Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ablehnung
Dr. Weissnix
08.09.2004, 19:55
Hallo,
was ist denn mit den BWLern, bzw. was gefällt euch daran nicht? Weil es immer nur $$$$$ heißt oder gibts da andere Gründe?
Viele Grüße,
Sonja
(Mt 19:24): "Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme".
Es gibt zwei Dinge, die sich grundlegend voneinander unterscheiden, die Liebe zum Geld oder die Menschlichkeit. Diese beiden Faktoren stehen zueinander in indirekt proportionalen Zusammenhang...
Geld ist letztendlich nur Tauschmittel. Der Wert des Geldes ist individuell Empfunden. In unserer Gesellschaft wird der Wert des Geldes einfach Maßlos überschätzt. Familie, Freundschaft und Zusammenhalt sind Werte, die kein Geld der Welt ersetzen kann.
Aber mal zur sache, ich hatte keine Lust mehr einfach als Sklave des Geldes zu Leben, denn wenn man mal im Vertrieb gearbeitet hatt, dann dient man nurnoch einen Herrn: Dem Geld! Monatsumsätze, Forecasts und Abschlusszahlen bestimmen ab da das Leben und man verliert Stück für Stück den Blick für das Wesentliche. Nach und nach fängt man dann an, den Wert der eigenen Persönlichkeit und den wert derer nur noch an den Monatsumsätzen zu bemessen. UNd wenn man das nicht selber tut, spätestens die Chefs werden einen darauf trimmen.
Ich hatte einfach keine Lust mehr diesem teuflischen Herren zu dienen..!
sonjamed
08.09.2004, 20:11
Ich habe halt nur zu viele Leute gesehen, die mit dicken Autos - meist von Daddy gesponsort - an die Uni bzw. an den Arbeitsplatz fahren und meinen, sie wären deswegen etwas besseres.
ja, sowas stört mich auch. und das kommt halt beim klischee-prototypen des bwlers ziemlich häufig vor, denke ich mir.
Umgekehrt gibt es auch in medizinischen Berufen "schwarze Schafe" in diesem Sinne, die besonderes Gewicht auf ihren durchaus hohen sozialen Status legen - was ebenfalls nicht zu verurteilen ist, wenn es nicht der einzige Grund für ihre Berufswahl ist. Insgesamt habe ich aber den Eindruck, dass im medizinischen Bereich - im Vergleich zum Wirtschaftlichen - eher die altruistische Komponente durchschlägt.
Nimms mir nicht übel, ich weiß ja nicht, aus welcher Branche du kommst und ob du dich angegriffen fühlst.
nein, gar nicht, ich komme nämlich aus dem naturwissenschaftlichen bereich und deswegen macht es mir nichts aus. mich hat halt nur interessiert, warum du dir den quantensprung von bwl zu medizin wünschst. ich habe schon von einigen bwlern erfahren (v.a. hier im forum), die auf medizin umgesattelt haben. offen gestanden war mein jetziges fach ein ziemlicher griff ins k**, aber da ich ja schon scheinfrei war, als mir das ganze bewusst wurde, machte ich es noch fertig. tja, und seitdem bin ich am überlegen, welches zweitstudium was für mich wäre, zumal ich für eine absolventin noch relativ jung bin. das blöde daran ist, dass ich tatsächlich zwischen bwl und medizin schwanke und einfach nicht weiter weiß.
überspitzt gesagt:
bwl: schnell, praktisch, unkompliziert, man kann leicht nebenbei jobben, man kanns sogar als fernstudium machen, wodurch es noch bequemer und schneller wird, da keine stundenplanüberschneidungen, die chancen mit bwl stehen garantiert viel besser als mit meinem ersten fach....aber: ist die schnelllebige, geld- und machthungrige welt der wiwis was für mich? ich zweifle immer mehr dran...aber: muss man sich wirklcih mit einem fach vollkommen identifizieren?
medizin: interessant, vielleicht erfüllender in der berufsausübung, aber nur vielleicht, weil ich es ja noch nicht ausprobiert habe, zeitaufwändigere ausbildung, zukunftsaussichten?, bin ich der verantwortung gewachsen?, habe ich mich nicht schon immer für den menschlichen körper und krankheiten interessiert?, wollte ich nicht schon immer eine herausforderung und lebenslanges lernen?, gehe ich am stress im krankenhaus zugrunde?
es ist wirklich schwierig, klare gedanken zu fassen.......
und weil du eben mit beidne seiten erfahrungen hast/haben wirst, dachte ich, ich frag dich einfach mal nach deinen erfahrungen.
viele grüße,
sonja
Aesculap
08.09.2004, 20:40
@ Schwedi,
mensch, da bist Du ja richtig ge..... Wolltest Du nicht auch nach Köln? Bei mir hat die ZVS auch Stress gemacht, weil sie fand, dass auf meinem wissenschaftlichen Gutachten die verkehrte Unterschrift war (war aber vom leitenden Prof. der Uni unterschrieben). Bist Du dnan im Sommersemester dabei?
Gruss
Aesculap
Hallo Sonja!
Gute Entscheidung, dein jetziges Studium noch zu Ende zu bringen. Das ist ja schon mal was.
Schwierige Entscheidung allerdings, was du dann machen sollst. Da kann ich dich gut verstehen.
Nochmal zum BWL-Studium: Du hast auf jeden Fall den Vorteil, dass du dich nicht von vorneherein auf etwas festlegen musst, weil BWLer kommen meist überall unter. Da stellt sich eher SPÄTER die Frage, ob du dich mit deiner Berufswahl dann identifizieren kannst. Ich für meinen Teil habe nichts passendes gefunden - und ich habe echt gesucht. Aber vielleicht habe ich mich auch immer zu sehr aufs Medizinische versteift und weil ich wusste, dass ich das natürlich nicht mit meinem BWL-Studium erreichen werde, wurde die ganze Sache umso interessanter für mich. Ja - the grass is always greener on the other side of the hill :-).
Natürlich bin ich auch nicht unbedingt die beste Ansprechpartnerin für dich, weil ich ja zugegeben relativ voreingenommen im negativen Sinne von der ganzen BWLer-Geschichte bin. Das Studium allerdings an sich war durchaus interessant, du kannst viel selbst ausgestalten, was dich halt interessiert - Marketing, Unternehmensführung und strategisches Management, Steuern und Treuhandwesen, Controlling, Versicherungswesen, Banken, Neue Medien, Investition und Finanzierung, Gesundheitsökonomie (neue Teildisziplin - immer mehr im kommen und superinteressant), usw. Das sind nur einige Teilbereiche, die dir vielleicht gefallen könnten. Nebenfächer sind auch ok, z.B. Statistik, Psychologie, Recht, Soziologie, Philosophie usw. Und die ganze Geschichte geht immer mehr in Richtung Neue Medien, Interdisziplinarität, Internationalisierung und Globalisierung. Also im Grunde ist für jeden was dabei - aber Ärztin wirst du dabei nicht.
Vielleicht solltest du noch wissen: Wenn du an einer Fachhochschule studierst, bekommst du auch mehr Praxiserfahrung. An der Uni ist es schwierig. Wenn ich nicht nebenbei jahrelang in einer großen Firma in unterschiedlichen Abteilungen gearbeitet hätte, hätte ich zwar mein Diplom gehabt, aber ein Unternehmen niemals vorher von innen gesehen - geschweige denn von den internen Abläufen eine Ahnung gehabt. Also der Praxisbezug läßt enorm zu wünschen übrig. Das hat mich immer gestört (ImGrunde gehts nur um den Titel, der dann als Eintrittkarte in etwas höhere Positionen fungiert). Aber das läßt sich durch "Erfahrung" alles nachlernen. So, das war ein grober Überblick und laß dich durch meine persönlich Einstellung nicht allzusehr abschrecken.
Zur Medizin kann ich leider (noch) nicht soviel sagen. Im Moment mache ich gerade ein (für einen BWLer) ziemlich heftiges Praktikum in der Notaufnahme (habe nämlich nach Studium eine Ausbildung zum Rettungssani begonnen, die ich bald abschließe). Aber ich kam mir vor, wie ins kalte Wasser geschmissen. Da steh ich plötzlich mittendrin, muß schnell handeln (sehr ungewöhnlich für mich, weil ich ja gelernt habe, immer alles zugrunde zu diskutieren und -analysieren) und ein Hubschrauber mit Schwerverletzten nach dem anderen kommt. Das war echt ne harte Schule. Ich mußte diese Leute natürlich nicht gleich operieren - das wär ja noch schöner - aber gefordert war ich allenfalls. Und man muß sich auch im Klaren sein, dass das nicht immer angenehm ist, was man so sieht. Andererseits kommen ja nicht nur Schwerverletze, es gibt auch kleinere "Sachen". Für mich ist es - nach einem ersten Schock - das absolut richtige. Der Umgang mit Patienten, helfen zu können und wie gesagt, die menschliche Komponente. Aber empfindlich darf man nicht sein und viele Ärzte, v. a. Ärztinnen sagen, dass man sich in diesem Beruf ein hartes Fell zulegen muss. Die meisten halten mich für verrückt, wenn ich ihnen meine Pläne und Hintergründe erzähle und raten mir davon ab. Bedenke auch das. Mich schreckt das nicht ab - aber es sollte einem doch zu denken geben, wenn (viele) Ärzte einem sagen, sie würden es nicht mehr machen.
So, ich könnte da endlos so dahinschreiben, aber ich denke, das wichtigste ist gesagt. Jeder muß das für sich entscheiden. Am besten ist es wenn man sich direkt Einblick verschafft. Vielleicht findest du ja Gelegenheit dazu. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und ein glückliches Händchen bei deiner Berufs- bzw. Studienwahl.
Lg Conny
sonjamed
08.09.2004, 21:42
Am besten ist es wenn man sich direkt Einblick verschafft. Vielleicht findest du ja Gelegenheit dazu. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und ein glückliches Händchen bei deiner Berufs- bzw. Studienwahl.
Lg Conny
Dankeschön!
:-top
sonjamed
09.09.2004, 22:18
Aber empfindlich darf man nicht sein und viele Ärzte, v. a. Ärztinnen sagen, dass man sich in diesem Beruf ein hartes Fell zulegen muss. Die meisten halten mich für verrückt, wenn ich ihnen meine Pläne und Hintergründe erzähle und raten mir davon ab. Bedenke auch das. Mich schreckt das nicht ab - aber es sollte einem doch zu denken geben, wenn (viele) Ärzte einem sagen, sie würden es nicht mehr machen.
Hallo,
hier noch ein kleiner Nachtrag: Was meinst du mit einem "harten Fell"? Dass man sich an schreckliche Anblicke gewöhnen muss? oder auch, dass der Umgang unter der Ärzteschaft ruppig ist, wenn man im Stress ist? Oder war das mehr allgemein gemeint?
Schweden
10.09.2004, 13:28
@ Aesculap
Hallo Aesculap,
stimmt ich wollte und ich möchte noch immer nach Köln. Ich werde den Antrag auf Zulassung, und diesmal vollständig ;-), im Sommer stellen. Ich gehe aber nicht davon aus, dass ich mit fünf Punkten im Sommer den Sprung schaffe. Wenn doch, dann gut und wenn nicht, dann im Winter wieder.
Und danke für Deinen Brief, es war einer der wenigen in diesem Froum den ich verstanden hab. Die anderen um das Thema BWL herum sind schlicht und ergreifend zu hoch für mich. Da komme ich als kleiner Jurist nicht mit.
Bis dann, Schwedi
sonjamed
13.09.2004, 13:36
Hallo Corny und Aesculap,
jetzt habt ihr nur mehr 49 Bewerber vor Euch ;-).
Ich hätte nämlich einen Zweitstudienplatz - sogar an meinem Wunschstudienort - gehabt (Maßzahl 5) und bin heute nicht zur Immatrikulation gegangen, sondern meinen Platz jemandem freigemacht, der sich ein Medizinstudium sehnlicher wünscht.
Warum?
Fragt mich nicht! Ich habe jetzt ein paar Monate hin- und herüberlegt und bin nicht zu dem Schluss gekommen, dass Medizin das einzige wäre, was ich machen möchte. Es wäre halt eine Option von mehreren gewesen.
Meine andere Option ist ein 2- bis 3-semestriger Masterkurs in Wirtschaftsingenieurwesen, für den ich mit viel Glück ebenfalls eine Zulassung bekommen habe. Den werde ich im Oktober jetzt beginnen - geht schnell und die Berufschancen sollen damit auch nicht schlecht stehen. Und im Grunde hat jeder Beruf seine Vor- und Nachteile, mit denen man sich arrangieren muss. Vielleicht tut's da auch der schnellere Weg. Oder man kann sich einen Ausgleich in seiner Freizeit schaffen, indem man z.B. bei gemeinnützigen Projekten mitarbeitet.
Meine Angst, mich in ein weiteres langes Studium zu stürzen und dann mit knapp über 30 festzustellen, dass ich dann auch nicht glücklicher bin als jetzt, ist zu stark geworden. Aber wenn ich erst damit angefangen hätte, hätte ich mein Medizinstudium garantiert durchgezogen, weil ich das bei meinem Erststudium auch so gemacht habe, obwohl ich nach eingen Semestern gemerkt habe, dass das Ganze nix für mich ist.
Bis jetzt war ich mir immer noch nicht schlüssig, ob das gewünschte Zweitstudium Medizin einem echten Interesse, damit beruflich was machen zu wollen, entspringt (rein fachlich hat mich die Medizin schon immer interessiert, aber als Beruf?) oder mehr die Flucht nach vorne darstellt. Ich habe die letzten Monate immer versucht, mir das Ganze auszureden und als Schnapsidee abzutun. Aber irgend etwas steckt in mir, das mir sagt, dass Medizin das richtige gewesen wäre.....oder ist das eher eine "Trotzreaktion", die ich mir selber entgegen bringe? Wenn einem was verboten wird, wird's erst recht interessant?
Oder vielleicht liegt's auch ein bisschen an diesen Foren hier, die ich wie süchtig lese? Hier finden sich ja einige Menschen, die schon ein Studium abgeschlossen oder einen Beruf erlernt haben und damit nicht glücklich sind. Hier findet man Unterstützung und Ansprache.
Ich fühle mich momentan sehr verwirrt, seltsam, bedrückt......
Jetzt hab ich jedenfalls noch Zeit, meine Gedanken ausreifen zu lassen. Sollte ich es wirklich bereuen, meinen Studienplatz hier sausen gelassen zu haben und im Laufe des nächsten Jahres drauf kommen, dass es mein Herzenswunsch ist, Medizin zu studieren und ich mir auf der Welt nichts anderes vorstellen kann, dann bewerbe ich mich nochmal. Ob ich dann 24 oder 25 beim Beginn bin, ist dann auch schon egal.......
Falls es dann nächstes Jahr mit der ZVS oder dem neuen Auswahlverfahren nicht klappen sollte, aber mein Wunsch weiterbesteht, anderen Menschen auf der medizinischen Ebene zu helfen, dann versuche ich halt was ähnliches, weniger zeitaufwändiges zu machen (Krankenschwester, RAss oder was weiß ich....).....Dann bin ich eben selber schuld.
Euch wünsch ich aber noch ganz viel Glück beim Nachrücken!
Viele Grüße,
Sonja
Hallo Sonja!
Ich hoffe für dich, dass es die richtige Entscheidung war.
Aber du hast eh keine schlechten Chancen - solltest du dich doch nochmal umorientieren - mit deinen 5 Punkten. Mach das, was du für das richtige hältst. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und viel Erfolg für dein weiteres Berufsleben - und vor allem dass du damit glücklich wirst - egal was es ist!!!
Liebe Grüße
Conny
sonjamed
13.09.2004, 18:07
Hallo Conny,
danke. 5 punkte hin oder her, aber wenn das ganze system ab nächsten jahr geändert wird, hilft das wohl nicht viel..... halt jedenfalls mich auf dem laufenden, ob du nachgerückt bist :-top !
Koronbock
17.09.2004, 18:04
Hallo Killekille,
ich habe mit großem Interesse deine Beiträge hier gelesen und kann deine Motivation und deine Enttäuschung über die Ablehnung gut verstehen. Das ist deshalb so, weil ich (fast) in der gleichen Situation bin. Ich bin 53.
Ich habe BWL studiert, weil meine Eltern wollten, dass ich ihren Betrieb übernehme. Da ist dann (natürlich) doch nichts draus geworden und ich habe dann Psychologie studiert, weil ich in Medizin keinen Platz bekam. Nach dem 3. Semester habe ich dann doch einen Platz bekommen und mich gefragt, schmeisst du das Psycho-Studium jetzt? So habe ich versucht beides gleichzeitig durchzuziehen, was mich aber an den Rand des Wahnsinns brachte (Arbeitsbelastung ist nicht machbar) und ich habe mich dann für Psychologie entschieden.
Heute bin ich Dipl. Psych. (habe noch zusätzlich den Dr. phil. mitgenommen) und vor 10 jahren habe ich "als Ersatz" für das Medizinstudium noch eine 3-jährige Vollzeitschule für Heilpraktiker besucht. Da gibt es heute sehr gute Schulen und die Anforderungen sind da gar nicht so gering, das Niveau war recht anspruchsvoll, hat mich überrascht.
Kurz und klein, heute bin ich Heilpraktiker und für all Patienten der "Herr Dr."
Ich weiß nicht, ob das für dich eine Alternative ist. Als HP bist du vollkommen frei (kein Ärger mit den Kassen, Chefärzten, Kassenärztliche Vereinigung und ähnlichen mafiösen Strukturen) und kannst nach Lust und Laune therapieren und den Leuten Gutes tun.
Alles gute,
Koronbock
Nicht aufgeben 50 Plätze das ist nichts. Vor mir waren im WS 2002 150 Bewerber und ich hab`noch einen Platz bekommen. Allerdings klappt es dann wahrscheinlich nicht mit der Wunschuni!!!
Aesculap
19.09.2004, 20:13
@kwumpf
warst Du denn Zweitstudienbewerber??? Ich kann mir ja gar nicht vorstellen, dass 50 Leute abspringen, aber 150 ist ja echt der Hammer!
@sonjamed
auch ich hoffe sehr, dass Du die für Dich richtige Entscheidung getroffen hast, aber ich kann mich Corny nur anschliessen: wenn Du zum nächsten Semester bemerkst, dass Du doch Medizin studieren solltest, wirst Du sicher gute Chancen haben. Und im nächsten Jahr wird sich auch für Zweitstudienbewerber nichts ändern.
Viel Glück und das Gefühl, das Richtige getan zu haben!
Viele Grüße
Aesculap
killekille
05.10.2004, 23:24
Jetzt wird's für einige Forumsmitglieder noch mal richtig spannend... die Zulassungs-
bescheide für die Nachrücker wurden gestern (5.10.2004) versandt und dürften morgen oder übermorgen für strahlende Gesichter sorgen.
Andere hingegen werden enttäuscht sein, denn im Gegensatz zum letzten Wintersemester ist beim Zulassungsverfahren für das kommende Wintersemester die Messzahl mit "4" für das Haupt- als auch für das Nachrückverfahren identisch... d.h. einige "4"er sind noch per Nachrücken in die Zulassung "gerutscht", während andere "4"er mit ungünstigerem Los hinten runterfallen.
Hier die NC-Werte für Zweitstudienbewerber für's kommende Wintersemester:
http://www.zvs.de/Service/Download/AGZwBwWS_04.pdf
Habt ihr beide anschließend eine Zulassung gekriegt?
Aesculap
27.10.2004, 14:17
@ Bobi,
ja, ich habe tatsächlich noch einen Platz ergattert und bin nun fleissig am Lernen :-)
Wie geht es anderen Nachrückern? Ich habe dadurch dummerweise einen Vorkurs Chemie verpasst.....
Viele Grüße
Aesculap
Hallo Leute!
Hab über das 2. Nachrückverfahren auch noch einen Platz ergattert! Habs erst am Donnerstag erfahren und mich gleich am Freitag immatrikuliert. und das auch noch an meiner Wunschuni!!! Bin total happy und kanns kaum fassen, dass das ganze nach meiner sechsjährigen Bewerbungsodyssee doch noch geklappt hat!
Also, an alle, die nach wie vor noch keinen Platz bekommen haben - nicht aufgeben und dranbleiben! Irgendwann klappts! Und ich war langsam wirklich auch nahe dran, meinen letzten Funken Hoffnung aufzugeben. Jetzt ist es endlich soweit.
Freu mich jedenfalls tierisch und werde weiterhin berichten, was einen Medizinstudenten so erwartet - vorausgesetzt natürlich, es gibt jemanden, der das überhaupt hören will :-)
Liebe Grüße
Conny
... vorausgesetzt natürlich, es gibt jemanden, der das überhaupt hören will :-)
Sowas Schönes doch immer :-top
Gratulation und viel Erfolg ! :-party
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