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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neostigmin und Hyperthyreose



Sebastian1
10.07.2005, 23:45
Hallo,

mir stellte sich heute die Frage, warum Hyperthyreose/Thyreotoxikose eine Kontraindikation zur Anwendung von Neostigmin (aber offenbar nicht Physostigmin) ist... als Parasympathomimentikum hätte ich eiher eine Hypothyreose (verstärkte Gefahr von bradykardisierenden NW) als KI vermutet, aber nicht eine Hyperthyreose...ist aber so.
Einzige Erklärung wäre noch gewesen, dass die Pharmaka Jodhaltige Zusatzstoffe enthalten - tun sie aber nicht. Setzt Neostigmin bei der Metabolisierung selbst welches frei? Wenn nein - was ist sonst die Erklärung dafür?
(Selbst googlen und lesen bei www.fachinfo.de hat mir die Frage leider nicht beantwortet).

Gruß,
Sebastian

ehec
11.07.2005, 17:45
weiss nur, dass das mit der hyperthyreose zusammen ne arrhythmie geben kann... bei hyperthyreoten war unser donnertropf dann tabu :-)

ehemalige Userin 24092013
11.07.2005, 23:46
Neostigmin macht zumindest bradykard......

Sebastian1
12.07.2005, 07:01
Ja, genau...bradykard. Daher hätte ich als KI eher eine Hypothyreose verstanden, weniger eine Hyperthyreose. Von einer proarrythmogenen Wirkung hab ich nix finden können :-nix