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Professor
17.04.2005, 15:56
Hallo zusammen,

ich bin 35 Jahre alt und mache gerade eine Ausbildung zum Krankenpfleger, die ich 2006 mit Erfolg abschließen werde. Ich habe danach vor Medizin zu studieren. Mein Abitur habe ich 1990 gemacht(Note 3,5), danach eine Ausbildung zum Industriekaufmann und ein BWL-Studium an der FH Fulda mit Erfolg abgeschlossen (Note 3,5). Ich wollte Jetzt gerne wissen, wie die Chancen sind meinen Traum, nämlich das Medizinstudium zu verwirklichen. Vielleicht kann mir jemand ein paar Tips geben, ob ich Chancen habe auf einen Studienplatz und zur Finanzierung. Würde mich sehr freuen über Beiträge.

Dr.Hypnos
17.04.2005, 16:44
Also ich habs ähnlich gemacht....

5 Jahre als Systementwickler nach der Ausbildung gearbeitet und dann mit 28 angefangen zu studieren....Ausgrund des Alters habe ich sofort einen Studienplatz bekommen

pdoc
17.04.2005, 18:11
vergiss es!!!

studium fertig mit 42, facharzt mit 48!!!
also vielleicht 15 jahre vor der rente.

und dem staat eine 1/4 mio alleine an studienkosten gekostet.

verstehe mich nicht falsch. aber irgendwann ist auch schluss mit lustig.

fosforito
17.04.2005, 18:26
Hallo pdoc,

verstehe mich bitte jetzt nicht falsch, aber sieh es doch mal von der anderen Seite: diese Leute haben ja nicht nur die ganze Zeit Ausbildungen absolviert, sondern auch vorher gearbeitet und entsprechend Steuern gezahlt, und davon werden auch nicht zuletzt die Studienplätze mit finanziert.

Also, ich finde, man sollte eine Sache immer von zwei Seiten sehen.

Viele Grüße,
Alexandra

pdoc
17.04.2005, 18:32
im prinzip richtig, ABER:

-ausbildung zum industriekaufmann,
-bwl studium an der fh
-ausbildung zum krankenpfleger
-evtl. medizinstudium
-fertig irgendwann in den 40ern.

ich frag mich, wo er da viel an den staat bezahlt hat.

vielleicht harte kritik von jemandem, der selber gerade erst zu ende studiert hat, aber immerhin noch lange keine 30 ist und somit noch weit über 30 jahre zurückzahlt.

sozialstaat hin oder her.
wer soll denn das alles bezahlen?

Hades
17.04.2005, 19:18
Müsste er nicht sowieso Studiengebühren zahlen, da es ein Zweitstudium ist? Oder gilt nur ein Unistudium?

sleuth
17.04.2005, 20:05
im prinzip richtig, ABER:

-ausbildung zum industriekaufmann,
-bwl studium an der fh
-ausbildung zum krankenpfleger
-evtl. medizinstudium
-fertig irgendwann in den 40ern.

ich frag mich, wo er da viel an den staat bezahlt hat.

vielleicht harte kritik von jemandem, der selber gerade erst zu ende studiert hat, aber immerhin noch lange keine 30 ist und somit noch weit über 30 jahre zurückzahlt.

sozialstaat hin oder her.
wer soll denn das alles bezahlen?
Sorry, aber bei einem Medizinstudium die Frage ist nicht unbedingt nach der Wirtschaftlichkeit, sondern nach der Leistung, die ein Mensch vollbringen kann.
Ich habe nach meinem Psychologiestudium mit Medizin angefangen und ich bereue es nicht. Ich werde erst mit 38 fertig sein und bin so gut wie sicher, dass ich nicht nur einen guten Job bekommen werde, sondern auch, dass es für mich und die Gesellschaft, welcher meine Leistung zu gute kommen wird, gelohnt hat.
Menschen wie du habe ich haufenweise während meinem Studium kennen gelernt, gut dass ich nicht auf solche gehört habe, sondern auf meine Professoren, die jeder Zeit mich unterstützt haben. Letztendlich haben die Leistungen entschiedet und nicht wenige solcher Komilitonen, die so bereit waren zu kritisieren und die Wirtschaftlichkeit solch einen Versuch in Frage gestellt haben, immernoch mit ihrem Biochemieschein kämpfen, während ich meine Doc Arbeit schreibe. Einer ist sogar zum dritten mal in Physio durchgefallen, wer finanziert das bitte schön? Dann lieber ein Mensch, der später anfängt, aber dafür was leisten kann. Das und menschliches Mitgefühl sollten die einzige Kriterien sein, um so eine Situation zu beurteilen.
Du hast dein Studium hinter dir, man kann dir die Leistung also nicht absprechen. An deinem menschlichen Mitgefühl darf ich aber zweifeln, nach dem ich deine Meinung gelesen habe.

Lasix82
17.04.2005, 20:47
Kann pdoc nur zustimmen!!
Vielleicht sollte man die Plätze lieber Leuten geben, die damit auch noch später etwas anfangen können. Kann ja sein, das ihm dieses Studium auch wieder nicht zusagt, irgendwann muss auch mal Schluß sein. Könnte mich über solche Menschen nur aufregen, ich warte nun schon seit 4 Jahren und einer der 37 Jahre alt ist, bekommt sofort einen Platz.

s*bärli
17.04.2005, 21:02
@ pdoc und co.
also solche Pauschalmeinungen und -rechnungen sind ja wohl echt das Letzte...
Mir könnte es durchaus auch passieren erst mit Mitte/Ende 30 anzufangen, da ich kleine Kinder habe und das sehr wahrscheinlich nicht kombinierbar ist, jedenfalls bei uns.
Bis dato habe ich kaum was in die Staatskasse bezahlt (außer drei zukünftigen Rentenzahlern mehr!)!
Fehlt nur noch, dass mir das jetzt auch noch angekreidet wird, Kinder zu bekommen. Vielen Müttern bleibt nämlich in Deutschland gar nichts anderes übrig als so spät mit dem Studium o.ä. anzufangen.


Ist zwar `ne andere Ausgangssituation, trotzdem bitte etwas differenzierteres Denken bei solchen Rechnungen !

Lasix82
17.04.2005, 21:22
@ bärli
Aber findest du es nicht etwas ungerecht, dass jemand ein Zweitstudium mit 37 beginnt und ich 4 Jahre nach meinem Abi noch immer keine Uni von innen gesehen habe?? Vielleicht solltest du auch etwas differenzierter Denken?
Und deine Kinder hat dir wohl niemand aufgezwungen, also lebe jetzt auch mit den Konsquenzen!

Hades
17.04.2005, 21:34
@ bärli
Aber findest du es nicht etwas ungerecht, dass jemand ein Zweitstudium mit 37 beginnt und ich 4 Jahre nach meinem Abi noch immer keine Uni von innen gesehen habe?? Vielleicht solltest du auch etwas differenzierter Denken?
Und deine Kinder hat dir wohl niemand aufgezwungen, also lebe jetzt auch mit den Konsquenzen!
da kann man aber anführen, dass wir da selber schuld sind (ja ich warte nämlich auch und es ärgert mich auch wenn andere einen platz kriegen), denn hätten wir ein besseres abi dann wären wir schon im studium

s*bärli
17.04.2005, 21:46
mag ja sein, dass es nach so vielen Ausbildungen mal Zeit wäre, das Gelernte auch anzuwenden. Ich würde wahrscheinlich eher arbeiten wollen, als nochmal zu studieren.
Es tut mir ja auch leid, wenn Du warten musst. Womit wir übrigens etwas gemeinsam haben, wenn auch aus völlig verschiedenen Gründen.
Aber vielleicht genauso deprimiert?
Ich empfinde es auch als ungerecht,keine Chance zu haben, obwohl ich meine Kinder wollte und mit den Konsequenzen lebe ich dann auch.
Bin da nur etwas empfindlich, was diese Alters - Rechnungen angeht, da ich im Moment zig Jahre "verliere" und somit nie zu den U 30gern gehören werde, die studieren.
Und Du kannst ja Deine Wartezeit nutzen, oder?

Es gibt da wohl keine gerechte Lösung :-nix

sleuth
17.04.2005, 23:47
@ bärli
Aber findest du es nicht etwas ungerecht, dass jemand ein Zweitstudium mit 37 beginnt und ich 4 Jahre nach meinem Abi noch immer keine Uni von innen gesehen habe??
Sorry, aber warum musst du 4 Jahren warten? Bevor du andere Menschen so anprangst, schau bei dir, was schief gelaufen ist. Das ist genau was ich meine, Leute wie du beschweren sich und danach bleiben sie bei Biochemie oder Physio oder beides stecken und das mehreren Semester lang.
Nein, ich finde es nicht ungerecht, wenn du 4 Jahre nach deinem Abi noch immer keine Uni von innen gesehen hast, dass hast du nur dir selbst zu zuschreiben und Neid wird dir dabei nicht behilflich sein. Ausserdem, was hast du diese 4 Jahren gemacht? Ich gehe davon aus, dass du in dieser Zeit mindestens eine Ausbildung gemacht hast, oder?

@ bärli
Vielleicht solltest du auch etwas differenzierter Denken?
Und deine Kinder hat dir wohl niemand aufgezwungen, also lebe jetzt auch mit den Konsquenzen!
Ich bin immer noch der Meinung, dass Alter und Geld keine Rolle spielen sollten, sondern Leistung und menschliche Empathie. Beides fehlen dir offensichtlich. Wenn ich lese, was du da über Leute die sich für ihre Kinder und /oder ihre Familie entschiedet haben schreibst, kriege ich die blanke Kotze. Du warst nicht in der Lage ein vernünftiges Abi zu machen, also, ich zitiere dich, "lebe jetzt auch mit den Konsquenzen!"

pdoc
18.04.2005, 11:03
also, ein wenig falsch verstanden wurde ich ja schon.

prinzipiell habe ich nichts dagegen, wenn jemand mal später mit dem studium anfängt. erst recht nicht, wenn kinder der grund sind, denn kinder sind unsere zukunft.

aber andererseits gibt es trotzdem irgendwann eine grenze und wenn jemand erst mal 2 ausbildungen gemacht hat, ausserdem ein bwl studium und dann nochmal medizin studieren will, kann man sich ja fast sicher sein, dass er mit hoher wahrscheinlichkeit das sehr schwierige medizinstudium abbrechen wird.
und auch, wenn er es schaffen sollte... warum dann erst zwei ausbildungen und ein bwl-studium??
genauso schlimm wie 18 semester politologie zu studieren.

es geht nicht nur um menschlichkeit, etc...
es geht auch um verantwortung seinen mitbürgern gegenüber. und zwar die verantwortung rechtzeitig entscheidungen zu treffen.

ich finde es auch noch ok, wenn man mal ein studium rechtzeitig abbricht, weil man es sich doch anders vorgestellt hat, aber mit 36!! nochmal ein studium anzufangen ist einfach verantwortungslos.
da gibt es für mich auch keine entschuldigung mehr.

ich bin ja sowieso ein vertreter von studiengebühren, aber das ist ja hier nicht die disskusion.

aber gerade in solchen fällen bin ich für sehr hohe studiengebühren, denn dann überlegt man sich 3 mal, ob man nochmal studieren will, und diejenigen, die es auch wirklich wollen, werden sich von den gebühren (die nebenbei gesagt gerade mal 10% der studienkosten decken) abschrecken lassen.

pdoc
18.04.2005, 11:05
nicht abschrecken lassen, meine ich natürlich

sleuth
18.04.2005, 12:02
also, ein wenig falsch verstanden wurde ich ja schon.

es geht nicht nur um menschlichkeit, etc...
es geht auch um verantwortung seinen mitbürgern gegenüber. und zwar die verantwortung rechtzeitig entscheidungen zu treffen.

ich finde es auch noch ok, wenn man mal ein studium rechtzeitig abbricht, weil man es sich doch anders vorgestellt hat, aber mit 36!! nochmal ein studium anzufangen ist einfach verantwortungslos.
da gibt es für mich auch keine entschuldigung mehr.

Was meinst du hier jetzt mit Verantwortung seinen Mitbürgern gegenüber? Inwiefern ist deiner Meinung nach, ein Studium mit 36 anzufangen verantwortungslos? Wenn es um Verantwortung geht, sollte man Leute die, unabhängig wie jung sie sind, Medizin aus Prestige Gründen studieren möchten, den Zugang zum Studium auch erschweren. Und was ist mit denjenigen die eine Ewigkeit für die Vorklinik brauchen, wäre auch nicht "verantwortungslos" solche Leute danach an Patienten los zu lassen? Das können wir aber nicht beurteilen, weil wir nicht so einfach pauschalisieren dürfen. Wir können auch nicht wissen, warum jemand zu viel Zeit für die Vorklinik braucht, zum Beispiel.
Mir persönlich ist jemanden, der sein Studium zwar später anfängt, aber dafür es erfolgreicht hinter sich bringt viel lieber, als einen jüngeren, der im Studium nichts auf die Reihe bekommt (von denen kenne ich wirklich viele!!).

funny
18.04.2005, 13:18
Hallo,

Ich finde auch, daß man die Dinge immer von zwei Seiten betrachten sollte. Aber es muß auch möglich sein, einen Standpunkt zu vertreten, der einem 37-jährigen sagt, daß es sich nicht mehr lohnt, ohne daß man gleich die Klassiker-Angriffe kriegt, wie z.B.: keine Empathie etc., nicht menschlich etc, gegen Kinder blablabla

Natürlich ist Empathie wichtig im Arztberuf. Aber nur weil man sagt, Dinge rechnen und lohnen sich nicht für jeden, heißt das nicht, daß man nicht empathisch ist. Ist ein ewiges Streitfeld (leider) :-party

Und ja: Ein 23 jähriger, der auf Medizin warten muß und ein 40-jähriger, der den Platz gleich kriegt????? Das rechnet sich mal nicht. (Natürlich gesetz dem Fall, daß der 23-jährige keine fauler unmotivierter Student ist und der 40-jährige der obermotivierte, best-empathischste Megaleistungsträger:-)))

pdoc
18.04.2005, 14:01
wie lange jemand in der vorklinik braucht, sagt rein gar nichts über seine fähigkeiten als arzt aus.

die vorklinik ist reines grundlagenwissen, und zwar weit aus mehr grundlagen, als man als arzt benötigt.
wenn man wissenschaftliche ambitionen hat, könnte man vielleicht noch die vorklinik so ein bisschen als maßstab nehmen.

und wenn mal jemand statt 4 semestern 7 semester in der vorklinik verbringt,... was solls. 1 1/2 jahre machen den kohl auch nicht fett.
aber mehr als 15 jahre machen den kohl nun mal fett.

und es gibt ja gerade in der medizin auch beschränkungsmaßnahmen (nach dem 3. physikum ist schluss oder an der mehrzahl der unis auch nach der 3. klausur)

in der heutigen zeit muss man einfach auch absolut ökonomisch denken, denn wir haben alle gesehen, dass eine sozialistische denkweise nicht überlegen kann.

und es ist nicht ökonomisch mit 36 jahren, sein medizinstudium anzufangen.
1. hohe abbrecherquote
2. zu wenige arbeitsjahre im anschluss.

verwirklichungsträume hin und her..
die spaßgesellschaft muss jemand finanzieren und ich will das nicht.

und genau diejenigen, die hier knallhart die seite der studierenden über30-jährigen vertreten, sind doch die, die ständig über die sozialschmarotzer meckern.
aber die wollen doch auch nur ihren traum von einem gemütlichen leben hinter dem fernseher auf staatskosten verwirklichen.

ja. zynisch ist das ja schon, aber ausnutzung des systems ist es in beiden fällen.

2 ausbildungen und 2 hochschulstudiengänge...
was darfs noch sein?

sleuth
18.04.2005, 14:41
wie lange jemand in der vorklinik braucht, sagt rein gar nichts über seine fähigkeiten als arzt aus.
Natürlich nicht, aber du bist hier derjenige, der alles rein ökonomisch betrachten möchte.


und es gibt ja gerade in der medizin auch beschränkungsmaßnahmen (nach dem 3. physikum ist schluss oder an der mehrzahl der unis auch nach der 3. klausur)
Na ja, solange man sich nicht immerwieder vom Physikum abmeldet. Das geht ja auch.


in der heutigen zeit muss man einfach auch absolut ökonomisch denken, denn wir haben alle gesehen, dass eine sozialistische denkweise nicht überlegen kann.
Wenn das ist wirklich was du denkst, dann hast du dein Beruf verfehlt. Geh lieber in der freie Marktwirtschaft, studiere BWL, mach irgend etwas anderes, nur nciht Medizin. Medizin kann man nicht absolut ökonomisch denken, das ist nicht nur Usinn, sondern dumm. Es hat nichts mit einer sozialistischer Denkweise zu tun, sondern mit dem wahren Zweck der Medizin. Nach deiner absolut ökonomischen Denkweise, sollte man keine palliative Medizin anwenden, Intensivstationen wären reine Geldverschwendung, ausser man arbeitet nur für die, die sich das ganze leisten können.
Mensch, wie dumm müssen deiner Meinung nach sein, alle diese Ärzte, die ihr Beruf aus Berufung ausüben. Die Leute die sich bei Ärzte ohne Grenzen, AI, usw. eingagieren. Jemand sollte ihnen schnell sagen, das so was NICHT ABSOLUT ÖKONOMISCH ist!


und es ist nicht ökonomisch mit 36 jahren, sein medizinstudium anzufangen.
1. hohe abbrecherquote
2. zu wenige arbeitsjahre im anschluss.

verwirklichungsträume hin und her..
die spaßgesellschaft muss jemand finanzieren und ich will das nicht..

Also, woher du diese Daten hast möchte ich gerne wissen. Die Realität sieht eigentlich anders aus, diejenige die viel zu früh anfangen, sind eher diejenige, die ihr Studium abrechen. <br>
Zu wenige Arbeitsjahre? Sorry, aber dafür können diejenige, die spät anfangen, wirklich nichts. Das ist eher ein politisches Problem, es ist einfach unsinnig, dass einem Mensch verhindert wird, nach seinem 65 Lebensjahr zu arbeiten. Woanders ist nicht so und mann kan auch nach dem Studium in Ausland gehen. Warum nicht? Die jüngeren Kollegen tun es auch.<br>
Noch eine Frage, seit wann finanzierst Du das alles? Sei bitte nicht so dreist. Du und dein Studium werden von den Steuer der Menschen die du kritisiert gerade in diesem Moment finanziert. Warum sollen sie es tun? Warum sollst du davon profitieren?

funny
18.04.2005, 14:57
@sleuth,

1. Diese Diskussionen gibt es tatsächlich, ob sich palliative Medizin "lohnt".
2. Ist ein KH deiner Meinung nach kein Unternehmen??? Sondern was?
3. Recht gebe ich dir darin, daß ein Mediziner wohl weniger über Kosteneinsparung nachdenken sollte als ein Kaufmann. Aber hoffentlich tut er es zumindest ein wenig, sonst ist auch er/sie irgendwann eine Quelle, an der man einsparen wird.
4. Es ist nunmal so, daß Empathie keine Grenzen kennen sollte (zumindest in den meisten Fällen), auf der anderen Seite aber irgendwann schlicht mal kein Geld mehr da ist. Diese Diskrepanz zu überwinden ist meistens recht schwierig, gerade in einer "Branche" wie der Medizin. Aber du kannst die eine Seite nich komplett ausblenden.
5. Vielleicht rührt der Praxisschock bei Medizinern daher....
;-)