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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : synkopen



annekem
09.01.2005, 00:29
angenommen, ein mädchen ca. 20 jahre alt kippt immer wieder um (und klagt über schwindel, der mehrere tage anhält) obwohl sie genug gegesssen und getrunken hat. sie macht eine ausbildung in der krnakenpflege und kann kein blut sehen. doch wenn sie kollabiert, war vorher nichts gruseliges zu sehen.
das mädchen hat eine phenylketonurie, die werte liegen im grenzbereich. schwindeltest und cct sind o.b.
womit können diese merkwürdigen synkopen zusammenhängen? sind die synkopen nur aufgrund des schwindels und was hat das schwankgefühl (wie auf einem schiff) zu sagen? ich bin leider selber noch in der ausbildung und kenne mich nicht so aus, aber das thema beschäftigt mich seit längerem und ich wüsste mal gern was ihr darüber denkt... könnte es etwas mit der pku zu tun haben?

Froschkönig
09.01.2005, 00:36
... könnte es etwas mit der pku zu tun haben?
Wenn das ne IMPP Frage ist, ist könnte immer richtig :-D
Ansonsten bin ich leider grad zu müde und zu planlos, was konkretes zu sagen :-nix


Der Frosch

annekem
09.01.2005, 00:51
was ist impp?

Tombow
09.01.2005, 01:04
Hmmm....versuchen wir mal, die Sache gründlich aufzurollen:

-seit wann passiert ihr das? Wann ist es zum ersten mal passiert?

-Häufigkeit der Synkope? Kommen sie immer gleich häufig vor oder ab und zu sind es mehr oder weniger?

-spezifischer Auslöser? (genauer fragen und herumbohren)

-ist sie danach irgendwie umdämmert?

-kommt sowas öfter in der Familie vor? Fälle von Epilepsie in der Familie bekannt?

-hat sie Probleme mit dem Blutdruck?

Theoretisch könnte die PKU ursächlich sein. Wenn sie nicht optimal behandelt wurde, könnten theoretisch auch Hirnschäden entstehen, die zwar nicht so gravierend sind, daß sie sich auf die mentale Entwicklung auswirken, aber durchaus was bewirken könnten, zB ein Anfallsleiden wie geschildert).

Andere Möglichkeit wären wie erwähnt, flüchtige Durchblutungsstörungen oder Blutdruckabfälle, ohne daß eine abnorme Aktivität im Gehirn herrscht oder ein organischer Hirnschaden besteht. Dazu würde auch der Schwindel passen, analogisch zum paroxismalen Lagerungsschwindel, der nach vorherrschender Lehrmeinung auf eine flüchtige Durchblutungsstörung des Innenohrs zurückzuführen ist.

Auf alle Fälle, anhand der vorliegenden Daten läßt sich keine eindeutige Aussage machen. Sowohl eine komplettere Anamnese der Patientin als auch weitere Diagnostik sind unumgänglich.

Rico
09.01.2005, 15:23
angenommen, ein mädchen ca. 20 jahre alt kippt immer wieder um ...Angenommen, das Mädchen ginge zum Arzt, so könnte der ihr sicherlich kompetent weiterhelfen. ;-)

Ansonsten sei auf die folgende Forenregel hingewiesen:

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