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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kräuterextraktion ???



20.03.2002, 17:19
Hallo, was ist mit der Frage aus Naturheilverfahren zu den Zubereitungen phytotherapeutischer Wirkstoffe. Weder in 3 Büchern zu Phytotherapie, Pharmazeutischer Technik, noch im Psychrembel Naturheilverfahren und mehrerer weiterer schlauer Bücher der Bibliothek findet man das Verfahren der Einengung. Ich meine diese Antwort ist falsch.
Was sagt das Team dazu ??

andymuc
20.03.2002, 17:45
ähm ich denke, da kann man chemisch argumentieren, mit wasserentzug eine konzentrierung herbeiführen, was meiner meinung nach als einengen bezeichnet wird. folglich erhält man ein konzentrat von sagen wir mal äthrischem öl...

FataMorgana
20.03.2002, 18:14
Aber Potenzierung ist definitiv eine Technik aus der Homöopathie, und diese und die Phytotherapie grenzen sich doch immer so scharf gegeneinander ab... Also hat Potenzierung nach Adam Riese nix mit Phytotherapie zu tun.

21.03.2002, 12:13
Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht doch etwas miteinander zu tun hat. In den Lerntexten zu Naturheilverfahren ist nachzulesen, daß Pflanzen der "Ur"-Homöopathie nach definierten Wirkungen ausgewählt werden. Außerdem bestehen in geringen "Potenzierungsstufen" ganz reguläre Dosiswirkungsbeziehungen, erst ab D 23 ist dies als unwahrscheinlich zu verwerfen.
Die besagte klare Abgrenzung von Phytotherapie und Homöopathie besteht laut Lerntext erst nach den von Hahnemann später eingebrachten Änderungen.
Bücherrecherche hilft hier wohl besser, als plakative Meinungen
(Autor von 1)

21.03.2002, 13:23
Original geschrieben von Unregistered
Außerdem bestehen in geringen "Potenzierungsstufen" ganz reguläre Dosiswirkungsbeziehungen, erst ab D 23 ist dies als unwahrscheinlich zu verwerfen.

[...]

Bücherrecherche hilft hier wohl besser, als plakative Meinungen
(Autor von 1)

Mit Deiner letzten Aussage muss ich Dir Recht geben. Aber Du musst zugeben, dass diese "plakative Meinung" nicht ganz abwegig ist. Immerhin werden in der Homöopathie auch eine Menge nicht-pflanzliche Substanzen verwendet, was Phytotherapeuten sicher sehr widerstrebt. Diese Abgrenzung ist ganz bestimmt auch real existierend, nicht nur in meinem verwirrten Hirn und der Schwarzen Reihe.

Deine Aussage mit der Dosis-Wirkungs-Beziehung finde ich allerdings ziemlich gewagt. Es ist wohl eher eine umgekehrte Dosis-Wirkungs-Beziehung als eine reguläre, denn laut homöopathischer Theorie wird ja die Wirkung mit zunehmender Potenzierung (und damit abnehmender Dosis) stärker!

Bin aber gespannt auf weitere Argumente aus der Literatur, ich habe nur leider keine Zeit für Bücherrecherche, da morgen mündlich.

FataMorgana
21.03.2002, 13:24
Der Beitrag hierdrüber ist von mir, hatte vergessen, mich einzuloggen...

FataMorgana
21.03.2002, 18:41
andymuc scheint Recht zu haben. Genau das ist wohl mit Einengung gemeint und in einer Art Skript zu dem Thema nachzulesen, das mit Google geliefert hat:

http://www.za-sinzig.de/vl/Einleitung/Einleitung.ppt

Wen diese Frage also noch interessiert, der kann es hier nachlesen. Damit ist sehr wahrscheinlich die Antwort (B) Potenzierung die gesuchte Falschaussage.

Es steht sicher auch in irgendeinem Buch (schonmal in "Naturheilverfahren" von K. Kraft gesucht?).

Aber wie gesagt konnte man die Frage auch lösen, indem man bedachte, dass aus IMPP-Sicht Phytotherapie und Homöopathie nicht "kompatibel" sind (s. Schwarze Reihe).

priv.doz.
22.03.2002, 09:49
tja.