Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Jura oder Medizin?
Das wär doch ein neues Spiel (-auch, um seine Vorteile zu pflegen):
Was fragen die Informatiker?
Was fragen die Theologen?
die Anthropologen?
die Meterologen?
Chemiker?
............. :-top
Die Meteorologen fragen: Was zieh ich an? :-))
jura zu einfach...naja das kann ich nicht ganz nachvollziehen :-??? welche erfahrungen liegen den deiner aussage zu grunde???? :-)
Ich bleibe bei der Meinung. Kenne einige Leute die mit Jura fast fertig sind, locker durchs Studium kommen und einfach die grössten Idioten sind. Sowas strohdoofes hab ich lange nicht mehr gesehen. Aber vielleicht macht einen dieses Studium auch erst so stupide??? Vorher waren die irgendwie anders...
Die Biologen fragen: Ist das natürlich?
die anthropologen:
passt die struktur meine jochbeins auch wirklich zu meinem rassischen erscheinungsbild?
das hätten die wohl vor 70 jahren gefragt.... uuuups :-blush
medimädchen
25.02.2005, 07:39
der Chemiker: "kann ich das telbuch in einer strukturformel darstellen? :-blush
Milchjieper
25.02.2005, 11:55
Hallo ihr alle,
danke erst einmal für eure Tipps! Klar, natürlich muss ich das selbst entscheiden, aber ich hab' zumindest gesehen, dass ich nicht der einzige bin, der ausgerechnet dieses Problem hat...
Ich Eure Vorschläge probier' ich auf jeden Fall aus, soweit das geht - hab' mir gestern jedenfalls den ersten Studienführer bestellt, das ist ja schon ein Anfang! Und im Zweifelsfall guck' ich noch mal ins Telefonbuch, da scheint man ja die Antworten zu finden :-top...
Kennt ihr den, wo verschiedenen Studenten beweisen sollen, dass alle ungeraden Zahlen Primzahlen sind?
So zum Vorurteile pflegen.... :-))
Moment... ich grab ihn mal aus:
Ok...
:-)
Der Mathematiker: "drei ist ne Primzahl, fünf ist ne Primzahl, sieben ist ne Primzahl.." und macht den Rest durch vollständige Induktion (ich weiß schon, dass das mathematisch nich korrekt is und bla bla danke)
Physiker: «drei ist ne Primzahl, fünf ist ne Primzahl, sieben ist ne Primzahl, neun........ ist'n Messfehler, elf ist ne Primzahl, 13 ist ne Primzahl…. Das passt.»
Maschinenbauer: "Eins ist ne Primzahl, drei ist ne Primzahl, fünf ist ne Primzahl, sieben ist ne Primzahl, neun ist.. na, bei einer gewissen Fehlertoleranz ist neun auch ne Primzahl, 11 ist ne Primzahl, 13 ist ne Primzahl... stimmt!"
BWLer (mit großem Selbstbewusstsein herunterrattern:):"drei ist ne Primzahl, fünf ist ne Primzahl, sieben ist ne Primzahl, neun ist ne Primzahl, elf ist ne Primzahl, dreizehn ist ne Primzahl...»
Jurist (etwas überfordert): "Drei ist eine Primzahl, das könnten wir doch als Präzedenzfall gelten lassen ?…"
Der Chemiker kann das Problem nicht auf einen Dreisatz zurückführen und kann es daher nicht rechnen.
Der Informatiker schreibt zwei WOchen an einem Programm, das Programm spuckt aus: "3 ist eine Primzahl, 3 ist eine Primzahl, 3 ist eine Primzahl ---»
Und der Mediziner fragt: "Was ist denn eine Primzahl?"
:-)
So weit zu den Klischees... :-)
synosoph
25.02.2005, 20:32
die arbeitsmarktsituation für juristen ist schlichtweg schlecht in deutschland.
jura wär nix für mich, weil ich mich nicht an ein land festbinden möchte.
wer in deutschland jura studiert kann auch fast nur in deutschland arbeiten es sei denn du spezialisierst dich auf internat. recht oder so , und das ist glaub ich ein eigener studiengang.
ausserdem gibt es 9000 (neun-tausend) arbeitslose rechtsanwälte in deutschland..
du musst sehr sehr gut im studium sein oder brauchst die nötigen kontakte sonst kannst du es vergessen mit einer guten anwalts-karriere..
mach medizin.
medizin ist eines der wenigen fächer wo man 100 %ig nen job kriegt, als facharzt gut bezahlt wird und gut leben kann.
medizin ist was handfestes, bodenständig und fast alle bereiche der medizin sind messbar (ausser psychiatrie etc.). von daher herrschen andere zustände als in gerichten. es gibt viele anwälte die sch*** labern. medizin ist zum glück eine wissenschaft, die sich an vorgängen in der natur orientiert und nicht nach verdorbenen fallbeispielen.
Zur Arbeitsmarktsituation ist festzuhalten, daß man mit abgeschlosenem Jurastudium auch in vielen anderen Bereichen arbeiten kann. Es wird ja nicht jeder Jurist Anwalt.
Problematisch finde ich bei einem Jurastudium allerdings die hohe Abrecherqoute. Ohne Selbstdisziplin in dem weniger durchstrukturierten Studium kann, wer nicht eisern bei der Sache bleibt, locker den Anschluß verlieren. Das ist wohl auch einer der Hauptgründe für den häufigen Besuch von Repetitorien vorm 1.Stex, der ersten richtigen Prüfung nach 4,5,6 Jahren Bummelei.
Schwer ist Jura auf keinen Fall. Was man braucht ist logisches Verständnis und ein Gespür dafür, welcher Lehrmeinung der Dozent anhängt. Der Rest ist Wortschaukelei.
Medizin ist "handfest", "bodenständig" und "eine Wissenschaft, die sich an Vorgängen in der Natur orientiert"... so, so...
Erstens gibt es auch in der Medizin Auswüchse und Verlust an Bodenständigkeit und zweitens hat Jura - ebenso wie jede andere Wissenschaft auch - ein gesichertes Fundament theoretischer Grundlagen. Oder wollen wir hier wieder anfangen Naturwissenschaften und ihre Methodik über die der Geistes- und Sozialwissenschaften zu stellen? Ich denke den Materialismus haben wir überwunden, oder?!
gesichertes Fundament theoretischer Grundlagen.
Yeah... :-top Die Formulierung gefällt mir.
Natürlich stellen wir die natuswissenschaftliche Methodik nicht über der der Geisteswissenschaften!
Oder wollen wir hier wieder anfangen Naturwissenschaften und ihre Methodik über die der Geistes- und Sozialwissenschaften zu stellen? Ich denke den Materialismus haben wir überwunden, oder?!
hmm..
ich will ja nicht arrogant klingen oder so.
aber so wie ich in der schule die fächer kennen gelernt habe, sind die naturwissenschaften für mich "handfest", alles andere wie du schon sagtest "wortschaukelei". dabei interessiert mich nicht deutsch, englisch, oder pädagogik in der schule.
ich konnte mich grundsätzlich immer in der schule darauf verlassen, dass die lernzeit die ich in naturwissenschaftliche fächer investiere immer einfluss auf die note hat.
bei den anderen fächern sozialkunde und erdkunde muss man auch sprachlich sehr viel geschick und andere "nicht-messbare" faktoren reinbringen um gute noten zu erhalten.
aber ich weiss ganz genau dass naturwissenschaften für mich besser zu lernen sind und daher komme ich zu dem entschluss und kann dir nur widersprechen:
ja, ich werde die naturwissenschaften und ihre methodiken über die der sozialwissenschaften stellen.
klingt zwar eingebildet.
aber in der schule konnt ich mich auf die leistungsmessung in diesen fächern verlassen.
eine 1 hatte ich noch nie in einem aufsatz oder anderen fächern, aber in naturwissenschaften war es meiner ansicht nach einfacher gute note (auch einsen) zu holen, weil man ergebnisse liefern muss und nicht nur "worte" oder laberei.
und wenn ich in der schule schon so behandelt werde (egal ob ich selbst schuld dran bin oder nicht) dann hab ich halt nur das vertrauen in naturwissenschaftliche fächer und will später lieber mit "erfassbaren" dingen arbeiten.
und die medizin untersucht die einflüsse der naturwissenschaften auf den menschen.
*g*
Jungs, ihr redet von zweierlei Dingen.
lomardo - du redest von durchsichtigen Notengebung und einer "fairen" Korrelation zwischen Fleiß und guten Noten, während synosoph (nehme ich an) und ich (auf jeden Fall) die "naturwissenschaftlichen Methoden" an sich gemeint haben.
Die sind durchaus handfest aber werden eben immer auf wie Syno sagte "theoretischen Grundlagen" beruhen... daher doch nicht so "toll" wie du vielleicht denkst.
Aber den Zusammenhang: "Weil die Notengebung in naturwissenschaftlichen Fächern in der Schule mir mehr lag sind die naturwissenschaftlichen Methoden den geisteswissenschaftlichen überlegen" ... versteh ich nun wirklich nicht so ganz :-))
Apropos Notebgebung, da hab ich was, was dich vielleicht interessieren wird. Ich dachte nämlich genau wie du auch, dass eine Mathenote durchsichtigen und verlässlicher sei als eine Deutschnote. Aber tatsächlich wurde mal ne Studie durchgeführt, in wie weit im Abi die Noten der verschiedenen Korrekteure voneinander abweichen. Und die Abweichung war in Deutsch oder Gemeinschaftskunde nicht größer als in Mathe. Hätt ich damals auch nie gedacht - aber scheint wohl so zu sein.
Naja, inzwischen wundert mich das gar nicht so sehr. :-)
@ lioness:
stimmt. meine tendenzen gehen wohl in die richtung.
aber eigentlich wollte ich nicht die notengebung kritisieren sondern viel mehr sagen dass die notengebung für mich die richtung der naturwissenschaften klar gemacht hat.
ausserdem sind naturwissenschaften für mich besser "erfassbar", weil man sie viel besser darstellen (diagramme -> formeln) kann und auch "anpacken" kann. die versuche in physik und chemie gibt es nicht in päda oder deutsch.
ich hab nix gegen jura. finds sehr interessant und bietet auch viele berufsmöglichkeiten, aber das studium ist sehr trocken. in diesen fächern beschränkt sich alles auf die sprachliche ebene, also alles durch worte.
und ausserdem kann ich stolzen gewissens sagen:
ich brauche nur einen kugelschreiber fürs studium, dessen miene ich nicht austauschen brauche, weil ich kreuze UND NICHT SCHREIBE :-top
voll cool, wa? :-dance
ich brauche nur einen kugelschreiber fürs studium, dessen miene ich nicht austauschen brauche, weil ich kreuze UND NICHT SCHREIBEUm Gottes Willen! :-wow
Du brauchst einen 2B-Bleistift und keinen Kugelschreiber!!! Wenn Du mit nem Kugelschreiber zum Examen kommst, dann hast Du schon verloren... :-D :-) :-))
luckyblue
27.02.2005, 09:33
und die medizin untersucht die einflüsse der naturwissenschaften auf den menschen.So was ist "Laberei".
Neujahrsrakete
27.02.2005, 09:43
So was ist "Laberei".
Kannst Du das bitte noch ein wenig, in der Dir sonst eigenen Art, ausführen und erklären?
medimädchen
27.02.2005, 09:44
Um Gottes Willen! :-wow
Du brauchst einen 2B-Bleistift und keinen Kugelschreiber!!! Wenn Du mit nem Kugelschreiber zum Examen kommst, dann hast Du schon verloren... :-D :-) :-))
...nicht zu vergessen den speziellen Radiergummi...wie hieß das Teil "Folienradierer" oder so???
luckyblue
27.02.2005, 09:54
Na ja ... :-blush
Welchen "Einfluss" haben denn Naturwissenschaften auf den Menschen? Richtig, einen ebenso geringen wie jede andere Wissenschaft. Und ist dieser Einfluss Gegenstand medizinischer Forschung? Kaum. Gemeint ist ja wohl eher, dass die Medizin naturwissenschaftliche Erkenntnisse auf ihre Verwertbarkeit hin abklopt. Das tut auch jede andere Wissenschaft.
Die Medizin als solche ist - wie jeder weiß - keine Naturwissenschaft und bedient sich auch nicht ausschließlich solcher Mittel, deren (kurativer) Nutzwert naturwissenschaftlich gesichert ist.
...nicht zu vergessen den speziellen Radiergummi...wie hieß das Teil "Folienradierer" oder so???"Plastikradiergummi" hieß der glaub ich.
Wobei dieses unseelige "Plastik-" damals beim Physikum zu einer kafkaesken Szene in einem Tübinger Schreibwarenladen geführt haben muß, nachdem sich im Semester herumgesprochen hatte, daß es just in diesem Geschäft Plastikradiergummis gibt und nun im 5-Minuten-Rythmmus verstörte Physikumskanditaden von den zunehmend ebenfalls verstörten Mitarbeitern dieses Ladens "Plastikradiergummis" verlangten und diese überhaupt nicht wußten, wieso alle Welt an diesem Nachmittag Plastikradiergummis kaufen will und sich wohl irgendwie verarscht vorkamen. :-D
Immerhin zehre ich von meinem damals angelegten Vorrat an 2B-Bleistiften und Plastikradiergummis noch bis heute - die vier (!!) Bleistifte (es könnt ja einer bei Spitzen abbrechen oder so) und 2 Radiergummis (falls einer schmiert), die ich beim Physikum dabei hatte, hab ich natürlich seither nicht aufgebraucht.... :-))
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