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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auto in der Schweiz?



Lava
18.06.2005, 20:28
Was sagen denn die Schweiz-Erfahrenen: ist ein Auto in der Schweiz sinnvoll oder nur lästig wegen Kosten, Parkplätze etc.
Eigentlich hatte ich überlegt, mir extra eins zu kaufen (nach dem PJ werd ich sowieso eins brauchen), damit ich beim Umziehen etwas flexibler bin...

Schimmelschaf
18.06.2005, 20:48
Also der Sprit is günstiger als in Deutschland. Ob du eins brauchst hängt davon ab ob du viel durch dei Gegend fährst oder auch wo du wohnst. Hier im baselbiet fahren die Buse wirklich besch**sen.

FataMorgana
18.06.2005, 22:15
Wo gehste denn hin, Nine? In Zürich kann ich nur abraten von einem Auto. Ich bin da mal an einer roten Ampel geblitzt worden. Das war sowas von arschteuer, das glaubt man gar nicht!

Radiofreak
18.06.2005, 23:10
Sämtliche "Vergehen" im Straßenverkehr sind in der Schweiz extrem teuer, zudem ist die Dichte an Blitzen auch noch sehr hoch. In Zürich kann ich aber in der Tat nur von einem Auto abraten, weil es 1. in der ganzen Stadt keine kostenlosen Parkplätze gibt (komplett Anwohnerparkgebiete) und die kostenpflichtige ein Vermögen kosten und 2. ist der öffentliche Nahverkehr extrem gut ausgebaut und mit einer sehr guten Taktzeit. Ich hatte dennoch im PJ mein Auto dabei (auch schon wegen der Klamotten) und hatte dann Glück, dass ich einen Anwohnerparkausweis bekommen habe, der nicht so viel kostet. Es hat sich im Endeffekt schon gelohnt, weil es Sommer war und wir an den WE sehr viele Ausflüge gemacht haben (Tessin im Herbst - ein Traum!). Extra ein Auto kaufen, würde ich aber nicht. Gerade wenn Du in Zürich bist, sind so viele andere deutsche PJler da und da hat bestimmt jemand ein Auto dabei, dass man dann mitbenutzen kann.

Viel Spaß schon mal!

Radiofreak

Lava
18.06.2005, 23:33
Also wenn alles wie gelant läuft, sieht es nach Bern im Winter und Basel im Sommer aus. :-)

Bille11
18.06.2005, 23:38
stimmt.. blitzen. ampel rot seit 2 millisekunden.. ich - am sonntag, es war NIX los und das war keine "echte" verkehrsregulierende ampel, die eigentlich kam 100 meter danach - drüber..

brief: 200sfr (sprich schei55franken). :-))

mit extraeuropäischer überweisung: 300sfr.

Lava
18.06.2005, 23:41
Tja, dann fahren die Schweizer wenigstens gesittet! Freiburg scheint dieses Schweizer-Modell irgendwie übernommen zu haben. Hier gibt's auch alle naselang Blitzer (auch an den Ampeln) und sogar die Radfahrer werden belangt, wenn sie bei rot rüber fahren...

Bille11
18.06.2005, 23:43
... und sogar die Radfahrer werden belangt, wenn sie bei rot rüber fahren...

das tun die hier (münster) auch. und noch schlimmer: freihändig radfahren kostet extra. *grummel*

die welt ist echt schlecht.. !! :-))

Hanne
19.06.2005, 02:27
Ich kann meine Neugierde nun doch nicht mehr verbergen :-blush
Für welche Abteilungen hast Du Dich jetzt entschieden, Janine ?
Rheumatologie oder Nephrologie?
Gruß
Hanne

FataMorgana
19.06.2005, 10:07
Tja, dann fahren die Schweizer wenigstens gesittet!

Nein, stimmt so auch nicht. Die fahren total miserabel Auto. Elend langsam, immer weit unter der erlaubten Geschwindigkeit. An der Ampel fahren sie nicht an, blockieren auf der Autobahn immer die linke Spur usw.

In Basel braucht man, wenn man in der Stadt wohnt, auch kein Auto. Guter öffentlicher Nahverkehr, Zugverbindungen in die ganze Schweiz gut.

Lava
19.06.2005, 21:09
Hm, ich dachte ein Auto sei praktisch, um sein Snowboard zu befördern. :-))

@Hannes: Für die Rheumatologie, hab jedoch außer ein paar e-mails bisher keine offizielle Bestätigung erhalten... ob ich denen noch mal auf die Füße trete? :-nix

teletubs
20.06.2005, 00:13
hi!

für grossstädte brauchste eigentlich kein auto...da ist das velo viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel praktischer! :-) aber um die ganze klamotten herzubefördern ist natürlich ein auto ein ziemlich dufte sache! :-top

aber im endeffekt brauchste das auto höchstens zum shoppen nach deutschland :-wow oder um ausflüge in die gegend zu machen! sonst nyt! :-winky

Hanne
20.06.2005, 01:55
Ich würde lieber telefonieren. Bei der Organisation meiner letzten Famulatur erwies sich elektronische und schriftliche Kommunikation als außerordentlich frustrierend :keiner wußte etwas von meiner Bewerbung. Daraufhin ließ ich mich mit dem Verantwortlichen verbinden, erwirkte eine mündliche Zusage und verabredete alles andere (Zusendung einer schriftlichen Zusage,Unterkunft usw.) mit diversen Sekretärinnen (die sich als gefügig erwiesen, wennimmer ich die mündliche Zusage der "obersten Instanz" erwähnte). Genauso zeitraubend wie schriftliche Kontaktaufnahme, aber wenigstens erfährt man Widerhall.
(Apropos "Hannes": Du befindest Dich auf dem Holzweg.Ich teile in meiner 4er WG einen Internetanschluß und somit auch die IP- Adresse ;-) .Ich wußte doch, daß das Moderatorendasein neben dem Fadenabschneiden noch einen sekundären Gewinn abwirft ! ;-) Wie wird man eigentlich Moderator ? (´mal abgesehen von der besonderen Sachkenntnis in der Materie der jeweiligen zu überwachenden Bereiche, wie das FAQ fordert. Damit kann ich nämlich leider nicht aufwarten :-( )
Gruß
Hanne

GOMER
20.06.2005, 13:02
Auto in der Schweiz lohnt sich eigentlich schon, vorausgesetzt, daß Du am Arbeitsplatz kostenfrei parken kannst.

moonshine
20.06.2005, 14:04
Hallo Janine,

Basel mit Auto ist möglich, aber nicht zu empfehlen. Ich finde, in Basel muß man echt voll konzentriert fahren - Freiburg ist dagegen Erholung... . Habe einmal fast eine Fußgängerin auf der vielbefahrenen Feldbergerstrasse überfahren, weil zu spät gesehen (Sonne blendete - zum Glück war sie aufmerksam !!!).

Das mit dem Parken ist so eine Sache. Rund um das frühere Kanti (nun Universitätsspital) kannst Du es echt vergessen, es sei denn, Du hast Lust, viel Sprit zu verfahren und dann möglicherweise immer noch ohne Platz dazustehen.Und 200 Franken (habe genauen Preis vergessen) wirst Du gerade auch nicht haben, um in der Tiefgarage des Spitals parken zu können, oder ?

Wenn Du unbedingt ein Auto mitnehmen möchtest, dann schaue Dich nach einem Zimmer um, wo es genügend weiße Parkplätze gibt (weiß= kostenlos), stelle das Auto dort ab und steig aufs Velo um - das ist in Basel die schnellste Möglichkeit, von A nach B zu gelangen.
Anwohnerparkplätze (blaue) kosten ca. 150 Franken im Jahr - ohne Parkplatzgarantie (denke da an genervte Gundeli, Claraplatz etc. Anwohner).

Übrigens: an den gelben "Zebrastreifen" muß man in der Schweiz mittlerweile auch anhalten (nur wissen das viele Schweizer anscheinend nicht - ich wurde auf dem Velo von einem Polizisten "unsanft" aufgeklärt....) und Rot über die Ampel fahren ist auch nicht zu empfehlen, da die Polizisten auch darauf manchmal ein Auge haben.

Sprit ist schon billiger - aber Achtung ! Diesel kostet in der Schweiz mehr.

Grüße aus dem Badischen

GOMER
20.06.2005, 16:09
Basel ist mit dem Auto tatsächlich so ne' Sache...
Es kommt halt auch darauf an, wo Du unterkommst, wenn Du in der Stadt wohnst, dann gib's ÖNV-mäßig, wegen Bussen und Straßenbahn, eigentlich keine Probleme, wenn Du aber etwas günstigeres auf der deutschen Seite suchen willst (z.B. in Weil), ist es, meines Wissens, schon schwieriger schnell nach Basel reinzukommen.