Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Schwere Hirnschäden durch Cannabis."
Nein ich verwechsel da nichts. Cannabis kann zu Psychosen und Schizophrenie führen(man muss natürlich die Veranlagung mitbringen, allerdings weiss man sowas ja nicht vorher). Ein Freund von mir hat nach einem Joint mal einen epileptischen Anfall bekommen. Seitdem sehe ich die Sache mit der "sanften" Droge nicht mehr so locker. Es ist ein Halluzinogen, dessen Konsum schwere gesundheitliche Folgen haben kann.
Froschkönig
30.06.2004, 14:31
Original geschrieben von hibbert
Nein ich verwechsel da nichts. Cannabis kann zu Psychosen und Schizophrenie führen(man muss natürlich die Veranlagung mitbringen, allerdings weiss man sowas ja nicht vorher).
Und das in den letzten jahren übrigens zunehmend häufiger, weil die im umlauf befindlichen Cannabissorten immer intensiver Delta9-THC haltig sind. ABer das nur am Rande
Original geschrieben von Froschkönig
Und das in den letzten jahren übrigens zunehmend häufiger, weil die im umlauf befindlichen Cannabissorten immer intensiver Delta9-THC haltig sind. ABer das nur am Rande
Vielen Dank... :-top
NoUse4@Name
30.06.2004, 14:35
Nach Erfahrungsberichten ist Hanf für einige Patienten mit generalisierter Epilepsie ein Mittel, um eine sonst nicht kontrollierbare Anfallserkrankung zu kontrollieren. Hanf zeigt jedoch gelegentlich auch anfallsauslösende Effekte. Hier müsste von Fall zu Fall beurteilt werden.
Hmmm tja.. ich glaube trotzdem nicht daran,dass jetzt Dein Bekannter ein repräsentativer Durchschnitt ist...
Vielleicht stand der Anfall ja auch gar nciht mit dem Joint in direkter Verbindung?
Und was genau ist Alkohol für Dich? Hoffentlich ein noch schlimmeres Halluzinogen?!
Wusstest Du denn auch,daß Hanf sogar therapeutisch wertvoll sein kann? (naja... vielleicht nicht unbedingt geraucht.. :-)) )
NoUse4@Name
30.06.2004, 14:36
:-) Hm... das wusste nicht nicht..aber ich kenn auch niemanden, dem das in solcher Weise geschadet hat... :-blush
Alles wird gut
30.06.2004, 14:40
Original geschrieben von hibbert
Ein Freund von mir hat nach einem Joint mal einen epileptischen Anfall bekommen.
Uns hat man gerade im Neuro- bzw. Psychatriekurs erzählt, dass Cannabis aber eher protektiv wirkt, was epileptische Anfälle angeht....
übrigens schliessen sich Psychosen und Epilepsie gegenseitig aus - darauf basiert nebenbei die Elektroschocktherapie....
Und wenn das Gras mehr THC enthält kommt im Gegenzug weniger davon in einen Joint.
Also wenn jemand neben Dir steht, Joint in der Hand, halb aufgeraucht, und plötzlich beginnt ein Anfall mit krampfen und Zunge halb abbeissen, ohne Vorgeschichte, dann finde ich das sehr merkwürdig. Ich sage auch nicht, dass es nun räpresentativ ist. Aber es ist schlimm genug, wenn solche Vorfälle nur unter 0,5% der Konsumenten stattfinden. Man kann es eben nicht voraussagen, wen es denn letztendlich trifft, da niemand genau weiss, was da in ihm ruht.
Ferner halte ich diesen lockeren und irgendwo uninformierten Umgang mit der Droge für gefährlich. Wenn Dich die Auswirkungen interessieren, dann kannst Du ja hier (http://www.medizinlink.de/Artikel_Detail.asp?ID=887) nochmal gucken.
Original geschrieben von Alles wird gut
Uns hat man gerade im Neuro- bzw. Psychatriekurs erzählt, dass Cannabis aber eher protektiv wirkt, was epileptische Anfälle angeht....
übrigens schliessen sich Psychosen und Epilepsie gegenseitig aus - darauf basiert nebenbei die Elektroschocktherapie....
Und wenn das Gras mehr THC enthält kommt im Gegenzug weniger davon in einen Joint.
Ich habe gesagt er hat einen Anfall bekommen und keine Psychose. Psychosen können ebenfalls wie Schizophrenie durch einmaligen Konsum entstehen/ausbrechen.
NoUse4@Name
30.06.2004, 14:54
Dabei werden keine lebenserhaltenden Funktionen wie die Atmung beeinflusst. THC gilt auch als die ungiftigste aller psychoaktiven Substanzen. Im Gegensatz zu Nikotin: bereits zwei Zigaretten können, wenn man sie nicht raucht sondern isst, zum Tode führen.
Im Normalfall wird die Wirkung als angenehm empfunden und hinterlässt keine irreversiblen neuronalen Veränderungen. Es wird diskutiert, dass der Ausbruch von latenten Psychosen und Schizophrenie beschleunigt werden kann. Allerdings liegen hierzu leider keine wissenschaftlich beweiskräftigen Studien vor.
Hm naja.. wie auch immer.. ich kenne keine negativen Beispiele (bis jetzt) und ich finde auch mehr positives als negatives zu dem thema.. udn ich denke auch,da sman mit Cannacis eher verantwortungsvoll umgehen kann als mit anderen legalen Drogen...
Immerhin ist von THC nicht bekannt,das es abhängig macht! Leute die ständig THC "brauchen" brauchen das eher aus psychischen Gründen...weil sie es mit einem Gefühl von Entspannung und solchen Geschichten verbinden...
Naja.. wie dem auch sei... Du hast nunmal negative Erfahrungen damit gemacht und bist dagegen. Das ist Deine Meinung und das ist okay..
Ich find es jedenfalls in keinem Fall gerechtfertigt, wie das Gesetz im Zusammenhang mit "Gras" aussieht!
das ist völlig überzogen und ungerechtfertigt!!! :-meinung Und von dieser Meinung bekommt mich so leicht niemand weg!! :-( :-)
Ich finde die Einstellung einfach zu leichtfertig. Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, was passieren kann, wen Cannabis konsumiert wird. Es ist einfach gefährlich anzunehmen Cannabis wäre unbedenklich und zieht keine evtl. Schädigung nach sich.
NoUse4@Name
30.06.2004, 15:25
das hab ich doch auch niemals gesagt! :-(( :-?
Ich habe nur gesagt,daß ich der Meinung bin,daß die Strenge in der gesetzlichen Regelung ungerechtfertigt ist und Cannabis lange nicht so schlimm ist wie sien Ruf!
Das man verantwortungsvoll damit umgehen können sollte (wenn man es denn tut) das setzte ich vorraus...
Aber das sollte man wie gesagt auch mit Alkohol und Co.!
Und ich finde Cannabis wird überdramatisiert!
Ich will es nciht verharmlosen oder schön reden!
Übrigens glaube ich, das viele Leute die mit Alkohol umgehen das sehr leichtfertig tun!
Wahrscheinlich gehen die die es konsumieren mit "Gras" viel bewusster um! (und ich habe hier VIELE gemeint! Und nicht alle!! Und viele bezieht sich auf die Menschen die ich kenne!)
Aber wie will man denn verantwortungsvoll damit umgehen? Entweder ich rauche es, oder eben nicht. Und wenn ich es rauche/konsumiere, dann ist das Risiko gegeben ernsthaft krank zu werden. Das muss eben jeder wissen, und das sollte jeder wissen der es konsumiert. Verantwortungsvoller Umgang heisst für mich, gehe ich verantwortungsvoll damit um, kann mir nichts passieren. Dem ist aber nicht so.
Froschkönig
30.06.2004, 15:44
Das ist ja im Endeffekt hier alles gut und schön aber der eigentliche Punkt ist doch folgender :
Jeder hat die freie Entscheidung zu rauchen oder zu trinken oder Klebstoff oder Benzin zu schnüffeln oder eben zu Kiffen oder zu fixen oder was auch immer zu tun. Manches davon schädigt die Gesundheit stark, manches schwach, manches schnell und manches langsam. Wenn wir mal diejenigen ausklammern die unter einfluß irgendeiner Droge eine Straftat begehen oder einen schweren Unfall verursachen könnte man postulieren, daß eben jeder für sich selbst entscheiden muß und gut !
Und JETZT kommen wir zum Problem : Die einen Drogen sind per Willkür (und positives Recht ist ja letztendlich mehr oder minder Willkür, auch wenn gewisse intentionen hinter den einzelnen Paragraphen stehen mögen, die jedoch selten von allen verstanden oder gar geteilt werden) legal und die anderen sind es nicht. Konsumiert man legale Drogen kann einem das wurst sein, bei illegalen kann es schnell zum schwerwiegenden Problem führen (Vorstrafenregister etc...).
Ich will damit jetzt auch nicht irgendeine Debatte auslösen in der es dann wieder darum geht, daß Cannabis im Gegensatz zu Heroin wohl kaum eine solche Beschaffungskriminalität auslöst etc....nehmt das einfach mal so hin ohne viele "abers".
Es gibt länder, in denen Pornographie verboten ist und sicherlich ärgern sich dort auch manche Leute darüber aber das ist nunmal das Gesetz.
Das mag einen anstinken aber der Gesetzgeber hat es so entschieden. Was also bringen Debatten darüber ob es nun harmlos ist oder nicht ? Die Konsumenten sind in der Regel dafür, die Moralapostel oder Kirchen oder andere Lobbys dagegen.
Und wenn sich dann aus irgendeinem Grund, einer neuen Erkenntnis, purer staatlicher Finanzkalkulation, einer tollen neuen Studie oder was auch immer das Gesetz ändert und plötzlich etwas vormals illegales legal wird dann ist das so. Die Konsumenten freuen sich dann, die Gegner ärgern sich und der breiten Masse ist es völlig egal. Worüber reden wir also hier ?
Vielleicht sollten wir eher zum eigentlichen Thema zurückkehren und darüber nachdenken, ob die Ursache des Threads, nämlich diese Studie in irgendeiner Form repräsentativ ist und auf den Menschen angewandt werden kann oder eben nicht. einfach nur um danach schlauer zu sein und zu wissen ob Cannabis das eben tut oder nicht tut.
Uns gegenseitig zu erzählen warum bestimmte gesetzliche Regelungen "unfair" oder "übertrieben" sind oder nicht führt uns doch zu nix
Der Frosch
NoUse4@Name
30.06.2004, 15:49
Hm...also ich seh das noch ein Bissel anders.. prinzipiell magst Du ja recht haben...
Aber mal ehrlich: trinkst Du zum Beispiel auch keinen Alkohol?
ICh meine mit verantwortungsvoll umgehen, daß man wenn man es denn schon konsumieren muss, möchte, will, das man es dann auch in Maßen tut.. (und damit mein ich nicht nur Cannabis..)
Wenn man ab und zu mal Alkohol trinkt und niemanden andern dabei gefährdet (z.B. durch betrunkenes Autofahren) find eich das durchaus okay!
Genauso sehe ich das bei Menschen die ab und zu mal einen Joint rauchen.. (abgesehen davon,das es illegal ist sich das Zeug zu beschaffen ;-) )
Wenn Du Dich nüchtern und vollkommen fit in (D)ein Auto setzt ist auch ein Risiko gegeben das Dir was zustößt!
Wenn Du morgens aus dem Bett steigst ist das Risoko gegeben Deine Gesundheit zu gefährden...
Ich weiss ich weiss...das ist kein guter Vergleich... und auch nicht ganz ernst gemeint...
:-D
Aber Dir kann so gut wie nie nichts passieren! :-)
Ach froschkönig...jetzt sei doch nciht so...:-) Das hatten wir doch schon.. :-)) Das es nunmal GEstzt ist haben wir abgeharkt und das dieser Bericht nicht repräsentativ ist weil unzulänglich hat doch gerade diese Diskussion ausgelöst..oder?
So long
Naja, jeder so wie er es mag. Wer es konsumiert sollte sich der evtl. Konsequenzen bewusst sein.
Und ich trinke tatsächlich keinen Alkohol.... :-D
Sorpresa
30.06.2004, 16:54
Original geschrieben von hibbert
Nein ich verwechsel da nichts. Cannabis kann zu Psychosen und Schizophrenie führen(man muss natürlich die Veranlagung mitbringen, allerdings weiss man sowas ja nicht vorher).
richtig, man braucht ne veranlagung dazu... allein löst cannabis sicherlich keine psychose aus...
aber auslöser bei veranlagung kann es sicherlich sein...
nur es gibt so viele auslöser, ein todesfall, probleme im beruf, streß, etc...
da kann ich ja auch net sagen hey das geht net das sowas passiert, ich könnte ja eine veranlagung zur schizophrenie haben und bekomm dann vielleicht ne psychose...
also es kommt sicherlich net sooo oft vor dass cannabis ne psychose aulöst...
da darf ich auch net ins kino gehen, das könnte ja nen epileptischen anfall auslösen...
oder ich fahr net mehr auto, ich könnte ja nen unfall haben... ;-)
@ milz: bin ganz deiner meinung!!!
Ja genau..wir sterben ja alle mal.....egal ob morgen oder in 50 Jahren... :-))
Alles wird gut
30.06.2004, 18:32
Original geschrieben von hibbert
Ich habe gesagt er hat einen Anfall bekommen und keine Psychose. Psychosen können ebenfalls wie Schizophrenie durch einmaligen Konsum entstehen/ausbrechen.
Ich würde aber nun mal fachsimpeln, dass eine Substanz, die (nachgewiesenermassen) Psychosen hervorruft nicht gleichzeitig einen epileptischen Anfall triggern kann - unter dem Gesichtspunkt, dass beide Erkrankungen nicht bei ein und der selben Person auftreten. (Die Neurologen hier im Forum mögen mich hier gerne eines besseren belehren...)
Dann lag es wohl eher am Tabak oder an irgendeiner Substanz, die irgendein Zwischenhändler zum Strecken benutzt hat und schon wären wir bei dem Punkt, dass genau dies über eine kontrollierte Abgabe vermieden werden könnte!
Original geschrieben von hibbert
Wenn Dich die Auswirkungen interessieren, dann kannst Du ja hier (http://www.medizinlink.de/Artikel_Detail.asp?ID=887) nochmal gucken.
Die Beschleunigung des Ausbruchs einer Schizophrenie bei Prädisposition ist ein ernstzunehmendes Problem. Die genetische Komponente beträgt nach Zwillingsstudien 40-80%, es ist mit familiärer Häufung zu rechnen. Wer eine schizophrene Erkrankung in der Familie hat sollte von Cannabis die Finger lassen. Eine schulische Aufklärung wäre dahingehend sinnvoll.
Äusserst beunruhigend ist nicht nur der häufigere Konsum unter Jugendlichen, sondern die im Vergleich zu früher bis zu 30-fach erhöhte Konzentration von delta9-THC pro 'joint'.Das heisst, dass konsumiertes Cannabis ungleich stärker ist als früher und das Risiko, eine Psychose auszulösen, erhöht.
Das ist Blödsinn. Es ist ein Anstieg zu verzeichnen, aber sicher nicht in diesem Ausmaß. Da müßten die Hippies früher Nutzhanf geraucht haben. ;-)
Daß ein höherer THC-Gehalt gefährlicher ist halte ich auch für unwahrscheinlich, schließlich dosiert der Konsument entsprechend, um einen gewissen Grad an Berauschtheit zu erzielen. Ob jetzt 2 große Joints oder 1 kleiner für dieselbe Wirkung geraucht werden ist unerheblich. Letzteres ist wegen den Krebserregern im Rauch wahrscheinlich noch gesünder.
Eine passende Studie (nagelneu vom 25.06.04) des EMCDDA:
http://www.emcdda.eu.int/index.cfm?fuseaction=public.AttachmentDownload&nNodeID=2948&slanguageISO=EN
Versehentliche Überdosierungen bei Schwankungen des Wirkstoffgehaltes sind verbotsbedingt. Auf einer Flasche Alkohol stehen die Prozente drauf, auf illegalen Produkten eher nicht.
Epilepsie:
http://www.epilepsie-netz.de/11d239/Aktuelle_Faelle.htm
Die Ergebnisse gehen in beide Richtungen.
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