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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wartezeitdepression? Laß es raus..!!!



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][truba][
19.12.2010, 23:04
Arbeiten und Kohle sparen oder ebend wirklich ins Ausland gehen.
Auch mit 27/28/29 ist ein Studienanfang möglich.

Habe dieses Jahr mit 26 angefangen und bin bei weitem nicht der Älteste.
Wichtig ist, finde ich, sich auf keinen Fall zu stressen und die Zeit bis dahin ordentlich zu nutzen und dabei Spass zu haben? Wenn dir dein Job kein Spass macht, mach was anderes und genieße die schöne Zeit. Im Studium ist dann nicht mehr so viel Zeit :)

Schön durchhalten, lohnt sich.
MfG Thomas

Zetsuna
20.12.2010, 12:06
P.S. Wenn du in Franz. gut warst, würd ich auch noch Luxemburg empfehlen

Hast du da konkrete Infos oder kennst jemanden? Wohne nämlich direkt an der luxemburgischen Grenze und denke auch drüber nach....

Linda.1001
21.12.2010, 17:11
Hast du da konkrete Infos oder kennst jemanden? Wohne nämlich direkt an der luxemburgischen Grenze und denke auch drüber nach....

Das hier (http://www.thieme.de/viamedici/schueler/medizinstudium_ausland/luxemburg.html), und hier im Auslandsforum gibts glaube ich auch Infos. :-top

Zetsuna
22.12.2010, 07:41
Dankeschön =)

stagediver
01.01.2011, 16:49
P.S. Wenn du in Franz. gut warst, würd ich auch noch Luxemburg empfehlen

du perversling! :-wow

Vinni
05.01.2011, 17:11
Hallo liebe Leidensgenossen,

ich habe jetzt schon 10 W.sem. zum SoSe2011 dann 11. Der Begriff "Wartezeitdepression" ist echt witzig und trifft es bei mir eigentlich ganz gut... ist echt ätzend Jahr für Jahr mehr W.sem. zu sammeln und zu sehen, dass die erforderliche Anzahl stetig, in fast gleichem Maße, steigt... dafür gibt's quasi auch einen Fachbegriff: "Tantalus-Qualen" - könnt' ja mal nach Tantalus googeln... . Ist echt zermürbend, wenn man von anderen auss dem gleichen Jahrgang hört, dass sie schon an ihrer Doktorarbeit schreiben... naja. Darüber hinaus wird man ständig gefragt ob man nicht studieren wollte und was nun damit sei. Die Leute glauben einem z.T. nicht, dass es sooo schwer ist daran zu kommen - wo doch Ärzte gebraucht werden... wahrscheinlich stellt man sich einfach zu blöd an - ne is klar! :-wand

Wie "Truba" arbeite auch ich mittelerweile seit über 1 Jahr als Krankenpfleger auf der chirurgischen Wachstation und lege mir Geld für's Studium beiseite - das ist wahrscheinlich das Vernüftigste was man so in derWartezeit machen kann... auch wenn Pflege jetzt nicht wirklich mein Traumjob ist, langsam aber sicher geht's auch auf den Rücken und es ist auch irgendwie langweilig (mal abgesehen von einer REA - sowas hasse ich...).

Naja hilft alles nix, man muss dranbleiben, denn nur weil man schwer rankommt in einen anderen Studiengang zu wechseln, halte ich für ein grundfalschen Ansatz - auch wenn mir selbst sowas durch den Kopf geistert.

So, jetzt is es raus! Ich fühl mich so erleichtert - einfach toll :-angel

Grüße, euer Vinni

Palimpalim
05.01.2011, 17:20
Hallo liebe Leidensgenossen,

ich habe jetzt schon 10 W.sem. zum SoSe2011 dann 11. Der Begriff "Wartezeitdepression" ist echt witzig und trifft es bei mir eigentlich ganz gut... ist echt ätzend Jahr für Jahr mehr W.sem. zu sammeln und zu sehen, dass die erforderliche Anzahl stetig, in fast gleichem Maße, steigt... dafür gibt's quasi auch einen Fachbegriff: "Tantalus-Qualen" - könnt' ja mal nach Tantalus googeln... . Ist echt zermürbend, wenn man von anderen auss dem gleichen Jahrgang hört, dass sie schon an ihrer Doktorarbeit schreiben... naja. Darüber hinaus wird man ständig gefragt ob man nicht studieren wollte und was nun damit sei. Die Leute glauben einem z.T. nicht, dass es sooo schwer ist daran zu kommen - wo doch Ärzte gebraucht werden... wahrscheinlich stellt man sich einfach zu blöd an - ne is klar! :-wand

Wie "Truba" arbeite auch ich mittelerweile seit über 1 Jahr als Krankenpfleger auf der chirurgischen Wachstation und lege mir Geld für's Studium beiseite - das ist wahrscheinlich das Vernüftigste was man so in derWartezeit machen kann... auch wenn Pflege jetzt nicht wirklich mein Traumjob ist, langsam aber sicher geht's auch auf den Rücken und es ist auch irgendwie langweilig (mal abgesehen von einer REA - sowas hasse ich...).

Naja hilft alles nix, man muss dranbleiben, denn nur weil man schwer rankommt in einen anderen Studiengang zu wechseln, halte ich für ein grundfalschen Ansatz - auch wenn mir selbst sowas durch den Kopf geistert.

So, jetzt is es raus! Ich fühl mich so erleichtert - einfach toll :-angel

Grüße, euer Vinni


Ich wollt euch Langzeitwarter jetzt echt mal sagen, dass ich es absolut super finde, dass ihr soooo konsequent seid! :-top:-top:-top
Ich hab nach meinem Abi erst ne Ausbildung gemacht, aber nicht, weil ich dachte , dass mein Abi an sich zu schlecht ist, sondern aus anderen Gründen. Mittlerweile würd ich sagen, dass ich es nicht direkt bereue, aber einerseits hätte ich damals mit meinem Schnitt direkt nen Platz bekommen und andererseits bringt mir die Ausbildung jetzt nicht wirklich was an Bonus... Hoffe, dass ich jetz im SS nen Platz bekomme. Ich hab nämlich nach 5 WS (also viiiel zu wenig) schon mit Zahnmedizin geliebäugelt. Und es gäbe noch soo viele andere tolle Studiengänge, aber wenn ich dann an der Uniklinik alle Studenten seh und dann hier im Forum andere sehe, die auch das gleiche Ziel verfolgen, komme ich doch wieder auf Humanmed. zurück.

Ich drück euch also die Daumen, dass sie Wartezeit nicht mehr so krass ansteigt:-dafür

Matzexc1
06.01.2011, 20:00
Ich wollt euch Langzeitwarter jetzt echt mal sagen, dass ich es absolut super finde, dass ihr soooo konsequent seid! :-top:-top:-top
Ich hab nach meinem Abi erst ne Ausbildung gemacht, aber nicht, weil ich dachte , dass mein Abi an sich zu schlecht ist, sondern aus anderen Gründen. Mittlerweile würd ich sagen, dass ich es nicht direkt bereue, aber einerseits hätte ich damals mit meinem Schnitt direkt nen Platz bekommen und andererseits bringt mir die Ausbildung jetzt nicht wirklich was an Bonus... Hoffe, dass ich jetz im SS nen Platz bekomme. Ich hab nämlich nach 5 WS (also viiiel zu wenig) schon mit Zahnmedizin geliebäugelt. Und es gäbe noch soo viele andere tolle Studiengänge, aber wenn ich dann an der Uniklinik alle Studenten seh und dann hier im Forum andere sehe, die auch das gleiche Ziel verfolgen, komme ich doch wieder auf Humanmed. zurück.

Ich drück euch also die Daumen, dass sie Wartezeit nicht mehr so krass ansteigt:-dafür

Danke.Ich wünsch dir viel Erfolg und Glück;-)

Wobei ich bei dem ganzen Wartezeittheater eher an Sysiphus denke. Jeder Antrag kommt mir immer vor wie der nächste Versuch den Steinblock auf den Gipfel zu schaffen und ihn damit endlich ins Ziel zu bringen.
Und jedes Semester liegt er wieder vor der Haustür.

Vinni
07.01.2011, 00:49
Ich wollt euch Langzeitwarter jetzt echt mal sagen, dass ich es absolut super finde, dass ihr soooo konsequent seid! :-top:-top:-top
Ich hab nach meinem Abi erst ne Ausbildung gemacht, aber nicht, weil ich dachte , dass mein Abi an sich zu schlecht ist, sondern aus anderen Gründen. Mittlerweile würd ich sagen, dass ich es nicht direkt bereue, aber einerseits hätte ich damals mit meinem Schnitt direkt nen Platz bekommen und andererseits bringt mir die Ausbildung jetzt nicht wirklich was an Bonus... Hoffe, dass ich jetz im SS nen Platz bekomme. Ich hab nämlich nach 5 WS (also viiiel zu wenig) schon mit Zahnmedizin geliebäugelt. Und es gäbe noch soo viele andere tolle Studiengänge, aber wenn ich dann an der Uniklinik alle Studenten seh und dann hier im Forum andere sehe, die auch das gleiche Ziel verfolgen, komme ich doch wieder auf Humanmed. zurück.

Ich drück euch also die Daumen, dass sie Wartezeit nicht mehr so krass ansteigt:-dafür

Danke..., war zwar bei mir nicht ganz freiwillig (weil Schnitt nur 2,1), aber im Nachhinein sehe ich es ähnlich wie du! Eine Ausblidung nützt dir im Präklinikteil wahrscheinlich herzlich wenig - das wird dir erst im Klinikteil zu Gute kommen.

sabrina28
10.02.2011, 07:53
Ich habe schon regelrechte Alpträume vom Warten....
heute Nacht träumte ich, ich säße im Hörsaal zwischen Leuten meines Alters. Allerdings hatte ich ein OP Hemd in dunkel Lila an (Zeichen für Erstsemester) und alle anderen hatten hellblaue OP Hemden an (Zeichen für PJler) ....und alles starrte mich deswegen an...oh man das war mir so unangenehm und jetzt bin ich aufgewacht und werde dieses Gefühl nicht los....ich will nicht mehr warten:-((!!! Bin doch eh schon so eine alte Schachtel!!!:-((

fiden
10.02.2011, 08:50
... im Höhrsaal ...(

:-wow:-top

(nur an dich persönlich: das schreibt man ohne das zweite h.)

Absolute Arrhythmie
10.02.2011, 11:32
Ich habe wie jedes Semester wenn die Ergebnisse rauskommen das Gefühl, dass ich niemals einen Platz bekommen werde...

Stups07
10.02.2011, 11:54
Ich habe wie jedes Semester wenn die Ergebnisse rauskommen das Gefühl, dass ich niemals einen Platz bekommen werde...


Genauso geht es mir auch!

sabrina28
10.02.2011, 12:48
:-wow:-top

(nur an dich persönlich: das schreibt man ohne das zweite h.)

uuuups...na das passiert schon mal nach 22 Stunden Dienst...aber danke:-)

Rennmaus
11.02.2011, 17:58
mh das passt vllt nicht 100% in diesen thread, aber...

kennt ihr das auch, dass andere leute zu euch sagen, ihr sollt lieber weiterarbeiten (+kind+haus)?
das geht mir so auf den keks. wenn es nur eine person wäre, wäre es ja ok. aber irgendwie hat mir das bisher jeder gesagt... immerhin haben sich meine eltern damit abgefunden, dass ich studieren will. aber recht ist es ihnen trotzdem nicht

ich weiß nicht mal, woran das liegt. ob sie mir das studium nicht zutrauen? oder sorgen um meine ehe machen?
die diskutieren nicht mal mit mir darüber, ob es besser ist, weiter geld zu verdienen oder nicht... und wenn ich sag, dass ich mit der arbeit nicht glücklich bin, dann kommt "wechsel die abteilung" -> aber das wird das problem nicht lösen.
und vor allem musste ich mir das vorhin von jemandem sagen lassen, dessen freundin selbst gerade studiert (ok, in der nähe+sie studiert lehramt oder so)

das frustiert mich wirklich so langsam.. bin heut sowieso so piensig.. wollte es einfach mal loswerden ;)

Traverso
11.02.2011, 18:21
Ach, lass dich nicht unterkriegen. Ich denke, gerade unsere Elterngeneration, aber auch noch viele in unserem Alter denken noch so, daß man einen Beruf lernt und dann in diesem Beruf bis zur Rente auch arbeitet, am besten noch immer im gleichen Unternehmen und sich da hocharbeitet. Sie verstehen nicht, daß man manchmal mehr will.
Ich glaube, wenn meine Eltern wüssten, was ich vorhabe, dann würden sie auch die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Ich hätte doch alles etc. etc.

Du bist erwachsen! Leb dein Leben selber und lass dich nicht von anderen in eine Schiene pressen! Sollen sie doch reden. wenn du mal approbiert bist, dann werden sie alle stolz auf dich sein, ganz bestimmt!

Rennmaus
11.02.2011, 18:37
Ja, ich werde mich mit Sicherheit nicht davon abbringen lassen.

Aber wenn dann - wie heute - jemand, der grad mal 3 Jahre älter ist als ich, kommt, und das zu mir sagt.. Irgendwann reicht es mal mit den Sprüchen und heute war so ein Tag. Lag aber auch dran, dass mein Chef heute Morgen gute Vorarbeit geleistet hat (allerdings auf die Arbeit bezogen).

Wenn es nur die Eltern/Schwiegereltern wären, könnte ich es ja echt noch verstehen. Aber nein, meine Schwester, meine Schwäger...

Und das Schlimmste von allem: Die meisten wissen gar nicht, dass ich das machen will. Meinen Schwiegereltern habe ich es an Weihnachten erst mal erzählt(weil ich mir halbwegs sicher bin, im SS einen Platz zu bekommen), sonst wusste nur mein Mann(der einzige, der mich ernsthaft versteht, weil er die 3 Jahre Ausbildung+1 Jahr Arbeit miterlebt hat), meine Eltern und meine Schwester was davon.
Meiner/meinen restl. Verwandtschaft+Freunden werde ich erst was davon sagen, wenn ich einen Platz habe - am liebsten sogar erst, wenn ich das Physikum hinter mir und entsprechend was in der Hand hab. Ich glaube, dass auch von denen kaum einer verstehen kann, warum ich studieren will. Ein paar Freunde vielleicht, denen es ähnlich geht. Aber sind im Gegensatz zu mir nicht so "risikofreudig" und fangen an zu studieren - sie haben sich mit ihrem "Schicksal" abgefunden.

Wie gesagt, heute war für mich ein rundum bescheidener Tag und diesen Spruch heute zu hören war nicht ganz so prickelnd. Ich reg mich zwar sonst auch immer drüber auf, aber es beschäftigt mich nicht zu sehr.

Ich finde es halt schade, dass mich kaum einer bei meinem Vorhaben unterstützt...

Haloperidol84
11.02.2011, 19:07
Wie alt bist du denn rennmaus , wenn ich fragen darf?
Und bist du gelernte Krankenschwester?

Jedenfalls hab ich auch die Ausbildung gemacht , ein halbes Jahr gearbeitet und dann mit dem Studium angefangen ...hatte 10 Wartesemester angesammelt und damit hats dann auch für Magdeburg gereicht.Jetzt vor nem Semester das Physikum gepackt und endlich in der Klinik , und glaub mir : Ich bin überglücklich dass ich mich zum Studium durchgerungen habe , weil klar war dass ich in der Pflege nicht auf Dauer glücklich werden konnte.Soll heißen : Wenn du wirklich studieren willst dann ist es egal wie alt du bist und wieviele Leute sagen du solltest es sein lassen.. machst du es nämlich nicht bin ich mir ziemlich sicher dass dus irgendwann ziemlich bereuen wirst , aber dann wird es wohl zu spät sein! Das Studium ist echt nicht einfach , aber in meinem Semester haben alle , die vorher ne Ausbildung gemacht hatten , das Physikum gepackt ;)
Also nur Mut , letztendlich lebst du dein Leben nur einmal und auch nur für dich , also gehe deinen Weg!

Grüße

Rennmaus
11.02.2011, 19:37
Wenns im SS hoffentlich losgeht (bin ziemlich zuversichtlich), bin ich 23.

Ne, habe ne Chemielaborantenausbildung.
Wusste nach dem Abi nicht, was ich machen soll. Dachte zwar schon immer an Medi, aber irgendwie hatte ich zu viel Angst davor (am meisten, AN Menschen zu arbeiten) :-blush Wollte stattdessen Pharma machen, aber ich hatte die Ausbildung schon angefangen, als der Bescheid kam. Und dann haben mir auch - wie sagt man so schön - die Eier gefehlt, zu kündigen und zu studieren. Chemielaborant kam für mich deswegen in Frage, weil a) riesen Firma b) viel Geld/Naturwissenschaft c) viele Abiturienten. Da hatte ich - zumindest bis zum Beginn der Ausbildung - das Gefühl, dass es trotz 1,6er Abi "was wert" ist. Keine 4 Wochen später war ich enttäuscht, weil es für mein Hirn keine Arbeit gab.
Ich war zwar von vornherein sehr unglücklich, aber ich hab sie halt durchgezogen. Nach 2 Jahren war ich mir sicher, dass ich Medi machen MUSS... ich weiß zwar immer noch nicht 100%ig, ob es dann was für mich ist, aber ich bin mittlerweile dazu bereit, das Risiko einzugehen. Das ist ein positiver Aspekt der Ausbildung*g* Ich bin älter+reifer geworden, seh vieles heut mit anderen Augen als direkt nach dem Abi. Außerdem krieg ich dank Ausbildungsbonus einen Platz (es sieht sehr danach aus im Moment*g*) und ich konnte meine Beziehung zur Ehe ausbauen...*seufz* :) noch 3 Wochen bis zum Bescheid *hoff*

sabrina28
11.02.2011, 19:39
Ich kann da nur zustimmen.
Das andere Leute einem davon abraten, dass kenne ich gut. Ich bin 28, Erzieherin und als ich damit raus gerückt bin was ich vorhabe...da haben einige gesagt, dass ich das lassen sollte...
und um nicht ganz offtopic zu sein, das macht einem die Wartezeit natürlich nicht leichter...
Aber durchhalten ist das Motto und es am Ende allen zeigen!

Vor allem die Eltern werden dann ganz stolz erzählen, dass ihre Tochter Ärztin ist...