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Ramona
13.02.2002, 20:47
Hallo!

Hat jemand Erfahrungen mit dem 1. amerikanischen Staatsexamen?
Macht man es am besten mit dem 1. deutschen zusammen?
Wieviel Zeit zur Vorbereitung muß man einplanen?
Lohnt sich eine Famulatur im Ausland vorher?

Vielen Dank schon mal für Eure Antwort!

17.02.2002, 13:58
Mein Tip:Frühstens nach dem 1 Staatsexamen.Großenteils nur klinische Fragestellungen, z.B. Patientenvorstellung und dann Frage nach dem passenden Pharmakon.Habe es leider vor dem 1.Stex nicht geschafft, mit 154 Punkten, hätte aber 179 gebraucht(von 350).Viel Glück.

22.02.2002, 16:59
Hi Ramona!

Ich habe gerade den USMLE Step 1 mitgeschrieben, habe aber noch kein Ergebnis bekommen. ICh hatte in den Sommerferien davor das erste Stex geschrieben und das solltest Du auf GAR KEINEN Fall vor dem 1. Stex mitmachen! ICh habe zwei Monate zum Lernen eingeplant und noch vier Wochen dazu zum Fragen kreuzen. Ich hatte Lernbuecher auf english und meine English-Kenntnisse sind recht gut. Die braucht man auch, denn man hat nur wenig mehr als eine Minute pro Frage und die Fragen sind laenger als bei uns, mit sehr oft Patientengeschichten mitintegriert... Dafuer sind die Antwortmoeglichkeiten kuerzer... Du musst DIch aber trotzdem mit der Fragestellung auseinandersetzen. ICh kann die auch die Firma KAPLAN weiterempfehlen, die sehr viele CDs, Kurse, die neuesten Altfragen und gute Lernbuecher anbietet.

Du kannst mir gerne noch mehr Fragen ueber den Forum stellen!
Kathrin

24.02.2002, 18:13
Hallo!

Ich hab letzten Sommer das USMLE in meinem damaligen 9. Semester gemacht. Ich hab mich etwa 6 Wochen recht locker darauf vorbereitet, alles in allem 2-3 Stunden am Tag. Ich würde Dir empfehlen, die Grundlagen der Vorklinik und von Pahrma und Patho zu lernen.
Meine Englischkenntnisse reichten vollkommen aus, obwohl ich Englisch nach der 11. Klasse abgewählt habe und nie in einem englischsprachigen Land war. Ich hatte für meine Doktorabreit viel Literatur auf englisch zu lesen und das reich dann, um in "Medical Englisch" fit zu werden. Das übrige tun natürlich Lehrbücer auf Englisch.
Als Lerhbuch würde ich Dir das "First Aid" empfehlen. Wenn Du das kannst, dann kann nicht mehr viel schiefegehen.
Ansonsten stimme ich zu, wenn es heisst, dass ziemlich viel klinische Fragestellungen kommen. Bei manchen Fragen wird eine Krankheit beschreiben und wenn Du während des Lesens dann denkst: "Juuhu, ich weiss die Diagnose" dann staunst Du, wenn die weiter unten dann genannt wird und Du dann irgendwelche speziellen Aspekte der Krankheit wissen sollst.
Ich frage mich, wie US-Studenten sowas nach den ersten 2 Jahren Studium wissen soll. Mein Ergebnis lag etwa im amerikanischen Durchschnitt.
Gruss, Daniel