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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tag 1 A 85 / B 147 laterale Hemmung



parameter
08.03.2005, 19:36
Hi,

ich such jetzt seit 'ner Stunde im Netz, nach suberen Erklärungen von Divergenz und lateraler Hemmung.

Wie kann laterale Hemmung die räumliche Auflösung einer Wahrnehmung erhöhen? Da fällt immer nur das Stichwort "Kontrastgebung durch laterale Hemmung"
ein text (http://jpg.250kb.de/4cd61bc69c93ebbf6b74da0ee2c1b769.jpg)


ich hab B Divergenz angekreuzt.

Danke für jede Erklärung.

Erlanger Trauerklos
08.03.2005, 19:39
Ne is schon laterale Hemmung, sorry
weil: Divergenz hilft nix, wenn ein Berührungssensor auf zwei weiterführende Neurone verteilt würde, hätten trotzdem beide die gleiche information -> keine Unterscheidung

parameter
08.03.2005, 19:43
Ich weiß, da gibt es irgendwie auch keinen Informationszuwachs. Aber warum durch laterale Hemmung?

das kapier ich nicht.

netfinder
08.03.2005, 19:49
über die laterale hemmung erkennt der organismus genau, welcher Ort gereizt wurde. eine perfekte Erklärung hab ich grad nicht parat, aber falls du den silbernagl besitzt, sag ich dir wo das steht. Diovergenz würde ja nur bedeuten, dass der eine Reiz an viele weitere Neurone geleitet wird; das waere ja dann nicht zweckdienlich, da der körper dann von einer viel grösseren Reizfläche ausgehen wuerde, als eigentlich vorhanden.

Erlanger Trauerklos
08.03.2005, 19:53
Also ich hab das so verstanden: Laterale Hemmung heißt, dass ein stark gereizter Ort (ich schreib das jetzt mal auf ganz doof weil so bin ich) die weniger stark gereizten Orte neben sich hemmt und somit seine Information nicht von Nachbarreizen "verwaschen" wird -> es gibt zwar keinen Informationszuwachs, aber eine Selektion des wichitgen

netfinder
08.03.2005, 20:06
so ist das, zwar werden auch die nebendliegenden Mechanorezeptorewn gereizt und senden ein Signal, allerdings werden diese dann - der lateralen hemmung sei dank - gehemmt und somit bleibt am ende nur der Eine Punkt ueber, an dem der Reiz auch wirklich genau drauf war.

So hatte ich das verstanden...

parameter
08.03.2005, 20:14
hab ich so im Netz gefunden

"Stereoskopisches Sehen: Der Blickwinkel auf ein Objekt ist mit beiden Augen unterschiedlich. Sieht man mit beiden Augen, so fallen die Abbildungen der meisten Objekte auf unterschiedliche Bereiche der beiden Netzhäute. Das visuelle System gewinnt aus dieser Divergenz entscheidende Tiefeninformationen. Zur Veranschaulichung: streckt man seine beiden Arme vor sich aus und hält die Zeigefinger in einem Abstand von wenigen cm in die Höhe, so dass sie sich in der Mitte des Gesichtsfeldes befinden, findet man, dass ein Gegenstand, der bei geschlossenem rechten Auge „zwischen die Finger genommen“ wurde sich, bei geöffnetem rechten Auge und geschlossenem linken Auge nicht mehr zwischen den beiden Zeigefingern befindet."

zeichnet man nun mit mehreren Sensoren eine Berührung auf, kann man diese auch besser "modellieren". --> Informationszuwachs?

Ich lass es jetzt aber sein, das bringt hier nix mehr und euch auch nicht.

netfinder
08.03.2005, 20:19
es geht hier aber um einen beruehrungsreiz und nicht um raeumliches oder was-auch-immer Sehen und hier ist es ja eher sinnvoll, denn genauen puntk ausfindig zu machen und nicht, noch mehr informationen zu gewinnen, was es denn ist, das mich reizt.