich auch keiner voraussagen kann, ob due als Mediziner eine guten Job bekommst.
Naja, hoffe, dir ein bisschen geholfen zu haben :-)
Also weiterhin noch viel Glueck, fuer was auch immer du dich dann entscheidest...

rogerM
31.05.2004, 09:53
Original geschrieben von barney


Das kommt davon, wenn man erst so spät vom Klinker-Klunker-Land in die Realität umzieht! Das weiß man doch normalerweise schon vorher, oder? Oder hast du Dr. Stefan Frank als einzige Informationsquelle herangezogen?

"steht alles nicht im realistischem verhältniss, mit dem was es einem persönlich bringt."

Das Wort "persönlich" verträgt sich mit Verallgemeinerungen meistens ziemlich schlecht!


hallo barney

nett umschrieben, dass mit dem klinka-klunka-land, aber nein daran liegt es nicht. ich empfehl dir erstmal mit dem studium anzufangen und deine eigenen erfahrungen zu machen, vielleicht denkst du dann auch in einigen dingen anders als jetzt. ich bin nunmehr seit 7 jahren in dem gesundheitsbereich inklusive studium, die zeiten von stefan frank etc. sind längst vorbei.

barney
31.05.2004, 13:20
Hallo Roger

"nett umschrieben, dass mit dem klinka-klunka-land, aber nein daran liegt es nicht. "

Das heißt, du hast schon vorher über die Bedingungen bescheid gewusst, aber eben nicht erwartet, dass du damit nicht klar kommst, verstehe ich das richitg? Oder hast du vorher die für dich positiven Seiten des Berufes überschätzt ?

"ich empfehle dir erstmal mit dem studium anzufangen und deine eigenen erfahrungen zu machen, vielleicht denkst du dann auch in einigen dingen anders als jetzt."

Das kann sein. Ich habe natürlich nicht deine Erfahrung, da hast du Recht! Aber wenn mir das Studium wirklich nicht gefällt, dann werde ich es hoffentlich früh genug merken und es fertig bringen, damit auf zu hören und etwas Anderes zu machen.
Also es gibt ja auch Ärzte, die in ihrem Beruf glücklich sind! Und vielleicht wirst du auch irgend wann dazu gehören. Es gibt ja tausende Möglichkeiten um deine Situation zu ändern: Auswandern, eigene Praxis, Pharmaindustrie, Forschung....... etc. Man muss es eben anpacken und nicht in einer Klinik versauern, bei der es einem jeden Tag schwer fällt hin zu gehen. Es gibt als Arzt auch Möglichkeiten außerhalb einer deutschen Klinik zu arbeiten, falls einem das nicht gefällt!

0711Pit
06.06.2004, 21:14
Hallo!

Hier mal eine Antwort von jemandem, der auch fast in Deiner Situation ist/war. Nach Abi und Zivi (ebenfalls im RD) war ich mir auch nicht sicher - BWL, Med., ...

Ich habe mich entschieden, zuerst BWL an einer Berufsakademie zu studieren und ich glaube, darüber solltest Du Dir auch mal Gedanken machen und zwar aus folgenden Gründen:

- BA-Studium dauert nur 3 Jahre
- Wird von der ZVS als Wartezeit gewertet (wichtig!)
- Du bekommst einen 1a Einblick in das BWLer-Berufsleben
- Bei einigen Firmen hast Du eine Übernahmegarantie (was im moment bei BWL nicht zu unterschätzen ist)

Ich habe diese drei Jahre gerne BWL studiert - und bin mir inzwischen sicher, dass ich es nicht auf dauer machen werde, so dass ich ab Oktober mit Medizin anfangen werde. Das schöne ist, dass ich dann beide Seite kenne und weiß, was ich warum will.

Falls Du an einem BA-Studium interessiert bist, kannst Du Dich gerne zwecks einiger Infos auch bei mir melden ([email protected]); hier noch einige Tipps: - nimm zwecks Renomme ein großes Unternehmen (Daimler, Bosch, IBM, Lufthansa, ...), - sieh zu, dass Du keine Rückzahlverpflichtung eingehst, falls Du nach dem Studium das Unternehmen verlassen (um z.B. Med. zu studieren) willst, - schreib ne vernünftige Bewerbung (bin z.Zt. bei nem großen Unternehmen für die Auswahl zukünftiger BAler zuständig, es ist unglaublich, was man da z.T. für einen Schrott an Bewerbungen auf den Schreibtisch bekommt...)

Viel Erfolg & alles Gute für die Entscheidungsfindung wünscht

Peter