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medimädchen
11.07.2005, 06:44
Hey, ich stell auch schon mal ne Frage, aber wenn jemand in der Pharma Vorlesung wissen will, ob wie die Lebenszeitprävalenz der Depression in Afrika ist, dann hört der Spaß auch irgendwo auf...
Fragen ist OK, aber zu viele stören einfach den flüssigen Ablauf einer Vorlesung.
genau das meinte ich ja damit. Wenn Fragen sinnvoll sind hab ich kein Problem mit Fragern. Aber so was finde ich entweder störend oder es macht mich aggressiv *gg* - die "normale" Fragerei find ich absolut ok, dafür sind wir ja Studenten! :-winky
Noch schöner fand ich einen Kommilitonen, der früher in unserer Uni war - der hats regelmässig geschafft, in JEDER Vorlesung der Vorklinik mindestens 3 bekloppte Fragen zu stellen. Noch dazu hatte er eine Quäkstimme, die ihm den Spitznamen "The Voice" eingebracht hat. Als ich diese Stimme das erste mal hörte dachte ich im Ernst: "Oh man, mit der Stimme is die Frau aber gestraft." Es war noch viel schlimmer, als ich mich dann umdrehte und feststellen musste, dass es ein Kerl ist :-))
LOL Sebastian, das ist jetzt 10 Jahre her aber nach 3 Sekunden lesen von deinem Post quäkt es gerade wieder in meinem Ohr von vorne links:-wow:-top
PS. Sorry fürs reanimieren dieses Ur-Alt Threads, aber das konnte ich mir gerade nicht verkneifen ;-)
LOL Sebastian, das ist jetzt 10 Jahre her aber nach 3 Sekunden lesen von deinem Post quäkt es gerade wieder in meinem Ohr von vorne links:-wow:-top
PS. Sorry fürs reanimieren dieses Ur-Alt Threads, aber das konnte ich mir gerade nicht verkneifen ;-)
Und mir fällt gerade ein, dass derjenige, der dann auch eine Zeit mal in unserem Semester verbracht hat, bei uns nur der "Treppeneunuch" hieß (weil er mal während einer Vorlesung aufgeregt eine Treppe hochgerannt und dabei mehrfach hingefallen ist). Aber an sich war er ganz nett.
LG
Ally
Oha, so eine "the Voice" haben wir auch. Einfach furchtbar diese krächzende Stimme mit latentem schwäbischem Slang.
Meist stellt sie selbstbeantwortende Fragen, etwa 4-5 pro Vorlesung.*gefaelltmirnicht*
Oha, so eine "the Voice" haben wir auch. Einfach furchtbar diese krächzende Stimme mit latentem schwäbischem Slang.
Meist stellt sie selbstbeantwortende Fragen, etwa 4-5 pro Vorlesung.*gefaelltmirnicht*
Sag mal, Lizard, studierst du etwa auch in Wü?
Nee in Tü ;) Scheint ja überall ähnlich zu sein mit solchen Vögeln ^^
Das öcher Äquivalent hieß bei uns nur die Robbe :-))
Sebastian1
23.11.2012, 23:49
LOL Sebastian, das ist jetzt 10 Jahre her aber nach 3 Sekunden lesen von deinem Post quäkt es gerade wieder in meinem Ohr von vorne links:-wow:-top
PS. Sorry fürs reanimieren dieses Ur-Alt Threads, aber das konnte ich mir gerade nicht verkneifen ;-)
Ui, ich wüsste zu gern, was "the voice" heute tut. Ich habe auch grade einen latenten Spontantinnitus ;-)
Bis zum PJ kann ich ihn dank stasivz noch verfolgen... ;-) Danach verliert sich die Spur.
LG
Ally
Hab ihn auch irgendwann mal kurz vor seinem PJ getroffen, aber danach auch nicht mehr- ist schon interessant was manche Kommilitonen für einen langfristigen Eindruck hinterlassen.
Kyutrexx
28.11.2012, 15:39
Bei uns haben praktisch alle Dozenten bisher zu Beginn ihrer Vorlesungsreihe erklärt, dass Fragen gerne nach der Vorlesung bzw. per Mail geklärt werden können - Fragen während der Vorlesung sind jedoch nicht erwünscht.
Es gibt ein oder zwei Dozenten, die auch mal eine direkte Frage in die Runde werfen, aber eben auch nur dann was hören wollen, wenn sie danach fragen.
Kann mich bisher nicht erinnern, dass jemals jemand so dreist gewesen wäre trotzdem während der Vorlesung irgendwas zu fragen.
So unterschiedlich kanns sein... bei uns haben bis jetzt ausnahmslos alle Dozenten gesagt, dass wir gerne jederzeit in der Vorlesung Fragen stellen können, wenn etwas unklar ist. Wirklich dumme Fragen bleiben dankenswerterweise (größtenteils) aus.
Fragen während der Vorlesung sind jedoch nicht erwünscht.
Es gibt ein oder zwei Dozenten, die auch mal eine direkte Frage in die Runde werfen, aber eben auch nur dann was hören wollen, wenn sie danach fragen.
Kann mich bisher nicht erinnern, dass jemals jemand so dreist gewesen wäre trotzdem während der Vorlesung irgendwas zu fragen.
Ist halt Ostdeutschland:-nix
Kyutrexx
28.11.2012, 17:07
Ist halt Ostdeutschland:-nix
Ähm, ja.
Noch weitere sinnlose Allgemeinplätze zu verteilen oder können wir wieder zum Thema zurückkommen?
Warum "sinnlose Allgemeinplätze", ich mein das ziemlich ernst. Bin in der Zone aufgewachsen, kenne die Lehrtraditionen; sie halten sich nun mal, auch wenn nur noch wenige von den damaligen Dozenten da sein dürften.
Kyutrexx
28.11.2012, 20:01
Ich bezweifle, dass das ein ostdeutsches Phänomen ist oder irgendwas mit Tradition hier an der Uni zu tun hat.
Insbesondere, weil hier fast kein Dozent aus Magdeburg, der Region oder dem Osten ist.
Mindestens die Hälfte ist irgendwo aus dem Süden, Südwesten bzw. von noch weiter her (also nich aus D).
Bei uns wurde auch immer gesagt, dass wir jederzeit die Vorlesung für Fragen unterbrechen dürfen. Ist aber inzwischen auch ein paar Jährchen her. :-)
LG
Ally
Hier kann auch jeder nach Lust und Laune reinplärren:-))
Allerdings wünsche ich mir von so manchem Dozenten ein härteres Durchgreifen was die Dauerfrager betrifft.
Kyutrexx
29.11.2012, 06:07
Wenn Dozenten ihre Vorlesung so planen, dass Zwischenrufe vorgesehen sind, dann scheint der Dozent ja auch weniger Zeit für seinen Stoff einzuplanen, als die Stunde lang ist.
Heißt, es wäre Raum für eine ausführlichere Vorlesung.
Unsere Dozenten halten immer genau ihre Zeit (und überziehen manchmal die eine oder andere Minute).
Da kommt dann entsprechend viel Stoff durch.
Ist mir lieber so.
Hier kann auch jeder nach Lust und Laune reinplärren:-))
Allerdings wünsche ich mir von so manchem Dozenten ein härteres Durchgreifen was die Dauerfrager betrifft.
Oh ja,
manche Leute legen es echt darauf an. Besonders nervig finde ich, wenn Sachen gefragt werden die
1.) eh keine Sau interessieren
2.) höchst hypothetisch/konstruiert sind
3.) nur zeigen wie "doof" der Fragende eigentlich ist.
Wir hatten das so oft, dass dann bspw. gefragt wurde, warum denn 1+(-1) = 0 sei (sinngemäß). Und noch einige andere Beispiele, wo man sich auch nur noch fremdschämen konnte.
Am besten sind auch Fragen der Form:
10 Minuten Vortrag des Dozenten warum aus A immer B folgt
Dozent: "blabla deshalb folgt aus Annahme A immer B"
2 Minuten später wird dieses Wissen bei einer neuen Fragestellung angewandt
Dozent "Da wir ja wissen, dass aus A immer B folgt, können wir [...]"
Frage plappert einfach rein: "Hä? Wieso folgt überhaupt aus A immer B?! Könnse das mal begründen? Ich schnall dat net"
*dumpfes Raunen im Hörsaal*
Das sind so die Situationen wo ich es mir wünsche, dass die Dozenten diese Leute einfach mal total zusammenfalten. Mein Matheprof hatte das damals genau einmal gemacht und anschließend gab es nie wieder irgendwelche dumme Fragen oder Störungen im Hörsaal. Da Matheprofs aber vermutlich auch von Haus aus grauenvolle Evaluationen erhalten, ist ihm wohl die Reputation seiner Lehre auch herzlich egal gewesen. Insbesondere also auch die Meinung der Studenten, die dort sitzen und lernen sollten.
Und das ist um ehrlich zu sein auch meine Meinung: Wenn man als Student etwas nicht versteht, stellt man die Fragen nachher und hält den Vorlesungsbetrieb damit nicht auf. Und solche Fragen stellt man auch erst dann, wenn man vorher einschlägige Literatur konsultiert hat. So viel Selbständigkeit sollte man von Studenten erwarten können. Je früher man diese erlernt, desto besser.
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