Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kinder- und Jugendpsychiatrie
Vielen Dank, tinach!
Die Beschreibung des Tagesablaufs hat mir schon sehr geholfen. Ich habe schon Famulaturen mit "ärztlichen Tätigkeiten" hinter mir und möchte eigentlich Pädiatrie machen, finde aber das Fach vom Thema her auch interessant. Ich denke, ich werde mich mal um eine Famulatur bemühen...
Wenn noch jemand was zu berichten hat: immer gern! :-)
LG,
Ally
knownothingbutall
17.04.2006, 00:34
was mich im bezug auf das thema mal sehr interessieren würde,wäre der unterschied zwischen psychiatern und psychologischen psychotherapeuten.dass psychiater mediziner sind und auch medikamente verschreiben dürfen , ist mir mir klar. die frage bezieht sich mehr auf die konkrete jobausübung.ganz konkret:wer macht was?
definitionen findet man ja immer viele.pps,psychiater,ärzte für psychotheraputische medizin etc....nur sind das meistens mehr so patienteninformationen und helfen mir beim verständnis des psychiater-berufsbildes nicht wirklich weiter.wenn du als psychiater in einer psychiatrie tätig bist + vielleicht gleichzeitig auch noch über ne abgeschlossene therapieausbildung verfügst,was genau unterscheidet dich im bezug auf den tätigkeitsschwerpunkt von psychologischen psychoth.? beschäftigen psychiater sich mehr mit den organisch bedingten psychischen erkrankungen(dass das theoretisch so ist,weiß ich-aber praktischgesehen in der psychiatrie auch?)?wenn einer mal so´n psychiater-tagesablauf schildern könnte,wäre das sehr cool(und ´nen psychologen-tagesablauf aus der gleichen kliník zum vergleich dazu wäre noch cooler).also schonmal vielen dank!
nach meinem empfinden, war der unterschied zwischen psychiater und psychologe nicht soooo sehr groß...sie haben schon sehr viel zusammmen gearbeitet und sich abgesprochen...
die psychologin hat zwar mehr gespräche/therapien geführt, aber es kommt denk ich auch immer auf die charaktere an..einige (jugendliche) konnten zB einfach nicht mit der psychologin-da hat dann eben die ärztin bestimmte sachen übernommen, weil das ja sonst auch nichts bringt, wenn der patient verschwiegen oder bockig bei der psychologin sitzt...
nebenbei: manche jugendliche haben die psychologin auch einfach nicht akzeptiert und sie immer als psychotante und ähnlich betitelt-sprich; das klischee (der gesellschaft?) übernommen...der arzt oder auch die ärztin wurden nicht als 'psychiater' gesehen sondern eben als arzt..weiß auch nich, scheint doch bei vielen pubertären patienten ein psychologischer knackpunkt zu sein..
was ich mitgekriegt habe ist, dass die psychologin die ganzen tests(iq-, rechen-,imtest..) macht...
weiß aber nich, ob das an anderen kliniken schon wieder ganz anders gehandhabt wird...
eine klare grenze zwischen den aufgabengebieten scheint es nicht zu geben..
spielt vielleicht eher bei den erwachsenen ne rolle...?!?
vielleicht weiß ja noch jemand anders was..
knownothingbutall
17.04.2006, 14:23
hey,tinach!schonmal vielen dank!ist auf jeden fall cool,mal zu hören,wie das in der praxis so gehandhabt wird (zumindest in der klinik , in der du praktikum gemacht hast).
kein problem..freu mich wenn ich auch mal anderen helfen kann... :-)
das forum hier ist manchmal wirklich gold wert, wenn man mal ne frage od ein problem hat...
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