PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?



Seiten : 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 [111] 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177

dancingtree18
04.05.2011, 00:41
liebe krankenschwestern und pfleger :-)
ich mache seit oktober letzten jahres eine ausbildung zur mta radiologie, und bin damit sehr unglücklich...ich habe einfach keinen spaß am erstellen von röntgenaufnahmen oder messen radionukliden etc pp... ich find es einfach nur ätzend.
nun habe ich ein pflegepraktikum auf der kinderstation gemacht und es hat mir wirklich gut gefallen (mal davon abgesehen, dass praktikanten nur putzen und die schwestern nicht immer die nettesten waren ;-) und nicht so interesse daran hatten, mir was beizubringen... )
aber die süßen kids haben es mir angetan, und der kontakt mit den eltern, das war irgendwie alles sehr schön. und babys wickeln, baden und schmusen sowieso :-)) :-love
nun stehe ich vor einer großen misere... mta oder kinderkrankenschwester
da wäre option a .
mta r durchziehen , in meiner totlangweiligen heimatstadt, ohne gehalt und noch bei mama und papa unterm dach , was zeitweise für komplikationen sorgt...sehen wir uns mal ne woche nicht sind wir ein herz und eine seele :-love,
oder Option b .
nach münchen ziehen , 800km von meiner stadt im norden entfernt , für eine ausbildung zur kinderkrankenschwester, mit 820 brutto gehalt, großstadt leben, 2 sehr gute freundinnen studieren dort die nächsten 3 jahre auch , und ein beruf, der mir etwas mehr zusagt ...
AAAAABER 1 jahr später studieren , (und wer weiß, ob der nc dann nicht noch weiter gestiegen ist) außerdem hätte ich dann ja nur noch 2 jahre mta-r vor mir, wenn ichs durchziehe, anstelle von null zu beginnen. und man hat wenig ferien als kikra...
krankenpflege wäre gar nichts für mich, aber ich finde kinderkrankenpflege ist irgendwie ganz anders.
gibts hier einige kinderkrankenschwestern unter euch, die mir helfen könnten?
wie sehen denn so die tätigkeiten im ersten lehrjahr aus, bekommt man da schon interessantere aufgaben wie zb infusionen aufziehen , medikamente stellen und verbände wechseln, oder ists erstmal noch auf grundpflege beschränkt???
und allgemein, was habt ihr für positive und negative erfahrungen in der kinderkrankenpflege gemacht????
Ich wäre über jeden Rat dankbar, denn ich weiß wirklich nicht, was ich machen soll .
liebste grüße :peace:

schmuggelmaeuschen
05.05.2011, 08:18
Hey,
erstmal wieviele WS hast du ?
und 2. als Kinderkrankenschwester hast du erstmal 2 Jahre normale pflege (in NRW)

dancingtree18
05.05.2011, 11:56
im okrober erst 2 wsm:-bee, und die ausbildung wäre 90 Kinder, 10 prozent erwachsenenpflege .

M!coud
05.05.2011, 17:09
oder Option b .
nach münchen ziehen , 800km von meiner stadt im norden entfernt , für eine ausbildung zur kinderkrankenschwester, mit 820 brutto gehalt, großstadt leben, 2 sehr gute freundinnen studieren dort die nächsten 3 jahre auch , und ein beruf, der mir etwas mehr zusagt ...



Das haut so schon mal hin. Es sei denn du gehst ins Schwesterwohnheim und das ist günstig...:-lesen

Wenn du 2 WS hast, dann mach es. Die Wartesemester werden weiter steigen und du hast die Zeit.

Aber noch eine Info aus meiner Erfahrung: 90 % KiKra und 10 % Erw.-Krpfl. kann ich mir nicht vorstellen. Bei uns waren wir am Anfang gemischt und haben beide Altersstufen gemacht. Das gilt normalerweise die ersten beiden Jahre. Im dritten Jahr war dann die Differenzierung in die jeweiligen Bereiche. Aber das ist hier ja auch NRW.
Mir hat der KiKra-Einsatz auch gut gefallen obwohl es Onkologie war. Hatte von denen auch ein Angebot, insofern kannst du auch mit "Erwachsenen-Ausbildung" da arbeiten.:-meinung

Figueira
05.05.2011, 19:15
Hi,
kann es sein, dass du von der Akademie Städtisches Klinikum München redest? Ich mache da meine Ausbildung, allerdings in Erwachsenenpflege. Die Kikras sind bei uns kein eigener Kurs, sondern gleichmäßig auf die Krankenpflegekurse verteilt. Ergibt rund 5 Kikras pro Kurs. Das ganze nennt sich integrierte Ausbildung.
Wir sind damit nicht unbedingt super zufrieden... Wir, die Erwachsenenpflege lernen, finden es nicht so toll, dass wir uns wochenlang nur mit Stillen und Neonatologie beschäftigen und die Kikras meckern, dass zu viel Dekubitus-, Kontrakturenprophylaxe etc. unterrichtet wird (obwohl man das ja in der Kikrapflege tätsächlich auch brauchen kann...).
Im Oberkurs soll es dann Differenzierungsstunden geben. Bis dahin lernen alle das gleiche. Hat den Vorteil, dass man ein breiteres Wissen erlangt - was zwar interessant ist, aber man kann es eben nicht unbedingt immer anwenden. Den alten Omis bei mir auf Station nützt es wenig, dass ich ihnen alles über Milcheinschuss, Säuglingsbad und Ikterus erzählen könnte... :-D

In der Praxis dagegen bist du als Kikra wahlweise im Klinikum Schwabing oder Harlaching auf den Kinderstationen eingesetzt und hast, glaube ich, insgesamt nur einen Erwachseneneinsatz.

Also musst du dich, was den theoretischen Unterricht an der Berufsfachschule betrifft, schon auf nen gewissen Anteil Erwachsenenpflege einstellen, aber in den Praxisphasen kannst du dich ganz bei den Kindern austoben.

Insiderbericht Ende. :-))
LG Figueira

dancingtree18
05.05.2011, 19:27
Hi,
kann es sein, dass du von der Akademie Städtisches Klinikum München redest? Ich mache da meine Ausbildung, allerdings in Erwachsenenpflege. Die Kikras sind bei uns kein eigener Kurs, sondern gleichmäßig auf die Krankenpflegekurse verteilt. Ergibt rund 5 Kikras pro Kurs. Das ganze nennt sich integrierte Ausbildung.
Wir sind damit nicht unbedingt super zufrieden... Wir, die Erwachsenenpflege lernen, finden es nicht so toll, dass wir uns wochenlang nur mit Stillen und Neonatologie beschäftigen und die Kikras meckern, dass zu viel Dekubitus-, Kontrakturenprophylaxe etc. unterrichtet wird (obwohl man das ja in der Kikrapflege tätsächlich auch brauchen kann...).
Im Oberkurs soll es dann Differenzierungsstunden geben. Bis dahin lernen alle das gleiche. Hat den Vorteil, dass man ein breiteres Wissen erlangt - was zwar interessant ist, aber man kann es eben nicht unbedingt immer anwenden. Den alten Omis bei mir auf Station nützt es wenig, dass ich ihnen alles über Milcheinschuss, Säuglingsbad und Ikterus erzählen könnte... :-D

In der Praxis dagegen bist du als Kikra wahlweise im Klinikum Schwabing oder Harlaching auf den Kinderstationen eingesetzt und hast, glaube ich, insgesamt nur einen Erwachseneneinsatz.

Also musst du dich, was den theoretischen Unterricht an der Berufsfachschule betrifft, schon auf nen gewissen Anteil Erwachsenenpflege einstellen, aber in den Praxisphasen kannst du dich ganz bei den Kindern austoben.

Insiderbericht Ende. :-))
LG Figueira


oh figueira , vielen dank für den bericht , das ist fabelhaft:knuddel:
ein erwachseneneinsatz hört sich gar nicht so schlecht an.. und mit dem unterricht .. naja , das wird wohl in den meisten krankenpflegeausbildungen so sein, so lange die pr. ausbild dann nur kinderspezialisiert ist, find ichs ganz gut. gefällts dir ansonsten in münchen, wie viele kurse gibts, und ists nett in der schule ? liebe grüße

Figueira
05.05.2011, 20:16
Also München ist natürlich sowieso die geilste Stadt überhaupt! :-love Mag sein, dass ich als Bayerin voreingenommen bin, aber über 50% aus meinem Kurs kommen nicht aus der Gegend, sondern von überall her (NRW, Sachsen, Thüringen, Brandenburg etc.) und sind auch restlos verliebt in München!
Von meinem Wohnheim aus sind es 5 min zu Fuß in den Park nebenan und mit der U-Bahn braucht man ca. 15 min bis man im Englischen Garten ist.
Dazu kommen die traumhaften Seen in der Umgebung (Starnberger See, Ammersee), die man gut mit der S-Bahn erreichen kann und mit der Regionalbahn ist man in 1,5 Std. ohne umsteigen in den Bergen. Hach, ich liiiiiebe München!!! :-love

Was die Schule betrifft, gibt es an manchen Stellen Verbesserungsbedarf, aber insgesamt ist man sehr bemüht. Ein großes Plus finde ich die vielen praktischen Einsatzmöglichkeiten, da das Städtische Klinikum aus vier großen Kliniken (Schwabing, Bogenhausen, Harlaching und Neuperlach) besteht und somit einfach alle Fachgebiete geboten sind, die man sich nur wünschen kann.
Was Kinderkrankenpflege betrifft:

Kinder- und Jugendmedizin
Kinder- und Jugendpsychosomatik
Kinderchirurgie
Kinder-Diabetologie
Kinder-Endokrinologie
Kinder-Hämatologie
Kinder-Infektiologie
Kinder-Kardiologie
Kinder-Nephrologie
Kinder-Neurologie
Kinder-Onkologie
Kinder-Orthopädie
Kinder-Pneumologie
Kinder-Radiologie
Kinder-Verbrennungschirurgie
Neonatologie
Neuropädiatrie

Man kriegt sicherlich viele interessante Einblicke. Mir in der Erwachsenenpflege geht es jedenfalls so. :)
In meinem Jahrgang gibt es drei Kurse plus einen, der den Bachelorstudiengang macht. Am Anfang waren wir in meinem Kurs 30 Leute und jetzt sind wir noch 24.

LG Figueira

dancingtree18
06.05.2011, 10:09
hi :-winky
erstmal vielen dank für deine insiderberichte ;-) das ist super nett von dir. mir sind noch ein paar fragen eingefallen ...
1.Von wann bis wann habt ihr unterricht, bleibt da noch viel Zeit für Freizeit?
2.Sind bei dir viele im Kurs, die vllt mal studieren wollen, und sollte man das lieber dort nicht erwähnen??
3.ist die Akademie gut ausgestattet? oder eher son bisschen ranzig, wie andere Berufsschulen (ich hatte VGS an schulen von unikliniken.. das ging gaaaar nicht ;-))
4. kann man von dem ausbildungsgeld gut in München leben, oder braucht man große finanzielle unterstützung von den eltern???
well, das wars erstmal.:-bee
verzeih mir, dass ich dich hier so ausfrage
Liebe grüße vom Norden ins schöne München , welches ich Montag besuchen werde :-)

Figueira
06.05.2011, 15:03
1. Wir haben am Vormittag von 8.00 - 11.15 Uhr und am Nachmittag von 12.30 - 15.45 Uhr Unterricht. Bei mir kommt die Freizeit nicht zu kurz. :-)

2. Ich weiß von 7 Leuten im Kurs, dass sie Medizin studieren wollen. Kann sein, dass die Dunkelziffer noch höher ist... ;-) Von meinen Plänen wissen aber nur ausgewählte Leute. Gegenüber der Schule selbst ist eher Verschwiegenheit das Mittel der Wahl. Die erzählen uns dauernd, dass sie hoffen, dass wir alle nach der Ausbildung bei ihnen bleiben, weil echt Mangel an Pflegekräften herrscht.

3. Die Ausstattung ist nicht auf dem nagelneuesten Stand, aber es ist alles da, was man braucht. Es gibt die sogenannte "Pflegelandschaft", das ist ein Raum, in dem praktischer Unterricht u.a. an Puppen (Erwachsene, Kinder, Säuglinge) gehalten wird. Aber die richtige praktische Erfahrung bekommt man sowieso auf Station. Manche Klassenräume sind n bisschen ranzig, andere dagegen recht neu ausgestattet.
Is schwierig, ne Pauschalaussage zu treffen. Was die Bücher betrifft, haben wir z.B. ältere Ausgaben ausgeliehen bekommen, aber es sind die neuesten Auflagen vorhanden und werden im Unterricht zur Verfügung gestellt.

4. Ich kann vom Ausbildungsentgelt ohne finanzielle Unterstützung meiner Eltern leben. Zahle davon auch Wohnheimzimmer und Monatskarte für die Öffentlichen.

LG Figueira

tehs89
06.05.2011, 18:23
also ich würde an deiner stelle die ausbildung zur kira machen, denn durch sie bekommst du ja 6ws, +die 2 ws die du schon hast macht das dann 8ws, was bedeutet, dass du nach der ausbildung mindestens noch 2 jahre in dem beruf arbeiten musst, wie also schon erwähnt wurde hast du auf jeden fall die zeit. und die sollte man denk ich dann schon gut nutzen.
ich mache zurzeit auch ne integrative ausbildung zur kikra und ich muss sagen dass es wirklich sehr viel spass macht.allerdings ist es bei uns leider auch so, dass wir kikra leute ausm kurs uns viel mehr selbst aneignen müssen, als die, die erwachsenenpflege machen.die kikrapflege kommt leider des öfteren etwas zu kurz.
also ich denke es wird überall ähnlich sein, dass man in der praxis nur das machen darf, was man im untericht, sprich in der theorie auch schon durchgenommen hat. natürlich ist es spannender schon im ertsen jahr infusionen anzuhängen, das ist im prinzip auch kein hexenwerk. allerdings musst du dir immer bewusst sein, dass DU bei allem, was du machst, die durchführungsverantwortung hast, das heisst passiert dem patienten etwas, musst dDU dafür dann gerade stehen. aber ich kann dir sagen, gerade in der kikrapflege ist grundpflege auch was schönes:säuglingsbad,nabelpflege, wickeln etc :-love
wie gesagt:mach es, denn nichts ist schlimmer, als nen job für 3,4 jahre machen zu müssen, an dem man keinen spass hat. versüsst einen die wartezeit nicht wirklich

Sternenprinzessin
07.05.2011, 11:42
also ich denke es wird überall ähnlich sein, dass man in der praxis nur das machen darf, was man im untericht, sprich in der theorie auch schon durchgenommen hat.

Herrschen bei euch wirklich so traumhafte Zustände? Ich finde das wirklich gut:-) Als ich meine Ausbildung gemacht habe, wurden wir eigentlich von Anfang an als "Vollkräfte" eingesetzt und da hat niemand gefragt, ob wir das in der Theorie schon hatten.
Und zur Durchführungsverantwortung: Bei uns an der Schule gab es mal den Fall, dass eine Schülerin im Mittelkurs ohne Beaufsichtigung einer Examinierten, aber auf deren Anweisung hin einen Heparinperfusor wechseln sollte. Ging nicht so ganz glatt mit unangenehmen Folgen für den Patienten...Jedenfalls kam die Sache vor's Gericht und die Schülerin wurde NICHT zur Verantwortung gezogen, weil Auszubildende in der Krankenpflege nichts ohne Beisein einer Examinierten dürfen. Die verantwortliche Schwester hat es den Job gekostet...

Figueira
07.05.2011, 12:15
Also meine Erfahrung ist auch, dass man eher als "Vollkraft" eingesetzt wird. Als ich auf meiner neuen Station angefangen habe, wurde mir gesagt, ich muss es sagen, wenn ich etwas noch nicht kann oder weiß, ansonsten gehen sie davon aus, dass ich es kann oder weiß.
Auch im Erfahrungsaustausch mit meinen Kollegen kommt immer wieder raus, dass wir Auszubildenden viel mehr machen, als wir in der Theorie schon gelernt haben. Da ist dann eben echtes Verantwortungsbewusstsein gefragt. Traue ich mir das zu, oder lehne ich die Aufgabe ab (auch auf die Gefahr hin, dass die Examinierte genervt von mir ist, weil sie die Arbeit selber machen muss und sich das im schlimmsten Fall auf meine Bewertung niederschlägt)?
Wenn ich gefragt werde, ob ich xy schon kann und es nicht der Fall ist, sage ich oft, dass ich es noch nie gemacht habe, aber sie es mir gern zeigen und erklären kann. Denn erfahrungsgemäß bekommt man wenig beigebracht, wenn man auf die Frage immer nur mit "nein" antwortet. Wenn man was lernen will, muss man sich selbst drum kümmern und Interesse zeigen. Finde ich oft anstrengend, aber man lernt daraus ja auch fürs Leben... :-nix Ihr kennt das sicher alle. :knuddel:

LG Figueira

KeepWell
07.05.2011, 13:04
Also das ist jetzt alles sehr viel um es durchzulesen :)

Da ich ja auch auf einen Studienplatz warte habe ich die Ausbildung zur MTA in der Radiologie angefangen.
Zwischendurch hatte ich ein Krankenpflege Praktikum von einigen Wochen. Ich muss sagen, dass es mir auf der Station großen Spaß gemacht hat und auch die Arbeit mit den Patienten war einfach super (wenn auch manchmal echt anstrengend)
ABER da in dieser Zeit keine Unterrichtsstunden stattfanden, habe ich mir freiwillig (!) Fachbücher meiner Ausbildung genommen und ein wenig gelernt! Ich habe mich schlichtweg gelangweilt. Einerseits hat das Praktikum super Spaß gemacht, aber ein Beruf für die Ewigkeit wäre das für mich nie gewesen, ich hätte irgendwann angefangen mich zu langweilen :(.

In der MTA Ausbildung ist das nochmal einen Tacken anders. Ich habe zwar nie die KRankenpflege Ausbildung gemacht, gehe aber alleine von einigen Fächern davon aus, dass die MTA Ausbildung etwas härter ist(damit will ich niemanden auf die Füße treten ;) Sicher gibt es auch Fächer dort, die mir echte schwierigkeiten bereiten würden!!! Ist halt nur eine Vermutung :)). Alleine mit Fächern wie Strahlenphyik und Nuklearmedizin schaue ich manchmal echt aus der Wäsche und hab da schon etwas Angst das Examen nicht zu bestehen.
In Dieser Ausbildung hat man eben nichts mit der Pflege zu tun, sondern zwar auch mit Menschen aber auch viel mit den Maschinen und steht schonmal bei einigen Untersuchungen neben dem Arzt und assistiert ihm eben (von Arzt zu Arzt macht das auch echt spaß und die Atmosphäre ist echt klasse ;))

Die Ausbildung für MTA´s im Labor ist da nochmals strenger ;) Es kommt aber auch einfach auf die Schule an, an der man ist. Und leider ist die Ausbildung ohne Gehalt.
Ich hoffe aber das mir das für das Studium was bringt!

:)

dancingtree18
07.05.2011, 19:29
eure beiträge motivieren mich, die kinderkrankenpflege ausbildung in angriff zu nehmen. zwar ist es nicht alles nur baby-baden-wickeln bli bla blubb, aber ab und zu, das reicht mir schon, um fröhlich zu sein.. so wars jedenfalls im praktikum. dann münchen , gehalt ... patientenkontakt .. das wäre toll.
nur glaub ich, dass meine eltern durchdrehen, wenn ich ihnen sage ich brech mta ab...noch ein jahr länger das studium hinauszögern...hui, das werden turbolente wochen.
aber hier, mit mta, in dem kaff habe ich einfach das gefühl, was von meiner jugend zu verpassen.. ich meine mit 19 bis 23 hier versauern.. so habe ich mir das nicht vorgestellt. der schritt nach münchen wäre ein schritt selbsständigkeit, aufregendes großstadt leben , unabhängigkeit.. und den gedanken , wegen kranken kindern aufzustehn und zu arbeiten und für sie da zu sein, das ist doch irgendwie etwas schönes.
wenn sie mich überhaupt wollen an der schule, das gespräch steht noch bevor^^also drück mir die daumen .
liebe grüße und danke für die ratschläge und infos.:-bee

Figueira
07.05.2011, 22:54
@KeepWell:
Ich langweile mich tatsächlich sehr in den Unterrichtsblöcken der Krankenpflegeausbildung. Es gibt sehr interessante (meist medizinische) Momente, aber größtenteils finde ich es leider nicht sehr anspruchsvoll. Die Blöcke sind schon echt zäh...
Vielleicht ist das ja im Mittel- und Oberkurs anders, das kann ich noch nicht beurteilen.

@dancingtree18:
Viel Erfolg beim Bewerbungsgespräch! Wann hast du es denn?

LG Figueira

dancingtree18
08.05.2011, 17:48
Das Gespräch ist nächste Woche :) I
ch denke es wird eher son Bewerbertag sein, weil es von 9 bis 15 Uhr geht... vllt mit nem test und ner diskussionsrunde? Was war's bei dir? Ohjeee , hoooffentlich kann ich sie überzeugen :))

Miniwini
08.05.2011, 18:28
Kleine Zwischenfrage: Seid ihr an euerem "Heimatkrankenhaus" geblieben oder eher weg ...?

M!coud
08.05.2011, 18:49
Ich habe den Standort gewechselt und das war gut so. Obwohl, schlecht ist es ja anscheinend überall. :-top

sheep
08.05.2011, 20:19
Kleine Zwischenfrage: Seid ihr an euerem "Heimatkrankenhaus" geblieben oder eher weg ...?
ich arbeite seit ich examiniert bin in nem anderen haus & würd den schritt auch immer wieder tun, obwohl das alte haus nicht schlecht war... trotzdem bleibt man in den köpfen vieler ma noch schülerin X - im neuen haus war ich zwar auch "die neue junge kollegin", allerdings wurde man ganz anders "aufgenommen", als eben ne ex-schülerin des eigenen hauses. versteht ihr, was ich meine? :-))

man hat einfach ein ganz anderes "standing" im neuen, völlig unvoreingenommenen team ;-)

Figueira
08.05.2011, 20:43
Das Gespräch ist nächste Woche :) I
ch denke es wird eher son Bewerbertag sein, weil es von 9 bis 15 Uhr geht... vllt mit nem test und ner diskussionsrunde? Was war's bei dir? Ohjeee , hoooffentlich kann ich sie überzeugen :))

Am Anfang informieren sie euch nochmal allgemein über die Ausbildung, dann werdet ihr in kleinere Gruppen aufgeteilt, die dann nacheinander dran kommen. Deswegen dauert das auch so lang, weil die Gruppen nacheinander drankommen. Du wirst nicht von 9-15 Uhr ausgequetscht! :-))
Das Gruppeninterview hat zwei Teile. Als erstes bekommt jeder ein Blatt mit einem Szenario. Meins war in etwa folgendes: Du bist Krankenpflegeschülerin und kommst mit deiner Anleiterin in der Früh in das Zimmer eines älteren Patienten, um ihm bei der Körperpflege zu helfen. Auch auf mehrfache Ansprache reagiert der Mann nur sehr wenig und spricht nicht mit euch. Nenne alle möglichen Ursachen für sein Verhalten, die dir einfallen.
Da fällt einem ja einiges ein, oder? Fand ich nicht so schwer. Die Szenarien der anderen waren auch nicht schwerer.
Man hat dann eben ein bisschen Zeit, um sich was einfallen zu lassen und dann darf jeder der Reihe nach den anderen sein Szenario und seine Antworten vorstellen.

Der zweite Teil ist dann ein Bewerbungsgespräch mit den üblichen Fragen (Warum der Beruf? Warum mit Abitur Ausbildung und nicht Studium? Warum hier? Wo noch beworben? etc.). Das Ganze findet in Anwesenheit der Gruppe statt, was ich aber als angenehm empfunden habe, weil man nicht als einsame Maus vor der Katze sitzt. :-D

So ist es vor nem Jahr bei mir abgelaufen, also nur als Beispiel verstehen!!! Natürlich alle Angaben ohne Gewähr! Kann sich immer was geändert haben...
Mach dich nicht verrückt, sei du selbst, dann klappt das schon! :-top Viel Glück!!!

LG Figueira