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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tag 1 A 115 / B 170 Kalium



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Unregistriert
14.03.2005, 14:10
Ich fand die Frage ein wenig hinterhältig und hab daher mal nen Internisten gefragt: Der Begriff "terminale Niereninsuffizienz" wird in der Klinik etwas schwammig gebraucht, da kann ein Patient schon mal schon mal eine gewisse Restdiurese haben - und genau dann macht die Forosemidgabe doch noch Sinn - falls er es schon in der Basismedikation hat - sonst könnte mann die Restfunktion auch noch schrotten. Von der Restdiurese hängt auch die Menge Ringer ab, die ich dazu geben darf, ohne ihn zu überwässern. Es fehlen also Angaben zur Restdiurese und zur Basismedikationen.
NaBi - klingt super - ist aber nur zweite Wahl, und bei einem Niereninsuffizienten in den Säurebasehaushalt einzugreifen, ist wohl ziemlich heikel. Da wäre man vielleicht doch eher vorsichtig. Wahrscheinlich ist das aber die richtige Antwort für das IMPP.
Na, und die Kationenaustscher sind zu langsam.

Insgesammt sollte die Frage herausgenommen werden.

PS: Gibt es Kontraindikationen gegen die Glucose - Insulin- Masche? Muß man klinisch überhaupt je was anderes machen.....

Unregistriert
18.03.2005, 11:44
Aber es geht halt schnell und so hatte jedenfalls ich die Frage verstanden, weswegen ich NaBi gekreuzt habe. Allerdings sind 150 ml eh schon knackig, aber Praxis und IMPP gehen bekanntlich ja nicht immer ganz exakt den gleichen Weg... :-dance

Laut Thiemes Innere Medizin (TIM) werden bei der akuten Hyperkaliämie (>7,0 mmol/l) sogar 200ml NaBi über 20 min gegeben. Mit gleicher gleicher Wirkung wie Gluc/Insulin.

Unregistriert
18.03.2005, 15:48
Hallo,

die Furosemidgabe mit Ringer schließt sich schon wegen des in der Ri enthaltenen Kaliummenge aus.