Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht die Krankenpflege-Ausbildung?
agouti_lilac
07.09.2008, 11:43
Achja, wollte noch fragen, ob man sich hätte weigern können, die Ausstellung Körperwelten zu besuchen?
Ist ja schon moralisch fragwürdig, Anatomie und Kunst zu verbinden, woher die Leichen(teile) nun kommen, etc.. Gab es da Diskussionen?
Achja, wollte noch fragen, ob man sich hätte weigern können, die Ausstellung Körperwelten zu besuchen?
Ist ja schon moralisch fragwürdig, Anatomie und Kunst zu verbinden, woher die Leichen(teile) nun kommen, etc.. Gab es da Diskussionen?
Bei uns gabs da keine Diskussionen. In meinem Kurs gabs immer nur Diskussionen mit Lehrern, ob man nicht vielleicht noch etwas Stoff für die Klausur weglassen könnte :-keks :-kotz
Um ehrlich zu sein, hat sich zum damaligen Zeitpunkt keiner Gedanken darüber gemacht wo die "Präparate" herkommen. Es stand die faszinierende Anatomie im vordergrund. Denke aber wenn jemand nicht hätte mit wollen wäre u.U eine solche Diskussion entstanden.
Gruß
gimlie
Bei uns gabs da keine Diskussionen. In meinem Kurs gabs immer nur Diskussionen mit Lehrern, ob man nicht vielleicht noch etwas Stoff für die Klausur weglassen könnte :-keks :-kotz
Ohja, das kenne ich! Ätzend... :-(
Und das, obwohl die Lehrer meistens den Stoff eh schon sehr eingegrenzt hatten ... und im Examen wird einem ja auch nix erlassen ... echt peinlich :-?
Die Zeiten damals waren aber auch nicht schlecht... ohne Lernen trotzdem super Noten geschrieben. Heute schreib ich mir viel Lernen katastrophale Noten :-nix
Adrenalino
07.09.2008, 20:35
Körperwelten in der Krpfl?! HAHA! Hart...
Ihr habt wohl echt ne andere Ausbildung gemacht...
Bei uns wollte da keiner was von Anatomie wissen....
Hier gehts um PLEGE! Menschlichkeit, Kommunikation - Medizin, Anatomie und der ganze bimbam... das machen ja alles die Ärzte; das geht uns nix an!
Wir waren vier Tage lang auf nem Lebe-Sterbe-Seminar,
ne Stunde in der städtischen Dialyse,
ein Tag lang Validation mit Naomi Feil,
ne Stunde "Gesundheitsmobil" (BZ und RR Messungen, Fitness Beratung) in der Stadt angeschaut
Tja, das wars! Hätte mehr sein können...
Hach, aber Naomi Feil war doch ganz toll oder??? :-)) :-)) :-keks
Adrenalino
07.09.2008, 21:25
:-D
Und wie! Das hat vllt. gerockt...
Zurück unter die Muschel, Meeres-Pirat!
;-)
Oh man, heut wieder in der Praxis und wieder einmal heisst es Tage zählen bis zum Ende des Einsatzes :-keks
Sind dieses Mal zum Glück nur noch 4 TAGE. Bin in der Endoskopie und hatte mir das eigetlich ganz lehrreich erhofft, aber wer sagte in einem seiner Beiträge "wir sind hier nicht bei wünsch dir was".
Danach gehts in die Uro-Ambulanz, ich hoff das ich muss da nicht die 4 Wochen runterzählen muss :-D
//stefan
09.09.2008, 16:52
Ich komme ab dem 1.10. in die Psychatrie (wo ich auch ohne Probleme wegen "Wartezeitdepression") aufgenommen werden würde :-top :-)) ...
Hab mich für die geschlossen Akutstation entschieden, wenn schon Banane, dann aber richtig :-meinung :-oopss :-wow :-peng :-)
Ich werde berichten!
Hab mich für die geschlossen Akutstation entschieden, wenn schon Banane, dann aber richtig :-meinung :-oopss :-wow :-peng :-)
Ich werde berichten!
Das hört sich spannend an! Aber dürft ihr euch Stationen aussuchen?? Ich habe meinen Einsatzplan für die gesamte Ausbildung schon kurz nach Ausbildungsbeginn bekommen!
Ab Montag bin ich 8 laaaange Wochen auf der Inneren... :-sleppy Dieses Fachgebiet finde ich nicht wirklich spannend, aber da muss man wohl durch.
Hallo :-) ,
nach meinem missglücktem Beitrag einen Thread weiter, begebe ich mich nun mal wieder auf gewohntes Terrain :-)) .
Mich wunderts auch, dass Stefan seine Einsatzgebiete aussuchen kann, umso besser :-top .
Bei mir sind sie auch alle schon von Ausbildungsbeginn vorgeplant.
War auch auf einer geschlossenen Akutstation in der Psychiatrie eingesetzt. War sehr interessant und eine ganz andere Art zu arbeiten :-) . Allerdings musste ich mich erst daran gewöhnen jede Tür und jedes Schränkchen abzuschließen ;-) man hat aber viel Zeit für die Patienten, und die Tätigkeiten wie Bett beziehen, Durchgang, Material auffüllen etc. entfallen (auch mal schön :-dafür ).
@krabbi
Bist du auf einer speziellen internistischen Station, oder allgemeine Innere Medizin?
Ich fand Innere ganz schön, konnte ich viel mit den unterschiedlichen Infusionstherapien und i.v.-Medikamenten lernen und üben :-)
Grüße Books
Adrenalino
09.09.2008, 20:39
Hab mich für die geschlossen Akutstation entschieden, wenn schon Banane, dann aber richtig :-meinung :-oopss :-wow :-peng :-)
Herzlichen Glückwunsch! Kann ich nur empfehlen!
War ich auch und fand es teilweise sehr spannend/krass/interessant. Ist auf jedenfalls eine tolle Erfahrung.
Für mich zumindest schon sowas wie ein "Highlight" der Ausbildung. War einfach mal was ganz anderes. Patienten in mitten einer paranoiden Schizophrenie sind oftmals echt interessant!
Hau rein!
altalena
09.09.2008, 21:22
Das hört sich spannend an! Aber dürft ihr euch Stationen aussuchen?? Ich habe meinen Einsatzplan für die gesamte Ausbildung schon kurz nach Ausbildungsbeginn bekommen!
Was die Psychiatrie betraf, durften wir auch Wünsche äußern bzw. wir durften sagen, wenn wir nicht auf akut geschlossene gehen wollten.
Das war aber auch das einzige Mal.
Hi Stefan,
viel Spaß in der Psych. Habe nach dem Examen 3 Monate auf einer geschlossenen Frauenstation gearbeitet und kann es nur empfehlen. Meistens haben die Mentoren in der Psych auch noch etwas mehr Zeit zur Anleitung als auf somatischen Stationen.
Lass dich von den z.T. skurilen Menschen dort nicht abschrecken. Man kann eine unheimlich schöne Zeit erleben. Wunder dich nicht: Die Wischi-Waschi Aktionen kannst du dir da sparen und am Anfang ist es fast langweilig. Aber wenn du dich für die Pflegekonzepte (z.B. für Borderliner oder Psychotiker) interessierst und viel fragst, ist es super interessant.
Gruß, Strodti
Oh Psych, akut geschlossene :-love Das war eine geniale Zeit. Hatte ein bisschen was von Knast mit dem dicken Schlüsselbund und all den verschlossenen Türen. Grußelig wird`s erst wenn man mit dem Rettungsdienst hinkommen und keinen Schlüssel hat. Da heißt`s dann hoffen dass man wieder raus darf :-)) Aber Psych war richtig erholsam: so gut wie keine Vitalzeichenkontrolle, in 8 Wochen nur einmal waschen, verschiedenste interessante Fälle, viel Aktion mit Feuerwehr, SEK und Co...
Raussuchen durften wir uns da nichts, denn nach der Probezeit kam die Einteilung bis hin zum Examen raus.
Psychiatrie fand ich auch ganz interessant, war nach der ganzen Wasch-Bett-Schüssel Pflege mal was ganz anderes. Ich war auch auf Akut- Geschlossener. War echt lehrreich die ganzen Erkrankungen mal in der akuten Phase zu sehen. War alles dabei vom Depressiven bis zum Maniker, Psychosen, Schzophrenie usw.
Schöne Zeit, aber für die Dauer wär Psych nichts für mich gewesen. Hatte auch immer das Gefühl das die langjährigen Mitarbeiter dort sich nur durch den Schlüssel von den Patienten unterschieden haben. :-wow
Gruß
gimlie
Ich dachte am ersten Tag in der Psychatrie "Oh welch eigenartiger Patient"... Nach einigen Stunden hat sich dann herausgestellt, dass dies einer der beiden Stationsärzte war :-oopss Das ist irgendwie typisch für die Psych, und ich dachte davor dass man das nie verwechseln könne und das nur Legenden seien.
Ja... das ist einfach so. Einige bekommen einen weg. Also ich habe insgesamt 2 Jahre da gearbeitet (21 Monate Forensik und 3 Monate Akut) und ich hatte am Ende einen echten Schlüsseltick. Ich habe morgens 3-4 Mal kontrolliert ob ich auch meine Stationsschlüssel in der Tasche habe und hab (auch zuhause ;-) )ALLE Türen ständig geschlossen gehalten. Aber keine Angst: Das geht wieder weg :-oopss
Eine andere Sache ist, dass man auf einmal bei vielen Mitmenschen irgendwelche psychischen Störungen "entdeckt".
Ist aber irgendwie in allen Bereichen so, oder? Ich meine, eine Anästhesiepflegerin oder im OP-Dienst wird im Laufe der Jahre auch anders. Man verändert sich halt durch die Arbeit.
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