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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wartezeitdepression? Laß es raus..!!!



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McDreamy
12.08.2010, 13:18
@ Steffi:
Ich kann mit meinem Post natürlich auch keine Pauschalaussagen treffen - das hatte ich gar nicht vor. Ich meinte weder die Angestellten, die Kinder haben, einen Job, FAmilie und Haus und daher (möglicherweise) gezwungen sind zu warten. Noch meinte ich jene Leute, die sich schon in ganz Europa erfolglos beworben haben.

Ich wette aber, es gibt viele von euch da draussen, die sich erfolgreich EINREDEN, es gebe keinen Ausweg. Es geht auch nicht darum, wer an irgendwas die Schuld trägt - das habe ich mit keinem Wort irgendwo erwähnt. Manchmal hat man hier aber das Gefühl, dass viel zu wenig nach rechts und links geschaut wird. Und ich kann es nicht glauben, dass man es allen ernstes in Kauf nimmt, 6(!) Jahre totzuschlagen, noch dazu ohne jede Garantie, dass es danach klappen wird!

Und bevor jetzt wieder alle schreien - mit "totschlagen" meine ich keinesfalls faul rumsitzen und träumen. Mit totschlagen meine ich, dass man 6 Jahre was ganz anderes macht als man eigentlich machen möchte und diese Ausbildung/Arbeit/etc. einen noch mehr ankotzt, als 6 Jahre zu warten! Ich meine, eine ehrliche Frage an jene, die unbedingt Medizin studieren wollen und für die nix anderes in Frage kommt als Medizin: ist es wirklich besser, in D jahrelang tagtäglichen Frust zu schieben??

@dubdidu: Ja du hast Recht. In den 6 Jahren hat sich einiges geändert. Und was sagt dir, dass es nach 2-3-4-6 Jahren WARTEZEIT besser wird?

Ok, nun will ich euch euren Depri-Thread nicht weiter versauen ;-)

SteffiChap
12.08.2010, 14:56
Ist dir aufgefallen, dass die Wartezeit in den letzten Jahren von Jahr zu Jahr gestiegen ist? Meinst du nicht, dass Leute, die sich darauf einstellen, 4 Jahre zu warten, in Ruhe eine Ausbildung machen, dann überrascht sind, dass ihre 8 WS nicht ausreichen? Ist ja nicht so, dass man vorher weiß, wie lange es dauert...Klar hofft man, dass man "nur" noch ein weiteres Jahr warten muss...

Und ja, im Moment ist es mir lieber, in D einen festen Job mit einem festen, guten Gehalt zu haben und mich darüber auszukotzen, als hier alle Brücken einzureissen und ohne Freund in Ö mein Glück zu versuchen...wo ich doch nur noch ein halbes Jahr warten muss ;-)

Mbali
12.08.2010, 15:09
Ich gehöre hier zwar nicht rein, aber ich finde McDreamy bringt einen interessanten Ansatz ein:
In vielen Ländern Europas ist ein Medizinstudium möglich. Vielleicht wäre es mittlerweile für manchen Neuabiturienten mit DN jenseits der deutschen Zulassungschancen eine interessante Möglichkeit ans Ausland zu denken, auch wenn man dafür eine Fremdsprache beherrschen muss. Wenn es nicht gerade Finnisch oder Ungarisch ist, sollte man fast jede europäische Sprache mit nem VHS-Kurs und 6-12 Monaten Au-Pair im jeweiligen Land zumindest gut genug erlernen um mit dem Studium beginnen zu können.
Jetzt müsste man nur wissen wie die Zulassungsvoraussetzungen in Resteuropa sind... vielleicht mag das ja mal wer zusammentragen ;)

Jemine
12.08.2010, 15:21
Uninteressant ist der Ansatz sicherlich nicht aber wie gesagt, für einige aus den unterscheidlichsten Gründen schlicht und ergreifend unmöglich.
Und ich glaube nicht, dass McDreamy der erste User hier im Forum war, der diese grandiose Idee hatte. Aber anscheinend einer der wenigen, der sie umsetzen wollte UND konnte.
Ich finde seinen Tonfall etwas daneben, denn er hat ja bewusst so "provokant" geschrieben. Naja, jeder so wie er mag :-nix
Und ich meine, wenn jeder diesen Weg ginge, dann wären es immernoch viel zu viele Bewerber auf viel zu wenig Plätze. Not macht zwar erfinderisch, schafft aber auch keine neuen Studienplätze (egal in welches Land man will) Also ein kleiner Denkfehler ist in der Aussage, dass es mit ein wenig Willen jeder schafft, auch drin ;-)
Aber wollen wir mal nicht so kleinlich sein, gell :-D

schmuggelmaeuschen
12.08.2010, 15:50
Also noch mal zu meine quasi job...
Hab noch nix unterschrieben, aber sie suchen sehr dringend :-)
und wird dann wohl da im Neubau sein....Ist da dann fast wie an ner Klinik *hoff*
Hab nur ein bisschen ein schlechtes gewissen, weil der chef meinte, sie hätten so seit 2-3 Jahren das problem, dass die ganzen guten MTA im August auf einmal Kündigen, weil sie nen studienplatz bekommen. Ach echt???
Und es wäre immer unerfreulich, ne gute mitarbeiterin, die gerade richtig eingearbeitet ist zu verlieren. Naja aber zum glück finde ich mich ja zu alt zu studieren, man muss auch mal nen Strich ziehen und anfangen zuarbeiten, ich habe nämlich keine Lust mit 30 immer noch kein eigenes Geld zu verdienen :-P
naja wenigstens der 2. teil ist ja nicht gelogen ;-)

Nils.
12.08.2010, 22:07
@ Steffi:
Ich kann mit meinem Post natürlich auch keine Pauschalaussagen treffen - das hatte ich gar nicht vor. Ich meinte weder die Angestellten, die Kinder haben, einen Job, FAmilie und Haus und daher (möglicherweise) gezwungen sind zu warten. Noch meinte ich jene Leute, die sich schon in ganz Europa erfolglos beworben haben.

Ich wette aber, es gibt viele von euch da draussen, die sich erfolgreich EINREDEN, es gebe keinen Ausweg. Es geht auch nicht darum, wer an irgendwas die Schuld trägt - das habe ich mit keinem Wort irgendwo erwähnt. Manchmal hat man hier aber das Gefühl, dass viel zu wenig nach rechts und links geschaut wird. Und ich kann es nicht glauben, dass man es allen ernstes in Kauf nimmt, 6(!) Jahre totzuschlagen, noch dazu ohne jede Garantie, dass es danach klappen wird!

Und bevor jetzt wieder alle schreien - mit "totschlagen" meine ich keinesfalls faul rumsitzen und träumen. Mit totschlagen meine ich, dass man 6 Jahre was ganz anderes macht als man eigentlich machen möchte und diese Ausbildung/Arbeit/etc. einen noch mehr ankotzt, als 6 Jahre zu warten! Ich meine, eine ehrliche Frage an jene, die unbedingt Medizin studieren wollen und für die nix anderes in Frage kommt als Medizin: ist es wirklich besser, in D jahrelang tagtäglichen Frust zu schieben??

@dubdidu: Ja du hast Recht. In den 6 Jahren hat sich einiges geändert. Und was sagt dir, dass es nach 2-3-4-6 Jahren WARTEZEIT besser wird?

Ok, nun will ich euch euren Depri-Thread nicht weiter versauen ;-)

Ich mache mir schon genügend Gedanken darum dran zu kommen, bis jetzt sah ich nur keine sinnvolle Alternative z.B. im Ausland, die finanziell oder selbst fachlich für mich vergleichbar zum deutschen Studium wäre.

Ungarn kann ich finanziell nicht stemmen, bei Österreich stellt sich die Frage der Anerkennung, des Andrangs sowie Vergleichbarkeit und im restl. europäischen Ausland müsste ich neben dem Finanziellen, der Bewerbung auch noch die Sprache hinkriegen.

Tijer
13.08.2010, 09:49
Hallo!

Ich wollte mal kurz nachfragen ob meine Theorie, die ich mir bezüglich meines Grenzranges erstellt habe, richtig ist oder ob ich da falsch liege.

edit:Es geht natürlich um ZAHNMEDIZIN

Also: Ich habe dieses Jahr 10 WS und eine DN von 3,1 gehabt.

Mein Rang: 426
Grenzrang: 348
-------------------
Differenz: 78


Studienangebot Zahnmedizin Sommersemester 2009: 601 Plätze
Also, für die Wartezeitrangliste: 20% von 601 = 120 Plätze

Bedeutet das jetzt nicht, dass ich, zumindest theoretisch, im nächsten Sommersemester einen Platz ziemlich sicher hätte?
42 Plätze erscheinen mir als recht dicker "Puffer".

Oder gibts irgendwelche Haken, bewerben sich z.B. zum SS mehr Leute/andere Leute als zum WS? Kann man das evtl. garnicht so rechnen?

Ich bin für jede Hilfe und Antwort dankbar und lasst den Kopf alle nicht hängen. Durchhalten! :-oopss

stagediver
14.08.2010, 13:54
hab heute mein ablehnungsbescheid bekommen!

6 WS bei NC 3,6

MHH
Mein Rang : 1308
Grenze : 423


allgemein:
Mein Rang: 8958
Grenze : 2100

ich bin bei der mhh seit letztem jahr um 200 plätze nach hinten gerutscht. ich kotze gleich

alias87
14.08.2010, 17:24
der schlechteste aus meinem bundesland (bremen) der über die abibestenquote reingekommen ist, hat 1,0.
:-top

ich weiß nicht ob ich darüber lachen oder weinen soll?

Cielbruch
14.08.2010, 17:56
Es sollte mehr Hochschulen geben, die Medizin lehren!
Es sollte mehr Studienplätze geben!
Es sollte .... es sollte ... es sollte...
JA.. ich weiß, WUNSCHVORSTELLUNG...

Ich bin erst am Anfang meiner WZ und schon restlos verzweifelt.

:-winky

alias87
14.08.2010, 19:22
Ich bin erst am Anfang meiner WZ und schon restlos verzweifelt.


ich weiß ja nicht wie es den anderen mit der wartezeit erging, aber bei mir war es am anfang auch die schlimmste zeit und die härteste enttäuschung.. irgendwann gewöhnt mman sich daran und der studienplatz wird immer utopischer. dafür ist das staunen dann groß wenn man endlich den platz hat. ;)

also ich komme jetzt ins 7. WS und ich merke wie ich in nen trott reinkomme und das warten mir nichts mehr ausmacht.. =\

schmuggelmaeuschen
14.08.2010, 21:30
also zwischen dem 3. und 7. ging es mir auch gut... jetzt grad hab ich ne depri phase. Ich glaube weil ich damals,als ich anfing zuwarten jetzt nen platz hätte und gerade zittere dass für mich 12 reichen...

Matzexc1
15.08.2010, 11:14
Das einzige womit wir uns im Moment trösten können ist das wir nicht allein sind.
Aber die depri Phase hab ich im Moment auch.Vor allem weil es im Job auch nicht rund läuft.

schmuggelmaeuschen
15.08.2010, 13:19
hey wir haben ja gleiche WS wie ist dein DN?

Mari87
15.08.2010, 17:51
Super...jetz sinds 12 statt 10 WS......
.........brauch nen strick......

(tiermed)

Xanathos
15.08.2010, 20:07
also zwischen dem 3. und 7. ging es mir auch gut... jetzt grad hab ich ne depri phase. Ich glaube weil ich damals,als ich anfing zuwarten jetzt nen platz hätte und gerade zittere dass für mich 12 reichen...

So ähnlich gehts mir auch. Ich mag meinen Job zwar grundsätzlich, aber 12h statt 24h-Schichten haut halt doch derbst rein. Ich kann mich nicht dran gewöhnen.
Mittlerweile bräuchte ich 11-12. Aber die Tendenz ist ja nicht abfallend... Wenn ich denke, dass ich jetzt im 9. Semester sein könnte und in 1,5 Jahren fertig... bah. :-wall

Asclepia
15.08.2010, 20:33
Ich bin auch jetzt im 9. WS und finde es auch s-cheiße. Mir wird immer gesagt, ich soll mich nicht so drauf versteifen und einfach nicht dran denken. Haha. Ich zähle schon Tage und werde irgendwann irre.
Ausbildung fertig, 1 Jahr bereits gearbeitet, jetzt kommt erstmal keine Veränderung mehr.
Vorher habe ich wenigstens alle 8 Wochen die Station gewechselt. Naja, für September und Oktober gehe ich auf eine andere Station, die wir am 1.September eröffnen.

Noch 777 Tage bis zum 1. Oktober 2012. :-oopss

answerai
16.08.2010, 09:41
ja so leichte Depressionen machen sich nach 10 WS schon breit... naja, mein Job macht mir Spass und das Geld stimmt auch, nur der derzeitigen Entwicklung nach bezweifle ich, dass ich nächstes Jahr mit 12 WS (3,2) drin bin. Gut, wenn ich noch 1 Jahr warte, also dann 14 WS habe, sollte ich reinkommen, dann gibts auch elterunabhängiges Bafög nach 3 Jahren Berufstätigkeit. Trotzdem nervt das Warten...

droopy
16.08.2010, 11:56
ja so leichte Depressionen machen sich nach 10 WS schon breit... naja, mein Job macht mir Spass und das Geld stimmt auch, nur der derzeitigen Entwicklung nach bezweifle ich, dass ich nächstes Jahr mit 12 WS (3,2) drin bin. Gut, wenn ich noch 1 Jahr warte, also dann 14 WS habe, sollte ich reinkommen, dann gibts auch elterunabhängiges Bafög nach 3 Jahren Berufstätigkeit. Trotzdem nervt das Warten...

Ist bei mir die gleiche Situation, 10 WS bei 3,4. Wenns so weitergeht wirds erst übernächstes Jahr was, dann aber mit elternunabhängigem BaföG...

Aber warten wir erstmal ab, am Ende siehts nächstes Jahr ganz anders aus als wir heute denken :)

answerai
16.08.2010, 12:43
Ist bei mir die gleiche Situation, 10 WS bei 3,4. Wenns so weitergeht wirds erst übernächstes Jahr was, dann aber mit elternunabhängigem BaföG...

Aber warten wir erstmal ab, am Ende siehts nächstes Jahr ganz anders aus als wir heute denken :)

Ja es wär schön, wenn es gerade nächstes WS stagnieren würde. naja, einfach mal abwarten...was machst du denn so während deiner Wartezeit??