Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 101(Gruppe A): E besser?
im Epigastrium hört man auch ab, um ein evtl. Blubbern in der Magengegend zu hören
und Du kannst das Laryngoskop schon nochmal reinstecken, das geht, und man sieht auch in welchem Loch der Tubus steckt, aber ob das die Methode der Wahl ist????!!!! :-???
Man geht doch mit dem Laryngoskop rein, um den Tubus zu legen. Dabei sieht man, wo man steckt. Das ist vermutl. damit gemeint.
Jaja, ich gebe mich geschlagen. Man lernt nie aus... :-)
Für alle, die's auch nicht glauben wollten: http://www.anr.de/anr_online/richtlinien/kapno/kapno_text.html#ANW_RETT
Simon
Huhu Merlin,
du willst ja das Blubbern im Magen hören :-D ...wenn du falsch geschoben hast
ich seh das genauso, wie Laryngoskopieren mit
Tubus im Mund?
Und was seh ich dann, wenn zu tief intubiert ist?!
Tut mir leid Simone, aber ich hoffe auf Antwort A!
Liebe Grüße, gerald
MEDI-LEARN
20.03.2002, 17:33
Die Kapnometrie ist der Gold-Standard für die Tubuslagekontrolle und heute selbstverständlich auf allen vernünftig ausgerüsteten Notarztwagen vorhanden ... zum Beispiel auch auf den drei Marburger Notarzteinsatzfahrzeugen (integriert in die EKG/Defibrillatoreinheit)!
Siehe auch dieses viel im Rettungsdienst verwendete Gerät (http://www.corpuls.com/gs.html/prodinfo_0816.html) (siehe Optionen).
Das Problem der Pulsoxymetrie ist, dass sie nach guter Präoxygenierung minutenlang 100% Sauerstoffsättigung bei Fehlintubation anzeigen kann...
@gerald:
also so wie ich die Frage verstehe, geht es nicht um die evtl zu tiefe Lage des Tubus in der Trachea sondern die Frage ist ob Trachea oder Ösophagus, denn wie willst Du denn mit der Auskultation über dem Epigastrium feststellen, ob Du im rechten Hauptbronchus gelandet bist?!?
gruß
DoktorW
ich hab mich auch für laryngoskopie als falschantwort entschieden. hab noch nie gesehen, daß jemand mit dem laryngoskop nochmal in den hals schaut, ob der tubus richtig liegt! außerdem seh ich da eh nix, wenn der patient z.B. blut im hals oder ein ödem hat. hier ist ja von notfall die rede! manchmal könnte man sich über diese wortklauberei beim impp richtig aufregen. über das mit dem pulsoxymeter kann man sich zwar trotzdem streiten, aber ich hab mir überlegt, wies in einer notfallsituation wohl abläuft, und kam zu dem schluß, daß eine laryngoskopie nicht das mittel der wahl sein wird..
sue
genau unregistered(lol) so sehe ich das auch.
von diesen fuzzies(impp) hat wohl noch nie einer rettungsdienst gemacht.
bei uns auf den rtws ist keine kapniometrie, lediglich auf den nefs..
und der notarzt wird sich hüten, evtl sein tolles equipment dreckig zu machen..
Schön und gut lieber DoktorW,
es ist nach der richtigen Lage in der Trachea gefragt! Mit dem Stethoskop hörst du, wenn der Tubus im Ösophagus liegt, also ist diese Antwort auf jeden Fall richtig. Hat man aber zu tief intubiert, liegt der Tubus auch nicht mehr in der Trachea, sondern im Hauptbronchus und das seh ich nun mal mit dem Laryngoskop nicht...
Gruß
MEDI-LEARN
20.03.2002, 18:35
Um die Diskussion weiter anzuheizen: man sollte doch sagen wie man überprüft, ob der Tubus richtig liegt: bei mehreren Möglichkeiten der Fehllage muß ich nach mehrerem Sachen schauen: Magen, rechter Hauptbronchus.....
aber es spricht doch nichts dagegen mit dem Laryngoskop nochmal eben nachzusehen? macht man doch immer (nicht nur beim intubieren), wenn man sich nicht sicher ist (gibt`s da eigentlich Notärzte, die einen Nachguck- Zwang entwickeln??!!).
Da das Pulsoxy aber so langsam reagiert, hat man sich eben zu neueren Methoden mit CO2- Messung entschieden- ist sicher noch nicht überall vorhanden, aber die beste Möglichkeit, sollte also doch richtig sein, macht einen aber stutzig, wenn neuere Entwicklungen abgefragt werden.
Aber: wir bleiben bei unserer Lösung!
Weiter viel Erfolg
Medi-Learn
die Frage sollte auch auf die Hitliste der doofen Fragen. Ich finde, c & d richtig und der Rest ist komisch (diese Formulierung, was am wenigsten zutrifft, ist ohnehin Käse: eigentlich trifft nichts zu, aber was davon am wenigsten). Realitätsfern wie immer, die freundlichen Menschen vom IMPP.
;-)
wenn es mir am Freitag langweilig ist (und ich nüchtern genug bin :-blush ) dann schreibe ich noch einen Brief an das IMPP und sag denen mal meine Meinung zu der Frage und zu den restlichen 179 auch *g*
DoktorW
Original geschrieben von Unregistered
Schön und gut lieber DoktorW,
es ist nach der richtigen Lage in der Trachea gefragt! Mit dem Stethoskop hörst du, wenn der Tubus im Ösophagus liegt, also ist diese Antwort auf jeden Fall richtig. Hat man aber zu tief intubiert, liegt der Tubus auch nicht mehr in der Trachea, sondern im Hauptbronchus und das seh ich nun mal mit dem Laryngoskop nicht...
Gruß
wie gesagt, Wortklauberei, aber der Tubus liegt dann schon in der Trachea, nur das Ende im re Hauptbronchus....
mach eh keinen Sinn, das IMPP hat "seine" tolle Lösung, und die gilt, obwohl sie keine Ahnung vom wahren leben haben! :-)
Ähmm - Vielleicht eine dumme Frage: Wenn ich die Luft anhalte, was verändert sich dann eigentlich schneller: O2 runter oder CO2 rauf?
Soll heißen: Wenn ich zu tief in den Bronchus intubiere und tatsächlich nur die halbe Lunge belüfte, sehe ich die systemische Reaktion dann erst als Abfall der O2-Sättigung am Pulsoxi oder erst als Anstieg der CO2 in der Ausatemluft?
Wahrscheinlich hängt's vom Ausmaß der Restbelüftung ab, oder? Womit die Diskussion endgültig akademisch wird und ich diese Frage nun definitiv als ziemlich daneben für ein 1.Staatsexamen einordnen würde... Wer - der nicht in der letzten Zeit auf einem NEF oder NAW gefahren ist, soll denn hier die Lösung wissen?? An der Uni haben wir's jedenfalls nicht gelernt - und in meinen Büchern konnte ich dazu auch nichts finden. (Sorry, hab' noch kein Anästesie-Buch)
Grummml
:-(
Okokokok.
Ich stehe da also in meinem NAW und denke :" Hm, ob der Schnorchel wohl im richtigen rohr liegt. hey da kommt mir eine idee! Ich gehe einfach einen Schritt zurück und schau mal ob der Thorax seitengleich sich hebt und senkt."
Haaallllllooooooooo? Halllllllloooooo?
Ahh, ihr gehört bestimmt auch zu der Stimmfrenitusprüfergang, was?
In immer währender Bronchophonie, C!sler
Mit einem mobilen Kapnometer bzw. Kapnographen. Die gibt es sicher, ich habe schon präklinisch damit gearbeitet.
Toi toi toi für den 2. Tag !
Stefan,
[email protected]
@ unbekannt
der CO2 geht zuerst rauf. Punkt ist das wenn kein Gasaustausch mit der Ausenwelt (Atmung) mehr stattfindet sich die Partialdrücke im Alveiolarraum und in den Kapilaren aneinander angleichen. Je größer der Unterschied desto schneller die Veränderung. Deshalb ist die veränderung im CO2 einfach fixer da. Außerdem mißt du beim Pulsoxy auch nicht den O2 gehalt der Atemluft, sondern des periphär ankommenden Blutes und bis sich das umgesetzt hat dauert es einen Moment. Und noch schlechter sieht das ganze bei zentralisierten Pat aus.
@ C!sler
Ja auch das nimmt man mal als Kriterium. Meist sogar als das erste. Wenn der Thorax sich vernünfgtig bewegt dann is das sogar ein recht gutes Zeichen dafür, das der Tubus richtig liegt und gut geblockt ist.
priv.doz.
21.03.2002, 10:45
keine panik, mädels...
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