Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?
][truba][
22.11.2010, 12:40
:-oopss Seh ich auch so. Ich finde, wir sollten einen Brief schreiben und verlangen, dass sich alle Schülerinnen und Schüler nackig machen.
# Aber nur die attraktiven.
Das hät ich auch super gefunden!
MfG Thomas ;)
Absolute Arrhythmie
22.11.2010, 15:24
Es ist sowieso inkonsequent, da ich mich waschen KANN, ein hilfebedürftiger Patient ist auf mich angewiesen, und allein deshalb in einer völlig anderen, nicht darstellbaren Situation.
Also eigtl überflüssig, das ganze, aber es war lustig ;)
Und ja, es gibt auch interessante Aspekte der Ausbildung, man lernt schon viel, grad in der praktischen Ausbildung :) Also keine Angst.
Stimmt schon... aber ehrlicherweise muss man auch sagen, dass es einen großen Anteil unliebsamer Routinetätigkeiten gibt, an den man sich einfach gewöhnen muss. Wenn jemand nicht mit waschen, putzen, administrativen Quatsch etc. zurecht kommt, kann der interessante Anteil in der subjektiven Wahrnehmung untergehen.
Ich fand es insgesamt schon SEHR interessant :-)
also mir ist das ewige leute-putzen während der ausbildung schon ein wenig auf die nerven gegangen... besonders, wenn noro & co. mal wieder 95% unserer pflegeeier heimgesucht - und man als schüler den ganze tag quasi nix anderes zu tun hatte, als die leute von ihren exkrementen zu befreien... :-kotz
damit haste im op um glück nix am hut!! :-oopss
diese tollen waschübungen hatten wir übrigens an speziellen dummies, die man auch katheterisieren konnte. einer hatte sogar 'nen dekubitus grad III (zum vw-üben) sowie ne zahnprothese... :-))
Distress Misstress
22.11.2010, 20:36
Meint ihr eigentlich, dass man die Dozenten mal waschen könnte? Ich möchte keine jungen Dinger :-))
@ sheep: War es für dich schwierig, als GuK in den OP zu kommen?
Absolute Arrhythmie
23.11.2010, 11:35
Jo, waschen gehört eben dazu, darüber muss man sich bewusst sein. Da wird man in der Ausbildung auch nicht drum herum kommen. Wer das nicht will, der sollte eine andere Ausbildung machen.
Die Praxis macht aber auch häufig viel Spaß, man hat Kontakt zu interessanten Menschen, lernt viel über "das Leben" sag ich mal ;) Das sind Erfahrungen, die einem keiner mehr nehmen kann :)
Mit dem ganzen Pflegekram muss man halt klarkommen, sonst wirds einem keinen Spaß machen ;) Aber es ist eben ne Pflege-Ausbildung und nichts anderes.Wer da was anderes erwartet...naja ;)
@ sheep: War es für dich schwierig, als GuK in den OP zu kommen?
nee. muss aber dazu sagen, dass mir die stelle von der op-ltg. angeboten wurde. op-pflegekräfte sind wirklich extrem begehrt und da im operativen bereich ein immenser fachkräftemangel herrscht, werden immer öfter auch absolute greenhorns angeworben.
http://www.krankenschwester.de/forum/op-pflege/29517-fachkraeftemangel-op-euch.html
Distress Misstress
24.11.2010, 20:46
op-pflegekräfte sind wirklich extrem begehrt und da im operativen bereich ein immenser fachkräftemangel herrscht, werden immer öfter auch absolute greenhorns angeworben.
Schon, aber meine Vermutung wäre, dass sich die Nachfrage ausdünnen wird, weil es ja jetzt die billigeren OTAs gibt.
Figueira
24.11.2010, 21:23
Bei uns wurde in der GuK-Ausbildung der OP-Einsatz gestrichen, weil die Schule auch OTAs ausbildet. Find ich gar nicht nett... :-heul
Schon, aber meine Vermutung wäre, dass sich die Nachfrage ausdünnen wird, weil es ja jetzt die billigeren OTAs gibt.
auf lange sicht... vielleicht... aber kurzfristig können die paar wenigen ausgebildeten ota-s auch nicht viel bewirken. das verhält sich momentan wie mit dem berühmten tropfen auf den heißen stein ;-)
@figueira: wie schade! ich fand damals die einsätze in op und zna mit abstand am besten ;-) habt ihr denn keinen wunscheinsatz? ansonsten frag doch mal in deiner schule nach, ob du evtl. ein paar tage im op hospitieren könntest - hab so bei unserer leitung damals ein paar durchaus interessante tage in der endoskopie anleiern können^^
Figueira
24.11.2010, 22:07
Hm, über Wunscheinsatze bin ich jetzt nicht einschlägig informiert... ist wahrscheinlich auch erst im zweiten oder dritten Jahr n Thema, oder?
Es hieß, wir sollen mal auf unserer Station fragen, ob wir mit in den OP dürfen. Aber leider bin ich auf ner neurologischen Station, da gibts keine OPs...
Viele andere aus meinem Kurs sind auf chirurgischen Stationen (Unfall-, Thorax-, Viszeral-, Kinderchirurgie), die beneide ich grad ordentlich!
Aber muss dazusagen, dass es mein erster Praxiseinsatz ist (bin erst seit 1.10. dabei), also werd ich sicher noch meine Gelegenheiten haben... ;)
Ich finde OP-Sääle extrem langweilig:-peng
Das ist ja das schöne an unserem Beruf: man kann damit soviel anstellen und es liegt an einem selbst ob man in den OP, auf die Intensivstation, in die Psychiatrie, ambulante Pflege oder sonstwo hin geht.
hey leute!
ich hab jetz ne krankenschwester in meinem einsatz getroffen, die 20 std arbeitet, und nebenbei medizin studiert.
sie sagte die ausbildung sei das beste, was ihr passieren konnte, da sie sich jetzt ihr studium ohne bafög etc. finanzieren kann und ihr auch das wissen aus der ausbildung (vor allem anatomie physiologie) im studium hilft.
hat jmd von euch ähnliche erfahrungen gemacht oder wie denkt ihr darüber?
denn ich überlege jetzt, ob ich mich für medizin noch bewerbe und bei einem studienplatz die ausbildung abbrechen sollte?!
vielen dank für evtl antworten ;-)
Absolute Arrhythmie
03.12.2010, 09:22
denn ich überlege jetzt, ob ich mich für medizin noch bewerbe und bei einem studienplatz die ausbildung abbrechen sollte?!
vielen dank für evtl antworten ;-)
Keine Angst, falls du über die Wartezeitquote reinkommen willst bleibt dir genug Zeit die Ausbildung abzuschließen und danach noch 3 oder 4 Jahre zu arbeiten ;)
Ich studiere zwar noch kein Medizin, würde aber auch momentan sagen, dass die Ausbildung das beste ist, was mir passieren konnte. Die Ausbildungsvergütung ist wirklich üppig und man lernt sehr viele praktische Dinge.
Aber dass man Vorteile für Anatomie und Physiologie im Studium haben soll, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen - höchstens für ein paar Wochen vielleicht. Man sollte auch nicht den Fehler machen, und die Ausbildung quasi als Vorbereitung auf das Studium zu beginnen, da Pflege etwas anderes als Medizin ist. Ich persönlich hatte mir auch für dieses WS vorgenommen, bei Zusage für einen Studienplatz trotzdem die Ausbildung weiterzumachen - aber zum Glück wurde ich erst gar nicht auf die Probe gestellt ;-)
Keine Angst, falls du über die Wartezeitquote reinkommen willst bleibt dir genug Zeit die Ausbildung abzuschließen und danach noch 3 oder 4 Jahre zu arbeiten ;)
naja soo lange wollte ich eig nicht warten ;)
hatte eig gedacht die ausbildung zu beenden und dann gleich im oktober oder im april nen platz zu bekommen, mit ausbildung und TMS.
Aber dass man Vorteile für Anatomie und Physiologie im Studium haben soll, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen
naja die krankenschwester meinte eben, dass man die grundlagen lernt, die man braucht und so leichter ins studium startet, und sich natürlich dann in der klinik bei vielen krankheiten einfach ne bessere vorstellung hat.
und dass eine pflegeausbildung die sozialkompetenz un so stärkt is ja sowieso klar ;)
Absolute Arrhythmie
04.12.2010, 14:35
Was hast du denn für einen Abi-Schnitt?
habe 1,8...war knapp bei mir, aber hat leider nich gereicht dieses WiSe :-nix
//stefan
04.12.2010, 19:10
hatte eig gedacht die ausbildung zu beenden und dann gleich im oktober oder im april nen platz zu bekommen, mit ausbildung und TMS.
watt denn nu?
watt denn nu?
naja nach der ausbildung, also 2013 im WiSe oder im SoSe 2014 gleich nen platz zu bekommen mit abgeschlossener ausbildung und hoffentl erfolgreichem TMS...
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