Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abi 1,0 - Wo am besten studieren?
Leisure Suit Alex
30.06.2005, 09:55
Hallo Forenmitglieder,
ich habe mein Abitur mit 1,0 bestanden und es stellt sich nun die Frage, wo ich am besten Humanmedizin in Deutschland studieren sollte?
Natürlich mache ich mich zur Zeit auch selber zu diesem Thema schlau, jedoch möchte ich einige Meinungen von Studenten hören. Personen, die direkt an der Quelle sitzen geben die besten Informationen. Vielleicht erhalte ich hier ja einige "Insidertipps".
Zur Zeit ist die Universität "Witten Herdecke" in meinen Focus geraten. Gibt es hier Studenten, die aus dieser Universität stammen und mir die Qualität wiederspiegeln können?
Mir geht es um "gute Lehre", "schnelles Studium (wichtig)" und "wissenschaftliche Förderung".
Die Suchfunktion habe ich schon benutzt.
Danke & Gruß
Simulation
Also bei deinen Schwerpunkten kann ich nur von Witten Herdecke abraten, probiers lieber bei der Paracelsus Uni in Salzburg, ist auch privat und legt viel Wert auf wissenschaftliche Förderung, schnelles Studium (nur 5 statt 6 Jahren), und gute Lehre... und sie nehmen dort auch nur die Besten habe ich gehört, d.h. du solltest mit 1,0 eine gute Chance haben ;) - und wenn nicht, dann halt Heidelberg oder sowas, hat einen guten Ruf, aber bei den staatlichen Uni kenne ich mich generell nicht so aus, da sollten dir lieber andere Leute Tipps geben.
Die PMU ist aber durchaus auch umstritten und nimmt vor allem auch gut Geld.
Also, wenn Geld bei dir kein Problem ist, dann hast du mit deinem Schnitt ja die freie Auswahl, aber ansonsten würde ich von Großstädten wie München dringend abraten, weil da die Lebenshaltungskosten doch extrem hoch sind.
Ich habe zwar einen guten Abischnitt aber das kann ja nicht alles sein, besonders wenn es um Menschen geht. Es zeigt die Motivation und gewisse Kenntnisse, die man seit der Geburt erworben hat jedoch bin ich immer noch der Meinung, dass SEHR VIEL mit gleicher Wellenlänge zu Lehrern, Mitschülern und vorallem Elternhaus (habe hier viel Unterstützung erhalten) zu tun hat. Viele Menschen haben nicht optimale Voraussetzungen im Leben, deshalb finde ich die Auswahlmethode bei "wh" gerechter, als nur über NC zu gehen.
Und nein ich will nicht NUR in die Forschung gehen, sondern etwas mit Menschen zu tun haben. Und nein ich bin auch kein soziales Wrack ;-) . Aber wäre die Welt ohne Vorurteile nicht langweilig?
Erinnere mich bitte bloß nicht daran...meine Eltern haben beschlossen, mitten in der heißen Prüfungsphase ihren Scheidungskrieg einzuleiten, am Tag vor dem Physikabi fragte mich mein Vater, ob er sein Haus verkaufen soll, was ich davon halten würde...in der heißesten Klausurphase wurde ich mit Drohungen des Schulverbots erpresst, sofern ich nicht sofort in eine Klinik ginge, letztlich habe ich dann auch die meiste Zeit danach bei Ärzten verbracht, um die Schule auf Distanz zu halten, in den Ferien konnte ich wegen der dummen Klinik nicht einmal die Facharbeit richtig schreiben, bis auf zwei Lehrer stritt ich mit allen die meiste Zeit über, fing mir schon einige Beleidigungen dadurch ein (seitens der Lehrer)...wie ich diese Säcke hasse, ich will sie nie, nie, nie, nie wieder sehen. Aber ich denke auch nicht, dass ich in einem besseren Umfeld eine bessere Note geschafft hätte, das einfach so aus dem Blauen heraus zu behaupten wäre dekadent. Und ist es nicht entscheidende Fähigkeit eines Arztes, mit möglichst vielen Menschen auf die gleiche Wellenlänge zu kommen? Das zeugt von enormer sozialer Kompetenz, insofern ist der NC vielleicht doch besser, als viele sagen. Ich halte mich auch nicht für sozial kompetent, um ganz ehrlich zu sein.
Also bitte nicht tief stapeln, ich denke hier werden dir alle gratulieren, entweder direkt oder durch die ironische Hintertür (wie hieß der Typ gleich...xedas).
Geh einfach in die Stadt, die dir vom Umfeld am besten zusagt, Wohlfühlen ist sicher ein wichtiger Faktor, man strahlt dieses Gefühl schließlich dann auch aus. Menschliche Kompetenz kann man im Studium nicht lernen, denke ich, aber die dürftest du sicher haben. Hast du eigentlich schon einmal überlegt, nach Innsbruck zu gehen? Soll wahnsinnig schön sein, in Ö kriegt man den Dr.Titel geschenkt und das Studium soll praxisbezogener sein (die Quelle hat aber noch nicht in D studiert). Vielleicht wäre der Modellstudiengang, das gleiche wie in Herdecke, auch etwas für dich, wird z.B. in Heidelberg angeboten. München hat den Vorteil, einen Austausch mit Harvard zu organisieren, das könntest du in Heidelberg aber auch kriegen.
Hoffe, das hilft die weiter
Und ist es nicht entscheidende Fähigkeit eines Arztes, mit möglichst vielen Menschen auf die gleiche Wellenlänge zu kommen? Das zeugt von enormer sozialer Kompetenz, insofern ist der NC vielleicht doch besser, als viele sagen. Ich halte mich auch nicht für sozial kompetent, um ganz ehrlich zu sein.
Was soll das heißen? Hatten wir diese leidige Diskussion nicht schon oft genug, dass die Abiturdurchschnittsnote nichts nichts nichts.... über die soziale Kompetenz eines Menschen aussagt?!?! :-sleppy :-??? (Wo ist der Kotzsmiley, wenn man ihn braucht?) Mann!
Ja, ein Arzt sollte möglichst gut auf seine Patienten eingehen können, egal wie sie sich auch benehmen mögen! Wenn du der Meinung bist, dass du diese Fähigkeit nicht hast, glaubst du, dass der Arztberuf dann gut für dich (und deine zukünftigen Patienten) ist? Du hast irgendwo geschrieben, dass du Chirurgie u.a. interessant findest, weil deiner Meinung nach der "psychologische Aspekt" nicht so groß sein soll. Schonmal überlegt, wie es sein mag, jemandem sagen zu müssen, dass die für ihn überlebensnotwendige Lungentransplantation nicht mehr möglich ist? Oder oder oder?
@Simulation: Auch von mir Glückwünsche zum Superabi :-) Da ich noch warten muß, kann ich dir keine (brauchbaren) Ratschläge geben. Wenn ich freie Wahl hätte, würd ich wohl auch größtenteils nach der Unistadt auswählen. Aber es wurde ja eigentlich schon alles gesagt. :-)
Wenn du der Meinung bist, dass du diese Fähigkeit nicht hast, glaubst du, dass der Arztberuf dann gut für dich (und deine zukünftigen Patienten) ist?
Sowas kann man auch lernen, wenn man dazu gewillt ist... und Einsicht ist immer der erste Weg zur Besserung!
Natürlich kann man das lernen und an seinen Aufgaben wachsen! Das streite ich nicht ab! Aber Neely sagt ja, von Vornherein, sie könne das nicht. Diese Einstellung find ich nicht so toll. Aber das ist ja (zum Glück) auch überhaupt nicht Thema des Threads... :-keks
Simulation
01.07.2005, 06:49
Erinnere mich bitte bloß nicht daran...meine Eltern haben beschlossen, mitten in der heißen Prüfungsphase ihren Scheidungskrieg einzuleiten, am Tag vor dem Physikabi fragte mich mein Vater, ob er sein Haus verkaufen soll, was ich davon halten würde...in der heißesten Klausurphase wurde ich mit Drohungen des Schulverbots erpresst, sofern ich nicht sofort in eine Klinik ginge, letztlich habe ich dann auch die meiste Zeit danach bei Ärzten verbracht, um die Schule auf Distanz zu halten, in den Ferien konnte ich wegen der dummen Klinik nicht einmal die Facharbeit richtig schreiben, bis auf zwei Lehrer stritt ich mit allen die meiste Zeit über, fing mir schon einige Beleidigungen dadurch ein (seitens der Lehrer)...wie ich diese Säcke hasse, ich will sie nie, nie, nie, nie wieder sehen. Aber ich denke auch nicht, dass ich in einem besseren Umfeld eine bessere Note geschafft hätte, das einfach so aus dem Blauen heraus zu behaupten wäre dekadent. Und ist es nicht entscheidende Fähigkeit eines Arztes, mit möglichst vielen Menschen auf die gleiche Wellenlänge zu kommen? Das zeugt von enormer sozialer Kompetenz, insofern ist der NC vielleicht doch besser, als viele sagen. Ich halte mich auch nicht für sozial kompetent, um ganz ehrlich zu sein.
Also bitte nicht tief stapeln, ich denke hier werden dir alle gratulieren, entweder direkt oder durch die ironische Hintertür (wie hieß der Typ gleich...xedas).
Geh einfach in die Stadt, die dir vom Umfeld am besten zusagt, Wohlfühlen ist sicher ein wichtiger Faktor, man strahlt dieses Gefühl schließlich dann auch aus. Menschliche Kompetenz kann man im Studium nicht lernen, denke ich, aber die dürftest du sicher haben. Hast du eigentlich schon einmal überlegt, nach Innsbruck zu gehen? Soll wahnsinnig schön sein, in Ö kriegt man den Dr.Titel geschenkt und das Studium soll praxisbezogener sein (die Quelle hat aber noch nicht in D studiert). Vielleicht wäre der Modellstudiengang, das gleiche wie in Herdecke, auch etwas für dich, wird z.B. in Heidelberg angeboten. München hat den Vorteil, einen Austausch mit Harvard zu organisieren, das könntest du in Heidelberg aber auch kriegen.
Hoffe, das hilft die weiter
Es tut mir leid, was du erleben musstest. Jedoch sehe ich es aus eigenen Erfahrung durch mein Umfeld anders:
[Fast] Jeder Mensch [ohne genetische Hochbegabung] hat meiner Ansicht nach die gleichen Chancen, welche durch einige Faktoren beeinflußt werden. Zunächst beginnt es mit der Förderung schon im sehr frühen Kindesalter. Nachweißlich werden dort wichtige Grundsteine gelegt, die u.a. den späteren Lernerfolg ausmachen. Auch wird dort das Fundament der so genannten "Softskills" gelegt.
Dann gibt es im späteren Verlauf familiäre Förderung, die situationsabhängig ist. Werden Bücher gekauft, um das Kind an Dingen zu interessieren? Gibt es ein Schlüsselerlebnis, welches eine Motivation legt? Einige Eltern kümmern sich nicht um ihren Nachwuchs, was dann auch letztendlich entsprechende Folgen hat.
Später in der Schule geht es dann weiter. Wie verläuft die Schullaufbahn? Ein Schüler, der länger als 3 Jahre auf einem Gymnasium verbracht mag sicher Vorteile gegenüber einem Real- und Gesamtschüler haben - "man konnte sich schon länger einleben/einstellen". Hat man Mitschüler, die auf gleicher Wellenlänge liegen (-> viel mehr Motivation)? Sind die Lehrer sympatisch? Wenn man sie mag, dann macht das Lernen Spass und ein ungeliebtes Fach kann sich zu 180° drehen.
Wenn dann am Ende noch "familiäre" Probleme auftreten, wie bei dir, ist es natürlich sehr übel. Bei sehr vielen entstehen sie aber auch schon viel früher und die Kinder kommen nicht in den Genuss einer hohen Bildung, da sie mit anderen Problemen zu kämpfen haben. Elternführerschein! ;-)
Ich will nicht weiter ausschweifen. Damit möchte ich nur darstellen, dass für mich die Genetik eine untergeordnete Rolle spielt. Die Umwelt ist meines erachtens nach Hauptträger. Zumindest kann ich dies durch mein Erleben bestätigen.
Wenn man dann noch weiter Hürden in Weg legt (nur die Besten dürfen xyz) ist es noch schwieriger sein ohnehin angekratztes Leben in den Griff zu bekommen! Aber unsere Gesellschaft wird sich leider nicht so schnell ändern.
Nur meine bescheidene Meinung.
Schönen Gruß und danke für alle bisherigen Beiträge! :-top
Stormground
01.07.2005, 10:39
Hallo Simulation!
Ich hab ähnliche "Startbedingungen" wie du... Ich habe mir Heidelberg rausgepickt (liegt bei mir in der Nähe, hab mit einigen Studenten gesprochen und die waren zufrieden!)
Obwohl das auch eher ein Massenbetrieb ist... :-nix
Grüße
Stormground
chrizzle
04.07.2005, 16:21
Nachricht wurde gelöscht
:-sleppy *gähn*
Sorry, chrizzle. Aber diese Diskussion wird hier mit großer Regelmäßigkeit immer wieder geführt, du wirst da schon sehr viele Meinungen zu finden wenn du mal in die Suche schaust. Vielleicht müssen wir vor diesem Hintergrund hier nicht schon wieder diese Frage erörtern. Aber wer's nicht lassen kann - bitte!
DocCoxen
04.07.2005, 16:40
Während sich das Gro der Stufe gröhlend in den Armen liegt, schläft unser 1,0-Kandidat über seinem Mathe-Leistungskurs-Buch.
Um euch weitere Beispiele zu ersparen komme ich nochmal zum Grundtenor meines Kommentars: 1,0-Abi ist eine lobenswerte Sache und sicherlich hatte subjektiver Weise diese Elite unter sich auch "einen heiden Gaudi", doch wenn ihr euch mal an eure Schulzeit zurückerinnert: Wann seid ihr mal mit einem dieser edlen Knaben und Mädchens einen trinken gegangen (abgesehen von wenigsten Ausnahmen)? Diese Meinung ist nicht nur ein Vorurteil sondern eine lange beobachtete Tatsache!
Oje, oje! Sicherlich gibt es einige Streberlein unter den 1, -Leuten. Trotzdem solltest du nicht einfach alle über einen Kamm scheren! Ich bin auch so ein 1,Mensch und gehe seit ich 14 bin weg (und das nicht nur einmal im Monat, sondern mindestens zweimal die Woche). Klar gibt's bei Medizin ein paar Langweiler. Meiner Meinung nach sind das allerdings nicht ausschließlich diejenigen, die mit 1, anfangen, sondern sehr sehr oft Mädels/Jungs, die etwas Probleme haben und deshalb viel lernen ->und nimmer weggehen.
Es gibt bestimmt einige, die sich ihr 1, erlernt haben. Meiner Erfahrung nach gibt's aber eben doch extrem viele, die einfach schlaue Köpfe sind!! :-stud
Sei also bitte nicht so mit Vorurteilen behaftet & neidisch..
andererseits meinte ja schon Schopenhauer: "In Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid."
Danke also :-top
Simulation
04.07.2005, 16:41
:-sleppy *gähn*
Sorry, chrizzle. Aber diese Diskussion wird hier mit großer Regelmäßigkeit immer wieder geführt, du wirst da schon sehr viele Meinungen zu finden wenn du mal in die Suche schaust. Vielleicht müssen wir vor diesem Hintergrund hier nicht schon wieder diese Frage erörtern. Aber wer's nicht lassen kann - bitte!
Ich will keine großartige Stellungnahme hierzu nehmen, da ich chrizzle´s Meinung für falsch halte und sie eben schon vollkommen ausdiskutiert ist, aber kurz was sagen.
Hier kann ich nur über mich und meinen 1,x Freunden sprechen:
Wir sind KEINE Kellerkinder und waren (auch wenn es blöd klingt) in der Klasse sehr beliebt und mit die Partyschmeißer am Wochenende. JEDOCH haben wir auch noch viel nebenbei gelernt, sehr viel (was aber kaum einen Einfluss hatte, wenn man sich organisieren kann). Man sollte die drei Säulen immer im Griff haben: SCHULE/STUDIUM/BERUF - FREUNDE(Party etc.) - SPORT. Zumindest ist das unsere absolute Leitlinie. In der Woche massig lernen, am Wochenende Party, außer man schreibt Klausur.
Aber selbst wenn es auf einige zutreffen sollte. Lieber 2-3 Jahre kaum Partys, als 4-5 Jahre auf einen Studienplatz warten (dann aber Studentenleben!).
Allerdings kenne ich auch 2, denen war ihr Abi praktisch egal. Sie haben 2,x und wollen auch Medizin studieren müssen allerdings nun warten. Jeder macht Fehler im Leben (jetzt ärgern sie sich schwarz) und man sollte immer wieder eine Chance bekommen. Sie waren nicht dumm nur STINKEFAUL. In der 11. hatten sie noch einen Schnitt von 1,9 (zumindest der eine). Ich halte es für einen Fehler die WS weiter zu reduzieren.
Werde übrigens wohl Witten-Herd. studieren...
Meine Meinung...
Gruß
chrizzle
04.07.2005, 16:56
Nachricht wurde gelöscht
:-oopss :-oopss
LEUTE!
Eine Bitte!
Ich kann und will hier niemanden daran hindern über ein Thema zu reden, das einen am Herzen liegt...
ABER wenn ihr über das Noten-Thema reden wollt, könnt ihr dann bitte wenigstens in einen der zahlreichen Noten-Threads umziehen anstelle hier im Off topic darüber zu reden?
Mir fällt da spontan schon mal der hier ein http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=2122&page=1&pp=5& , der von Anfang an zum Thema "Noten" angelegt war, aber es gibt sicher noch vieeeel mehr, wenn ihr sucht!
Es ist nicht böse gemeint, aber die Noten/Kompetenz/Streber/oder nicht-Diskussion wurde hier schon soooo oft geführt (auch von mir, ja, aber irgendwann reichts und führt eh zu nix), dass sie nicht nur mir unglaublich zum Hals raushängt... und wo auch immer man liest, man stößt immer immer immer wieder auf dieses Thema. :-(( :-(
Wäre echt super, wenn man das auf ein paar Threads beschränken könnte, die unsereiner ja dann nicht lesen muss, so dass Leute, die kein Bock darauf haben, oder das Thema schon ausreichend durchdiskutiert haben und nun die Schnauze voll von haben (so wie ich) nicht dauernd mit der N-Problematik "belästigt" werden.
:-)
Ich galt in der Schule als einer der faulsten Leute des Jahrgangs. Erst jeden Tag Leistungssport, dann später selber als Trainer und fünf Tage die Woche feiern und für die Klausuren morgens in der Bahn lernen. 1,8 war mein realistisches Abiziel. Dachte mir wird schon reichen und ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss... Leider hab ich dann 2 Abiklausuren total verhauen. Jetzt hab ich nen 2.0 Schnitt und keinen Studienplatz. Dafür könnte ich mich jeden Tag schwarz ärgern, wenn ich mit fleißigeren Freunden unterhalte, die jetzt bald ins 3. Semester kommen. Soviel zum Thema "lieber schlechtes Abi, aber dafür viel Spaß gehabt"
Viele Grüße
Tobi
Hat anscheinend nicht so geklappt.. Eure Meinung und eure Errungenschaften in allen Ehren - mir war schon klar, dass ihr die absoluten Partyqueens seid und non-stop auf den Theken getanzt habt... :-top Um dieses Thema einfach abzuschließen: Ich hab wahnsinnige Vorurteile und bin von Neid zerfressen :-keks
(siehe Zitat)
Ich blicke lieber auf eine (objektiv betrachtet) arschgeile Zeit zurück und überbrücke mein Warten mit einer Ausbildung, als mir mein ganzes Leben auf die Schulter klopfen zu müssen (von wegen "wie clever ich dich bin...")
:-meinung
Ach kleiner, wenn dir Partys so wichtig sind und du glaubst mit Partys schafft niemand nen 1,0 Abi. Dann lass dir gesagt sein ich habe für mein 1,0 Abi vielleicht 1/10 bis 1/5 maximal dessen getan, was ich im Studium tue (ich hab übrigens trotzdem Zeit zum weggehen, letzte Woche 3 mal). Also überlegs dir, ob du nich was anderes machen solltest, wenn du so schnell an deine Grenzen kommst. :-D :-D :-D :-D
.... *lösch* :-wow
Test: :-dafür
chrizzle
04.07.2005, 17:15
Nachricht wurde gelöscht
Werde übrigens wohl Witten-Herd. studieren...
Gruß
Hast du die Bewerbung denn schon soweit fertig? Termin ist nämlich der 15. und das Verfahren ist ein wenig aufwendiger als einen ZVS-Bogen ausfüllen. Außerdem musst dich noch um den TOEFL-Test kümmern(evtl. aber erst bis zum Auswahlgespräch).
Anfangen kannst du auch erst zum Sommersemester und hast auch mit 1,0 keine 100%Garantie, dass du genommen wirst. In Witten-Herdecke ist die Abinote nämlich nur ein Kriterium unter vielen. Bei 800 Bewerber auf 42 Studienplätze kann es da nämlich dann auch ganz schnell ziemlich eng werden. Würde dir deshalb empfehlen dich unbedingt auch über die ZVS an ner normalen Uni zu bewerben und evtl auch schon das Studium jetzt schon zu beginnen. Sonst stehst du evtl im Winter trotz 1,0 immer noch ohne Studienplatz da.
Viel Erfolg
Tobi
PS.: Witten verlangt imho 6Monate Pflegepraktikum. Auch das sollte dir bei der Auswahl bewusst sein.
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