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Scout
26.05.2004, 21:48
Ich bin ja nun schon ne ganze Weile in dem Forum, und habe festgestellt, dass sich viel Frage wiederholen. Das ist aber klar, da man oft per Suchfunktion auch nicht auf einen befriedigenden Tread stößt.
Nun habe ich mir gedacht, dass ich mal so die häufigsten / wichtigsten Frage zusammenstelle, in der Hoffnung das sich einige Erfahrene ehrbramen (au man, wie schreibt man das nochmal, scheiß Rechtschreibung) und diese Fragen beantworten.

1. Wie sieht das gesellschaftliche Leben der Medizinstudenten aus? Sind die wirklich nur am lernen, oder haben sie auch noch Zeit für andere Dinge?

2. Haben wir bald die befürchtete Ärzteschwemme, von der man immer liest?

3. Was will man durch die Umstellung auf den Schichtbetrieb erreichen?

4. Wärend des Physikums hat man Vorlesungen in Bio, Chemie, Physik, etc. aber was kommt danach? Was "lernt" man nach dem Physikum genau? (Jede Krankheit, etc.)?

5. Muss man für ein Medizinstudium wirklich "hoch" intelligent sein, oder schafft das auch ein Durchschnittsbürger?

6. Muss man durch die Umstellung der Universitäten auf einen Jahres-Tonus nun länger auf einen Studienplatz warten?

7. Ist das Studium wirklich eines der schwierigsten? (Geht ein bisschen in Richtung der Frage Nr. 1)

So, hoffe ich habe mal so die Wichtigsten herausgefiltet. Ihr könnt die Liste aber gerne noch erweiter, oder besser noch die Fragen beantworten!!!

Wünsche noch einen gesegneten Abend

Bis die Tage

Scout

Leelaacoo
27.05.2004, 11:16
also. meine Meinung...(ohne Gewähr)

1. Kommt auf einen selbst an...wer in der Schule schon 3 Wochen für eine Matheprüfung lernen wollte, wir sicher im Studium nicht mehr lockerer...ich hatte immer sehr viel Freizeit samt gesellschaftlichem- und Beziehungsleben.

2. Nein...woher denn? Es sind immer noch viele Stellen unbesetzt, weil Nachwuchs in andere Branchen abwandert und die meisten Niedergelassenen sind auch älter als 50 Jahre. Bei den Juristen jedenfalls siehts schlechter aus.

3. Was man erreicht...weniger Arbeitsbelastung für den Arzt und mehr Sicherheit für den Patienten...aber wer spricht davon, das man das auf höherer Ebene auch erreichen WILL? Da bin ich noch skeptisch, ob das wohl auch umgesetzt wird...

4. Man lernt doch sowieso nur für sich alleine...war jedenfalls bei mir so, die Praktikas waren größtenteils Zeitabsitzen...aber doch wesentlich entspannter, als in der Vorklinik. Meist erwarten die Ärzte auch z.B. in den Klinischen Visiten oder den U-Kursen, daß man sich bereits einen groben (oder je nach Leiter: feineren) Überblick über die Krankheiten verschafft hat...aber das meiste hört man ja doch mind. 4mal...also nicht schlimm.

5. ...ich denke, das wissen wir alle, daß man nicht Einstein sein muß...aber so ein IQ über 80 schadet sicher nicht

6. .....keine Ahnung

7. weiß nicht, habe noch kein anderes ausprobiert...aber sicherlich viel verschulter, als andere Studiengänge...einerseits ein Vorteil (man kriegt meist den Praktikumsplatz, weiß, welche Kurse wann dran sind etc.)...andererseits halt auch weniger flexibel. Im Endeffekt gestaltet es ja jeder selbst. Der eine will überall eine 1, lernt wie blöde, verbringt die Nacht im Labor bei seinen Zellkulturen und andere...nun ja, die eben nicht...macht aber nichts, ein guter Arzt kann man trotzdem werden, und das ist doch der Sinn der Sache.

So, hatte heut mal Zeit...(hach, das 10te ist aber auch entspannt...ist nämlich schon so gut wie VORBEI!!!)
LG Lee