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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?



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Absolute Arrhythmie
12.08.2015, 15:10
Das war nicht ironisch. Vielleicht überdenkst du mal deine Art mit anderen zu reden. Ich sehe sonst Probleme auf dich zukommen. Und ich hab vier Jahre lang Azubis angeleitet, weiß also durchaus was ankommt und was nicht.

][truba][
12.08.2015, 15:17
Recht hat er/sie trotzdem. Hier wird schon viel über die Ausbildung/den Beruf ge"ätzt". Und bei manchen Azubi´s darf man sich gern fragen, warum sie es dann überhaupt machen wenn es so furchtbar ist :-)

Ändert nichts an der Richtigkeit der von dir gemachten Aussage bzgl. des Tons (der ja bekanntlich die Musik macht).

Absolute Arrhythmie
12.08.2015, 15:19
Ja natürlich. Aber bevor ich andere kritisiere, sollte ich erstmal eigene Erfahrungen gesammelt haben. Völlig ahnungslos über andere zu meckern finde ich nicht sehr sympathisch.
Und es ist doch verständlich, dass die Leute das Forum eher nutzen, um sich auszukotzen.

el suenio
12.08.2015, 17:06
Nun ja, ich denke, wenn man eine Plattform finden möchte, auf der vom Pflegeberuf geschwärmt wird, ist man hier nicht so ganz richtig. Die meisten hier machen die Ausbildung und arbeiten in dem Beruf halt so lange, bis sie einen Studienplatz kriegen und es ist halt nicht DER Traumberuf. Das heißt ja nicht, dass man seine Arbeit ungern macht. Aber -und das wirst du auch noch merken- es gibt viele Hindernisse, die die Arbeit teilweise sehr schwer machen (Dienstzeiten, Dienstpläne, Stress, Organisation, Kollegen etc.) und wenn man dann etwas macht, was einen eigentlich gar nicht so richtig erfüllt, ist das nicht unbedingt einfach. Wenn man mal in den Faden vom Pflegepraktikum schaut, sieht es doch nicht unbedingt anders aus. Aber das sind nur drei Monate, hier handelt es sich um sieben Jahre, in denen man sich immer wieder motivieren muss, durchzuhalten.

Im Moment bin ich z.B. sehr zufrieden mit meinem Job, ich habe eine Stelle in meinem Wunschfachgebiet und damit ist alles viel einfacher. Vorher hätte ich einfach jeden Tag am liebsten alles hingeschmissen, weil es so furchtbar war. Und ich sehe das auch so: Fang erst mal mit der Ausbildung an, warte eine Weile und dann denk noch mal drüber nach. Leider ist es eben genauso, dass du selbst merkst, wie dir deine Arbeit, die du am Patienten machst, gar nicht mehr gefällt. Keine Zeit für die Bedürfnisse, viel Stress, hohe Arbeitsbelastung. Jeden Tag. Und das macht sehr unzufrieden, besonders, wenn man seine Arbeit eigentlich ordentlich machen möchte.

In der Ausbildung konnte ich das noch ganz gut abfangen, weil man da immer noch ein bisschen mehr Zeit hat. Aber spätestens wenn du examiniert bist und alleine mit einer Station dastehst, wirst du festellen, dass man oftmals gar nicht so arbeiten kann, dass man alle Patienten so versorgen kann, wie man es für angemessen hält. Teilweise war es schwer, das überhaupt mit meinem Gewissen zu vereinbaren! Wenn du das alles erlebt hast und zwar nicht nur ein paar Wochen, denkst du vllt. auch anders. Aber klar, als Praktikant kann man da gar nicht so den Einblick haben, selbst wenn man da schon ein bisschen was vom Stationsalltag mitkriegt, bewertet man das ja noch ganz anders. Ich hab mir immer vorgenommen, es nicht die Pat, spüren zu lassen, wenn es stressig ist. Die Realität ist aber, dass man irgendwann so unendlich genervt ist, dass man ungerechterweise auch manchem Pat. einen genervten Kommentar entgegenbringt, obwohl man das ohne Stress sicher nicht getan hätte.

Floste1511
12.08.2015, 18:27
Ich wollte hier mit Sicherheit keinen doof anmachen.

Klar verstehe ich, dass es durchaus frustrierend ist nicht in dem Beruf sofort arbeiten zu können, als man es gerne tun würde.
Ich denke, dass man es aber im Studium einfacher hat sich kontinuierlich hinzusetzten und zu lernen, wenn man sich jahrelang schon motiviert hat und als Pfleger gearbeitet hat.

Ich kann alles durchaus nachvollziehen, wie gesagt.
Die Sache ist nur, dass man als Leser in diesem Thread einfach total voreingenommen an die Sachen rangeht.
Ich hoffe, es kommt jetzt nicht der Spruch :" Dann lies eben nicht in Foren nach."

Etwas Positives muss es ja geben, dass man es weiterhin macht. Nur das Ziel vor Augen ist bestimmt nicht die einzige Motivation jeden Morgen früh aufzustehen etc.
Ich finde es einfach nur unfair gegenüber anderen ständig seinen Frust in solchen Threads abzulassen.
Bei manchen Kommentaren hab ich mir nur an den Kopf gefasst und dachte mir, dass ich überglücklich bin, nicht von dieser Person gepflegt zu werden.
Das ist unterstes Niveau was teilweise abgelassen wird.

Es tut mir leid, wenn sich jemand persönlich angegriffen fühlt oder ähnliches. :-?

el suenio
12.08.2015, 19:10
Es ist doch okay, dass du jetzt noch die ganzen positiven Dinge siehst, das ist ja auch völlig normal. Ich glaube, das ging zu Ausbildungbeginn jedem so. Schlimm ist eigentlich, dass das systembedingt so schnell relativiert wird.

Die Sache ist nur, dass man als Leser in diesem Thread einfach total voreingenommen an die Sachen rangeht.
Das solltest du nicht tun. Seine Erfahrungen muss jeder selber machen. Lass dich doch nicht demotivieren, sammle deine Erfahrungen und fertig.

Ich finde es einfach nur unfair gegenüber anderen ständig seinen Frust in solchen Threads abzulassen.
Da liegt das Problem dann allerdings bei dir. Das Arbeiten löst wirklich manchmal großen Frust aus, eben aus den genannten Gründen und da ist es doch nur gut, wenn es einen Bereich gibt, in dem man diesen Frust mal mit anderen, denen es vllt. gerade genauso geht, teilen kann. Was daran jetzt unfair sein soll, weiß ich nicht. Vllt. entspricht es jetzt nicht deinen Vorstellungen/Erfahrungen oder dem Ideal, was du dir auf Station vorstellst, aber es ist nun mal die Realität und der sollte man schon mal ganz unverblümt ins Auge schauen dürfen, auch wenn sich das nicht immer so nett anhört.

][truba][
13.08.2015, 08:00
Nun ja, ich denke, wenn man eine Plattform finden möchte, auf der vom Pflegeberuf geschwärmt wird, ist man hier nicht so ganz richtig. Die meisten hier machen die Ausbildung und arbeiten in dem Beruf halt so lange, bis sie einen Studienplatz kriegen und es ist halt nicht DER Traumberuf. Das heißt ja nicht, dass man seine Arbeit ungern macht. Aber -und das wirst du auch noch merken- es gibt viele Hindernisse, die die Arbeit teilweise sehr schwer machen (Dienstzeiten, Dienstpläne, Stress, Organisation, Kollegen etc.) und wenn man dann etwas macht, was einen eigentlich gar nicht so richtig erfüllt, ist das nicht unbedingt einfach.

Und genau da ist der Fehler. Die Meisten (hier) machen die Ausbildung weil sie denken es bringt was fürs Studium oder man kann gut Geld verdienen oder was weiß ich. Und sie machen die Ausbildung nicht, weil ihnen Pflege gefällt. Und dann hier diese teils unterirdischen Statements zu lesen ist nun mal einfach demotivieren für jeden der es lernen möchte, weil er es gern machen möchte.

Und die von dir genannten Hindernisse gibt es zu genüge auch im Arztberuf. Dort gibt es auch Dienstzeiten, Dienstpläne, Stress, Organisation, Bürokratie und Kollegen. Werde nie verstehen warum man dann in seiner Wartezeit nicht irgend etwas macht, was einem mehr Spass macht oder mehr erfüllt oder man entspannter Geld verdienen kann. Ich weiß, es gibt nichts außer Medizin was hier die meisten "erfüllt" aber dann sollte man trotzdem was erträglicheres lernen/machen (damit meine ich weder dich, noch aa, noch milka aber bei so manchem Kommentar hier kann man die Ansicht verstehen).

LG Thomas

Floste1511
13.08.2015, 08:26
[truba][;1866099']Und genau da ist der Fehler. Die Meisten (hier) machen die Ausbildung weil sie denken es bringt was fürs Studium oder man kann gut Geld verdienen oder was weiß ich. Und sie machen die Ausbildung nicht, weil ihnen Pflege gefällt. Und dann hier diese teils unterirdischen Statements zu lesen ist nun mal einfach demotivieren für jeden der es lernen möchte, weil er es gern machen möchte.

Danke dir. Ich fühl mich endlich verstanden. :-top

Das ist es eben. Wenn es doch alle so stört Leute zu pflegen, warum machen sie es dann? Es wird nicht einfacher, wenn man sich nur ständig beschwert. Und obendrauf vermiest man anderen Leuten einfach die Stimmung, wenn man wirklich ausschließlich Negatives aufweist.

Jeder sollte wissen, dass die Ausbildung einem nur gering für das Studium hilft. Sie ist definitiv gut vergütet für eine Ausbildung. Würde man aber im kaufmännischen Bereich arbeiten und beruflich aufsteigen, würde man nach kürzester Zeit mehr verdienen als ein Examinierter.

Die Beiträge haben einem die Augen geöffnet. Ich weiß nun, was auf mich zukommt.
Aber wenigstens mal ein positives Statement abzugeben, wäre nicht die Welt.

:-meinung :-meinung

Figueira
13.08.2015, 09:44
Um welche Beiträge mit "teils unterirdischen Statements" geht es euch denn? Ich habe gerade die letzten 13 Seiten nochmal durchgeschaut und habe keinen gefunden, in dem jemand geschrieben hätte, dass er Pflege an sich scheiße findet.

Vielleicht ist ja mein letzter Beitrag gemeint. Dabei habe ich aber das Konzept der generalistischen Ausbildung kritisiert und nicht über den Pflegeberuf geschimpft.

Ich persönlich bin auch gut vorbereitet (Praktikum) und mit großer Motivation in die Pflegeausbildung gegangen. Leider bin aber an einer chaotischen Schule gelandet (das sagen die einem leider nicht im Vorstellungsgespräch, dass sie die Ausbildung nicht ordentlich auf die Reihe kriegen und ihnen die qualifizierten Pflegelehrer fehlen. ;-P ) und auf vielen Stationen wurden wir Schüler wie Fußabtreter benutzt, anstatt angeleitet zu werden. Das ist sehr frustrierend, wenn man wirklich was lernen will.

Ich hatte daher ziemliche Tiefs während der Ausbildung und habe mich auch mal hier im Forum ausgekotzt. Da ich nicht der Meinung bin, man müsse alles, was man angefangen hat, unbedingt durchziehen, habe ich mich auch mit der Option auseinandergesetzt, die Ausbildung abzubrechen.
Es gab jedoch Bereiche, in denen ich mir vorstellen konnte zu arbeiten (ITS und OP), also habe ich beschlossen, die Zähne zusammenzubeissen und die Ausbildung abzuschließen.

Das war hart, aber jetzt arbeite ich seit zwei Jahren in der OP-Pflege und liebe den Job! <3 Ich kann mir keine Arbeit vorstellen, die ich bis zum Studium und währenddessen lieber machen würde.

Ich bin völlig eurer Meinung, dass man sich keinen Beruf antun sollte, der einem nicht gefällt. Nur ist während der Ausbildung nicht immer der richtige Zeitpunkt, um seine Ideale zu leben. Es gibt manchmal schlimme Phasen, durch die man durch muss, damit es hinterher besser wird. Ich kann mir vorstellen, dass negative Beiträge in diesem Thread oft diese schlimmen Phasen widerspiegeln. Denn in dieser Zeit braucht man Gleichgesinnte, bei denen man sich mal was von der Seele schreiben kann.

][truba][
13.08.2015, 10:04
Kann ich dir nicht genau sagen. Es gibt einige davon.
Der Thread ist von 2004 und ich bin seit 2004 hier. Von daher irgendwo auf den letzten 700 Seiten ;-)

Mir ging es jetzt nicht speziell um etwas in letzter Zeit.

Floste1511
13.08.2015, 10:13
@Figueira
Ich habe nicht dich gemeint.

Ich hatte alles was ich geschrieben habe generalisiert.
Es hat mich einfach nur nach einiger Zeit gestört, dass wirklich Alles schlecht geredet wurde. (Ich weiß nicht, ob du den Thread von Anfang an durchgelesen hast.)

Es freut mich sehr zu lesen, dass Du gerne in deinem jetzigen Bereich arbeitest. :-top

Ich bin natürlich noch sehr unbeholfen und vielleicht etwas übermotiviert, nur hatte ich einfach nur das Empfinden, dass es manche hier tierisch ankotzt, Leute zu pflegen.
Da hätten lieber andere Bewerber den Platz bekommen sollen.
Da bin ich jetzt einfach mal sehr ehrlich. Bei mir im Klinikum gab es ca. 2500 Bewerber und "nur" 200 Ausbildungsplätze.

Anstatt froh zu sein, dass man genommen wurde, wird sich beschwert und eben vieles schlecht geredet.
Genau DAS ist das was mich entzürnt.

Wie ich bereits erwähnte. Ich wollte niemanden persönlich angreifen. Und bin auch lieber ein Mensch der sich in Ruhe austauscht ohne gleich zu provozieren oder indirekt zu beleidigen.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag :-blush

el suenio
13.08.2015, 16:32
Und genau da ist der Fehler. Die Meisten (hier) machen die Ausbildung weil sie denken es bringt was fürs Studium oder man kann gut Geld verdienen oder was weiß ich. Und sie machen die Ausbildung nicht, weil ihnen Pflege gefällt.
Ich habe die Ausbildung jetzt nicht ungern gemacht. Klar, Pflege interessiert mich jetzt ehrlich gesagt gar nicht. Wenn ich die Wahl gehabt hätte, hätte ich lieber eine Naturwissenschaft studiert, aber das steht eben nicht zur Wahl. Dennoch fand ich die Theorie super und bin sehr gern in die Berufsschule gegangen. Und in der Praxis kam es dann halt sehr darauf, in welchem Bereich man gelandet ist. Da habe ich prinzipiell auch kein Problem mit der Grundpflege, mir hat es im Pflegeheim sehr gut gefallen. Aber das ist trotzdem nichts, was ich mir länger vorstellen könnte, einfach weil der geistige Input fehlt. Jetzt bin ich glücklich mit meinem Job, auch in der Pflege, aber bis man da ist, dauert es ja erst mal eine ganze Weile. Und bis dahin erlebt man viel, was die Freude auf den Beruf nicht unbedingt wachsen lässt. Besonders eben, wenn man das eigentlich nicht unbedingt machen möchte. Aber ich bin trotzdem sehr sehr froh, dass es so gekommen ist, denn ich hab definitiv viel gelernt, was mich weiter gebracht hat.



Und die von dir genannten Hindernisse gibt es zu genüge auch im Arztberuf. Dort gibt es auch Dienstzeiten, Dienstpläne, Stress, Organisation, Bürokratie und Kollegen.
Das ist wahr. Aber ich bin ja froh, dass ich jetzt schon festgestellt hab, dass mir das in der extremen Form nicht so zusagt. Ich hätte sonst Innere sicher mal in Betracht gezogen, aber aufgrund der Arbeitsbedingungen steht das für mich nicht mehr zur Debatte. Ansonsten vertrete ich die Ansicht, dass es einfacher ist, Stress und die Dienstzeiten zu ertragen, wenn man etwas gern macht. Was jetzt wiederum nicht heißt, dass ich Pflege insgesamt ungern mache.



Werde nie verstehen warum man dann in seiner Wartezeit nicht irgend etwas macht, was einem mehr Spass macht oder mehr erfüllt oder man entspannter Geld verdienen kann. Ich weiß, es gibt nichts außer Medizin was hier die meisten "erfüllt" aber dann sollte man trotzdem was erträglicheres lernen/machen (damit meine ich weder dich, noch aa, noch milka aber bei so manchem Kommentar hier kann man die Ansicht verstehen).
Es würde durchaus einige Gebiete geben, die mir auch gut gefielen. Allerdings sind das eben alles Studiengänge und damit hat sich das auch schon wieder erledigt. Ansonsten hätte ich mir beispielsweise MTLA oder MTRA gut vorstellen können, aber das sind wieder schulische Ausbildungen, in denen man drei Jahre lang kein Geld verdient, sondern im schlechtesten Fall auch noch welches zahlen muss. Und das dann dafür, dass man eigentlich ja gar nicht vorhat, großartig in dem Beruf zu arbeiten. Das fand ich für mich jetzt nicht so sinnvoll.

SchützenSchlumpf
24.08.2015, 18:31
Die ersten paar Tage auf Kinderstation sind rum und ich kann sagen, dass ist definitiv nichts für mich!:-oopss
Aber gut, ist nicht schlimm, ist ja auch eine Erkenntnis; und auch diese Zeit geht dort rum.

ValentinM.
24.08.2015, 19:36
Ui, auf die Kinderstation komm ich diesen Winter auch noch, da bin ich schon ganz gespannt, aber jetzt geht's erstmal ab morgen in die Neurologie - mit Stroke Unit :D

el suenio
24.08.2015, 20:34
Ui, Kinderstation war auch nix für mich. Ich wollte ja ursprünglich Kinderkrankenpflege machen, aber ich war dann einfach nur soooo froh, dass ich es nicht gemacht habe. Ich hab in den drei Wochen dort fast den ganzen Tag in der Küche gestanden und irgendwelche Wurst- und Käseplatten vorbereitet, Obst und Gemüse klein geschnippelt und auf Teller drapiert. Mit den Kindern hatte ich leider kaum was zu tun. Ständig hab ich Ärger bekommen, wenn ich die Infusomaten eigenständig wieder angeschaltet habe. Ich war damals kurz vorm dritten Lehrjahr und fand es einfach nur nervig, dass ich gar nichts machen durfte. Generell waren die Schwestern sehr...Komisch :-)) Wenn ich dann mal was mit den Kindern machen durfte, fand ich es schön, das war mal eine tolle Abwechslung zum sonstigen Stationsalltag. Aber mich hat auch sehr gestört, was da so für Fälle im KH landen. Bei sehr vielen hatte man so das Gefühl, dass es eher an der Unfähigkeit der Eltern liegt, dass die Kinder im KH sind, denn von wirklicher Krankheit konnte man da nicht sprechen.

NitroBacter
25.08.2015, 19:37
Kann ich nur bestätigen, Kinderstation war absolut nicht meins :D
Ich war nur mit Putzen beschäftigt, im Ambulanzzimmer helfen und ansonsten wichtig unnütz rumlaufen. ;-)
Die Schwestern waren tatsächlich etwas schräg zum Teil aber es waren auch echt nette dabei. Danach ging es auf die Intensiv da war ich dann zu Hause :-love

Kontext
31.08.2015, 19:13
Jay, übernächste Woche sind die mündlichen Abschlussprüfungen! Danach hab' ich's endlich geschafft und kann (hoffentlich) nahtlos das Studium anschließen. Ich kann endlich die Tage abzählen, an denen ich mich noch mit Pflegetheorie beschäftigen muss - wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass es im Studium ähnlich unliebsame Themen geben wird... :D

el suenio
01.09.2015, 12:52
Heute vor einem Jahr hatte ich meinen ersten Arbeitstag als Examinierte. Was bin ich froh, dass sich seitdem so einiges verändert hat. Aber Leute, wie die Zeit vergeht :eek: War das nicht erst gestern? :-))
Allen, die noch irgendwelche Prüfungen haben, wünsche ich viel Erfolg auf den letzten Metern! :)

NitroBacter
01.09.2015, 19:28
Viel Erfolg bei den Prüfungen, und einen kühlen Kopf bewahren :)

SchützenSchlumpf
02.09.2015, 10:02
Ja bei uns liegen auch viele Kinder häufig nur aus sozialer Indikation und nicht wirklich weil sie krank sind. Und es gibt so gut wie gar nichts zu tun. Also wirklich nichts. Bei ca im Schnitt fünf Kindern alle mit Eltern..was soll man da auch groß machen?! :-oopss
Und gestern vor einem Jahr war mein erster Tag in der Ausbildung!