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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Assistenzarzt und Studentin -geht das??



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Miss
29.06.2005, 17:56
und natürlich umgekehrt (aber seltener)

Seitdem wir in der Klinik gelandet sind, kann man immer wieder beobachten, daß Studentinnen besonders auf Assis abfahren. Klar, die sind ja meistens auch nur wenig älter als wir, und es gibt ja auch wirklich "hübsche" (ein Grund mehr an alle da draußen, das Physikum hinter sich zu bringen).
Und ich hab meine Kurs natürlich auch lieber bei netten, jungen Typen als Fastgreisen.

Aber: ich muß wirklich sagen, ich find das manchmal so was von peinlich, wie sich manche da ranschmeissen (hallo?!! nur ein bißchen flirten wär ja okay), und da kann mir niemand erzählen, das läge nur an deren Attraktivität. Was ist es denn? der weiße Kittel? haben wir auch. die Stellung? auch nicht mehr weit für uns. was bloß???
Oder weil sie einfach zahlenmäßig weniger sind? (willst Du gelten, mach Dich selten!? -ähm :-blush naja)

Klar, wo die Liebe hinfällt, da gibts auch so manchen Fall in meinem Bekanntenkreis (die sagen natürlich, war der reine Zufall!!), aber so richtig verstehen kann ichs wirklich nicht. Bin ich so altmodisch? :-blush

Was meint Ihr? Geht das?

- ja
- nein
- vielleicht

Erfahrungen?? Beobachtungen? :-)

(okay, ich gebe zu, ich mache gerade Lernpause, und mein mentaler Status ist nicht mehr der beste :-) :-) )

Doktor_No
29.06.2005, 18:06
hey was glaubst du warum ich arzt geworden bin??? :-)

Pünktchen
29.06.2005, 18:24
ui...seit ich in der Inneren bin seh ich jeden Tag die strahlenden PJlerinnen an der Seite eines gut aussehenden Assistenzarztes, der grade für die Station und ihre Ausbildung zuständig ist...natürlich auf beruflicher Basis, aber an manchen Stellen scheint das doch zu knistern (rein aus der Beobachtung heraus)... :-)

und es fällt doch auf, daß auf fast jeder Station ein gut aussehender Assistenzarzt im Alter zwischen 30 und 35 sich bewegt...ist mir vorher nie so bewusst gewesen...*g* ich glaube ausserdem, daß es zahlenmässig unter den Medizinern mehr Sportler gibt und somit auch ziemlich viele gutaussehnde Typen und das selbst mit 40 *fg* Ich glaube nicht daran, daß es die hierachische Stellung, der weisse Kittel oder irgendwas anderes ist ausser Oberflächlichkeiten...



hmmm...vielleicht liegt es daran das ich 4 Monate auf der Pädiatrie war *g* ok mit dem einzigen männlichen Assistenzarzt des Hauses auf Station, aber es arbeitet sich wirklich leichter wenn man sich gut versteht :-top und dazu muss man sich nicht an denjenigen ranschmeissen....

Miss
29.06.2005, 18:30
nein, das wollt ich jetzt nicht hören :-oopss

Pünktchen
29.06.2005, 18:35
schade... :-blush aber es ist Sommer und das macht Laune...:-dance

Miss
29.06.2005, 18:53
Nee, letzteres ging jetzt mehr an Dr_No

Ich kann das ganze ja ein Stück weit verstehen. Ich finds auch besser, wenn sich ein junger gutaussehender Assistenzarzt um meine Gesundheit und Ausbildung kümmert, als wenn er das halt nicht tut :)) und daß das Klima und die Zusammenarbeit bei nem guten Draht zueinander besser funktioniert und mehr Spaß macht, steht auch außer Frage für mich.
Nur gibts da für mich auch nen Unterschied, gut verstehen ist das eine, ranschmeißen bzw. ne Show abziehen das andere. Das darf ja auch jeder selbst entscheiden, aber so ganz verstehen kann ich das einfach nicht.

Ja, es ist Sommer, und es macht Spass! Das unterschreib ich natürlich

ehemalige Userin 24092013
29.06.2005, 19:33
Es geht doch auch Jurastudentin und Anwalt....:-nix
Allerdings hab ich noch nie Gesteinsversetzungstechnikerin und Architekt gesehen....:-))

Leggo1
29.06.2005, 22:27
Nur gibts da für mich auch nen Unterschied, gut verstehen ist das eine, ranschmeißen bzw. ne Show abziehen das andere. Das darf ja auch jeder selbst entscheiden, aber so ganz verstehen kann ich das einfach nicht.

Ja, es ist Sommer, und es macht Spass! Das unterschreib ich natürlich

Und wo genau liegt denn hier das Problem?? Das kann ja doch jede/ jeder halten wie sie/ er es für gut hält- Sind alles auch nur Menschen - auch im Beruf - selbst in der Medizin.

Cassy
29.06.2005, 22:36
Auch sehr beliebt: Krankenpflegeschülerin schmeist sich an einen Assistenzarzt ran und bekommt den dann auch noch (zumindest für ***) :-???

Miss
30.06.2005, 12:36
Und wo genau liegt denn hier das Problem?? Das kann ja doch jede/ jeder halten wie sie/ er es für gut hält- Sind alles auch nur Menschen - auch im Beruf - selbst in der Medizin.

nee, kein Problem. Ich versteh diese ausgesprochene Affinität nur nicht ganz.

Aber wenn das immer so ist, auch bei Juristen und den Anwaltsgehilfinnen, naja, dann soll das wohl so sein :-nix

Leggo1
30.06.2005, 14:05
nee, kein Problem. Ich versteh diese ausgesprochene Affinität nur nicht ganz.

Aber wenn das immer so ist, auch bei Juristen und den Anwaltsgehilfinnen, naja, dann soll das wohl so sein :-nix

Die grösste Kontaktbörse ist und bleibt nun mal der Arbeitsplatz!

Doktor_No
30.06.2005, 15:34
also jetzt nochmal ernsthaft: ich finde es angenehmer, bei der arbeit eine entspannte, manchmal auch etwas "angeflirtete" atmosphäre herzstellen/vorzufinden, als permanent darüber nachzudenken, ob ein spruch jetzt irgendwie falsch zu verstehen gewesen sein könnte usw. allerdings sollte das meines erachtens nach im rahmen bleiben, zu offensives geturtel kommt gar nicht gut an habe ich schon mehrfach beobachten dürfen. für mich persönlich käme eine medizinerin oder sonstwie im gesundheitswesen beschäftigte dame eh nicht in frage (bin selbst gestört genug, das reicht für zwei...), und affären am arbeitsplatz finde ich unprofessionell (never fuck the company), vom gelaber und den sticheleien ganz abgesehen. was mir ausserdem aufgefallen ist: das klischee vom krankenhaus als kontaktbörse vor allem für unverbindliche, körperlich bestimmte affären stimmt. ob man das mit dem adjektiv "leider" versehen muss, sollte jeder für sich selbst beantworten.

Smibo
30.06.2005, 16:50
und natürlich umgekehrt (aber seltener)

Seitdem wir in der Klinik gelandet sind, kann man immer wieder beobachten, daß Studentinnen besonders auf Assis abfahren. Klar, die sind ja meistens auch nur wenig älter als wir, und es gibt ja auch wirklich "hübsche" (ein Grund mehr an alle da draußen, das Physikum hinter sich zu bringen).
Und ich hab meine Kurs natürlich auch lieber bei netten, jungen Typen als Fastgreisen.

Aber: ich muß wirklich sagen, ich find das manchmal so was von peinlich, wie sich manche da ranschmeissen (hallo?!! nur ein bißchen flirten wär ja okay), und da kann mir niemand erzählen, das läge nur an deren Attraktivität. Was ist es denn? der weiße Kittel? haben wir auch. die Stellung? auch nicht mehr weit für uns. was bloß???
Oder weil sie einfach zahlenmäßig weniger sind? (willst Du gelten, mach Dich selten!? -ähm :-blush naja)

Klar, wo die Liebe hinfällt, da gibts auch so manchen Fall in meinem Bekanntenkreis (die sagen natürlich, war der reine Zufall!!), aber so richtig verstehen kann ichs wirklich nicht. Bin ich so altmodisch? :-blush

Was meint Ihr? Geht das?

- ja
- nein
- vielleicht

Erfahrungen?? Beobachtungen? :-)

(okay, ich gebe zu, ich mache gerade Lernpause, und mein mentaler Status ist nicht mehr der beste :-) :-) )

Die Zahnklinik ist ein reines Inzesthaus :-wow Assi mit Studentin, Student mit Assi. Ist normal und manche Studentinnen haben jedes Semester nen neuen Assi als Freund, der grad mal zufällig ihren Kurs betreut....

So gehts ab bei den Zahnis......

Anma
30.06.2005, 20:42
Als männlicher PJ im Krankenhaus ist man generell Freiwild für alle XX-Träger zwischen 18 und 30. Das sind jedenfalls meine Erfahrungen nach nem halben Tertial :-blush :-blush

Leijona
02.07.2005, 09:22
für mich persönlich käme eine medizinerin oder sonstwie im gesundheitswesen beschäftigte dame eh nicht in frage (bin selbst gestört genug, das reicht für zwei...), und affären am arbeitsplatz finde ich unprofessionell (never fuck the company), vom gelaber und den sticheleien ganz abgesehen. was mir ausserdem aufgefallen ist: das klischee vom krankenhaus als kontaktbörse vor allem für unverbindliche, körperlich bestimmte affären stimmt. ob man das mit dem adjektiv "leider" versehen muss, sollte jeder für sich selbst beantworten.

dr no, ich kann mich deinem beitrag nur anschließen!!
:-meinung :-meinung - ich bin jetzt auch sehr froh, dass mein freund kein mediziner ist, und somit nicht unter dem ganzen verrückten unterbezahlen nie-zeit-hab- zirkus teilnehmen müssen wird.
allerdings beginnen die mediziner-"verpaarungen" schon bei uns in der vorklinik, der präpkurs zb war die reinste kontaktbörse. da bildeten sich massenweise pärchen. ich muss mit den leuten zusammenarbeiten können und da wäre es mir einfach nur furchtbar unangenehm, wenn da doofe zwischentöne mit reinspielen, zb nachdem man sich von leuten getrennt hat mit denen man immer noch zusammenarbeiten muss (siehe scrubs- sehr köstlich;-) )
mir persönlich wäre ein assistentsarzt nicht wirklich attraktiv. wenn es einer wäre, der mit jungen studentinnen was anfängt, sowieso nicht, das finde ich einfach unprofessionell! wenn da irgendwo der hauch eines machtgefälles da ist oder ein vorgesetztenverhältnis, dann fände ich das total unangenehm. und außerdem wäre mir da das alters- und wissensgefälle auch zu groß... :P :P

ich versteh natürlich, dass man für einen attraktiven assistenten gerne schwärmt, aber dann kann man noch nicht sagen, ob eine reale affäre oder beziehung das glück bringt. hat man sich nicht doch in den weißen kittel verguckt, bzw in die arzt-aura? was wäre wenn man den typen auf der straße gesehen hätte, wäre er dann auch noch so attraktiv gewesen?

Miss
02.07.2005, 11:13
Als männlicher PJ im Krankenhaus ist man generell Freiwild für alle XX-Träger zwischen 18 und 30. Das sind jedenfalls meine Erfahrungen nach nem halben Tertial :-blush :-blush
wird ja für weibliche PJs auch nicht besser werden. So nach dem Motto "ich erklär Dir die Welt"...ich "freu" mich schon...das kann ja heiter werden. Gerade weil ich auch eher in n männerdominiertes Fach will :-keks

Neely
02.07.2005, 11:34
Ich hatte bis vor einiger Zeit einen Kinderarzt als Freund, muss aber sagen, dass das mehr Zufall war und ich am Anfang gar nicht wusste, dass er überhaupt Arzt ist. Als er dann anfing, sich mit seiner Arbeit profilieren zu wollen, hat mich das irgendwie angewidert, da er diesen Beruf scheinbar nur für sein Ego ausgeübt hat. Außerhalb der Medizin hat er viele Interessen vorgetäuscht, aber im Grunde in nichts tiefer einsteigen wollen, sich damit begnügt, einfach nur mit Namen und Begriffen um sich zu werfen, anstatt ehrlich zu sein und zu sagen, dass er einfach keine Zeit dazu hat.

Profilneurotiker und solche, die eigentlich nur gern mit ihrem Status angeben und sich supermächtig vorkommen, indem sie viel jüngere nehmen, sind nicht wirklich die besten Partner. Ich würde niemals einen Mediziner auf Dauer wollen, ich denke, man verpasst nichts. Das ist nichts gegen Ärzte, aber viele von denen werden auch keine Ärztin haben wollen, wahrscheinlich ist es aber in jedem Beruf so, dass eine gesunde Mischung besser ist.

Die Niere
02.07.2005, 16:10
Das Thema ist in der Tat schwierig. Es besteht immer die Möglichkeit, dass der Arzt nur deswegen so interessant ist, weil man ihm in seiner professionellen Umgebung kennt und ansonsten nicht viel mit ihm anfangen könnte - solche Beziehungen reichen dann meist aber nur für eine Affäre.

Never fuck the own company ist mit Sicherheit ein wichtiger Leitsatz, den man befolgen sollte, aber nicht immer kann - gerade beim Scheitern einer solchen Beziehung kann es verdammt schwierig werden, wenn beide nicht in der Lage sind ein professionellen Umgang damit zu pflegen. Aber wenn man sich nunmal ineinerander verknallt, da hilft dann auch keine warnende Ratio mehr, die einen davon abbringen möchte.

Abgesehen davon, gibt es in meinen Augen keinen Grund warum Beziehungen zwischen Arzt und Stud nicht funktionieren sollten...bin ja selbst grad in einer ;-) (wenn auch vielleicht in einer nicht ganz so typischen...aber bald von einem geilen Urlaub geprägten :-D)

gruesse, die niere

Leijona
02.07.2005, 17:54
Das Thema ist in der Tat schwierig. Es besteht immer die Möglichkeit, dass der Arzt nur deswegen so interessant ist, weil man ihm in seiner professionellen Umgebung kennt und ansonsten nicht viel mit ihm anfangen könnte - solche Beziehungen reichen dann meist aber nur für eine Affäre.

Never fuck the own company ist mit Sicherheit ein wichtiger Leitsatz, den man befolgen sollte, aber nicht immer kann - gerade beim Scheitern einer solchen Beziehung kann es verdammt schwierig werden, wenn beide nicht in der Lage sind ein professionellen Umgang damit zu pflegen. Aber wenn man sich nunmal ineinerander verknallt, da hilft dann auch keine warnende Ratio mehr, die einen davon abbringen möchte.

Abgesehen davon, gibt es in meinen Augen keinen Grund warum Beziehungen zwischen Arzt und Stud nicht funktionieren sollten...bin ja selbst grad in einer ;-) (wenn auch vielleicht in einer nicht ganz so typischen...aber bald von einem geilen Urlaub geprägten :-D)

gruesse, die niere
dann wünsche ich dir mal eine nette zeit und viel spass :-)) :-)) :-))

spass beiseite, wenn man als arzt 16h am tag in der klinik ist, dann ist schon aus rein pragmatischen gründen naheliegend, dass man sich eben auch unter kollegInnen umschaut... denn woher soll die freizeit kommen, in der man leute kennenlernen will ;-)
soll jeder nach seiner fasson selig werden.
mein ding ist es nicht. und wenn das machtgefälle auch nur ansatzweise mit reinspielt, finde ich es ganz schlecht.

Leggo1
02.07.2005, 23:43
Profilneurotiker und solche, die eigentlich nur gern mit ihrem Status angeben und sich supermächtig vorkommen, indem sie viel jüngere nehmen, sind nicht wirklich die besten Partner. Ich würde niemals einen Mediziner auf Dauer wollen, ich denke, man verpasst nichts. Das ist nichts gegen Ärzte, aber viele von denen werden auch keine Ärztin haben wollen, wahrscheinlich ist es aber in jedem Beruf so, dass eine gesunde Mischung besser ist.

Aber auf Nichtdauer schon? Für ne Affäre darf's auch ein A...h sein? Kann ich nicht verstehen.