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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Diese Bücher sollte jeder Medizinstudent haben...



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foliata
12.09.2004, 13:35
Ich find die Beiträge zum Thema Vorklinik-Bücher bis jetzt äußerst mager.

Also für Anatomie habe ich mit dem Moll gelernt (meiner Meinung nach umbedingtes Muß) und als Atlas hatte ich Sobotta (ehrlich gesagt find ich die Thieme Taschenatlanten aber tausendmal besser). Für Histo fand ich die Lernkarten von Sobotta und den Lüllmann-Rauch ziemlich gut.
Wenn man Probleme mit Muskeln hat ist das Hörbuch von Sobotta ganz gut, aber sicherlich nicht obligat.

Für die Grundlagenfächer würde ich auf die Uni-Bibliotheken zurückgreifen, denn ich denke es ist nicht wirklich nötig sich ein Bio oder Physik-Buch anzuschaffen. Bei wenig chemischen Grundkenntnissen ist der Zeeck ein guter Tip (allerdings reicht aber denke ich auch ein Bibliotheksexemplar).

Biochemie: das Buch von Studenten für Studenten-> ich habe damit sehr gern gelernt, allerdings ist es für manche Profs zu ungenau, aber fürs Selbststudium genial

Physiologie: meiner Meinung nach gibt es kein Top-Buch. Ich fand den Hick und den Taschenatlas von Silbernagel in Kombination ganz gut. Aber wenn möglich ein paar verschiedene Bücher aus der Bibliothek ausleihen, da jedes der großen Bücher in anderen Kapiteln gut ist.

Noch kurz: Sicherlich ist keines dieser Bücher obligat, aber ich find es nicht schlecht wenn man wenigstens einen ordentlichen Anatomie-Atlas besitzt. Der Psychrembel ist zum Nachschlagen wirklich sehr gut und für die spätere Praxis sicherlich unerlässlich.

Empfehlung: Bibliotheksbücher als preiswerte Alternative oder Bücher von älteren Semestern abkaufen (bei Ana sicherlich kein Problem eine ältere Auflage zu benutzen, bei Biochemie evtl. etwas kritischer).

Ich hoffe daß hilft etwas weiter.
Gruß Judith

Lava
12.09.2004, 17:51
ganz klar den Harrison, kein anderes buch ist ein must have

Das deutet aber auf viel Arroganz hin! Ihr seid wohl auch der Meinung, nur Internisten seien richtige Ärzte, oder wie? :-???

Als Ophthalmologe interessiert dich der Harrison wahrscheinlich wenig bis gar nicht. Ist also absoluter Quatsch. Und ein Chirurg weiß wahrscheinlich nicht mal, wie man "Harrison" buchstabiert! :-D


Ich find die Beiträge zum Thema Vorklinik-Bücher bis jetzt äußerst mager.

Gruß Judith

Dazu gibt'S auch schon MEHR als genug andere Threads. ;-)

Arzneimittel pocket :-dafür (Aber in der Vorklinik braucht man das wirklich nicht :-blush)

Rico
12.09.2004, 20:01
Das deutet aber auf viel Arroganz hin! Ihr seid wohl auch der Meinung, nur Internisten seien richtige Ärzte, oder wie? :-???Yep. :-D

[Vorurteilsmodus ON] Alle operativen Fachdisziplinen stammen eh vom Bader und Wundarzt ab und somit thront die Innere Medizin als Königin über den verbleibenden Disziplinen :-angel [Vorurteilsmodus OFF]

So far
Rico
(Internist im Geiste)

airmaria
12.09.2004, 20:08
Wer zum Teufel ist Harrison?

:-)) :-)) :-))

"Mary" airmaria

Das Einzige, was wohl jeder Medstudent braucht bzw. hat, ist ein Anatomieatlas. Der Rest geht auch ohne Buch.

Froschkönig
12.09.2004, 20:15
Wer zum Teufel ist Harrison?
Das ist der Vorname von "Indiana Jones" :-D mehr kann ich dazu auch nicht sagen....

Hellequin
12.09.2004, 21:33
Das ist der Vorname von "Indiana Jones" :-D mehr kann ich dazu auch nicht sagen....
Was sagte die Frau von George Harrison als sie seine Asche in den Ganges streute? "Harrison Ford"! *muhahaha*

öhm, back to topic:-blush

Für Biochemie den Linnemann/Kühl. Ist meiner Meinung der beste Kompromiss zwischen Stryer und großem Löffler. Er läßt sich ähnlich gut lesen wie der Stryer; und Lesbarkeit ist ja etwas was dem großem Löffler meiner Meinung nach völlig abgeht; bietet dafür aber auch die medizinspezifität, die dem Stryer mitunter fehlt. :-top

Vystup
13.09.2004, 09:13
wer bitte braucht ein buch zwischen stryer und grossem loeffler? ich meine die sind ja schoen zum nachschlagen, aber must-have ist das bestimmt nicht...

Doktor_No
13.09.2004, 16:43
den harrison zum angeben, den stryer zum herzeigen, den pschyrembel als klolektüre und wegen der steinlaus, den rohen/yokochi weil er so schön ist, den sobotta weil ihn jeder hat, den netter wegen des coolen bildes des autors im umschlag, den taschenatlas physio von silbernagl wegen ebenjenem und der bildbeschreibung des verschollenen, und wenn man mal was lernen muss: SCHWARZE REIHE:-))

MissRaffaello
20.09.2004, 19:27
Also mal ganz ehrlich... Statt einem schweren Anatomieatlas gibt es doch die viel leichtere Version auf CD. Den Pschyrembel gibt es übrigens auch auf CD. Und die ganzen anderen Bücher die da aufgezählt wurden... Hab ich kein einziges von. Braucht man auch nicht. Und der Kreutzig und Hick gammeln bis heute noch in meinem Regal rum, weil mir bislang keiner einen vernünftigen Preis zahlen wollte (sind so gut wie neu... kommen aber leider permanent neue Auflagen raus). Gebraucht? Dass ich nicht lache, gebraucht habe ich davon seit dem Physikum kein einziges mehr. Also, wenn möglich würde ich das ganze Zeug leihen. Einzig und allein als heißen Kandidat stelle ich den Trepel für Neuroanatomie ins Rennen. War nämlich ganz schön nützlich für Neuro z.B. zum Wiederholen. Werde auch sicher fürs 2. Stex mit ihm arbeiten (soweit nötig, Neurochirurgie, Neuro usw.)
Übrigens gibt es auch fertige "Medizinstudenten-must-have-Listen-für-Bücher" auf amazon.de
Gruß
MissR

Rico
21.09.2004, 08:11
Statt einem schweren Anatomieatlas gibt es doch die viel leichtere Version auf CD. Naja, das Gewicht eines Atlanten is ja eher zweitrangig, weil man in biblischen Alter, das man in der Vorklinik in der Regel hat, es noch ganz gut schafft, den die zwei Meter vom Regal zum Schreibtisch und zurück zu transportieren.
Und wenn ich das Haus mal verlassen sollte, dann nützt mir die CD ja auch nicht mehr, denn ohne Notebook hilft die nicht wirklich weiter...

Als fast die einzigen Bücher, die man wirklich kaufen müßte, fallen mir da noch die Kompedien (Physikum EXAKT, das Erste, das zweite Stex und wie sie alle heißen) ein.
Die sind nämlich wirklich hilfreich und (zumindest bei uns) nicht in der UB zu haben.

Roux
23.09.2004, 12:20
Auch ein Buch, welches man als Mediziner gelesen haben sollte: House of God von Samuel Shem. Viel schwarzer Humor im Krankenhausalltag und die Antwort auf die Frage: Was ist ein Gomer?

Tini24
24.09.2004, 18:12
Hallo!
Ich schreib jetzt einfach mal welche Bücher ich so hatte.
Man kann sich die natürlich auch leihen, aber in unserer Bibliothek war das meiste gerade dann, wenn ich es gebraucht hätte schon weg.
Anatomie: Schiebler, Moll, Trepel, Sobotta
Histologie: Auxilium Repetitorium
Biochemie: Kreutzig ( Löffler fand ich nicht so gut, einfach zu viel)
Physio: Klinke/Silbernagl, Hick
Chemie: Zeeck
Biologie, Physik und Psycho: keine
Die Kurzlehrbücher hab ich gebraucht gekauft und den Löffler auch, wobei der wiklich sehr unnötig war.
Fürs Physikum hatte ich dann natürlich noch die "Schwarze Reihe" und "Physikum exakt"