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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?



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][truba][
09.06.2013, 14:24
ja das stimmt schon. manchmal gibt's ja auch interessante Dinge zu sehen, aber größtenteils ist es eben Waschen, Waschen, Waschen, Patienten aufs Klo begleiten, Essen austeilen, Essen einsammeln, auf Glocken gehen und immens wichtige Fragen beantworten ("Können sie mir den Fernseher ausschalten?" ,"ich finde meine Schlaftablette nicht" -> sie steht auf dem Nachttisch, genau vor der Nase des Pat. usw.) und DAS macht mir definitiv keinen Spaß!

Dann kündige doch einfach.

daCosta
09.06.2013, 18:49
Wenn man einen Patienten auf Station hat, der nicht zum Entzug da ist, der ein paar Tage warum auch immer betüddelt wird und der nun mal sein Problem mit oder eher ohne Alkohol hat, der soll um Gottes Willen sein Bierchen zum Abendessen bekommen.

Zustimmung!

iMario
20.06.2013, 17:20
Endlich mal wieder einen Einsatz, bei dem man wenigstens ein bisschen merkt, warum man das ganze hier mitmacht - leider sind die drei Wochen auch schon wieder rum und bald geht es wieder auf eine normale Station :)

Wie läufts bei euch? Wo seid ihr momentan eingesetzt? Gefällts euch?

NitroBacter
20.06.2013, 17:57
Grüß dich, war jetzt 4 Wochen in der ambulanten Pflege unterwegs, hat wirklich Spaß gemacht, hätte ich gar nicht gedacht :D

*milkakuh*
20.06.2013, 18:45
Ich habe morgen meinen aller letzten Schultag!!! :-) Dann geht's nochmal auf die IMC, am 05.07 hab ich dann praktische Prüfung, ende Juli die schriftlichen Prüfungen, dann bin ich noch auf der internistischen Intensiv, mitte August die mündlichen Prüfungen und dann geht's nach Riga!!!! YEAH!!!! :-) Jetzt muss nur noch alles klappen!

VdV
24.06.2013, 17:25
Hey..

Habe mal ein Paar Fragen, da ich mich vorsichtshalber für einen Ausbildungsplatz bewerben möchte, falls es dieses Jahr nicht klappen sollte mit dem AdH. Da ich noch nie eine Ausbildung o.ä. gemacht habe, mag es sehr banal erscheinen.

1. Wäre es sinnvoll, im Bewerbungsschreiben den Studienwunsch zu erwähnen? Einerseits zeigt es ja, dass man Interesse am Gesundheitswesen hat, andererseits wissen die dann, dass man beim Erhalt eines Studienplatzes kündigen würde, oder die Ausbildung primär wegen dem Punktebonus an einigen Unis macht und evtl. gewähren sie dann jemandem Vorzug, der wirklich langfristig im Pflegebereich tätig sein möchte (wofür ich ja eigentlich auch Verständnis hätte).

2. Kann man "einfach so" kündigen? :D
Bspw. wenn ich im SoSe einen Platz erhalten würde, könnte ich dann einfach zum Monatsende (oder zu einem bestimmten Zeitpunkt) kündigen? Ode hängt das vom Betrieb ab? Habe keine Erfahrung in diesem Bereich, daher die Frage..

Danke schonmal im Voraus für eure Antworten!

Grüße

NitroBacter
24.06.2013, 18:16
Hallo, also ich habe es in der Bewerbung nicht erwähnt, ich denke da streiten sich die geister, musst du für dich abwägen ob du sie es wissen lassen möchtest. Zum Thema Kündigen, im ersten halben Jahr kannst du ohne Angabe von Gründen ich glaube mit 2 Wochen Frist aufgrund der Probezeit kündigen, danach ist gilt die Vereinbarung die im Arbeitsvertrag festgelegt ist (Ist die Probezeitregelung natürlich auch ;) )

iMario
24.06.2013, 21:35
So ging es doch fast uns allen am Anfang, ich stand vor ziemlich genau einem Jahr an deiner Stelle... :)

Ich habe es im Anschreiben ebenfalls nicht erwähnt und trotzdem kam direkt die Frage, warum ich mit meinem Abi (das nebenbei gar nicht mal so super gut war) nicht Medizin studieren möchte. Habe es auch mittlerweile nicht anklingen lassen.
Ich war damals relativ spät mit dem Bewerben dran und habe trotzdem überall dort, wo noch ein Platz frei war, direkt einen Termin zum Vorstellungsgespräch bekommen - ganz ohne vorhergehende Praktika etc pp.

In der Probezeit kannst du fristlos kündigen, danach in der Regel fristgerecht zum Monatsende - so wurde es uns jedenfalls gesagt.

Was ich dir nur mit auf den Weg geben kann - überlegs dir wirklich gut! Wenn es wirklich absehbar ist, dass du im nächsten SoSe nen Platz bekommen wirst, mach lieber nur das KPP und/oder ein FSJ! Und überleg' dir, ob es wirklich in die Pflege gehen soll, bzw. ob du dir das drei Jahre lang vorstellen kannst.

PumpkinSouup
25.06.2013, 08:02
ich habe gleich im Bewerbungsschreiben geschrieben, dass ich Medizin studieren will. Im Bewerbungsgespräch wollten sie mir auch gar nicht glauben, dass ich mit "solchen" Noten keinen Studienplatz bekomme. Sollte dann auch versprechen, dass ich die Ausbildung nicht abbreche - was aber von Anfang an mein Plan war. Ich denke denen ist auch klar, dass ich lieber sofort studieren will sobald ich die Möglichkeit habe, als die Ausbildung zu beenden, die mich vor allem in der Schule mehr als langweilt.
Kündigungsfrist ist bei mir vier Wochen, was in sofern zum Problem werden kann, falls du sehr knapp deine Zulassung erhältst, z.B. in der 2. Stufe vom AdH oder wenn du nachrückst. Dann müsstest du wahrscheinlich um einen Aufhebungsvertrag bitten.
Bin gerade in der selben Situation: Ich warte auf mein TMS-Ergebnis und hoffe inständig damit dann im kommenden WS anzufangen. Wenn das Ergebnis so ausfällt, dass mir mein Studienplatz sicher ist, werde ich schon Ende Juli kündigen, um mir den Stress kurz vor Studienbeginn zu ersparen.

Wenn es so kommt, dann bin ich auf jeden Fall froh, dieses eine Jahr gemacht zu haben, auch wenn ich mich oft in die Arbeit gequält habe und viel geschimpft habe. Ich habe auf jeden Fall einiges sehen können und viel gelernt. Außerdem habe ich den Großteil meiner Ausbildungsvergütung fürs Studium gespart.
Ich habe auch kein schlechtes Gewissen, einem Realschüler den Ausbildungsplatz weggenommen zu haben, der die Ausbildung zu Ende gemacht hätte, denn das Kh wusste ja von Anfang an Bescheid und sie mussten damit rechnen, dass ich evtl abbreche

Soviel dazu; ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen ;D

*milkakuh*
25.06.2013, 08:27
Ich habe im Anschreiben damals nicht erwähnt, dass ich Medizin studieren möchte - auch im Vorstellungsgespräch nicht. Mittlerweile weiß es aber eigentlich fast jeder, mache da kein großes Geheimnis mehr draus. Bekomme auch eigentlich nur positives Feedback. Die meisten aus meiner Klasse (eigentlich alle bis auf 3) bleiben im Haus nach der Ausbildung. Eine Pflegeausbildung sollte man auf jeden Fall gut durchdenken. Mir haben die drei Jahre rückblickend aber auch überwiegen viel Spaß gemacht (klar, ätzende Stationen gibts immer und überall, da muss man einfach durch...) und ich habe eine ganze Menge gesehen und gelernt.

el suenio
25.06.2013, 09:11
Ich habe es im Anschreiben auch nicht erwähnt und beim Bewerbungsgespräch selbst wurde ich sogar mehrmals nach einem vorhandenen Studienwunsch gefragt und habe verneint. Die meisten hören das nicht gerne, auch wenn es da sicher Ausnahmen gibt. Da du aber im Voraus nicht weißt, ob du gerade so einer Ausnahme begegnest, würde ich es nicht sagen ;-) Auf Station würde ich jedem empfehlen, es keinesfalls zu sagen, das bringt nur Nachteile. Schade eigentlich, aber leider ist es so.

NitroBacter
25.06.2013, 16:06
Ich habe es im Anschreiben auch nicht erwähnt und beim Bewerbungsgespräch selbst wurde ich sogar mehrmals nach einem vorhandenen Studienwunsch gefragt und habe verneint. Die meisten hören das nicht gerne, auch wenn es da sicher Ausnahmen gibt. Da du aber im Voraus nicht weißt, ob du gerade so einer Ausnahme begegnest, würde ich es nicht sagen ;-) Auf Station würde ich jedem empfehlen, es keinesfalls zu sagen, das bringt nur Nachteile. Schade eigentlich, aber leider ist es so.

Ist bei mir genauso, da fährt man auch besser wenn man das für sich behält, es kann einem schnell jemand große Steine in den Weg legen.

iMario
25.06.2013, 16:26
Ist bei mir genauso, da fährt man auch besser wenn man das für sich behält, es kann einem schnell jemand große Steine in den Weg legen.

Erzählt doch mal? :) Ab und zu hab ich es mal auf Station erzählt und dabei ausschließlich positive Reaktionen bekommen, auch vom ärztlichen Personal. Bei manchen Schwestern merkt man aber schon, dass man es besser für sich behalten sollte... :D

NitroBacter
25.06.2013, 18:37
Wie du schon sagst, manche Schwestern hören das nicht gern, dass man den Beruf "nur" als Sprungbrett benutzt und schnell bekommt schwierigkeiten im Bezug auf Lernerfolge, wenn man nur noch die ganz banalen Sachen machen darf, keine Behandlungspflege mehr durchführen darf, wenn dann die Praxisanleitung evtl. noch quer steht gibts auch Probleme gute Bewertungen zu bekommen oder das Examen zu bestehen wenn sie das möchten im Extremfall, wie gesagt ich behalts für mich, sind nur mögliche Fallbeispiele, die es aber schon gab.

Strodti
26.06.2013, 10:10
Ich hab immer erzählt, dass ich nach 13 Jahren Schule genug von der schnöden Schulbank hatte und mit auch eine praktisch-orientierte Ausbildung freue. Evtl. würde ich ein Pflegemanagement- oder Pflegepädagogikstudium anstreben um in der Pflege weiter zu kommen. Damit gab es nie Probleme.

Der Hintergrund: Falls ich das Medizinstudium tatsächlich nicht gepackt hätte, wäre das wirklich ein Plan B gewesen :-D

NitroBacter
26.06.2013, 14:15
Das klingt in allen Belangen sehr gut :D

*milkakuh*
27.06.2013, 09:00
Nächste Woche praktische Prüfung, ich hab Angst!!!! -.-

NitroBacter
27.06.2013, 14:45
Viel Glück, du schaffst das und bist uns dann ein Vorbild :)

][truba][
27.06.2013, 19:44
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Das ham schon ganz andere geschafft

Strodti
27.06.2013, 20:27
Wegen deiner praktischen Prüfung mache ich mir auch keine Sorgen... das wird!