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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eure Erfahrungen im Untersuchungskurs?



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Notdoc
15.06.2005, 22:24
Du würdest deinen Körper also für Geld hergeben? :-wow :-))

lore
16.06.2005, 22:19
hier war der ukurs wirklich ein "hände hoch hose runter" erlebnis. (zumindest in meiner gruppe, wir waren an verschiedene krankenhäuser verteilt, auch bezüglich des lerneffekts gabs da sehr unterschiedliche ansichten)
der doc brgrüßte uns mit einer allgemeinen einführung ins thema und vertrat die meinung, daß der patient schon möglichst komplett nackich gesehen werden sollte und daß er mal ne engagierte gruppe hatte, bei der sich ein mädel dafür zur verfügung gestellt hat. (zu dem zeitpunkt fanden wir das noch lustig)
in den ersten kursstunden sollten wir uns gegenseitig untersuchen, die beiden jungs waren auf eine hälfte der gruppe verteilt. von der mädels-hälfte wurde erwartet, daß sich beim auskultieren keiner anstellt-hat auch keine gemacht. erst als der doc dann mehrfach ins zimmer kam und drauf hinwies, daß bhs zu sehr in weg seien, waren wir ein bißchen genervt. der eigentliche knüller war dann der hinweis, daß der kurs schließlich benotet werden würde und daß es ja motiviertere gruppen gebe.
wir waren glücklicherweise eine gruppe, die sich untereinander gut verstanden hat (ist ja nicht nur fürs ausziehen sondern auch für den restlichen verlauf des ukurses nicht ganz falsch) und haben uns dann einstimmig geweigert. mir ging es dabei weniger ums ausziehen als um die art, wie er uns dazu genötigt hat. danach wars gut. wir haben weiterhin an bhs vorbei gehört und trotzdem ne menge gelernt und uns nach ner weile auch gut mit dem doc verstanden.
es ist übrigens jeder von uns mit ner fairen punktzahl bewertet worden.

test
16.06.2005, 22:57
Ich hätte es ja richtig gut gefunden, wenn immer der, der sich zur Verfügung gestellt hat von den anderen bezahlt worden wäre :-)) :-)) :-))

Bille11
17.06.2005, 09:37
nene die gynäkologen haben dafür frauen angeworben, die sich dann fürs begrabbeln der brüste *sry für den ausdruck* oder beschallen des fetus (>16ssw) 1h lang zur verfügung gestellt haben. dafür gabs dann 25€

Werner27
31.07.2005, 11:35
Wenn es einen Bedarf an "Übungspatienten" gibt, an denen rumgefingert werden darf - warum nicht einfach Freiwillige aus dem Heer der Klinikerotiker rekrutieren?
Eine Anzeige auf einer der einschlägigen InterNet-Seiten (google: "weisse-erotik" oder "klinik-sex") sollte ruck-zuck den Bedarf decken können.

Das ist jetzt nichtmal nur im Scherz gemeint: Wenn schon die Mittel der Hochschulen knapp sind, warum dann nicht einfach solche Leute holen, die das toll finden und gratis mit sich machen lassen - wäre ja ein win/win Geschäft...

Ansonsten finde ich es aber schon etwas bedenklich, wie viele Kommolitonen bezüglich ihres eigenen Körpers viel schüchterner sind, als sie das ihren Patienten zubilligen würden.

Tse Tse
01.08.2005, 11:07
Wir hatten zunächst ein paar Tage Theorieunterricht im Hörsaal am Ende diesen Semester (1 Stunde pro Tag). Danach wurden wir in der letzten Semesterwoche auf verschiedene Krankenhäuser verteilt (oder war schon Urlaub ? Wird ja immer mehr reingelegt). Unsere Professorin hatte dazu ehemalige hiesige Ärzte oder welche, die ihren Professoren-Titel hier führen kontaktiert und so hatten wir die Möglichkeit in externen Häusern den praktischen Teil zu üben. Eine Klinik in Schweden war da auch im Angebot ?! Wir waren zu dritt in der Klinik, allerdings auf verschiedenen Station, aber wir konnten uns auch treffen, um einen Patienten mal zusammen aufzunehmen oder gemeinsam abzuhängen, oder wenn uns ein OA am Bett unterrichtet hat. Zum Lernen war’s gut, 2 Kardio-Stationen und die Ambulanz, wir konnten so verschiedene Herz- und Lungengeräusche hören. Ab und an hatten wir Theorie für 1-2 Stunden, extra für 3 Leute – fand’s eigentlich richtig gut. Den-Pascha-raushängen-lass: hatten sich dort wirklich Mühe gegeben, auch wenn’s manchmal etwas unorganisiert wirkte. Wir waren etwa 7 Stunden am Tag in der Klinik und haben so auch etwas von der Arbeit mitbekommen. Eigentlich hätt’s länger gehen können, aber während der Famulaturen ist bestimmt noch genügend Zeit.
Ausgezogen hat sich da im Gegensatz zum Physiopraktikum von uns eigentlich niemand - noch mal überlegen - nein.
In der Krankenpflege waren wir da schon öfters (fast) nackt oder hatten irgendwelchen Gips oder Verbände, Essen oder Wasser an uns dran – was ich eigentlich eher lustig fand. Da gab’s so ein Ding, wie hieß das denn, Aktivierende oder Entspannende Waschung oder so, hahaha.
Ich mein’s nicht böse, das macht schon Sinn, dazu gab’s aber vorher ein Lehrvideo – in dem ein Pfleger eine Patientin wusch. Da wurde das Licht im Krankenzimmer gedimmt, eine Kerze aufgestellt, säuselnde Musik lief im Hintergrund, es gab Sekt und das Bett war mit Rosenblüten geschmückt – letzten beiden mehr im Übertragenen Sinne. Ich glaub das war aus den 70er Jahren so wie das da alles aussah. Das sollten wir dann gegenseitig an uns im Demoraum üben, waschen gegen den Strich und mit dem Strich…

erich
14.08.2005, 14:01
Ansonsten finde ich es aber schon etwas bedenklich, wie viele Kommolitonen bezüglich ihres eigenen Körpers viel schüchterner sind, als sie das ihren Patienten zubilligen würden.
Also ehrlich gesagt hab ich dafür schon Verständnis. Schließlich ist ein Arzt-Patient-Verhältnis doch etwas distanzierter als das zwischen Studenten und beschränkt sich in der Regel auch auf die medizinische Tätigkeit, mit meinem Arzt sitze ich nicht noch jahrelang zusammen in der Vorlesung, falls mein Arzt meint hinterher über mein Äußeres lästern zu müssen, werden die, die es hören mich in der Regel nicht kennen und wissen wer gemeint ist, usw.

Werner27
15.08.2005, 00:01
Also ehrlich gesagt hab ich dafür schon Verständnis. Schließlich ist ein Arzt-Patient-Verhältnis doch etwas distanzierter als das zwischen Studenten und beschränkt sich in der Regel auch auf die medizinische Tätigkeit, mit meinem Arzt sitze ich nicht noch jahrelang zusammen in der VorlesungHuch, und ich dachte immer, die Leute hätten eher gegenüber Fremden ein Problem mit der Enthüllung ihres Körpers... Deiner Theorie folgend müssten sich dann also Familienmitglieder oder Pärchen besonders schamhaft untereinander verhalten...???


Falls mein Arzt meint hinterher über mein Äußeres lästern zu müssen, werden die, die es hören mich in der Regel nicht kennen und wissen wer gemeint ist, usw. ... und deshalb würdest Du z.B. niemals die Dusche Deines Sportvereins benutzen, weil da könnte ja jemand dabei sein der dann hinterher meint lästern zu müssen...?

Gerade Mediziner sollten doch nun wirklich genügend Körper gesehen haben, um zu wissen, dass im Zweifel noch der unattraktivste Student allemal ein ästhetischeres Bild abgibt als der durchschnittliche (i.d.R. ältere und kranke) Klinik-Patient.

erich
16.08.2005, 17:15
Es geht hier nicht um Pärchen oder Fremde, sondern um eben so eine Zwischenstufe zwischen ganz fremd und vertraut. Eben so, dass man weder sagen kann "Den/die kenn ich so gut, dass es mir nichts ausmacht" noch "Naja ich hab ja eh nichts weiter mit ihm/r zu tun".

"... und deshalb würdest Du z.B. niemals die Dusche Deines Sportvereins benutzen, weil da könnte ja jemand dabei sein der dann hinterher meint lästern zu müssen...?"

Ich schon und ich hätte wohl auch nicht so das U-Kurs-Problem, aber es soll Leute geben, die´s nicht tun (mal ganz abgesehen davon, dass in den meisten Vereinen sowieso getrenntgeschlechtlich geduscht wird und es hier ja glaub ich um´s männlich-gegenüber-weiblich-Schamgefühl ging).

"Gerade Mediziner sollten doch nun wirklich genügend Körper gesehen haben, um zu wissen, dass im Zweifel noch der unattraktivste Student allemal ein ästhetischeres Bild abgibt als der durchschnittliche (i.d.R. ältere und kranke) Klinik-Patient."

Sollten sie, dennoch hab ich welche erlebt, die sowohl über diese Patienten als auch über ihre Kommilitonen herziehen. Mag die Ausnahme sein, aber wenn´s jemanden stört kann ich´s nachvollziehen.

Herzstromkurve
18.08.2005, 09:08
Mal ein Bericht von der "anderen Seite":
Bei uns wurde der U-Kurs umorganisiert: Praktisch keine Theorie mehr, dafür Kleingruppen, man muss als Dozent also praktisch bei Adam und Eva anfangen.. :-( .
Da es vom Referat Forschung und Lehre keine vernünftige Gruppeneinteilung mehr gibt, improvisieren wir beim ersten Termin und empfehlen eine Gruppenbildung mit möglichst gleichgeschlechtlichen Kleingruppen. Das funktioniert eigentlich auch ganz gut. Ausschließlich weibliche Dozenten für weibliche Gruppen schaffen wir aber nicht.
Ich habe bisher nur Mädels erwischt :-love ;-) , da gab es aber nie Probleme, (zumindest hat sich die Frauenbeauftragte noch nicht bei mir gemeldet, und trotz geplantem Gruppenwechsel sind gelegentlich Gruppen freiwillig noch mal zu mir gekommen). Allerdings denke ich, der BH kann anbleiben und die detaillierte Untersuchung des Leistenpulses kann auch am Abend beim Freund (und Kerzenschein?) geübt werden.

Interessanter war da schon ein Erlebnis aus dem Tutorial unserer sagenumwobenen KPL: Hier biete ich meiner Gruppe immer an, bei allen ein Echo zu machen (wieder in nach Geschlecht getrennten Gruppen). In einem der letzten Semster wollten dann die Mädels tatsächlich ihren BH anbehalten, was natürlich die Qualität der Untersuchung erheblich erschwert.

Mein Fazit: Ich kann eine gewisse Befangenheit durchaus verstehen (ich bin in meinem Alter figurtechnich auch nicht mehr so ansehnlich wie früher :-( ) und als Organisator/Dozent sollte man da auch drauf eingehen. Mit ein bisschen Rücksichtnahme und Gelassenheit auf beiden Seiten bekommt man es aber dann auch hin, ohne dass jemand sich unwohl fühlen muss.

Paneth
20.08.2005, 13:58
also: ansich war der U-Kurs bei uns echt ganz witzig. Das lag aber auch sicher daran, dass unser ganzer Kurs ausserhalb untergebracht war und wir so den ganzen Tag und die Nächte zusammen waren und uns daher alle besser kennenlernen konnten.

AAAAAAAAAAAAAAAAAAaaber: bei uns gab es Dozenten, die offensichtlich nicht nur nicht wußten, wie man mit Menschen umgeht (bzgl Befehlston/Umgangsformen usw.), sondern auch eideutig anzügliche oder verletzende Äußerungen fallen ließen. Wir entsprechen halt nicht alle dem Schönheitsideal unsere Zeit. Natürlich haben wir uns das nicht gefallen lassen.... nur war der Chefarzt kaum bereit uns zuzuhören. Naja, wir sind dann geschlossen zu unserem Dekan und seitdem wird in diesem "Lehrkrankenhaus" nur noch im Notfall ein U-Kurs abgehalten. Vielleicht hatten die das damit auch bezweckt, wer weiß.
Uns hat es leider nichts gebracht..... ABer zumindest hatte keine andere Gruppe mehr das Pech, so behandelt werden zu müßen.

Rugger
20.08.2005, 21:50
Naja, wir sind dann geschlossen zu unserem Dekan und seitdem wird in diesem "Lehrkrankenhaus" nur noch im Notfall ein U-Kurs abgehalten. Namen, wir wollen Namen! ;-)

R.

Unregistriert
20.08.2005, 22:36
Namen, wir wollen Namen!

R.

jawohl!

:-dafür :-dafür

:-))

supamaus007
26.09.2005, 11:55
Mit steht der U-Kurs noch bevor. Da wir bereits im ersten Semster weniger als 30% männliche Studenten hatten, denke ich, dass es wohl auch in der Klinik ähnlich ist.
Ich persönlich hätte bei einer geeigneten Gruppenzusammensetzung nichts dagegen mich zu entblößen, jedoch hätte ich gerade bei dem einen oder anderen eine doch recht große Hemmschwelle. Grundsätzlich kann ich aber nur bestätigen, dass ich mich auch lieber bei fremden Personen ausziehen würde als bei Menschen, die ich recht gut kenne.

Im Praktikum haben wir uns beim EKG gegenseitig untersucht, also musste sich im Prinzip eh jeder zweite obenherum entblößen. Das ging mit weniger gezeter (eigentlich gar nicht) einher als das Blut-Praktikum, wo wir uns gegeseitig Blut abnehmen sollten. Bei uns waren auch immer alle ganz nett und gingen prinzipiell auch davon aus, dass es dem einem oder anderem unangenehm sein könnte sich irgendwie zu Verügung zu stellen. Man hat aber immer nach Leibeskräften versucht, die Hemmschwelle irgendwie überwindbar zu machen. Das Arbeitsklima war also zumindest in den Praktika immer sehr entspannt.
Ich hoffe, in der Klinik wird's genauso. :-)

Was brauch man eigentlich so alles für den U-Kurs? Hat jemand Erfahrung, wie es in Bochum so abläuft?

username
26.09.2005, 12:18
ich tippe mal auf saubere Unterwäsche ;-)

Evil
26.09.2005, 16:47
Was brauch man eigentlich so alles für den U-Kurs? Hat jemand Erfahrung, wie es in Bochum so abläuft? Kittel, Stethoskop, Reflexhammer und Leuchte... und Deine Augen und Hände ;-)

Ansonsten speziell Bochum... naja, ist nicht anders als an anderen Unis, an Deinem Lehrkrankenhaus haste halt 1x die Woche 1 1/2 h Klopfkurs, mal gegenseitig, mal bei Patienten... die Qualität des Kurses hängt (wie immer) vom Betreuer ab.

Allerdings könnt Ihr die Gruppenzusammensetzung beeinflussen, wenn Ihr Euch im Studiendekanat als Fahrgemeinschaft eintragt.

Kathy583
15.11.2005, 18:18
Ich hatte echt total Glück in meinem Kurs. Zum einen waren wir nur vier Studenten ( 3w, 1m ) und in einem kleinen Krankenhaus mit nur ca. 150 Betten.
Womit ich aber nie gerechnet hätte, ist dass der Chef sich persönlich um uns kümmerte!
Am ersten Tag hatte er eine LAD gefunden, die sich gerne bereiterklärte uns als Anschauungsobjekt zu dienen. Diese untersuchte er dann mit uns ausgiebig. Das war auch für die Patientin und für uns sehr angenehm von der Atmosphäre.
Die nächsten Tage hatten wir dann jeder alleine unsere Aufnahmen gemacht und sie mit den jeweiligen Stationsärzten kurz besprochen. Aber trotzdem kam der Chef jeden Nachmittag zu jedem einzelnen und ließ sich alles berichten und untersuchte unklare Gegebenheiten mit uns zusammen noch einmal.

Fazit: Ich habe viel gelernt, besonders wie der Patient einem begegnet, wenn man im weißen Kittel ( als fast Arzt ) alleine dem Patienten gegenübersteht und diese Erwartungshaltung ( ich vertraue dir/ hilf mir ) kennenlernt.
Also alles in allem sehr gelungen!!!! :-dafür

Gruß Kathy

Gerlinde
28.12.2005, 09:03
Hat jemand Erfahrung, wie es in Bochum so abläuft?[/QUOTE]

Hallo Supamaus007, hallo allseits,

ich kann, was Bochum angeht, nur für den Modellstudiengang sprechen. Mag sein, dass da von vorneherein die Bedingungen andere sind. Kommt nämlich einfach nicht vor, dass man zu zehnt so einen Kurs besucht. (Sind höchstens sieben Leute - nämlich die POL Gruppe. Man kennt sich dann auch schon besser, was vielleicht Hemmungen nimmt...)

Verallgemeinern lässt sich, das ist hier schon gesagt worden, dass die Qualität des Kurses immer auch vom Dozenten abhängt. Mindestens genauso, finde ich, aber von den Studierenden! Meiner Meinung nach ist man immer selbst in der Pflicht, was draus zu machen! Nach dem, was ich erlebt habe, lässt sich die Mehrzahl der Dozenten gern unterbrechen, legt einem das nicht als quertreiberisch aus, sondern im Zweifel als Interesse. Ich finde, man sollte von der Haltung ab, was geboten zu bekommen.

Habe ganz oft erlebt, dass solche U-Kurse eine richtig erfreuliche Eigendynamik entwickelt haben. Da hat sich nach anfänglicher Anleitung dann einfach noch jemand zweites oder drittes wie selbstversändlich ausgezogen und haben sich eigene Grüppen gebildet.

[I]Ein Schelm, wer ... ;-)

Das ist dann bestimmt auch für den Dozenten ein schöneres Gefühl. Außerdem kommt der oder DIE (warum denn nicht?!?) Eine in Unterwäsche aus seiner bzw. ihrer exklusiven Rolle raus. Wenn man erst mal versammelt in Unterhose dasteht, ist auch nichts mehr dabei. Im Rahmen eines Sono-Kurses hat´s bei uns auch schon mal einen Arzt-Dozenten "überkommen", hat der sich ausgezogen und schallen lassen. Und aus den Praxishospitationen in der Allgemeinmedizin kenne ich es auch so, dass sich der Praxisinhaber untersuchen lässt - oder sich mal eine Arzthelferin zur Verfügung stellt, ganz ungezwungen.

Erstaunlich, wie viel Scham solche Untersuchungssituationen allgemeinhin offenbar immer noch an sich haben. Umgekehrt, das sage ich ganz selbstkritisch :-blush , gesteht man (wie angedeutet - ich inklusive) dem Patienten vielfach weniger Vorbehalte zu - übergeht die einfach.

Vielleicht ganz heilsam, öfter selbst mal in Verlegenheit gebracht zu werden!

Martini
31.01.2006, 15:36
Also ich komme grad von meinem letzten Klopfkurs-Seminar hier in Magdeburg. Das ganze war definitiv einer der besten und interessantesten Kurse des ganzen Studiums bisher. Da bin ich sogar gerne hingegangen, was ich sonst nicht von mir behaupten kann, denn den Rest der Veranstaltungen finde ich größtenteils zum übergeben.
Schuld an dem super Kurs war allerdings der Assistenzarzt (motiviert+nett), und sonst niemand. Wie immer hängt eben alles vom Lehrpersonal ab, und das macht meistens ziemlichen Mist. Zum Glück hier mal nicht.