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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erster Nachtdienst



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Diddy
07.08.2005, 13:06
Hmm, hatte jetzt die Stationsärztin gefragt ob ich diese Nacht mit ihr Dienst machen kann...aber jetzt ist sie leider krank und sie konnte mir auch noch ned Bescheid sagen, ob ich darf...=(
Naja, am Donnerstag aht sie nochmal Dienst, vllt. darf ich ja dann +hoff*
Wär mal ganz interssaant.

Vllt. möchten ja noch mehr über ihren ersten Dienst erzählen...würd michf reuen=)))

GLG Diddy

lala
07.08.2005, 14:01
Mein erster Dienst fing mal direkt so gegen 19.00 mit einem Todesfall auf Station an (guter Start...und ich hatte vorher nochmal gefragt, ob man als AiP die Totenscheine alleine unterschreiben darf - "ach was...in deinemDienst stirbt doch keiner...").
Dann ging es so bis ca. 1.00 weiter zwischen Internistischer und Chirurgischer Aufnahme (eine TIA, einen Kopfschmerz, eine Commotio, ein Lagerungsschwindel), zwischendurch Viggos auf Station....und dann gegen kurz nach 1.00 der zweite Todesfall auf der anderen Station....
War alles ziemlich doof, aber eins hab ich gelernt: Totenscheine ausfüllen!

Ich hatte danach nie wieder mehr als einen Exitus im Dienst und die richtig spannenden Dienste kamen auch erst später :-)

Diddy
07.08.2005, 15:19
Das ist ja gemein, direkt beim ersten Dienst 2 Todesfälle....
Aber wenn wir schonmal beim Thema sind, was muss man eg. als Arzt oder AiPler machen, wenn jdm. stirbt. Mann muss doch den Tod feststellen...usw. Also was genau macht man wenn man bescheid kommt: Hr. xy ist gerade verstorben, bitte kommen Sie....

GLG Diddy=)))

FataMorgana
07.08.2005, 16:54
Das ist ja gemein, direkt beim ersten Dienst 2 Todesfälle....
Aber wenn wir schonmal beim Thema sind, was muss man eg. als Arzt oder AiPler machen, wenn jdm. stirbt. Mann muss doch den Tod feststellen...usw. Also was genau macht man wenn man bescheid kommt: Hr. xy ist gerade verstorben, bitte kommen Sie....

1. Tod feststellen

2. Angehörige informieren, wenn sie nicht schon da sind

3. Mit Angehörigen sprechen

4. 2-3 Stunden warten

5. Leichenschau vornehmen

6. Totenschein ausfüllen

Shakespeareslady
07.08.2005, 17:17
hi,
bin zwar erst im kpp und noch nicht im studium, war aber im nachtdienst einige male dabei und beim 2. todesfall meinte die diensthabende ärztin dann ganz locker: "würd mich ja mal interessieren, ob die frau an ner lungenembolie oder doch an nem ödem gestorben ist, ersteres würd dafür sprechen, dass wir ihr wohl doch etwas zuviel von dem medikament gegeben haben" (die dame war mittags in der ambulanz)...ist so ein ton normal? puh...
lg

nicolaus
19.10.2005, 14:10
also es gibt schon ärzte bei denen das normal is.

ich habe mal ner patientin eine falsche infusion angeschlossen, habe es dann später bemerkt und es dem stationsarzt gesagt.

er war recht locker und sagte: "wenn sie hops geht, wars die leberzirrhose".

Patella
19.10.2005, 19:58
also es gibt schon ärzte bei denen das normal is.

ich habe mal ner patientin eine falsche infusion angeschlossen, habe es dann später bemerkt und es dem stationsarzt gesagt.

er war recht locker und sagte: "wenn sie hops geht, wars die leberzirrhose".

Diese Einstellung finde ich bedenklich.....

derAnda
20.10.2005, 21:41
Diese Einstellung finde ich bedenklich.....

Naja, richtig ernst wird das auch nicht gewesen sein. Der Arzt hat vermutlich doch abwegen können, dass von der falschen Infusion keine allzu große Bedrohung für gute Frau ausging. Viel wird vermutlich eh net reingelaufen sein.

@Nicolaus: was hast denn rann gehängt ?